Einfacher Kokos-Polenta-Kuchen | glutenfrei | eifrei | mehlfrei

Der Kokos-Polenta-Kuchen ist durch Zufall entstanden

Einige von euch, ihr lieben LeserInnen, haben mein Experiment mit Kokos schon auf Facebook und Instagram verfolgt. Bei diesem Experiment, das mir erfolgreich gelungen ist, viel einiges an geraspeltem Kokosfleisch als Reste an. Also wohin damit? Da eh Besuch kam, dachte ich mir „Na, dann back doch nen Kuchen damit“. So ist dieser Kokos-Polenta-Kuchen entstanden. Da mir die Idee sehr spontan kam, arbeitete ich mit Zutaten die ich im Vorratsschrank hatte. So ist der Kuchen mehlfrei und eifrei geworden. Die Früchte, die ich verarbeitet habe, waren ungezuckerte Pfirsiche aus dem Glas. Mit frischen Früchten eurer Wahl schmeckt der Kuchen bestimmt noch einen Tacken besser.

Kokos-Polenta-Kuchen glutenfrei vegan

Mein Kokos-Polenta-Kuchen ist so einfach zu machen, dass ich ihn in die Schwierigkeitsstufe „babyleicht“ einstufe. Ihr braucht auch nicht unbedingt Küchenmaschine. Den Teig könnt ihr mit dem Rührlöffel schnell zusammenrühren.

Der Kuchen schmeckt toll zum Kaffee oder Tee und niemand wird bemerken, dass er ohne Mehl ist und auch keine Eier im Teig verarbeitet wurden. Der Kokos-Polenta-Kuchen ist eine Art festerer Rührkuchen und durch die Früchte wird er saftig. Wundert euch nicht, wenn euer Teig nicht alles bindet und da noch etwas Flüssigkeit in der Schüssel ist. Das muss so sein, denn die Polenta braucht etwas zum Aufsaugen, damit sie gut gart.

Ihr könnt die Früchte eurer Wahl verwenden. Große Früchte müssen gewürfelt werden. Himbeeren oder ähnliches können ganz und gegebenenfalls auch gefroren in den Teig gegeben werden. Heidelbeeren oder Mangostücke schmecken bestimmt auch sehr lecker im Kuchen.

Bei der Wahl der Milch seid ihr auch völlig frei. Ihr könnt normale, laktosefreie oder eine pflanzliche Alternative wählen. Ich selbst hatte noch eine Dose Milchmädchen hier stehen. Die ist dann auch direkt in den Kuchen gewandert. Somit habe ich mir dann den Zucker erspart. Die ist ja pappsüß die gezuckerte Kondensmilch. Ich habe halt verwendet, was der Vorratsschrank hergab, zum Einkaufen war keine Zeit. Normale Kondensmilch könnt ihr auch nehmen, die gibt es laktosefrei und inzwischen auch vegan. Ihr könnt auch ganz normale Milch anstatt verwenden, dann gebt ihr 100 g Zucker oder andere Süße dazu.

Eine Rezeptidee für vegane Dulce de Lelche habe ich hier. Die ist sehr lecker.

Kokos-Polenta-Kuchen glutenfrei vegan

Übrigens, mein geglücktes Kokos-Experiment war, selbst cremige Kokosmilch wie aus der Konservendose herzustellen. Ich habe ein paar Runden gedreht, bis da so geklappt hat, wie ich mir die Sache vorstelle. Aber jetzt habe ich es! Die Sache ist mir sogar so gut geglückt, dass ich die selbst gemachte cremige Kokosmilch haltbar machen konnte. Das Rezept ist inzwischen erschienen und ihr könnt unter anderem diesen Kuchen als Resteverwertung backen. Im Rezept für die selbst gemachte Kokosmilch schreibe ich euch dann noch weitere Tipps zur Resteverwertung.

TIPP: Ich schreddere die trockenen Kokosraspel immer noch einmal vor dem Gebrauch im Mixer klein, da sie mir zu grob sind. Das mache ich aber nur, wenn sie trocken sind und direkt aus der Tüte kommen. Die Reste von der selbst gemachten Kokosmilch sind schon ganz fein, da braucht es das nicht.

Einfacher Kokos-Polenta-Kuchen | glutenfrei | eifrei | mehlfrei

Kokos-Polenta-Kuchen glutenfrei vegan
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Dieser einfache Kokos-Polenta-Kuchen schmeckt zu Kaffee oder Tee. Er ist ohne Mehl gebacken, glutenfrei, eifrei und auf Wunsch vegan. Die Menge ergibt circa 16 Stücke.
MENGE
1 Kuchen
VORBEREITUNG
5 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
1 Stunde
RUHEZEIT
15 Minuten
SCHWIERIGKEIT
babyleicht

ZUTATEN

Zutaten für den Polenta-Kokos-Kuchen
  • 400 gObst (bei mir gewürfelte Pfirsiche)
  • 400 ggKokosraspel (oder 600 g von der selbst hergestellten Kokosmilch)
  • 200gPolenta
  • 1PackungPuddingpulver Vanille
  • 1Packung Weinsteinbackpulver
  • 1PriseSalz
  • 330 gNaturjoghurt (laktosefrei) (oder pflanzlliche Alternative)
  • 1DoseMilchmädchen ca. 400 ml (oder 400 ml Kondensmilch/Milch plus 100 g Zucker)
  • 750 ml Milch (laktosefrei) (oder eine pflanzliche Alternative)
Sonstige Zutaten:
  • 1StückForm mit 25 - 27 cm Durchmesser (eckig oder rund)
  • 1StückBackpapier
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Fructosearme Variante: 
Hier nehmt ihr verträgliches Obst und fructosefreie Süße wie bspw. kristallinen Reis- oder Getreidezucker.

Histaminarme Variante: 
Die Kondensmilch durch normale, verträgliche Milch ersetzen und verträgliche Früchte verwenden.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Die Form mit Backpapier auskleiden, auch an den Wänden. Alternativ eine geschlossene Form verwenden, damit nichts auslaufen kann.
  2. 2. Das Obst gegebenenfalls zerkleinern und in Würfel schneiden.
    TIPP: Wem die Kokosraspel zu grob sind, der gibt sie für 30 Sekunden in den Mixer und schreddert sie kleiner. Der Kuchen bekommt auch eine schönere Konsistenz.
  3. 3. Alle Zutaten mit 2/3 vom Obst gut verrühren.
  4. 4. Die Masse in die Form füllen und etwas glatt streichen. Die restlichen Früchte noch auf der Masse verteilen und leicht glatt streichen.
  5. 5. Den KUchen in den kalten Ofen geben und bei 160 °C Umluft für circa eine Stunde backen. Eine Stäbchenprobe machen.
  6. 6. Den Kuchen noch 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Fertig! Easy oder?