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Schritt für Schritt zum glutenfreien Hefeteig-Glück :)

Heute machen wir mal Backschule für Hefeteig.

Ich wurde schon so oft gefragt, wie ich bloß diese glutenfreien Hefeteige so zum Aufgehen bringe. Es klappt bei ganz vielen von Euch wohl nicht so gut.

Seit ich glutenfrei backe, habe ich bestimmt schon 50 Hefeteige angesetzt. Mir ist noch nie einer misslungen. Anscheinend hab ich von Anfang an alles richtig gemacht. Puh, Glück gehabt.

Will ich mein aufgebautes Wissen mal mit Euch allen hier teilen.

Ich habe Euch hier aufgeschrieben, wie ich die Hefeteige mache. Ich denke, es gibt so ein paar Knackpunkte. Was ich gleich unten schreibe sind generelle Schritte, die ich bei jedem Hefeteig gehe, egal ob süß oder herzhaft, Kuchen, Brot oder Brötchen, Pizza und was es sonst noch alles so gibt.

Wenn Ihr noch nicht so erfahren seid mit glutenfreiem Backen und vor allem Hefeteig, empfehle ich Euch Rezepte zu nehmen, die für glutenfreies Backen entwickelt wurden. Später mit mehr Erfahrung und Eurem aufgebauten Wissen könnt Ihr auch herkömmliche Rezepte umwandeln.

Den Artikel aktualisiere ich immer wieder. Je mehr ich glutenfrei backe, desto mehr Erkenntisse und Tipps kann ich an Euch weitergeben. 🙂

Gluten ist das Klebereiweiß in herkömmlichem Getreide und Mehlen. Wenn Ihr glutenfrei backt, fehlt Euch also der Kleber. In Universalmehlen und Mehlmischungen für glutenfreies Backen ist der Kleber meist schon ersetzt und zugefügt. Alternativen zum Klebereiweiß sind Xanthan, Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Johannisbrotkernmehl, Eier … Es gibt noch weitere, aber das sind die bekanntesten. Wundert Euch also nicht, wenn so komische Begriffe wie Xanthan in Euren Rezepten auftauchen. Die sind dafür da, dass Euer Backgut hinterher nicht auseinanderbröselt.  

Los geht’s:

  1. Ich verwende ausschließlich Trockenhefe und keine Frischhefe. Ich habe mich auf keinen Hersteller bei Trockenhefe eingeschossen. Kaufe überall Trockenhefe ein.
  2. Vorteig machen! Der Vorteig ist meiner Meinung nach, einer der Erfolgsfaktoren :).

    Das machst Du so: Nimm ne Tasse (keine Espressotasse) und gibt 100 ml recht lauwarmes aber noch nicht heisses Wasser hinein. Dann träufle die Trockenhefe drüber und dann träufelst Du 1 TL Zucker (Reissirup oder Agavensirup – der ist nicht fructosearm) darüber. Jetzt wartest Du circa. 10 Minuten. Die Hefe und der Zucker fangen an zu arbeiten, steigen auf  und es bilden sich oben drauf Hefeblasen. Die Wassermenge von 100 ml ziehst Du dann bei den anderen flüssigen Zutaten für Deinen Teig wieder ab (Wasser, Milch, Yoghurt, Buttermilch …).

    Ich mach ihn immer so und vor allem separat in der Tasse und nicht in der Mehlmulde. Das hat auch den Vorteil, sollte die Hefe einmal nicht arbeiten, so siehst Du es direkt und hast nicht das ganze Mehl „versaut“. Vor allem würde ich niemandem empfehlen, die Trockenhefe direkt unter den Teig zu geben, alles zu vermixen und dann zu warten, ob der Teig aufgeht. Wenn es nicht klappt habt Ihr leider viel Geld „zum Fenster rausgeworfen“.

    Falls Ihr eine starke Fructose-Interoanz habt, probiert mal aus, ob Ihr diesen einen Teelöffel Zucker nicht doch vertragt. Man sagt, die Hefe frisst den Zucker auf. Bei vielen Menschen mit starker Fructose-Intoleranz wird diese geringe Zuckermenge gut vertragen. Ansonsten nehmt Traubenzucker, das geht auch.

