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Karamellsauce selbstgemacht

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Jetzt gibt es selbst gemachte Dulce de Leche, Karamellsauce selbstgemacht

Wenn es heißt keine Zusatzstoffe mehr, kein Soja, keine Vanille, … Ich höre auf aufzuzählen. Jedenfalls ist man dann an dem Punkt angelangt wo man anfängt seine Süßigkeiten selbst herzustellen, wenn man denn welche braucht.

Ich habe zwei große Süß-Schwächen, ich kann noch nichtmal sagen, welche größer ist – Karamell und Schokolade. Auf dunkle Schokolade werde ich noch ne ganze Weile verzichten müssen. Auf Karamell nicht und das ist gut so.

Milchkaramell mit Tonkabohne

Der Herstellungsprozess von Milchkaramell dauert etwas. Für mich ist das sehr gut, denn sonst käme ich wohl noch auf die Idee ständig Karamell herzustellen. Die Umsetzung ist aber denkbar einfach. Man muss nur dabei bleiben.Meist mache ich das Karamell nebenher, wenn ich eh für ne Stunde in der Küche bin. Ihr könnt das Karamell natürlich auch ohne Tonkabohnen oder mit Vanille herstellen. Selbstverständlich könnt ihr auch nur die Hälfte oder noch weniger herstellen.

DIESES REZEPT IST

Bewerte jetzt mein Rezept!
Vorbereitungszeit 5 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Arbeitszeit 1 Std. 5 Min.
Schwierigkeit einfach
Portionen 1 Portion ca. 800 ml

Zutaten
  

  • 1 Liter Milch (laktosefrei) oder pflanzliche Milch
  • 500 g Rohrzucker
  • 0.5 Stück Tonka-Bohne o. Mark einer Vanillestange

TAUSCH-ZUTATEN

Könnt Ihr Rohrzucker in "soft quality" bekommen? Dann nehmt den, der schmeckt meiner Meinung nach am besten.

Tonka oder Vanille kann man auch komplett weglassen.

Anleitung
 

  • Milchkaramell mit Tonkabohne Milch im Topf einmal aufkochen, so dass sie nach oben steigt. Den Zucker einrieseln lassen, Hitze reduzieren.
  • Ganz leicht vor sich hin köcheln lassen, bis die Masse dickflüssig wird. Ich hab festgestellt, dass die Angelegenheit je nach Topf unterschiedlich lange dauert. Rechnet mit mindestens einer Stunde.
  • Tonkabohne fein reiben und ganz am Ende unter das Karamell mischen.
  • Das heisse Karamell in Gläschen füllen und sofort verschließen. Hält sich ne ganze Weile im Kühlschrank. Tut es in Wahrheit aber nie, weil es immer irgendwie verschwindet :) .
Hast du dieses Rezept ausprobiert? Lass es deine Freunde auf Instagram wissen!Erwähne @kochtrotz oder benutze den Hashtag #kochtrotz! durch klicken.

40 thoughts on “Karamellsauce selbstgemacht

  1. Victoria sagt:

    Hallo Steffi,
    ich muss jetzt doch schnell schreiben. Gut dass es bekanntlich ja keine doofen Fragen gibt 😉
    warum nur 0,5 und keine ganze Tonkabohnen? Ist der Geschmack dann intensiver und was ist Rohrzucker in soft Qualität? Kannst du mir auch bitte verraten, wenn ich die heiße Masse dann in die Gläser umgefüllt habe, muss ich diese abkühlen lassen oder kann ich diese gleich in den Kühlschrank stellen? Danke dir und Gruß aus der Küche Victoria

    1. Kochtrotz sagt:

      Liebe Victoria,
      eine ganze Tonkabohne wäre zu intensiv im Geschmack. Bitte die Gläser immer abkühlen lassen. #
      Viele Grüße
      Steffi

      1. Barbara sagt:

        Hi, kleine Frage, hat vielleicht jemand Erfahrungswerte, ob die Karamellcreme auch mit Erythrit funktionieren würde?
        Danke, lG aus Wien

        1. Kochtrotz sagt:

          Hallo Barbara,
          ich habe sie schon mit Erythrit gemacht. Das hat geklappt, hat aber länger gedauert.
          Viele Grüße
          Steffi

  2. Miri sagt:

    Hallo Steffi,

    Hast du die Creme mittlerweile auch ohne Kuhmilch ausprobiert sprich mit zb Reis cocos Hafer?
    Und hast du das auch mal im Thermomix gemacht ? wenn ja auf welcher Temperatur und Stufe und wie lange ?
    Denn da wäre der ja wirklich mal gut als selbständiger „Rührer“ und „Temperaturhalter“ ?

