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Pesto Pimientos de Padrón

Per Zufall entstehen oft die besten Rezepte. Dieses hier stammt auch aus jener Kategorie. Ich hatte noch die kleinen grünen spanischen Bratpaprika hier auch genannt Pimientos de Padrón und die mussten dringend verarbeitet werden. Ich hatte aber keine Lust sie schon wieder gebraten zu essen. Da ich sie sehr gerne mag und super vertrage, hatte ich sie die Tage zuvor schon ständig gegessen.

Hm, dachte ich was nu? Ein Pesto – schoß es mir so durch den Blondschopf. Gedacht getan. Das Rezept ist sehr einfach und Ihr braucht dafür auch keinen Hochleistungsmixer. Pürierstab oder Multizerkleinerer funktinioren auch.

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Ihr könnt die Pinienkerne bei Unverträglichkeit auch austauschen gegen Mandeln oder Cashews. Das Pesto schmeckt dann ein wenig anders. Pinienkerne haben einen sehr individuellen Geschmack.

Und gleich noch eine Info: Die Bratpaprikas werden sehr gut vertragen. Auch bei Histamin- oder und Fructos-Intoleranz. Die Haut ist noch sehr dünn und kann gut verdaut werden.

Pesto Pimientos de Padrón

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MENGE
400 ml
VORBEREITUNG
5 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
5 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1PackungPesto Pimientos de Padrón
  • 80g Pinienkerne
  • 0.5TLSalz
  • 30 g Hefeflocken (siehe unten)
  • 80 - 100 g Olivenöl )
  • 4 - 5StängelBasilikum
  • 1 - 2PrisenPfeffer
  • 1ELOlivenöl zum Anbraten der Bratpaprika
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Im Rezept verwende ich Hefeflocken. Wer diese nicht mag oder nicht verträgt (wegen Histamin unter anderem) lässt sie weg. Man kann sie ganz gut mit einem oder zwei Esslöffel Mandelmus ersetzen. Wer's lieber vegetarisch mag nimmt ca. 50 g Parmesan (Achtung Histaminbombe) oder einen anderen jungen geriebenen Käse.

Das Rezept ist sooo variabel und schmeckt immer ;)

ZUBEREITUNG

  1. 1. Schneiden von den Piementos de Padron die Stiele etwas zurück. Ihr könnt es auf dem Foto unten gut sehen, wie weit ich sie zurückgeschnitten habe.

    Bratet die Paprikas in der Pfanne mit Olivenöl an, so dass sie etwas anbräunen. Wie auf dem Foto hier:
    pesto-piementos-de-padron-rezept-1
    Die Pinienkerne röstet Ihr in einer anderen Pfanne bis sie goldbraun sind. Aber bitte ohne Fett.

    Jetzt lasst beides abkühlen.

    Sobald geschehen, gebt Ihr alles in Euren Mixer. Vom Olivenöl am besten erst mal nur so 70 g. Je nach Zutaten benötigt man mehr oder weniger.
    pesto-piementos-de-padron-rezept-1-4

    Jetzt mixt auf höherer Stufe die Masse für 10 - 20 Sekunden. Guckt in den Topf, schmeckt ab und gebt noch weiteres Olivenöl dazu. Jetzt so lange mixen bis eine cremige dicke Konsistenz entstanden ist. Da habt Ihr schon Euer Pesto.

    Das Pesto schmeckt super zu Nudeln oder halt als Dip, auch für Grillgemüse. oder ganz einfach zu einer Scheibe frisch gebackenem Brot. YumYum.

    Das Pesto hält sich 4 - 6 Tage im Kühlschrank.
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28 Kommentare

  1. Kalusche 13. Februar 2017 um 18:27 Uhr - Antworten

    P.S.: Ich ersetze die Hefeflocken durch Erdmandelmehl…die Kombination aus süß und herzhaft kommt bei uns zu Hause gut an 😉

  2. Kalusche 13. Februar 2017 um 18:26 Uhr - Antworten

    Wenn mein Pesto bitter schmeckt, gebe ich noch etwas Salz und Reissirup dazu (alternativ Traubenzucker). Da freut sich auch der Fructoseintolerante in mir…

  3. Anika 2. März 2016 um 18:56 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Ich hatte noch von früher in Erinnerung, dass ich pimientos teilweise unangenehm bitter fand. Ich hab sie daher jetzt kräftigst angebraten, und noch Basilikum und zwei angebratene Champignons in den Mixer geschmissen. Das Ergebniss war super! Es schmeckte leicht nach den pimientos, gar nicht unangenehm herb oder bitter.
    Nur säure hab ich vergessen, etwas frische wäre sicher noch toll dazu.
    Danke für die tolle Idee!
    LG, Anika

    • Kochtrotz 3. März 2016 um 7:54 Uhr - Antworten

      YES! Gut, dass sie nicht bitter war. Aber, ich kann mich auch an früher erinnern und mochte sie genau deshalb nicht. Es kommt vermutlich auf die Zubereitungsart an. LG Steffi

  4. Karin 20. August 2015 um 23:16 Uhr - Antworten

    Kleiner Tip um es haltbar zu machen….in Eiswürfelformen einfrieren…dann hält es sich etwas länger und durch die Form kann man dann die Anzahl rausgehen, die man für seine Portion braucht ?