  3. Gewichts- und Mengenangaben strikt einhalten. Das ist ist beim glutenfreien Backen besonders wichtig. Ich versuche möglichst Gramm genau zu sein.
  4. Alle trockenen Zutaten gut vermischen. Hast Du verschiedene trockene Zutaten, das vermische sie richtig gut in Deiner Backschüssel. Vor allem Xanthan, Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Flohsamen (Flax Seed) müssen sehr gut unter das Mehl gemischt werden.
  5. Erst den Vorteig unter das Mehl rühren. Danach erst andere flüssige Zutaten.

    Der glutenfreie Hefeteig muss nicht so lange und stark geknetet werden, wie herkömmlicher Hefeteig. Das werdet Ihr sofort merken. Ihr könnt den Teig ruhig mit den Knethaken Eures Rührgeräts oder Küchenmaschine kneten lassen. Das mach ich immer so. Der Teig klebt viel stärker als herkömmlicher Teig.

  6. Mineralwasser verwenden. Ich verwende anstatt normalem Wasser immer Mineralwasser für den Teig, das macht ihn noch fluffiger.
  7. Teig nur 1 Mal gehen lassen.  Entgegen zum herkömmlichen Hefeteig Backen, lässt man den glutenfreien Teig in vielen Rezepten lediglich einmal gehen und nicht zweimal. Berücksichtigt man das nicht, geht er nicht mehr auf. Also immer den Teig nach dem Kneten in die Form bringen, dann einmal gehen lassen und direkt backen.
  8. NEUE ERKENNTNISSE IN 2013 – Teig kann auch 2x gehen. Nachdem ich jetzt noch erfahrener im glutenfreien Backen bin, habe ich doch schon einige Rezept ausprobiert, bei denen der Teig erst einmal in der Schüssel oder im Gärkörbchen geht und danach geformt wird und dann nochmal geht. Und es funktioniert! Insofern rate ich Euch, Euch immer an die Rezepte zu halten. Es gibt welche mit 1x gehen wie Brötchen und einige Brote, Pfannen-Teige, etc. und andere müssen 2x gehen wie zum Beispiel der glutenfreie Hefezopf oder das glutenfreie Kracherkrusten-Brot ohne Kneten. Das Brot kann ich Euch wirklich ans Herz legen, es ist unglaublich gut und bekommt eine tolle Kruste.
  9. Wie lasse ich den Teig gehen? Das könnte auch so ein Erfolgs-Garant sein :). Glutenfreie Hefeteig braucht enorm viel Feuchtigkeit zum Gehen.

    Ich mache es so: Backofen auf 35 Grad Umluft aufheizen. Hefeteig formen oder in die Form geben. Sobald die 35 Grad erreicht sind. Ein Küchentuch mit Wasser recht feucht benetzen. Das lege ich dann auf einen Backofen-Gitterrost und platziere den Rost so im Backofen, dass er möglichst knapp über dem Teig eingeschoben ist. Ich lege also kein Tuch direkt auf den Teig. Dann schiebe ich den Hefe-Teig darunter.

  10. Teig gehen lassen – NEUE ERKENNTNISSE in 2013: Inzwischen habe ich festgestellt, dass der glutenfreie Hefeteig auch sehr gut geht, wenn man ihn in eine Plastikschüssel setzt und eine Plastikdeckel, am besten aber Frischhaltefolie über die Schüssel spannt. Fragt mich nicht weshalb das so ist, es ist aber definitiv so.

    Ich habe auch festgestellt, dass der glutenfreie Teig in der Metallschüssel meiner Küchenmaschine die 4fache Gehtzeit braucht. Also nehme ich den Teig inzwichen nach dem Rühren heraus und gebe ihn in eine Plastikschüssel. 🙂

  11. Geh-Zeit von glutenfreien Teigen ist oft wesentlich kürzer als von herkömmlichen Teigen. Die Gehzeit von glutenfreien Teigen ist meist so 25  – 35 Minuten. Haltet Euch auch hier an die Backanweisungen im Rezept, auch wenn es Euch komisch vorkommt. Wenn Ihr die Teige länger gehen lasst, kann es passieren, dass sie wieder zusammen fallen.

