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Roter Ofen-Spitzkohl mit Feigen

Roter Ofen-Spitzkohl mit Feigen

Roter Ofen-Spitzkohl mit frischen Feigen

Buntes Essen mag ich ja das ganze Jahr über, aber im Winter ganz besonders. Da kommt der rote Spitzkohl gerade recht. In diesem Jahr habe ich ihn das erste Mal bei uns gefunden. Erst in Düsseldorf und nach dem Umzug jetzt auch in Berlin. Dieses Mal ist köstlicher roter Ofen-Spitzkohl entstanden. Wobei gekocht nicht stimmt, er wird im Backofen zubereitet.

Spitzkohl mag ich sehr gerne. Nicht nur, weil mir der Geschmack zusagt, er ist auch sehr viel besser verträglich als seine Geschwister Weiß- und Rotkohl. So sieht er aus:

Roter Spitzkohl

Wunderschön ist er oder? Geschmacklich ist er leicht anders als der herkömmliche Spitzkohl. Er erinnert an einen sehr milden Rotkohl, also an die runden Köpfe. Dabei ist er aber sehr frisch im Geschmack und leicht fruchtig. Der rote Spitzkohl kann leichte Grünfärbungen haben, wie auf meinem Foto, oder auch komplett violett sein. Der Vorteil an allen Spitzkohlsorten ist die kurze Garzeit und eben die gute Verträglichkeit.

Für mein Rezept „Roter Ofen-Spitzkohl“ habe ich zusätzlich noch frische Feigen verwendet. Ich mag Kohl mit einer leichte Fruchtnote. Frische Feigen sind ebenfalls sehr gut verträglich. Du kannst sie aber auch weglassen oder durch ein anderes Obst ersetzen. Feigen haben ein ausgeglichenes Fructose-Glucose-Verhältnis und sind daher im geringen Mengen recht gut verträglich.

Den roten Spitzkohl habe ich einfach in einer Art Sauce aus Öl, etwas Säure und Beeren gebacken. Das Rezept ist sehr einfach und unkompliziert.

Roter Ofen-Spitzkohl ist eine tolle Beilage

Der Geschmack vom Ofen-Spitzkohl ist aromatisch mild und die Feigen runden ihn zusammen mit den Beeren in der Sauce richtig schön ab finde ich. Dadurch passt der rote Often-Spitzkohl zu sehr vielen Gerichten als Beilage.

Du kannst direkt einen kompletten Kopf zubereiten oder auch nur einen halben, solltest Du nur 2 Portionen benötigen.

Ich habe unsere Reste einfach am nächsten Tag als Salat weiterverarbeitet und der war noch einmal richtig lecker.

Roter Ofen-Spitzkohl mit Feigen

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Roter Ofen-Spitzkohl mit Feigen

Roter Ofen-Spitzkohl mit Feigen
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Roter Ofen-Spitzkohl mit frischen Feigen ist eine wunderschöne bunte, sehr schmackhafte, gut verträgliche und einfache Beilage. Das Rezept kann gut variiert werden. Feigen gibt es ja nicht den ganzen Winter über.
MENGE
4 Portionen
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
40 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1Kopfroter Spitzkohl
  • 3Stückfrische Feigen
  • 1ELFett für die Form
ZUTATEN FÜR DIE SAUCE:
  • 2ELÖl
  • 2ELmilden Balsamico (Alterantiven siehe unter dieser Liste)
  • 1TLGemüse-Suppenpulver
  • 80ml Wasser
  • 80gJohannisbeeren oder Heidelbeeren
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Alternativen zu Balsamico: 
Balsamico ist häufig sehr zuckerreich und vor allem alles andere als histaminarm. Alternativ kann 1/4 TL Essigessenz oder 1 - 2 EL ungesüßter Rhabarbersaft oder auch jeglicher verträgliche Muttersaft verwendet werden. Dazu würde ich dann noch etwas verträgliche Süße geben.

Feigen ersetzen: 
Die Feigen können durch allerhand (verträgliches) Obst ersetzt werden. Äpfel machen sich auch gut im Ofen-Spitzkohl, sind allerdings nicht fructosearm. Die Feigen können auch problemlos weggelassen werden.

Sehr lecker sind bestimmt auch getrocknete Datteln oder Aprikosen. Diese sind aber leider auch zusätzlich sorbithaltig.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Den Spitzkohl putzen, halbieren und den Strunk herausschneiden. Feigen putzen und achteln.
  2. 2. Den Spitzkohl in circa 1 cm breite Streifen schneiden. In etwa so wie auf dem Foto.
  3. 3. Die feuerfeste Form fetten.
  4. 4. Für die Sauce einfach alle Zutaten pürieren.
  5. 5. Den Spitzkohl und die Feigenstücke in die Form geben, die Sauce darüber gießen und leicht durchmischen.
  6. 6. Die Form abgedeckt bei 180 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze (dann bitte vorheizen) in den Ofen geben und für 25 Minuten geschlossen garen.
  7. 7. Dann die Form öffnen, einmal alles etwas durchmischen und noch 15 Minuten bei gleicher Temperatur offen garen. Es dürfen sich kleine braune Stellen bilden, aber es soll nichts verkohlen. Daher am besten schon ein paar Minuten früher mal nach dem Bräunegrad schauen und ggf. die Temperatur reduzieren.