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo Miri, schau hier ist das Rezept:
      https://www.kochtrotz.de/rezepte/kokos-karamell-kuhmilchfrei-dulce-de-leche-vegan/
      Viele Grüße Steffi

  3. Monika sagt:

    Ich habe eine Mischung aus Reissirup und Kokosblütensirup genommen … allerdings ist das Ganze nicht homogen, sondern sieht irgendwie geronnen aus … war es vielleicht zu heiß und es hat bei mir zu stark geblubbert???
    Ich werde mal die Kokosvariante probieren 🙂

    1. Kochtrotz sagt:

      Ja, es war dann über einen zu langen Zeitraum zu heiss, dann trennt sich die Masse. Das weiß ich inzwischen (leider) auch 🙁 LG Steffi

  4. Geske sagt:

    Hallo Kochtrotz,
    auf deinen Hinweis hin habe ich nun mal dieses Milchkaramell ausprobiert. Ich muss sagen, dass es mir zu süß war, eine meiner Freundinnen es aber genau richtig fand;) Ich fand es den Hammer als ich es mit Milch, Sahne und einen Klecks Quark vermischt habe und dann die Eismaschine habe arbeiten lassen…super-mega-leckeres Karamelleis war das Ergebnis…hat auch nicht lange gehalten 😉
    Danke für die ganzen schönen und leckeren Anregungen auf deiner Seite..es macht immer wieder Spass hier zustöbern….bin auch durch dich auf das Sokulin gestoßen und werde es nun mal beim Backen und Süßen ausprobieren….
    Schönene Abend noch 🙂
    liebe Grüße
    Geske

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo Geske, ja es ist schon sehr süß. Aber für die Basis von Karamelleis ist es unschlagbar 😉

      Cool, dass Du Verwendung gefunden hast.

      Beim nächsten mal einfach weniger Zucker nehmen?

      LG Steffi

  5. TheTortoise sagt:

    Ich bin zufällig auf das Rezept gestoßen und habe es natürlich sofort ausprobiert – ohne Tonka-Bohnen, denn die hatte ich nicht. Ist aber trotzdem super geworden! Hat in meinem Kochtopf circa 2-3 Stunden vor sich hingeköchelt. Inzwischen habe ich auch schon mehrere Verwendungsmöglichkeiten gefunden: als Brotaufstrich, als Keksfüllung und auf Vanilleeis, super lecker ^^

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo, klaro geht es auch supergut ohne Tonka-Bohne. Ich habe auch immer etwas im Kühlschrank stehen. Leider macht es süchtig 🙂 🙂 Es freut mich, dass es Dir so gut gelungen ist. Lieben Gruß Steffi

  6. Karin Meier sagt:

    Ich habe das Rezept gerade ausprobiert, einfach lecker! ich liebe Karamel! Aber ich befürchte dass es sehr schnell wieder aufgegessen wird… 😀
    Ich wusste gar nicht, dass Karamel so einfach gemacht werden kann (auch wenn es lange dauert… ). Das nächste mal muss ich noch Tonkabohnen auftreiben und das auch mal ausprobieren, aber leider finde ich hier in der Region niemand der Tonkabohnen verkauft/bestellen kann.
    Vielen Dank für dieses Rezept! 🙂

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo, gerne geschehen. Ja, Karamell dauert leider und ist kaum da und schon weg 🙂 Ich mach inzwischen immer größere Mengen.

      Lieben Gruß
      Steffi

  7. Anonymous sagt:

    Gibt es das abgewandelte Rezept schon mit einer Milchalternative wie Hafer-, Soya- oder Reismilch?
    Liebe Grüße Mareike

    1. Kochtrotz sagt:

      Guten Morgen.
      Nein noch nicht. Ich werde noch Rezepte für Mandel- und Reismilch einstellen. Soja vertrage ich leider gar nicht und Hafer auch nicht wegen ein Gluten-Unverträglichkeit.

  8. Daniel sagt:

    Dann sage ich einfach mal danke für das leckere Rezept! Vor allem die Verwertung von Tonkabhnen finde ich in diesem Fall sehr kreativ – es ist sicher auch sehr schmackhaft!

  9. Anonymous sagt:

    Hört sich super lecker an, mein Mann verträgt leider die Kuhmilch komplett nicht, hast Du das Ganze schonmal mit Soja oder Hafermilch probiert, bzw denkst Du das könnte auch damit was werden?
    Liebe Grüße Mareike

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo Mareike. Im Januar kommt ein Rezept das ohne Kuhmilch auskommt und laut meinem Mann noch 1000mal besser schmeckt.

      Es ist auch glutenfrei.

  10. Elke Willms sagt:

    Mjam, hört sich lecker an!
    Von den Zutaten her müsste es doch auch histaminarm sein, oder? Der Hinweis fehlt 😉
    Meinst du, ich kann das Caramel auch mit frischer Biomilch herstellen? Brauche ja nicht auf Laktose verzichten. Wie lange würde es sich dem Fall halten?

    1. Kochtrotz sagt:

      Hi.
      Das
      Ist Histaminarm. Du kannst das Karamell auch mit frischer Milch machen.
      Über die Haltbarkeit kann ich Dir nichts sagen.
      Gruß
      Steffi

  11. Angela sagt:

    Hallo Steffi

    ich mag auch gerne Karamell, aber so im Glas kenne ich das nicht. Ich kenne das als Bonbons,
    keine harten, sondern ganz weiche die auf der Zunge zergehen.
    Was machst Du mit dem Karamell im Glas, aufs Brot streichen?