    Der Teig nimmt auch während der kürzeren Gehzeit ca. 25 – 40 % an Volumen zu. Während des Backvorgangs später, bekommt der glutenfreie Hefeteig auch noch einmal mehr Volumen. Nehmt also Backformen mit ausreichend Platz noch oben.

  12. Aufgeh-Zeit – wenn der Zeit zickt! Neue Erkenntnisse in 2013: glutenfreie Teige sind oftmals die Oberzicken 🙂 Nicht nur einmal habe ich erlebt, dass erstmal nix ging, obwohl der Vorteig wie oben beschrieben wunderbar klappte und die Hefe aktiviert wurde. Warum auch immer, dauert es manchmal Stunden.

    Mein heftigstes Erlebnis hatte ich, als ich ein glutenfreies Toastbrot-Rezept ausprobierte und der Teig nach 2,5 Stunden immer noch wie ein Stein in der Schüssel saß. Mist, dachte ich mir, blödes Rezept. Es war ein amerikanisches mit einer ganz neuen Mehlzusammenstellung, die ich so auch noch nicht kannte. Also Teig ab in die Tonne und neues Rezept gesucht. Während der zweite Teig dann auch aufging werkelte ich weiter in der Küche. Ich wollte was wegwerfen und zog die Lade vom Küchenabfall auf. Was quillt mir da entgegen und zwar im mindestens 3fachen Volumen? Mein erster Teig!!! Es war natürlich schon zu spät, aber soviel zu den Zeiten. Gebt dem Teig immer etwas Zeit und übt euch (leider) in Geduld :).

  13. Jetzt Backen!Nach dem der Teig jetzt hoffentlich  gut bei Euch aufgegangen ist, könnt Ihr Euer Brot, Brötchen, was auch immer nach Herzenlust backen :).

    Knusprige Kruste: Ach ja, das war noch was. Glutenfreie Teige haben oft nicht so eine tolle knusprige Kruste und man backt ja auch eher in einer Form. Nehmt das Backgut ca. 10 Minuten vor Backende aus der Form und stellt es auf den Gitterrost des Backofens oder noch besser auf einen Backstein. So wird die Kruste um einiges knuspriger.
    Wenn Ihr einen Backstein verwendet, legt den ruhig von Beginn an mit in den Backofen. Einfach die Form drauf stellen. So nimmt er genügend Hitze auf.

TIPP: Glutenfreie Teige lassen sie oft nicht so gut in Form bringen wie glutenhaltige. Daran musste ich mich auch erst gewöhnen. Für Brötchen mache ich es mir inzwischen sehr einfach und setzte eine Teigkugel einfach in die Mulde eines Muffin-Blechs. Das gibt super Brötchen 🙂

And now HAPPY BAKING! 🙂

Das Rezept für das Brötchen unten findest Du hier.

PS: Neuigkeiten rund um meinen Blog erfahrt Ihr immer auf meiner Facebook-Seite oder mailt mir wenn Ihr Fragen habt.

Käse-Schinken-Brötchen

Schritt für Schritt zum glutenfreien Hefeteig-Glück :)

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VORBEREITUNG
KOCH-/BACKZEIT
keine
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Bei Histamin-Intoleranz muss Hefe vertragen werden.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Eine genaue Anleitung und viele Tipps stehen oben.

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35 Kommentare

  1. astrid 19. Januar 2019 um 11:46 Uhr - Antworten

    liebe steffi
    herzlichen dank für deine schöne site! so macht backen, kochen, essen auch „uns“ spass 🙂

    • Kochtrotz 1. Februar 2019 um 11:04 Uhr - Antworten

      Vielen Dank liebe Astried und herzliche Grüße,
      Steffi

  2. AlekraSan 18. Februar 2018 um 18:44 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi!
    Bezüglich Teig gehen lassen hätte ich eine Frage: Kann man einen Teig zu lange gehen lassen? Und wäre es schlecht einen Teig zB über Nacht ohne Aufsicht gehen zu lassen?

