Rezeptfilter: keine Auswahl

Glutenfreie Mutzenmandeln zu Karneval

Kennt ihr die leckeren Mutzenmandeln?

Jetzt musste ich erst aus dem Rheinland wegziehen, um dieses Traditionsgebäck auch einmal selbst zu machen. Da musste ich schon leicht schmunzeln. In NRW sind die Mutzenmandeln während der Karnevalszeit sehr beliebt. Ich habe sie jetzt in einer glutenfreien Variante gemacht. Mutzenmandeln, auch Mandelmutzen oder Mutzen genannt, sind aus einem weichen Mürbeteig, der frittiert wird. Sie schmecken warm am allerbesten.

Diese kleinen Köstlichkeiten müssen frittiert werden. Anders schmecken sie leider nicht so gut. Ich habe es im Backofen getestet und war absolut nicht zufrieden. So habe ich doch tatsächlich das dritte Mal in meinem Leben etwas frittiert. Es hat sich gelohnt! Meine glutenfreien Mutzenmandeln sind köstlich geworden. Ich musste aufpassen, dass noch genügend für das Foto da waren. Das Rezept ist total einfach zu machen und auch gelingsicher. Ich habe euch für die Eier Alternativen notiert. So könnt ihr sie histaminarm und auch vegan zubereiten. In den Traditionsrezepten wird Rum zum aromatisieren verwendet. Das müsst ihr nicht machen. Ihr können eine Flüssigkeit eurer Wahl nehmen. Saft, Wasser, Milch, egal was. Sie schmecken immer gut.

Schaut, sehen sie nicht köstlich aus?

glutenfreie Mutzenmandeln | Traditionsgebäck an Karneval

Wie schon oben geschrieben, schmecken die Mutzenmandeln frisch und noch warm am besten. Aber, ihr könnt sie auch vorbereiten und ein paar Stunden später genießen. Dann bekommen sie einen ganz tollen weichen Kern und bleiben außen noch knusprig. Ich war sehr überrascht, wie lecker die glutenfreie Variante schmeckt. So sehen die Mutzen innen aus:

glutenfreie Mutzenmandeln | Traditionsgebäck an Karneval

Im Rezept habe ich euch zusätzlich die Schritte für die Cooking Chef notiert. Damit habe ich den Teig gemacht. Ihr könnt natürlich auch ein Handrührgerät, irgendeine Küchenmaschine oder den cKook verwenden. Der Teig klappt mit egal welchem Gerät.

Mutzenmandeln glutenfrei zu Karneval

glutenfreie Mutzenmandeln | Traditionsgebäck an Karneval
Druckversion
Die glutenfreien Mandelmutzen sind außen knusprig und innen saftig. Das Rezept ist einfach zu machen. Die Mutzen sind perfekt für die Karnevalsparty und können gut vorbereitet werden.
MENGE
30 Stück
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
10 Minuten
RUHEZEIT
30 Minuten
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 80gButter (laktosefrei)
  • 90gPuderzucker
  • 1PriseSalz
  • 2StückEier Gr. M
  • 2ELBrandy oder brauner Rum (oder jede andere Flüssigkeit)
  • 260gglutenfreies Mehl für alle Anwendungen (die Marke ist hier völlig egal)
  • 50ggemahlene Mandeln (oder Mandelmehl)
  • 2gestr. TLWeinsteinbackpulver
  • 1LiterÖl zum Frittieren
  • 6BlätterKüchenkrepp (oder Küchentücher)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

EIER ERSETZEN:
Die Hühnereier könnt ihr durch histaminarme Wachteleier ersetzen. Wie ihr die richtige Menge ermittelt, habe ich euch hier aufgeschrieben. Vertragt ihr gar keine Eier oder wollt eine vegane Variante machen, dann nehmt 70 g Apfelmus.

MANDELN ERSETZEN:
Werden keine Mandeln vertragen, können sie durch 20 g mehr glutenfreies Mehl ersetzt werden. Sehr lecker schmecken auch gemahlene Erdmandeln. Die sind für Nuss- und Mandelallergiker immer eine tolle Alternative.

BUTTER ERSETZEN:
Anstatt Butter kann auch Margarine verwendet werden. Nur Öl empfehle ich nicht für den Teig.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Butter, 60 g Puderzucker, Salz, Eier und Rum mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren.

