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Gâteau invisible | Superkuchen | Früchtekuchen mit wenig Mehl und wenig Zucker

Gâteau invisible auch der Superkuchen genannt mit 90% Früchten

Also dafür, dass ich früher nicht so gerne Kuchen gebacken habe, gibt es jetzt ganz schön viele davon 🙂 . Die leckeren glutenfreien Fruchtschnitten (der Pürierstab-Kuchen) waren ja schon ein echtes Highlight. Jetzt schiebe ich direkt noch so einen Knaller hinterher. Dieser tolle Früchtekuchen ist ein Gâteau invisible, also ein unsichtbarer Kuchen. Erfunden hat ihn die kanadischen Buchautorin und Bloggerin Mélanie Martin. Seit sie ihn verbloggt hat, hört sein Siegeszug rund um die Welt nicht mehr auf. Sie hat inzwischen sogar ein Buch * dazu geschrieben. Da sind süße und herzhafte Varianten drin. Ich habe das Buch auch gekauft und finde es für 9,88 € eine lohnenswerte Anschaffung. In Deutschland hat sich schnell der Begriff Superkuchen für den Gâteau invisible eingebürgert.

Gâteaux invisible | unsichtbarer Kuchen | Kuchen fast ohne Mehl | optional glutenfrei

Der unsichtbare Kuchen ist auch ein echter Superkuchen. Mit 90% Frucht- oder Gemüseanteil hat er deutlich weniger Kalorien als seine üblichen Kumpels. Ich habe in meinem Rezept zusätzlich noch mit Kokosblütenzucker gearbeitet und er wird dadurch noch ein wenig gesünder 😉 . Ihr könntet auch Erythrit verwenden.

Grundsätzlich kann man den Superkuchen mit allen Obst- oder Gemüsesorten machen, die festfleischig sind. Ob ihr den Kuchen glutenfrei oder normal macht ist euch überlassen. Ich gebe unten beide Varianten an. Äpfel eignen sich besonders gut.

Hier in meiner eigenen Variante des Superkuchens habe ich sogar 4 Fruchtsorten gemischt. Ich hatte noch eine Mango, 400 g Aprikosen, 3 Äpfel und 120 gHeidelbeeren zu Hause. Die sind da alle reingewandert.

Falls ihr eine Milcheiweiß-Unverträglichkeit habt, den Kuchen könnt ihr mit jeder Sorte pflanzlicher Milch backen.

Das Rezept ist echt einfach und schnell gemacht. Wer einen guten Hobel oder eine Küchenmaschine mit Schneidescheibe hat, der hat das Obst im Nu geschnitten. Aber das gute alte Messer tut es auch. Die Früchte müssen lediglich in feine Scheiben geschnitten werden damit der Schichteffekt entsteht.

Hier habe ich noch noch eine herzhafte Variante mit Zucchini gebacken. Der ist auch total lecker! Ich bin jetzt voll der Fan vom Superkuchen. 🙂

Gâteau invisible | Superkuchen | Kuchen fast ohne Mehl | optional glutenfrei

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Gâteau invisible | Superkuchen | Fruchtkuchen mit wenig Mehl und wenig Zucker i

Gâteau invisible | Superkuchen | Kuchen fast ohne Mehl | optional glutenfrei
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Das Rezept reicht für eine Kastenform von circa 30 cm Länge. WICHTIG: Der Kuchen muss nach dem Backen vollständig auskühlen.
MENGE
1 Kuchen
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
1 Stunden
RUHEZEIT
3 Stunden
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1ELFett für die Form
  • 1KiloFrüchte (bspw. Mango, Äpfel und Aprikose gemischt)
  • 120gHeidelbeeren
  • 3StückEier Gr. M
  • 80gKokosblütenzucker
  • 60gGhee erwärmt
  • 90gglutenfreies Allzweckmehl oder 110 g Weizen- oder Dinkelmehl (gh)
  • 2PrisenSalz
  • 150 mlMilch (laktosefrei) oder auf pflanzlicher Basis
  • 2ELZitonensaft (optional, nicht histaminarm)
  • 2ELPuderzucker (optional)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

FRÜCHTE:
Ihr könnt auch nur eine Sorte verwenden. Da eignen sich Äpfel. Ob ihr die Heidelbeeren oder andere Beeren als Mittelschicht macht ist euch überlassen. Der Kuchen klappt auch ohne.