    Ich habe nämlich das glutenfreie Landbrot gemacht, mit mäßigen Erfolg.
    Eins vorweg, es schmeckt super toll! 😀
    Ich hab auch ganz brav die Trockenhefeprobe im extra Schüsserl mit Wasser und Zucker gemacht, und es ist schon aufgegangen, aber mit wenig Bläschen und noch dazu ist die Trockenhefe vor 2 Monaten abgelaufen – es sah aber nicht so schlecht aus und habs deshalb trotzdem genommen.
    Aber nach 2,5 Std ist der Teig nur um so 1/2 aufgegangen.
    Und wegen Zeitmangel habe ich es dann gebacken.
    Jetzt ist es ziemlich fest und speckig innen, aber auch saftig und deshalb „backe“ ich es wenn ich eine Scheibe runterschneide im Toaster „fertig“.

    Wie gesagt es schmeckt super lecker aber ich hatte einfach Zeitstress und bin allgemein sehr ungeduldig bei sowas. Und wenn ichs über Nacht stehen lassen würde, würde ich nicht in Versuchung kommen es zu früh zu backen xD

  3. Brandt Gitta 16. Oktober 2016 um 15:39 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, wo kaufst du deine Mehle? Danke für deine wunderbare Arbeit und Mühe für uns Glutenis. Liebe Grüße Gitta

    • Kochtrotz 16. Oktober 2016 um 16:24 Uhr - Antworten

      Hallo Gitta, ich habe keine bestimmte Quelle dafür. LG Steffi

  4. Natalia 3. Oktober 2016 um 15:29 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi). Ich habe eine Frage. Vor der Diagnose meine Tochter habe ih sehr oft so ein Art von Brötchenkranz gemacht (mischbrötchen aus Dinkelmehl und normalen Mehl) mit Hefe und ohne gehen. Das hat immer so prima geklappt. So ist meine Frage oder ein Paar Fragen;) ist bei dem GF Teig mit Hefe, Gehzeit notwendig?. Gibt es so irgendwelche Pauschale Verhältnisse wie man die Mehle tauscht?Ich möchte diesen Rezept in GF umwandeln.(bin aber nocht ganz im Anfang vo GF backen) Zumindest möchte ich probieren)))))
    Und noch eine Frage) So ich habe mit der Trockenhefe irgendwelche gegenseitige antiliebe)))))))))) Sobald ich frische Hefe nehme klappt prima) Nur kommt zu Trocken Hefe klappt irgendwie alles nicht so doll(((((((((. Ich mache wie du immer machst Hefeaktivierung (muss sagen einen super tollen Tipp, mache jetzt immer so), die aktivieren sich gut, mit dem Teig passiert aber nichts)) Jetzt bin ich wirklich bei der Überlegung mag mich die THefe nicht;)))))))))))). Qutsch)) Woran konnte das liegen. Braucht die TH längere Gehzeit????

    Danke schön! Dein Blog ist super toll!!!!!! Hab schon einiges von hier ausprobiert) und überhaupt so tolle Erklehrung!!!!!!!!Dankee

    • Kochtrotz 3. Oktober 2016 um 17:32 Uhr - Antworten

      Hallo Natalia, kann es vielleicht sein, dass dein glutenfreier Teig in einer Metallschüssel geht? Die eignen sich nämlich nicht wirklich gut beim glutenfreien Backen. Du kannst ja auch weiterhin Frischhefe verwenden, dagegen spricht gar nichts. Ich bin auch umgestiegen und nehme nur noch Frischhefe. Zu deiner Frage nach einem pauschalen Verhältnis kann ich sagen: Nein, das gibt es so leider nicht. Jedes Mehl verhält sich anders und es kommt extrem auf das Rezept an. Grundsätzlich benötigt man aber weniger glutenfreies Mehl wenn man ein altes Rezept umwandelt. Es gibt 1:1 glutenfreie Mehle. Ich meine von Doves Farm und Bobs Red Mill gibt es eins. Die kann man 1:1 wie Weizenmehl verwenden und so die alten Rezepte nehmen.
      Ich habe selbst einige Rezepte für glutenfreien Hefeteig ohne gehen oder nur mit äusserst kurzer Gehzeit. Aber keines davon ist bislang veröffentlicht. Das kommt erst noch. Also kann ich Dir sagen, ja das geht schon. Ich backe selbst auch so eine Art Brötchenkranz und nenne es Brötchen vom Meter, da ich immer ein langes Rechteck backe. Dazu habe ich den Kartoffelteig aus meinem zweiten Kochbuch abgewandelt. Dieses Brötchenbrot lieben alle, auch die die gar nicht gf essen müssen 😉
      So, ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Lieben Gruß Steffi