    COOKING CHEF: Profi-Schneebesen einsetzen, 28 °C einstellen, Spritzschutz aufsetzen und bei Geschwindigkeitsstufe max für 4 Minuten rühren lassen.
  2. 2. Mehl und Mandeln mit Weinsteinbackpulver mischen und unterkneten. Der Teig muss recht fest sein. Ist er zu weich, noch etwas Mehl unterkneten. 

    COOKING CHEF: K-Haken einsetzen, den Teig auf Geschwindigkeitsstufe 3 für 1,5 Minuten kneten lassen. Den Teig mit
  3. 3. Den Teig mit der Hand noch zu einem Ballen formen.
  4. 4. Teig abdecken und für 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  5. 5. Den Teig in 3 Teile aufteilen, jeweils zu einer Rolle von circa 3 cm Dicke rollen und 1 cm breite Scheiben abschneiden. Die Scheiben noch mit den Händen in Tropfenform (Mandelform) bringen.
  6. 6. Das Öl in einem nicht zu großen Topf erhitzen. Hältst du einen Holzlöffel hinein und es steigen Blasen auf, dann ist es heiß genug.
  7. 7. Die Mandelmutzen portionsweise für circa 3 Minuten goldbraun frittieren und dabei mehrmals wenden.
  8. 8. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  9. 9. Noch mit dem restlichen Puderzucker bestäuben und genießen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

12 Kommentare

  1. Amber 9. Februar 2018 um 13:55 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, du schreibst zwar, welches gf Mehl man nimmt, ist völlig egal – verrätst du mir trotzdem, welches du genommen hast? Viele Grüße, Amber

  2. Conny Bordowski 5. Februar 2018 um 17:48 Uhr - Antworten

    Ich habe das Rezept ausprobiert. Sie schmecken super, aber sind aufgeplatzt und sehen gar nicht nach Mutzenmandeln aus. Woran kann das liegen?

    • Kochtrotz 5. Februar 2018 um 19:18 Uhr - Antworten

      Liebe Conny, wenn sie aufplatzen dürfte das Fett zu heiß gewesen sein. Das ist fast immer der Grund. Liebe Grüße Steffi

  3. Anke 4. Februar 2018 um 9:59 Uhr - Antworten

    Hey Steffi, meintest Du Karpfen oder die Faschingskrapfen. Beides schmeckt gut. Aber zu Aschermittwoch gibt es eigentlich Stockfisch. LG Anke

    • Kochtrotz 5. Februar 2018 um 19:15 Uhr - Antworten

      Ich meinte Fasnetküchle 😁😁😁

      • Anke 6. Februar 2018 um 15:01 Uhr - Antworten

        ja Steffi, das dachte ich mir fast. Deshalb habe ich nachgefragt. „Ausgezogne“ sind auch schön. Das sind riesige Hefeküchle in der Pfanne rausgebacken mit Zucker oder Zimt-Zucker. Die sind auch super – lecker. Viel Spass damit. LG Anke. Heute hätte meine Oma Geburtstag. Mal schauen ob ich noch aufs Grab komme, ein Kerzlein anzuzünden.

        • Kochtrotz 6. Februar 2018 um 19:45 Uhr - Antworten

          Ja, Ausgezogene kenne ich auch. Liebe Grüße Steffi

  4. Anke 3. Februar 2018 um 13:47 Uhr - Antworten

    Meine Oma hat früher zu Fasching immer Krapfen gemacht und ausgebacken. Ich hoff die Mutzenmandeln schmecken genau so gut. Sie sehen mal genau so aus. LG Anke

    • Kochtrotz 3. Februar 2018 um 18:42 Uhr - Antworten

      Meine Oma hat auch immer Karpfen gemacht. Viele Grüße Steffi

  5. Melanie Hartmann 2. Februar 2018 um 18:37 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi
    Das Rezept klingt ja sehr lecker 😋
    Welches Frittieröl hälst du für am geeignetsten?
    Sollte ja nicht so ungesund sein, aber man braucht ja schon eine gewisse Menge.
    Liebe Grüße
    Mel

    • Kochtrotz 3. Februar 2018 um 13:41 Uhr - Antworten

      Hallo Mel, ich habe Sonnenblumenöl verwendet. Du kannst das aber auch ein paar Mal nehmen. Das Öl richtet sich natürlich auch nach der Verträglichkeit. Viele Grüße Steffi

Willkommen bei KochTrotz

KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

Kontaktdaten

KochTrotz - Genuss trotz Einschränkungen
Stefanie Grauer-Stojanovic
E-Mail: info@KochTrotz.de
Web: https://www.kochtrotz.de