  5. Pia Hoffmann 14. August 2015 um 12:03 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, wenn ich über das fertige Pesto zusätzlich Olivenöl gebe dann könnte das doch lange haltbar sein, genau wie bei Basilikumpesto. Hast Du Erfahrungswerte? Danke, Pia

    • Kochtrotz 15. August 2015 um 6:14 Uhr - Antworten

      Hallo Pia, ja, Du könntest ne fette Ölschicht darüber machen. Dann hält es sich länger. LG Steffi

      • piahoffmann 15. August 2015 um 14:34 Uhr - Antworten

        Hi Steffi, das probiere ich aus. Es ist so lecker, daß ich gleich viel von den Pimientos gekauft habe und mir einen Vorrat anlege an diesem Pesto. Es ist etwas scharf – aber sowas von lecker. 😀

        • Kochtrotz 22. August 2015 um 15:44 Uhr - Antworten

          HI, das freut mich. Du kannst es ja auch etwas weniger scharf machen 🙂

  6. Sabine 28. Oktober 2014 um 13:15 Uhr - Antworten

    Ich hatte noch gelbe Spitzpaprikas im Kühlschrank die weg mußten. Also Nudeln gekocht und Rezept nachgebaut. Wirklich genial!

    • Kochtrotz 30. Oktober 2014 um 0:06 Uhr - Antworten

      OH tooool, danke Für Deine Inspiration, die habe ich nämlich auch gerade da 🙂 Auch genial!

  7. Klaus 7. September 2014 um 13:43 Uhr - Antworten

    Wieviel sind denn von den Piementos „1 Packung?“ Unser Gemüsestand hat die einzelnd und nicht abgepackt.

    Ich hab’s aber mal so probiert und einfach bei den Mengen improvisiert, meine Version war sehr pinienkernig, Süßlich und sehr lecker 🙂

    • Kochtrotz 8. September 2014 um 14:30 Uhr - Antworten

      Hallo Klaus, es sind um die 250 g 😉 Freut mich, dass es Dir schmeckt das Pesto.

      • Klaus 10. September 2014 um 17:45 Uhr - Antworten

        Dank Dir, dann probiere ich das nochmal mit den vorgesehen Mengen. Und die anderen Rezepte auch. Wunderbare Seite, auch wenn ich ’nur‘ Zöliakie habe 🙂

        • Kochtrotz 13. September 2014 um 8:06 Uhr - Antworten

          Ja, das reicht aber auch schon dicke aus 😉
          Drück Dir die Daumen, dass es dieses Mal gut klappt.

  8. Jesse 21. August 2014 um 17:35 Uhr - Antworten

    momentan gibts die Bratpaprikas im REWE in einer Tüte.

    • Kochtrotz 22. August 2014 um 7:45 Uhr - Antworten

      Stimmt, die Tüten hab ich auch bei Edeka hier in Berlin gesehen. 🙂

  9. Anke 19. August 2014 um 20:03 Uhr - Antworten

    Pesto Pimientos de Padron, sind das Zuckerschoten oder kleine scharfe Paprika? Ich kenne sie jetzt gar nicht. Dein Rezept hört sich lecker an. Hab jetzt keinen Mixer. Kann ich das auch im Topf machen und dann pürieren? Jetzt fehlen nur noch die Zutaten und einige Tester aus meiner Familie. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 19. August 2014 um 22:29 Uhr - Antworten

      Es geht mit dem Pürierstab auf jeden Fall. VG Steffi

  10. Nicole 19. August 2014 um 19:54 Uhr - Antworten

    Wo bekommst du die Pimientos de Padron denn zu kaufen? Kenne sie aus den Jahren die ich in Spanien gelebt habe, aber hier in Rostock bekomme ich die nirgends. 🙁

    • Kochtrotz 19. August 2014 um 22:29 Uhr - Antworten

      Oh, also in NRW und auch Berlin gibt es sie überall zu kaufen auch in allen herkömmlichen Supermärkten.

  11. Alex 19. August 2014 um 14:24 Uhr - Antworten

    Hmm mehr Öl macht es arg flüssig mal sehen

    • Kochtrotz 19. August 2014 um 22:27 Uhr - Antworten

      ich hoffe, Du kannst es retten. Was auch immer da passiert ist.

  12. Durga Heike Symes 19. August 2014 um 14:20 Uhr - Antworten

    Ich glaube, dass könnte tatsächlich das erste „grüne“ Pesto werden, das ich gerne mag?!? Die anderen grünen sind mir nämlich bisher letztendlich alle zu intensiv im Geschmack (zu penetrant) gewesen … vielen, lieben Dank für den Tipp! 🙂
    … also ist es offensichtlich kein Zufall, dass ich z.B. die roten Spitzpaprika viel besser vertrage, als die „normalen“ roten Paprika, (die ich eigentlich liebe)?! LG 🙂

    • Kochtrotz 19. August 2014 um 22:26 Uhr - Antworten

      jepp, die haben eine sehr viel dünnere Haut 🙂

  13. Alex 19. August 2014 um 14:08 Uhr - Antworten

    Puh ,das Pesto ist furchtbar bitter bäh …. Ist da noch was zu retten ??
    Gruß Alex

    • Kochtrotz 19. August 2014 um 14:12 Uhr - Antworten

      Bitter? Was ist da denn passiert? Zu lange gebraten? Vielleicht etwas mehr Öl?

  14. piahoffmann 19. August 2014 um 12:07 Uhr - Antworten

    Steffi, das klingt hervorragend. Jetzt mach ich mich auf die Suche nach Pimentos. Ich hab sie bis heute nicht gekannt. Das möchte ich gern ausprobieren.

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