      • Natalia 3. Oktober 2016 um 18:25 Uhr - Antworten

        Danke schön liebe Steffi für so schnelle Antwort!!!! Ich benutze, seit dem ich auf deinen Blog angestosen habe, nur Plastikschüssel. Zweites Buch ist schon unterwegs zu mir), zumindest habe das vor Paar Tagen schon bestellt). Erstes ist schon da) Ich möchte auch sagen, dass das Buch so schön gemacht und organisiert ist! Da steckt enorm viel Arbeit drin!
        Ich schaue mir den Kartoffelteig an). Es ist total interesant). Noch Mal vielen Dank für tolle Tipps) Ja Lievito Madre ist auch unterwegs)))))). Sogar mein Mann hat interesse gezeigt)))))))). Danke!

        • Kochtrotz 3. Oktober 2016 um 18:36 Uhr - Antworten

          Oh da freue ich mich sehr. Den kartoffelteig aus dem Buch mache ich dann mit Hefe. Schmeckt echt super. Wow, sogar der Ehemann ist interessiert. Finde ich super. LG Steffi

          • Natalia 13. Oktober 2016 um 20:12 Uhr - Antworten

            Hallo Hallo noch Mal))). Ich habe endlich dein zweites Buch daheim) und habe eine Frage. Kann man dies wunderschöne Kartoffel Brötchen doch mit der Hefe backen. Falls ja wie viel braucht man)))). Ich mag Hefe (frische). Nicht immer mag mich Hefe☺. Aber irgendwie etwas protestiert in mir, wenn ich Brot oder Brötchen mit Backpulver backen soll. Meine Tochter verträgt die Hefe, dafür möchte ich beim Brot backen auf diese Zutage nich verzichten :))))danke Dankeschön

            • Kochtrotz 14. Oktober 2016 um 8:18 Uhr - Antworten

              Hallo Natalia, du kannst einen halben Würfel Hefe nehmen. LG Steffi

  5. Conny 9. Mai 2016 um 18:18 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, eine Frage: Wenn du den Teig bei 35°C in den Ofen gibst, musst du ihn ja zwischendurch rausnehmen, um auf die Backtemperatur hochzuheizen. Fällt dir der Teig dann nicht zusammen? Ich habe, glaub sogar bei dir, mal gelesen, dass glutenfreier Teig so empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert.

    • Kochtrotz 10. Mai 2016 um 8:30 Uhr - Antworten

      Nein Conny, da passiert gar nichts. Du musst keine Sorge haben. Der Teig ist lange nicht so empfindlich wie wir immer alle denken. Neulich im Kochkurs haben wir Hefeteig am gekippten Fenster gehen lassen. Wir haben alle nicht gesehen, dass sogar 2 Fenster gekippt sind und es hat mächtig gezogen. Der Teig ist aufgegangen wie eine Eins 😉 Lieben Gruß Steffi

      • Conny 10. Mai 2016 um 13:20 Uhr - Antworten

        Ok, danke, dann probiere ich das auch mal aus. Ich hatte einmal ein tolles Brot im Ofen. Aber da hat sich irgendwie ein Küchentuch in die Ofentür geklemmt, was ich dann rausnehmen musste, damit es nicht verbrennt. Also hab ich die Ofentür kurz aufgemacht und das Küchentuch entnommen, aber das Brot fiel daraufhin zusammen. Der Temperaturunterschied war da allerdings deutlich größer.

        • Kochtrotz 10. Mai 2016 um 17:20 Uhr - Antworten

          Ja beim Backen sieht es dann noch einmal anders aus. Da sollten die Temperaturen nicht extrem schwanken 🙂

  6. Veri 13. April 2016 um 9:15 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi.
    morgen Abend möchte ich mich mal an die Quinoa Brötchen wagen. Habe aber irgendwo gelesen, dass die Hefe von Bio Vegan nicht so toll sein soll, die hatte ich bisher mit mittelmäßigen Erfolg. Woher bekomme ich denn eine tolle Trockenhefe ohne Emulgatoren usw? Edeka habe ich mal bei dir gelesen aber da ist irgendwas mit Sorbit drin… da dachte ich dann lieber nicht….