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6 Kommentare

  1. Anke 17. Januar 2018 um 14:50 Uhr - Antworten

    Ja Steffi, Du hast Recht. Wir brauchen jetzt noch die Entschläunigung von früher – die Gelassenheit und unseren Humor samt unserem „Ich“ wieder. Es wird noch etwas dauern – aber wir werden langsam wieder zu hoffentlich länger „zufriedenen Menschen“ – wie früher bei Oma – die irgendwie automatisch unser Tempo „entschläunigt hat“. Sie konnte ja nicht ganz so schnell. Und sie war „anders als Mama“ – auch zu Hause. Aber eben langsamer und gemütlicher oder gemächlicher. Heute schafft das meine Großtante so gut. Und meine Lieblingskinderärztin – beide 96 und 93 Jahre alt. Ich hab sie so gerne, weil sie mir den ersten Essensplan geschrieben hatte, der auch drin blieb. Ich hatte endlich mal was von essen vertragen. Und sie haben mich beide groß werden sehen. Sie hätten nie drauf gewettet, dass ich zweijährig sterbe. Sie haben alles dran gesetzt, mir essen bei zu bringen und so zuzubereiten, dass ich es auch drin behalten kann. Na – das haben die zwei mit vereinten Kräften geschafft. Jetzt sind sie alt – und ich freu mich jedes Mal, wenn ich den beiden eine kleine Freude machen kann, wenn ich sie einfach nur im gleichen Altenheim besuchen gehe. So wie es meine Gesundheit, meine Gelenke und der Rest von den Umständen eben zu lassen und mir möglich machen. Es geht mir nicht immer gleich gut. Aber mit den beiden und für die beiden kann ich immer etwas lachen und hab meistens was lustiges für die zwei im Gepäck.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 17. Januar 2018 um 16:19 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, das ist echt schön von dir. Wir alle leben halt in einer sehr schnell ledigen Welt. Da vergisst man manchmal die kleinen Freuden und auch welche zu machen. Viele Grüße Steffi

  2. Anke 17. Januar 2018 um 11:50 Uhr - Antworten

    Hai Steffi, ich bin´s nochmal.
    Mein Bruder war nicht in Thailand. Er hat ein neues Rezept einer thailändischen Suppe erhalten, das er jetzt zu Hause ausprobiert hat. Mir hat es sehr gut geschmeckt. Er ist krank und hat viel von seinem Erholungsaufenthalt miitgebracht, was wir beide zu Hause brauchen können und umsetzen können. In unseren Alltag integrieren können – ohne groß jemanden zu stören.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 17. Januar 2018 um 12:01 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, das klingt aber toll. Weiter so und Grüße Steffi

  3. Anke 17. Januar 2018 um 8:37 Uhr - Antworten

    Guten Morgen liebe Steffi,
    das hört sich ja wieder genau so lecker an. Mein Bruder hatte gestern eine tailändische Suppe gemacht. Etwas Schärfe mit etwas von einer bestimmten Currypaste, Kokosmilch und sonst leckeren, frischen Zutaten. Schmeckte auch zitronig, weil viel von Zitrone, Zitronengras und sonstigen zitronigen Gewürzen, Wurzeln und sonst tolle tailändische Gerwürze und Zutaten drin waren. Auch etwas Hühnchen durfte nicht fehlen. Das war lecker. Ich habe gleich mal bestellt, er darf öfter für mich kochen. Weil ich seine Küche dann doch halt vertrage. Es ist nicht so fett, und dadurch sehr viel leichter bekömmlich für meinen Magen und mich. Er hat viel mitgebracht, was wir beide gut brauchen können. Und wir können es auch zu Hause in unseren Alltag einbringen, ohne dass es jemanden stören würde. Mom wundert sich, dass wir so anders normal würden. Sie will uns laufend entstören – und schafft es nicht. Was doch die richtige Ernährung, etwas Gelassenheit und Wille und dann die Einstellung dazu ausmacht? Kaum zu glauben. Aber wir finden unsere Zufriedenheit neu. Zumindest mein Bruder und ich. Was meine Eltern angeht, kann ich nicht sehr viel helfen, die müssen noch selber suchen, wo sie zu Hause und zufrieden sind. Zufriedenheit – samt der gegebenen Situation, macht doch so viel aus. Ich hoffe, wir haben sie gefunden. Finden noch mehr von uns wieder und finden vor allem wieder zu uns, dass wir mit all dem Alltag, den wir haben und leben umgehen können.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 17. Januar 2018 um 12:00 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, ja da hast du recht. Wir alle müssen unser Glück und Zufriedenheit selbst suchen und finden. 💚 Die thailändische Suppe mag ich auch sehr gerne. Sie heißt übrigens Tom Kha Gai. So gut! Liebe Grüße Steffi

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