Spargelöl selber machen

Ich liebe Spargel! Die Saison ist kurz und ich mag keinen eingefrorenen Spargel. So habe ich überlegt, wie ich den Spargelgeschmack noch eine kleine Weile länger in meiner Küche halten kann. Da kam mir die Idee, es einmal mit Spargelöl zu probieren. Ich hatte keine Ahnung, ob der Spargelgeschmack ins Öl übergeht oder nicht. Da ich aber schon erfolgreich dieses Kürbisöl hergestellt habe, habe ich es einfach ausprobiert. Das Spargelöl ist ganz toll geworden, genauso wie ich es mir erhofft hatte. Die Farbe ist auch viel intensiver geworden, als ich sie je erhofft hätte. Schaut mal:

Spargelöl selbst gemacht

Genial finde ich auch, dass ihr für das Spargelöl auch Spargelabschnitte oder Schalen verwenden könnt. Ihr könnt weißen, violetten oder grünen Spargel verwenden, das ist egal. Das Spargelöl mit grünem Spargel wird grünlich, das mit weißem Spargel bleibt hell. Ich finde ja, das Spargelöl ist eine wunderbare Alternative zur Spargelsuppe, die man ja gerne aus den Spargelabschnitten und den Schalen kocht. Findet ihr das vielleicht auch? 🙂

Zusätzlich könnt ihr noch eine weitere Note in eurer Spargelöl bringen, wenn ihr das mögt. Ich habe in meins noch eine sehr kleine Menge Bärlauch gegeben. Bärlauch in sehr geringen Dosen vertrage ich nämlich wieder. Basilikum würde auch sehr gut passen oder andere Kräuter. Was mir sehr gut gefällt, erst schmeckt man den Spargel im Öl und dann so nach hinten raus kommt ganz sanft der Geschmack der Kräuter. In meinem Fall der vom Bärlauch. So richtig genial finde ich das! Ihr könnt aber auch reines Spargelöl, ohne Bärlauch, Basilikum oder andere Kräuter herstellen. Das ist ganz euch überlassen.

Das Spargelöl könnt ihr für Salatdressings, einfach nur zum Dippen mit frischem Brot und einem schönen Salz, über Gemüse, oder, oder, oder verwenden. Es passt zu sehr vielem. Lecker sind auch Pellkartoffeln mit ein paar Tropfen Spargelöl oder einfach ein paar Tropfen über euer Spargelrisotto geben. Hach, wenn ich noch weiter nachdenke, fällt mir noch viel mehr ein. Ausserdem ist das Spargelöl ein wunderbares Geschenk aus der Küche.

Ihr könnt das Spargelöl optimal in der Cooking Chef Gourmet zubereiten. Im Topf geht es auch, doch da empfehle ich euch mit einem Thermometer zu arbeiten. Den Thermomix finde ich dafür nicht so geeignet, da es keine langen Rührintervalle im Gerät gibt.

Spargelöl selbst gemacht

 

Spargelöl selber machen

Spargelöl selbst gemacht
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Verlängere die Spargelsaison mit diesem aromatischen Spargelöl! Es ist ganz einfach zu machen und wenn du magst, kannst du es noch mit ein paar Kräutern oder Bärlauch verfeinern.
MENGE
1 Liter
VORBEREITUNG
5 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
3 Stunden
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
babyleicht

ZUTATEN

  • 200gSpargel oder Spargelabschnitte/Schalen
  • 30gBärlauch oder andere Kräuter
  • 1Literneutrales Rapsöl oder anderes neutrales Öl
  • einigesterilisierte, trockene Flaschen

ZUBEREITUNG

  1. 1. Spargel waschen und trocknen. Spargelschalen bitte auch mit einem Küchentuch etwas trocknen, damit sie nicht mehr allzu nass sind. Kommen Kräuter oder Bärlauch hinzu, diese ebenfalls waschen und sehr gut trocken.
  2. 2. Werden Spargelabschnitte verwendet, diese in feine Scheiben schneiden und dann etwas hacken. Die Kräuter in nicht all zu feine Streifen schneiden.
  3. 3. Zubereitungsweise in der Cooking Chef Gourmet:
    Öl, Spargel und ggf. Kräuter in die Schüssel geben. K-Haken einsetzen, die Temperatur auf 70 °C und Rührintervall auf 9 und Zeit auf 3 Stunden einstellen. Die Maschine dann einfach arbeiten lassen.
    Im TOPF macht ihr es ähnlich. Ihr rührt ab und an und meßt circa alle 15 Minuten die Temperatur.
  4. 4. Erst am nächsten Tage lasse ich es 2 - 3 Mal durch ein Passiertuch. So sehen die Spargelreste dann aus. Ihr könnt sie immer noch für ein Pesto oder einen Aufstrich weiterverwenden.
    TIPP: Habt ihr kein Passiertuch? Ein Nussbeutel, ein Geschirrtuch (ohne Weichspüler) oder ähnliches passt auch.
  5. 5. Das Spargelöl füllt ihr jetzt noch in Flaschen und verschließt sie. Es hält sich circa 6 Monate.