    Ich finde Deine Seite ganz toll, nur einiges verstehe ich nicht. z.B. warum Schokolade schmelzen
    ein problem sein soll, bei mir wird die immer Flüssig und mit etwas Öl vermischt eine gute Kurvertüre.

    Bei mir sind es zum Glück nur wenige Dinge die ich nicht vertrage, was alles weis ich nicht.
    Aber meist vertrage ich keine Fertigprodukte beim Kochen. Ich vermute mal das es Glutamat ist, zum Teil Konservierungstoffe und Farbstoffe und auch Aromen. Für mich kein Problem, da ich nur das Esse was ich selber gemacht habe.
    Das was bei mir ganz schlimm ist, ist Carrageen, davon bekomme ich schon in ganz kleinen Mengen, starke Bauchkrämpfe und Druchfall und dieses Zeug wird mitterweilen in alles Mögliche gemischt.

    Ich werde immer mal wieder hier rein schauen und danke Dir.

    LG angela

  12. slowfood sagt:

    Hi,

    bei uns in Argentinien ist diese Form von Caramelcreme ein Nationalgericht. Sie heisst Dulce De Leche … und passt echt zu fast allem.

    Am liebsten mag ich sie persönlich zu frischer Banane … oder zu Vanille-Eis. Traditionell ist man sie in Argentinien auch zu Crepes und zu Flan (Creme Caramel)…

    Nur zu Steak passt sie nicht wirklich – obwohl harcore-Fans dem wahrscheinlich widersprechen würden … 😉

    1. slowfood sagt:

      soll natürlich „isst“ und nicht „ist“ heissen … LOL.

      Tipp für nicht-Allergiker: In gut sortierten Supermärkten bekommt man mittlerweile „Milchmädchen“ von Nestlé in der Kunststofftube. Die kann in einem sanften Wasserbad ebenfalls karammellisiert werden und man hat die Creme hinterher direkt in der Tube… sehr praktisch…

    2. Kochtrotz sagt:

      Hi.
      Ach wenn man ein paar grobe Salzkörner dazu gibt, dann passt sie bestimmt auch zu Steak. Ich als Hardcore-Karamell-Fan, würde das auf jedenfall probieren und vielleicht noch was Rosmarin oder Chili dazu 🙂

      Lieben Gruß
      Steffi

  13. Conny Finck sagt:

    Hallo,

    das Rezept klingt fantastisch!!! Ich werde das mal die nächste Woche nachkochen!! Danke

    Liebe Grüsse
    Conny

    1. Kochtrotz sagt:

      Das freut mich Conny 🙂
      Dann mach Du mal.
      LG
      Steffi

  14. Annette sagt:

    Oh danke für das Rezept. Ich habe hier auch so ein Karamell Leckermäulchen zu Hause. Mich interessiert es aber auch, in welcher Konzistens der Aufstrich ist, eher dick oder dünn?
    Aber genial ist das Rezept!
    LG annette

    1. Kochtrotz sagt:

      Hi Annette,
      Je länger Du es kochst, je dicker wird es.
      LG
      Steffi

  15. Jana sagt:

    Huhu 🙂

    Wie isst man denn das Karamel? Einfach mit dem Lössel aus dem Glas? Oder als Brotaufstrich? LG, Jana

    1. Kochtrotz sagt:

      Hallo Jana,
      wie auch immer Du magst und zwar genau so, wie Du geschrieben hast.

      LG
      Steffi

  16. Sofia sagt:

    Klingt sehr lecker.

    Jetzt von mir eine sehr doofe Frage… zu was servierst du das üblicherweise, oder isst du das einfach so?

    Liebe Grüße

    Sofia

  17. Jana sagt:

    Im Schnelkochtopf dauert es nur 40 min. die Dose muss nur halb im Wasser stehen

    1. Kochtrotz sagt:

      Das hier ist ein Rezept ohne Dose. Wenn man eine Histamin-Intoleranz hat, sind alle Dosen-Lebensmittel nicht mehr möglich.

  18. Frodschi sagt:

    Hi,

    wo bekommt man den Tonkabohnen her ?

    Danke

    LG Frodschi

    1. Frodschi sagt:

      „denn“ , wollte ich sagen 😉

      1. Kochtrotz sagt:

        Kannst Du im Web bestellen oder auch in der Apotheke. 🙂

        1. Frodschi sagt:

          danke 🙂

  19. pimo sagt:

    hallo steffi,

    das klingt sehr interessant. mir juckt es in den fingern. brennt die milch dabei an?

    vg,

    pimo

    1. Kochtrotz sagt:

      HI Pimo,
      gute Frage, ich hab einen beschichteten Topf, da brennt nix an. Ich denke, Du solltest vorsichtig sein. Deshalb auch die niedrige Hitze.
      Viel Spass,
      Steffi

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