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Im Ofen geschmorter Rotkohl – mein bestes Rotkohlrezept – er kocht sich von alleine

Geschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren

Geschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren. Der kocht sich von alleine! Mein bestes Rotkohl-Rezept.

Ich bin im Rotkohl-Himmel angekomen! Denn, ich habe meinen bis dato allerbesten Rotkohl gekocht. Das Ergebnis hat mich selbst umgehauen. Geschmorter Rotkohl ist so gut und gleichzeitig so unkompliziert zu kochen.

Dazu musst du wissen, ich liebe einige Kohlsorten und andere mag ich gar nicht. Ich kann mich als Rosenkohl-Hasserin outen. Jedes Jahr probiere ich Rosenkohl und mich schüttelt es regelrecht. Rotkohl, Spitzkohl und Chinakohl sind meine Lieblinge. Im Herbst und Winter gehören sie zu meinem festen Repertoire.

Ausserdem sind alle Kohlsorten sehr gesund. Natürlich immer vorausgesetzt man verträgt sich auch. Spitzkohl und Chinakohl sind sehr gut verträglich (histaminarm und gut verdaulich). Seit einiger Zeit gibt es auch den roten Spitzkohl. Damit kannst Du dieses Rezept auch kochen, solltest du normalen Rotkohl nicht so gut vertragen. Der rote Spitzkohl ist schön mild und leicht süßlich im Geschmack. Schau, der sieht so aus:

Geschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren. Der kocht sich von alleine! Mein bestes Rotkohl-Rezept.

Ich koche meinen Rotkohl übrigens ohne Rotwein und generell ohne Alkohol. Rotwein vertragen wir beide nicht, ausserdem mag ich ihn lieber ohne. Ihr könnt natürlich gerne einen guten Schuss Rotwein dazugeben.

Geschmorter Rotkohl als Zufallsrezept

Ich liebe eine fruchtige, süßliche Komponente im Rotkohl. Apfel-Rotkohl ist ja sehr beliebt. Doch ich bevorzuge Cranberries und Wildpreiselbeeren im Rotkohl. Nach wie vor habe ich eine Abneigung gegen Äpfel owohl ich sie wieder ganz gut vertrage. Das scheint mein Allergietrauma zu sein. Du kannst den Rotkohl selbstverständlich auch mit Äpfeln kochen. Geschmorter Apfel-Rotkohl ist bestimmt auch der Hit! Ich schreibe Dir unter der Zutatenliste die Apfel- und auch eine Birnen-Alternative auf.

Mein Rezept hier ist aus Zufall, zeitlicher Fehlplanung und Faulheit entstanden. Normalerweise koche ich Rotkohl stundenlang in meiner Küchenmaschine ein. Diese war allerdings schon für andere Rezepte belegt. Auf dem Herd wollte ihn den Rotkohl keinesfalls kochen. Diese ständige Rührerei ist nichts für mich. Ausserdem musste ich zwischendurch noch zu einem Termin. Es brauchte also eine Garmethode, die ohne meine Anwesenheit auskommt. Da sprang mir mein Backofen ins Auge! Oh yes – dachte ich mir so. Das probiere ich. Alles in den Schmortopf und ab in den Ofen! Hell yes! Das war die beste Idee überhaupt. Ich werde Rotkohl vermutlich nie mehr anders kochen, denn ich habe noch nie so einen verdammt guten Rotkohl produziert!

Geschmorter Rotkohl und die Zufallszutat

Während ich die Zwiebeln für den Rotkohl anbriet, kochte ich noch gleichzeitig unser Abendessen auf der anderen Herdplatte. Es gab orientalisches Gemüsecurry und da musste ein ganzer Esslöffel Ingwerpulver rein. Schwups, was ist mir passiert? Das Ingwerpulver landete im Bräter beim Rotkohl und nicht im Curry. Uiuiui dachte ich mir so, hast du jetzt den Rotkohl versaut? Es war eh zu spät und ich konnte nicht mehr zurück. Also habe ich fröhlich weiter gekocht. UUUNNNNDDDDDD … der Ingwer ist der absolute Kick im Rotkohl kann ich dir sagen. Man schmeckt ihn überhaupt nicht raus, der Ingwer rundet das Gericht einfach nur so harmonisch und passend ab! Genial. Ich liebe ja solche Kochunfälle. Da kommen oft die dollsten Dinge bei raus. Ähem ja, manchmal auch nicht *lach*. Das Rezept für das orientalische Gemüsecurry werde ich euch auch als bald verbloggen.

Geschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren. Der kocht sich von alleine! Mein bestes Rotkohl-Rezept.

Im Ofen geschmorter Rotkohl kocht sich von alleine

Das ist der absolute Vorteil an diesem Rezept. Du musst nicht stundenlang mit einem sperrigen großen Topf am Herd stehen, dabei permanent rühren oder deine kochende Küchenmaschine belegen. Du verfrachtest deinen Rotkohl einfach in einen Bräter oder hitzebeständigen Topf und stellst ihn für ein paar Stunden in den Backofen. Ich habe meinen Rotkohl in den ersten 2 Stunden noch nicht mal umgerührt. Der Rotkohl wird butterzart, sämig und aromatisch, genauso wie ich ihn liebe ♥.

Normalerweise kocht man Rotkohl ja mindestens einen Tag vorab und wärmt ihn ein bis zweimal wieder auf. Erst dann hat er sein Aroma und die sämige Konsistenz vollständig erreicht. Das bleibt dir bei diesem Rezept auch erspart. Der Rotkohl kommt schon perfekt aus dem Backofen. Natürlich kannst Du ihn wie gewohnt am Tag vorab zubereiten. Das habe ich auch gemacht.

Haltbar machen

Bei vielen Kohlgerichten lohnt es sich, direkt eine größere Menge zu kochen. Das mache ich bei Rotkohl ebenfalls so. Wenn wir nicht direkt alles verbrauchen weil wir Gäste haben, dann mache ich meinen haltbar. Entweder vakuumiere ich den Rotkohl portionsweise und lagere ihn im Kühlschrank oder ich mache ihn in Gläsern ein. Ich mag keinen gefrorenen Rotkohl. Aber das klappt natürlich auch. Wird der Rotkohl vakuumiert, so hält er sich circa 6 Wochen gut gekühlt.

Und weil ich Kohl so gerne mag, findest du hier noch zig weitere Rezepte mit Kohl. Sogar eins mit Wirsing – hihi.

Im Ofen geschmorter Rotkohl - der bester Rotkohl ever - kocht sich von alleine

Geschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren. Der kocht sich von alleine! Mein bestes Rotkohl-Rezept.
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Ofengeschmorter Rotkohl mit Wildpreiselbeeren ist mein bestes Rotkohlrezept, das ich je gekocht habe. Es lohnt sich, direkt eine größere Menge zu kochen. Dieser Rotkohl kocht sich von alleine und ist herrlich unkompliziert. Kein ständiges Rühren und keine stundenlange Belagerung vom Herd oder Küchenmaschine. Das Rezept ist alkohlfrei. Meine absolute Empfehlung!
MENGE
8 Portionen
VORBEREITUNG
15 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
3 Stunden
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1Stückgroßer Rotkohl (oder 2 kleinere, circa 1,4 kg gesamt)
  • 2Stückekleinere rote Zwiebeln
  • 2ELButterschmalz (Ghee oder Öl)
  • 2ELRohrzucker (oder Kokosblütenzucker)
  • 3ELsehr milden Balsamico (oder andere milde Säure)
  • 1TLSalz
  • 6StückWacholderbeeren
  • 2StückNelken
  • 1ELIngwerpulver (oder frischen Ingwer fein gerieben)
  • 4KörnerPiment (optional)
  • 2StückLorbeerblätter
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 2GläserBio-Wildpreiselbeeren (pro Glas 150 g Fruchteinwaage)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Fruchtige Komponente:
Anstatt Wildpreiselbeeren passen auch sehr gut frische Cranberries, Äpfel und Birnen in den Rotkohl. Hierzu nimmst du entweder 200 g frische Cranberries, einen großen Apfel in Stücken oder 2 kleinere Birnen.

Äpfel und Birnen werden geschält, vom Kerngehäuse befreit, in kleine Stücke geschnitten. Jegliche Frucht wird die ganze Zeit mitgegart. Nimmst du frische Cranberries, so muss der Zuckeranteil erhöht werden. Sie sind schon recht sauer.

Ich selbst habe auf diese Menge 2 Gläser Wildpreiselbeeren aus dem Bioladen verwendet. Diese sind mit Apfelsaft gesüßt und enthalten keine Citronensäure.

