Rucola-Lasagne glutenfrei

Ich wollte Nudeln machen, hatte aber nicht so viel Lust auf Sauce kochen, überhaupt hatte ich keine wirkliche Lust zu kochen. Ausserdem hatte ich noch Ruccola hier, den ich mal auf Verträglichkeit testen wollte. Wir haben seit wir von den Unverträglichkeiten wissen noch keinen ausprobiert.

Seit einiger Zeit schon warteten die glutenfreien Lasagne-Blätter auf Verarbeitung, also nix wie ran. Heute kocht der Backofen für uns.

Ihr könnt natürlich auch ganz normale Lasagne-Blätter verwenden mit Gluten :).

Diese Lasagne ist nicht so zeitintensiv und prima für faule Tage geeignet 🙂

Die Bitterstoffe im Ruccola regen die Fettverdauung an, sorgen für ein rascheres Sättigungsgefühl. Ausserdem bremst Rucola die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett. Man sagt auch: Rucola räumt den Magen auf. Chicoree, Chinakohl, Löwenzahn und Kresse haben ähnliche Wirkung.

Rucola-Lasagne glutenfrei
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Dieses Gericht kann auch als Vorspeise gereicht werden, dann sind es 4 Portinen.
MENGE
2 Portion(en)
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
45 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach
ZUTATEN
  • 8StückLasagneblätter (glutenfrei)
  • 4-6StückTomaten 4 - 6 (alternativ Zucchini oder Paprika)
  • 200mlTomatensugo (alternativ Sugo aus 2 Zucchini oder Paprika)
  • 100gRucola
  • 2ELSchmand laktosefreie Sorte
  • 50 g Parmesan gerieben (ersetzten durch verträglichen Käse bei Unverträglichkeit)
  • 2KugelnMozzarella (laktosefrei)
  • 2PrisenSalz
  • 2PrisenPfeffer
  • 1PrisenChayennepfeffer
  • 1ELOlivenöl
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Das Rezept eignet sich auch super für eine Vorspeise. Kann man gut vorbereiten. Einfach alles schichten und erst später in den Ofen schieben.

Das Rezept ist insofern variabel, als dass Ihr anstatt Tomaten auch Zucchini oder Paprika nehmen könnt. Dann müsst Ihr allerdings einen Paprikasugo oder einen Zucchini-Sugo herstellen.

Für diese Sugos bratet Ihr einfach die Paprika- oder Zucchini-Stücke in Olivenöl. Dann gebt Ihr sie in den Mixer und mixt den Sugo. Wer arg empfindlich ist, dann vor allem den Prapika-Sugo passieren.

Dann verfahrt Ihr im Rezept mit Euren selbst gemachten Sugos einfach so wie ich es mit dem Tomatensugo beschrieben habe.

Nehmt für den Parmesan einfach einen anderen Käse den Ihr vertragt oder lasst ihn einfach ganz weg. Wir können ja beide kleinere Mengen Parmesan vertragen. FREU :)

ZUBEREITUNG
  1. 1. Die Lasagne-Blätter vorkochen, gemäß Packungsanleitung. Die gekochten Blätter auf ein sauberes Küchentuch legen.

    Entsprechend große Auflaufform nehmen. Es müssen 2 Lasagne-Türme à 4 Blätter (wie nennt man das bloss?) nebeneinander passen.

    Rucola putzen, die harten Stilenden abschneiden, waschen, trockenschleudern und in 2 cm große Stücke schneiden. Braucht nicht so ganz fein sein.

    Rucola mit Schmand und geriebenem Parmesan in einer Schüssel mischen, salzen und pfeffern.

    Tomaten und Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Achtet beim Belegen darauf, dass Ihr am Ende für die oberste Lage noch genügend Mozzarella über habt.

    Backofen auf 160 Grad Heissluft oder 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

    In der Form 2/3 des Sugo auf dem Boden verteilen, etwas Olivenöl (1 EL) daraufgeben, Salzen, pfeffern und auch etwas Chayennepfeffer dazu und mit einer Gabel oder Löffel mischen.

    Die ersten beiden Lasagneblätter auf den Sugo legen (es werden 2 Türme).

    Darauf nun die Tomatenscheiben und Mozzarella verteilen, salzen und pfeffern, gerne auch ganz wenig Chayennefpeffer.

    Dann die nächste Lage Lasagne-Blätter. Diese mit dem Ruccola-Schmand-Gemisch belegen.

    Nun wieder eine Lage mit Tomate-Mozarella und die letzte mit Rucola-Schmand.

    Die restlichen 1/3 Sugo mit einem Löffel über die oberste Lage verteilen und darauf die Mozzarella-Scheiben legen.

    Dann für 35 - 45 Minuten in den Ofen geben, bei 160 Grad Heissluft oder 180 Grad klassisch.

    Der Mozzarella soll oben so goldbraun sein. Ihr könnt auch die letzten 10 Minuten auf 180 Grad schalten (Heissluft).

    Form aus dem Ofen nehmen.

    Den ersten Turm in der Hälfte teilen und auf Teller geben. Ich stell den Rest immer zurück in den Ofen für die Zweitbefüllung der Teller :).
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