Ich hatte: eine Mango, 400 g Aprikosen, 3 Äpfel und 120 gHeidelbeeren zu Hause.

ZUCKER:
Ihr könnt auch ganz normalen Haushaltszucker verwenden.

GHEE:
Ich habe Ghee verwendet. Ihr könnt auch weiche Butter oder Margarine nehmen.

EIER:
Die Hühnereier könnt ihr durch 12 Wachteleier ersetzen.

MEHL:
Ich hatte noch einen Rest glutenfreies Allzweckmehl. Da könnt ihr eure Lieblingssorte verwenden. Für die glutenhaltige Variante nehmt ihr circa 20 g mehr Mehl.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Die Form fetten und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wird mit 160° C Umluft gebacken muss der Ofen nicht vorgeheizt werden.
  2. 2. Früchte putzen und in 2 mm breite Streifen schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Die restlichen Zutaten abwiegen.
  3. 3. Eier und Zucker schaumig rühren. Das sieht bei mir so aus:
  4. 4. Ghee, Salz, Milch, Mehl und zum Eier-Zucker-Gemisch geben und unterrühren. Nicht wundern, die schaumigen Eier fallen wieder etwas zusammen.
  5. 5. Jetzt Aprikosen-, Apfel- und Mangoscheiben unter die Teigmasse geben und gut aber vorsichtig mischen.
  6. 6. Die Hälfte des Teiges in die Kastenform geben. Dann die Heidelbeeren darauf verteilen.
  7. 7. Wer die Beeren weglässt, kann direkt die komplette Teigmasse in die Form geben. Oben etwas glattstreichen.
  8. 8. Für eine Stunde backen. Sollte der Kuchen oben dunkel werden mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
  9. 9. Nach dem Backen muss der Kuchen komplett auskühlen. Am besten über Nacht im Kühlschrank. Er braucht die Zeit um sich zu festigen.
  10. 10. Den Kuchen aus der Form stürzen und auf eine Platte geben. Wer mag kann ihn noch mit Puderzucker bestreuen. Jetzt bitte genießen! Das ist doch ein total super Sommerkuchen oder?
  11. 11. TIPP: Den Superkuchen bewahrt ihr am besten im Kühlschrank auf. Er ist durch den hohen Fruchtanteil sehr feucht. So hält er sich gut und läuft nicht aus.

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30 Kommentare

  1. Vanessa 6. Juni 2019 um 20:51 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, meinst Du, man kann das auch als Muffins backen? Bei uns steht gerade ein Kindergeburtstag an und ich fänd das gut, den Kindern was Fruchtiges anzubieten. Außerdem ist der „Pinke Kuchen“ (mit Beeren) bei uns begehrt.
    Zur Kuchenversion hätte ich den Tipp, dass das Tiefkühl-Obst so „trocken“ wie möglich sein sollte also aufgetaut und abgetropft, damit es keine Matschepampe wird.
    Liebe Grüße aus Tübingen, Vanessa

    • Kochtrotz 7. Juni 2019 um 13:58 Uhr - Antworten

      Liebe Vanessa,
      das habe ich zwar noch nicht gemacht, aber ich sehe keinen Grund, warum es nicht gehen sollte.
      Gutes Gelingen und viele Grüße
      Steffi

  2. Geiberuam 5. Oktober 2018 um 19:52 Uhr - Antworten

    Hallo, danke für diese tolle Entdeckung!
    Weil ich gerade getreidefrei esse, habe ich das Mehl durch 45g gem.Macadamianüsse und 12g Kokosmehl ersetzt. Da ich die Originalkonsistenz nicht kenne, weiß ich nicht, wie sehr meine Version abweicht, aber geschmacklich sehr, sehr fein – zumindest meine Probierportion aus einer kleinen Extraform, die noch nicht ausgekühlt war. Ich kenn mich inzwischen und weiß, dass ich es nicht schaffen würde eine Nacht lang abzuwarten :-).
    Mal sehen, ob der große Kuchen sich genauso gut festigt, wie das Originalrezept.