    • Kochtrotz 13. April 2016 um 22:18 Uhr - Antworten

      Hallo Veri, ja mit der BioVegan Hefe gibt es sehr oft Probleme. Du kannst überall Trockenhefe kaufen. Ich gucke halt immer, dass die Zutaten glutenfrei sind und für mich auch ansonsten alles Verträglich ist. Ich kaufe meine sogar ab und an beim Discounter 😉 LG Steffi

  7. NINCH 9. Februar 2015 um 11:58 Uhr - Antworten

    Hallo, kannst du eine teigmischung empfehlen bei mir funktioniert das rezept nicht, der Teig geht gar nicht auf, ich vermute das legt an der glutenfreie backmischung. 🙁

  8. Anne 21. Dezember 2014 um 19:21 Uhr - Antworten

    So, nun hier auch noch eine Frage: 😉 Wie lässt du denn den Teig gehen, wenn du ihn dann schon geformt hast, also z.B. als Stollen? Also, wie legst du da ein feuchtes Tuch drüber oder so? Direkt drauflegen klappt bei mir nicht, da klebt alles an dem Tuch fest. Und wenn ich deine Tuch-auf-Gitter-Methode mache, dann wird ja das Backwerk nicht richtig abgedeckt.

    • Kochtrotz 22. Dezember 2014 um 1:26 Uhr - Antworten

      Sorry, ich war schon unterwegs, mit Tuch abdecken wäre es gewesen.

  9. ChrisTine 7. Dezember 2014 um 17:20 Uhr - Antworten

    Oh, das wäre ganz toll, Steffi! Vielen Dank schon einmal!

  10. ChrisTine 2. Dezember 2014 um 23:32 Uhr - Antworten

    Ja klar, ich stöbere hier jeden Tag.
    Aber bedeutet das, dass es keinen glutenfreien Hefeteig gibt? Oder eben nur den für Hefezopf?
    Ich hätte so gern ein Grundrezept für Hefeteig, um Zuckerkuchen oder Zimtschnecken zu machen…

    • Kochtrotz 5. Dezember 2014 um 22:46 Uhr - Antworten

      Nein, gibt es dann wohl leider nicht. Aber nehm ich mir mal auf meine Liste. LG Steffi

  11. ChrisTine 30. November 2014 um 12:34 Uhr - Antworten

    Hallo! Das ist ein ganz tolles Tutorial für Hefeteig, aber ich suche hier immer noch nach einem Grundrezept für glutenfreien Hefeteig, den ich bspw. für Zuckerkuchen oder Apfelkuchen verwenden kann.
    Der Dinkel-Vollkorn-Hefeteig geht für leider nicht, da ich gegen alle Getreidearten allergisch bin und daher eher mit Buchweizen-, Reis-, Mais- und Kokosmehl arbeite.
    Hab ich das nur nicht gefunden hier?
    Liebe Grüße, Christine

    • Kochtrotz 2. Dezember 2014 um 8:04 Uhr - Antworten

      Hallo, es gibt doch etliche Rezepte für Kuchen hier in denen anderer Teig verwendet wird. Hast Du schon mal etwas durchgestöbert? LG Steffi

  12. Nicole 9. Oktober 2014 um 16:34 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,
    bin so begeistert von Deinem Blog, dass ich nur noch Backen, Kochen und in der Küche stehen möchte. 🙂

    Leider habe ich in diesem Rezept keine genauen Produkt- und Mengenangaben gefunden. Bin ich evtl. blind? 🙂

    Viele Grüße
    Nicole

    • Kochtrotz 12. Oktober 2014 um 10:35 Uhr - Antworten

      Hallo Nicole.
      Das freut mich sehr. Das hier ist auch nur eine ganz grundsätzliche Anleitung, wie man die Hefe gut zum gehen bekommt. Die Technik kannst Du dann in jedem Rezept gut anwenden, das mit Hefe gemacht wird. LG Steffi

  13. Anonymous 30. März 2014 um 13:32 Uhr - Antworten

    Wirklich super dieser Blog….❤️

  14. Lilje 27. August 2013 um 14:32 Uhr - Antworten

    Tolle tipps! Vielen dank <3

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