Unverträglichkeiten und Intoleranzen: 
Bei einigen Nahrungsmittel-Intoleranzen wird Rotkohl nicht so gut vertragen. Hier empfehle ich den roten Spitzkohl anstatt Rotkohl zu verwenden. Er ist gut verträglich und sehr gut verdaulich.

Vegane Variante:
Hier nimmst du anstatt Butterschmalz einfach Öl. Mein Tipp ist Rapsöl mit Buttergeschmack. Bei den Rapsölen mit Buttergeschmack gibt es enorme Qualitätsunterschiede, manche enthalten künstliche Zutaten :( .

ZUBEREITUNG

  1. 1. Rotkohl putzen, achteln und den Strunk entfernen. Danach in sehr feine Streifen schneiden oder hobeln.
    Ich lassen den Rotkohl in meinem Multi-Zerkleinerer (Kenwood) mit der feinsten Schneidescheibe schneiden. Das geht zacki zacki :) .
    Zwiebeln putzen und fein hacken.
  2. 2. Butterschmalz im Bräter / Topf erhitzen und Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Anschließend mit Zucker bestreuen und karamelisieren lassen.
  3. 3. Die Hälfte vom Rotkohl in den Topf geben und für circa 5 Minuten anbraten. Werden Äpfel oder Birnen verwendet, diese ebenfalls anbraten.
  4. 4. Mit Balsamico ablöschen und warten bis er etwas eingekocht ist.
  5. 5. Jetzt alle weiteren Zutaten hinzugeben (auch die Wildpreiselbeeren) und gut verrühren. Deckel aufsetzen.
  6. 6. Bei 140 °C Umluft oder 160 °C Ober-/Unterhitze für 2 Stunden im geschlossen Topf im Backofen schmoren lassen. Nach den 2 Stunden wird der Rotkohl abgeschmeckt. Eventuell muss noch etwas Salz und Zucker nachgegeben werden.
  7. 7. Jetzt den Rotkohl eine weitere Stunde offen, bei gleicher Temperatur schmoren lassen. Währenddessen den Rotkohl 2 - 3 Mal umrühren.
  8. 8. Jetzt ist der geschmorte Rotkohl fertig! Er kann direkt verwendet oder am nächsten Tag erneut aufgewärmt werden.
  9. 9. Wer die Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren findet, kann sie vor dem Servieren entfernen. Ich finde meist lediglich die Lorbeerblätter :) Was ich aber nicht mag, ist die Gewürze in einem Beutel oder Teesieb mitzukochen.
  10. 10. Ich wünsche euch viel Kochvergnügen und noch mehr Genuss mit dem geschmorten Rotkohl! Sagt mir gerne Bescheid ob ihr auch so verzückt von diesem Rezept seid wie ich :) .

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24 Kommentare

  1. Lydia Küpper 1. November 2018 um 11:36 Uhr - Antworten

    Habe den Rotkohl heute nachgekocht.super einfach und toller Geschmack vielen Dank

    • Kochtrotz 16. November 2018 um 16:47 Uhr - Antworten

      Das freut mich total liebe Lydia.

  2. Alice Krause 11. Oktober 2018 um 11:32 Uhr - Antworten

    Danke!!!!!!!!! ! !!!!!!!!!! Genial einfach! Genial gut! Nur noch so gibt’s unseren Rotkohl!!!😍😍😍

    • Kochtrotz 15. Oktober 2018 um 12:37 Uhr - Antworten

      Oh wie mich das freut Alice! SUPPPPPPEEEERRRRR!

  3. Christiane Dörken 10. Februar 2018 um 11:04 Uhr - Antworten

    Kann man das ganze auch ohne die Preiselbeeren machen?

    • Kochtrotz 11. Februar 2018 um 8:05 Uhr - Antworten

      Aber sicher doch. 😁

  4. Anja Kaufhold 6. Dezember 2017 um 14:43 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, Dein Rotkohl kommt jetzt in den Ofen 😉 Kannst Du mir verraten, wie Du ihn einkochst? Dann kann er bei mir nämlich in Gläsern auf Weihnachten warten 😇
    Dank Dir schon mal, liebe Grüße, Anja

    • Kochtrotz 7. Dezember 2017 um 12:06 Uhr - Antworten

      Hallo Anja, ich koche fülle ihn in Gläser (0,5 + 0,75 l) und koch sie im Topf für 30 Minuten ein. Lieben Gruß Steffi