    • Kochtrotz 6. Oktober 2018 um 18:56 Uhr - Antworten

      Oohhhhh das klingt sehr lecker! Kann ich mir supergut vorstellen. Lieben Gruß Steffi

  3. Gundula Strobel 8. Juli 2017 um 21:55 Uhr - Antworten

    Hallo, habe den Kuchen heute morgen gebacken. Leider ist er eher so eine Matschepampe geworden und hat so gar nichts von einem Kuchen.
    Was habe ich nur falsch gemacht??
    Vlg

    • Kochtrotz 9. Juli 2017 um 13:42 Uhr - Antworten

      Hallo Gundula, hast du denn den Kuchen lange genug ruhen lassen? Das ist sehr wichtig. Sonst ist er matschig. Viele Grüße Steffi

  4. Anke 15. Juni 2017 um 10:23 Uhr - Antworten

    Hallo Chrissi, ich finde es jetzt gut, dass dieser Kuchen auch mit Karotten gespickt werden kann. Von VegEgg habe ich jetzt noch nichts gehört, ich wäre auch allergisch dagegen, wegen der Lupine. Gut gefällt mir die Idee, die Mehle zu mischen incl. Kokosraspeln. Meinen würde die Süsse fehlen. Ich kenne meine Familie. Aber genau das ist das tolle an Steffis Baukasten. Man kann seine Allergien und Vorlieben mit einbauen. Und hat immer was feines. Einen schönen Tag und Liebe Grüße
    Anke

  5. Chrissi 14. Juni 2017 um 16:04 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, tolle Idee und wirklich toller Kuchen! Ich habe das Rezept vegan angepasst und zwar mit VegEgg aus Lupinenmehl. Zudem habe ich zusätzlich zum Obst Karotten verwendet. Nimmt man noch etwas Kokosmehl mit etwas Kokosraspeln anstatt nur Glutenfreies Mehl, so bekommt dieser Kuchen noch einen Touch Südseefeeling. Liebe Grüße Chrissi

    • Kochtrotz 15. Juni 2017 um 12:52 Uhr - Antworten

      Hallo Chrissi, ganz lieben Dank für diese Info. Das wird viele hier interessieren. Toll, dass esse gut geklappt hat 😍😍😍 Viele Grüße Steffi

  6. Anke 11. Juni 2017 um 10:54 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, – ich verfeinere diesen super Kuchen jetzt mit Karotten – weil ich grade kein oder sehr sehr wenig Obst essen darf.
    Bei uns mag schon gar keiner mehr Kuchen – angeblich bäckt Mama zuviel und Papa würde zu dick. Und mein Bruder verträgt ihn auch wie ich nicht so wirklich. Na ja – bei dieser Hitze sind vielliecht Sahnekuchen oder Käse-Quark Kuchen die dann auch nicht laktosefrei sind – nicht ganz so richtig gewählt um die family verköstigen zu wollen. Der Kuchen hört sich eher nach Sonntagskuchen an – weil Du ihn ja am Besten über Nacht in den Kühlschrank stellst. Wenn ich richtig gelesen habe.
    LG und einene schönen Sonntag
    Anke

    • Kochtrotz 11. Juni 2017 um 13:54 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, in ein paar Tagen kommt noch eine herzhafte Variante mit Zucchini. Vielleicht wäre diese besser geeignet. Du kannst auch laktosefreie Milch gut verwenden. Viele Grüße Steffi

      • Anke 12. Juni 2017 um 10:02 Uhr - Antworten

        Du hast recht – Zucchini werden von uns vertragen. Nur meine Eltern können sich die im Kuchen wieder mal nicht vorstellen.
        Danke Dir – wir freuen uns drauf. LG Anke

  7. Ulla Schreck 10. Juni 2017 um 12:58 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    wann kommt Dein Superkuchen mit Zucchini?
    Liebe Grüßle
    Ulla

    • Kochtrotz 10. Juni 2017 um 13:49 Uhr - Antworten

      Hallo Ulli, der kommt in ein paar Wochen, gegen Ende Juni. Viele Grüße Steffi

  8. Bettina Baudach 7. Juni 2017 um 19:32 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    geht dieses tolle Rezept auch vegan? Wäre klasse, meine Tochter isst vegan und ich muss glutenfrei essen. Wäre klasse, wenn das ginge.
    Liebe Grüße
    Bettina

    • Kochtrotz 7. Juni 2017 um 21:22 Uhr - Antworten

      Hallo Bettina, eventuell klappt es mit Leinsameneiern. Habe ich aber nicht probiert. Ich weiß es also nicht. Viele GrüßeSsteffi

  9. Freya 6. Juni 2017 um 11:33 Uhr - Antworten

    Großartig! Super lecker! DANKE!