  5. Priska 1. Dezember 2017 um 12:05 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, unter Punkt 3 kommt nur die Hälfte vom Rotkohl in den Topf. Hab ich was überlesen oder was passiert mit dem Rest????
    Danke und liebe Grüsse. Priska

    • Kochtrotz 1. Dezember 2017 um 12:29 Uhr - Antworten

      Hallo Priska, unter Punkt 5 steht alle weiteren Zutaten …. das ist dann auch der restliche Rotkohl! Viele Grüße Steffi

  6. Madeleine 26. November 2017 um 11:43 Uhr - Antworten

    Mega geiler Rotkohl. Habe mich immer gequält.viel zuviel Gänseschmalz reingemacht.
    Jetzt geht’s super einfach und so wenig Zucker und Fett.
    Mache ihn jetzt für Weihnachten!
    Dankeschön

    • Kochtrotz 26. November 2017 um 19:21 Uhr - Antworten

      Liebe Madeleine, oh weia zuviel Fett ist natürlich nix. Aber das passiert einem auch nur einmal. Toll, dass er.dir jetzt schmeckt..Lieben Gruß Steffi

  7. Birgit 19. November 2017 um 23:57 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,

    habe dieses Rezept heute nachgekocht mit roten Spitzkohl.
    Nur mir ist ein kleines Missgeschick geschehen (hatte die Brille nicht auf) und so landete ein halber Teelöffel Lebkuchengewürz im Topf. Eigentlich sollte dieses Gewürz in den Lebkuchenteig.
    Was soll es ist geschehen…Nachdem schmoren im Backofen, schmeckte es meinen Mann und mir sehr gut.

    Werde es Weihnachten nochmals machen (ohne Lebkuchengewürz)…

    Viele liebe Grüße Birgit

    • Kochtrotz 20. November 2017 um 5:49 Uhr - Antworten

      Liebe Birgit, so entstehen manchmal die besten Rezepte 🙊🙊. Aber, es freut mich, dass es den Rotkohl wieder geben wird. Lieben Gruß Steffi

  8. Silke 21. Oktober 2017 um 19:29 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    wieder mal ein sehr leckeres Rezept. Heute ausprobiert, für sehr gut befunden, und gleich fürs diesjährige Weihnachtsessen fest eingeplant. Mein Schatz macht dann die Ente dazu.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Silke

    • Kochtrotz 22. Oktober 2017 um 7:10 Uhr - Antworten

      Liebe Silke, das klingt fantastisch! Ich freue mich sehr. Viele Grüße Steffi

  9. Anette 15. Oktober 2017 um 19:02 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ein herrlicher, herbstlicher Rotkohlgenuss. Ich habe Dein Rezept spontan ausprobiert und es hat der ganzen Familie sehr gut geschmeckt . Diesen Rotkohl gibt`s nun öfter bei uns.
    Vielen lieben Dank für teilen des Rezeptes.
    Anette

    • Kochtrotz 15. Oktober 2017 um 20:52 Uhr - Antworten

      Das freut mich sehr liebe Anette 😊😊😊

  10. Diana 6. Oktober 2017 um 21:17 Uhr - Antworten

    ist ein tolles Rezept … ist echt zart und schmeckt super lecker.

    • Kochtrotz 6. Oktober 2017 um 22:20 Uhr - Antworten

      Das freut mich sehr liebe Diana. 😍

  11. karola 4. Oktober 2017 um 8:10 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,
    habe letzte Woche das erste mal den spitzen Rotkohl gekocht …super zart …dieses mal mit roten Johannisbeeren da ich keine Sauerkirschen
    mehr da hatte.Das nächste mal werde ich das mal probieren mit Ingwer.
    LG
    Karola

    • Kochtrotz 4. Oktober 2017 um 8:14 Uhr - Antworten

      Liebe Karola, das hört sich genial an. Viele Grüße Steffi

  12. Katrin 3. Oktober 2017 um 20:55 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,
    das Rezept hört sich toll an. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen, wobei ich Rotkohl am liebsten mit Kirschen esse, nachdem ich ihn in Düsseldorf im Brauhaus ein mal so bekommen habe. Mit Schattenmorellen braucht man auch keine andere Säue mehr, was bei HIT sehr praktisch ist.

    LG
    Katrin

    • Kochtrotz 4. Oktober 2017 um 8:12 Uhr - Antworten

      Liebe Katrin, ohhhh ja mit Kirschen ist er auch ganz toll. 😍😍 Lieben Gruß Steffi

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