    • Kochtrotz 6. Juni 2017 um 13:57 Uhr - Antworten

      Hallo Freya, das freut mich sehr. Und GERNE 😊😊😊

  10. Anke 5. Juni 2017 um 11:20 Uhr - Antworten

    Also gut. Dann bleibt mir nur noch, zu probieren, wie er dann fertig schmeckt. Ich bin schon ganz schön neugierig.
    Er sieht sehr gut aus. Und Früchte kann ich nehmen, welche vertragen werden. Danke Dir.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 5. Juni 2017 um 12:36 Uhr - Antworten

      Hihi ja, das wird das Beste sein. Nimm einfach festfleischigere Früchte die du verträgst. Viele Grüße aus Jamaika, Steffi

      • Anke 7. Juni 2017 um 10:46 Uhr - Antworten

        Cool – ich hoff, Du hast schön Wetter und etwas Zeit zu genießen. Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 7. Juni 2017 um 11:29 Uhr - Antworten

          Vielen Dank. Es passt alles und ist toll.

  11. Anke 4. Juni 2017 um 15:37 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ja das habe ich gelesen. Aber braucht es nichts, was den Kuchen aufgehen lässt? Der kalte Hund oder andere Kühlschrank-Kuchen funktionieren ähnlich aber ich bin mir jetzt nicht sicher ob Mama da nicht immer etwas an Backpulver reingibt. Danke Dir. Euch auch schöne Pfingsten. Heute haben wir gegrillt – und bis grade eben gegessen. Fleisch, Salat und Brot – und Du kannst mich immer haben. Bin sofort dabei – für jegliche Probiererchen. 🙂 Jetzt – in etwa 25 Minuten gibt es leckeren Kaffe mit unserem Riesenguglhupf. Extra für heute und viele Freunde. Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 4. Juni 2017 um 22:47 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, nein der Kuchen braucht kein Backpulver. Viele Grüße Steffi

  12. Anke 3. Juni 2017 um 17:38 Uhr - Antworten

    Ich hab keinen Cooking Chef. Ich muss meinen Mixer verwenden. Mama wäre der Kuchen schon wieder zu glitschig, wie ich sie kenne. Brauchst Du kein Backpulver oder ähnliches, das den Kuchen aufgehen lässt? ist das nur der Eischnee? Hört sich lustig an. Auch bei uns gibt es Kuchen zu Pfingsten. Der ist schon im Ofen und grade fertig.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 3. Juni 2017 um 18:39 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, es kommen die kompletten Eier rein. So hatte ich es im Rezept auch geschrieben. Fröhliche Pfingsten und viele Grüße Steffi

  13. Doro 3. Juni 2017 um 15:23 Uhr - Antworten

    Klingt lecker, werde ihn morgen gleich ausprobieren! Gâteaux ist übrigens der Plural von gâteau, also von einem Kuchen! 😉

    • Kochtrotz 3. Juni 2017 um 15:25 Uhr - Antworten

      Hallo Doro! Oh je, na da siehst du wie weit es mit meinen Fanzösisch-Kenntnissen ist 😂😂😂 ich werde es korrigieren. Danke für den Tipp. Viele Grüße Steffi

  14. Anne 3. Juni 2017 um 8:28 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, sieht seehr lecker aus! 😀 Wie könnte ich den Kuchen veganisieren? Mit Aquafaba? Apfelmus? Welche Menge dann? LG Anne

    • Kochtrotz 3. Juni 2017 um 9:20 Uhr - Antworten

      Hallo Anne, ich habe es selbst nicht ausprobiert. Auf meine Facebook Fanpage hatte ich gestern einen Tipp gegeben wie es klappen könnte. Aber ich bin mir da absolut nicht sicher. Probier es einfach aus. Viele Grüße Steffi

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