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Rhabarber-Minz-Sirup

Ich koche meinen Sirup etwas anders als viele andere es tun. Durch die längere Art der Zubereitung wird der Geschmack intensiver wie ich finde und man braucht nicht so viel Zucker.

Den Sirup kannst Du auch fructosearm kochen, dazu nimmst Du einfach anstatt Zucker die entsprechende Menge Erythrit oder Xylit wenn Du das verträgst. Erythritol ist bei Fructoseintoleranz und Sorbitintoleranz gut verträglich. Mit Xylit sieht es da schon etwas anders aus. Die Verträglichkeiten sind recht unterschiedlich.
Dann kannst Du auch selbst Limonade genießen und die ist dann fast fructosefrei.

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Rhabarber-Minz-Sirup

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MENGE
1,5 Liter
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
4 Std. Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1.5KiloRhabarber
  • 1 - 2Bundfrische Minze
  • 600 g Zucker oder Erythrit
  • 50 g Ingwer
  • 1StückZitrone/Limette davon den Saft (oder weglassen)
  • 1LiterWasser circa
  • 2-3Stücksterilisierte Flaschen
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Wenn Du einen sehr minzigen Geschmack magst, dann nimm große Bund minze. Bei türkischen Läden gibt es immer tolle und die meine ich.

Erythrit ist bei Fructose- und Sorbit-Intoleranz verträglich.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Ingwer putzen und in Stücke schneiden.
    Minze waschen, Enden abschneiden und in grobe Stücke hacken.
    Rhabarber sauber waschen, Enden abschneiden und in ca. 1 cm breite Stücke schneiden.
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    In einer großen Schüssel Rhabarber, Minze, Ingwer und Zucker mischen und zugedeckt mindestens 3 Stunden ziehen lassen. Zwischendrin immer wieder durchrühren.
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    Die Masse in einen Topf umschütten und mit dem Saft der Zitrone und dem Wasser aufkochen und für 1 Stunden köcheln lassen.
    Jetzt Herd abschalten und für ein mindestens 3 Stunden ruhen und ziehen lassen. Dann nochmal aufkochen für circa 20 Minuten köcheln lassen.
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    Jetzt das Gemisch filtern. Wenn Du keinen Stofffilter hast, kannst Du auch ein sauberes Küchentuch (ohne Weichspüler) in ein Sieb legen und den Sirup so filtern. Alles ist erlaubt, auch ne saubere Feinstrumpfhose ;) kein Scherz, geht super.

    Den gefilterten Sirup nochmals aufkochen, so wird er haltbarer.

    Flaschen bereitstellen und den gefilterten und fast kochen heissen Sirup durch einen Trichter in die Flaschen füllen. Flaschen so fest Du kannst verschließen und für 20 - 30 Minuten auf dem Kopft (gut angelehnt) abkühlen lassen.

    Ich mag diesen Rhabarber-Minz-Sirup sehr sehr gerne.
    Er lässt sich einige Woche aufbewahren.
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  2. 2. Soll der Sirup länger haltbar werden, so müsst ihr ihn noch in den Gläsern einkochen.

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21 Kommentare

  1. Maria Z 25. Juni 2015 um 17:27 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, was für ein tolles Rezept. Ich habe es ausprobiert und bin begeistert. Ich habe Dein Rezept auf nun meinem Blog verwendet. Am Samstag,27.06.15 erscheint der Beitrag. Ich hoffe das ist okay für Dich. Ich habe Dich verlinkt. Mach bitte weiter so. Liebe Grüße Maria

    • Kochtrotz 1. Juli 2015 um 15:06 Uhr - Antworten

      Hallo Maria, ja klar ist das ok 🙂 Ich freue mich, dass er Dir gleich so gut geschmeckt hat. LG Steffi

  2. Svenja 11. Juni 2015 um 11:40 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich will den Sirup morgen kochen und bin schon super gespannt 🙂
    Eine Frage habe ich: Was macht man denn mit dem Rhababer? Kann ich den als Kompott essen? (Der Sirup wird ja NICHT puriert, oder?)
    Finde deinen Blog wirklich super!
    Liebe Grüße, Svenj

    • Kochtrotz 15. Juni 2015 um 11:22 Uhr - Antworten

      Ja das kannst Du gut machen Svenja. Danke für das schöne Kompliment 🙂 LG Steffi

    • Svenja 15. Juni 2015 um 14:11 Uhr - Antworten

      Mir fällt gerade auf, dass meine Frage quasi überflüssig ist. Der Rhababer zerfällt ja sozusagen zu Kompott; sprich muss nicht mehr püriert werden. Trotzdem die Frage: Kann man das noch essen? Oder sind da Bitterstoofe o.ä. enthalten anch dem Kochen?

      Danke für eine kurze Rückmeldung

  3. Roswitha Steffens 21. Mai 2015 um 17:51 Uhr - Antworten

    Ich finde es sehr schade, dass die Mengenangaben meistens durch den aufgepickten gelben „Zettel“ verdeckt sind. Man muss dann immer raten. Das gilt auch für viele andere Rezepte. Ansonsten ist dein Blog wirklich klasse.

    • Kochtrotz 21. Mai 2015 um 17:54 Uhr - Antworten

      Du musst nur Dein Tablet quer drehen, dann hat sich das schon erledigt mit dem Zettel. War zumindest bislang bei allen so. LG Steffi

  4. Anke 20. Mai 2015 um 14:04 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, nicht nur Rhabarber – ich hab noch Zwetschgen, Kirschen, Zitrone, Ingwer, Kiwi, Grapefruit, Orange, Trauben, Pfirsich – alle Südfrüchte und noch ein paar heimische Obstsorten, die ich nicht essen darf. Erdbeeren – kommt drauf an ob aus Deutschland oder nicht. Im Ernstfall oder auf einem Ausflug lieber nicht. Mango und Maracuja leider auch. Meistens sehe ich dann aus, wie ein Streusselkuchen. Dann sind da noch die Austauschzucker, die ich nicht vertrage. Weiter geht es mit Tofu und Soja, normaler Milch und Käse. Ich hab die Fertigprodukte vergessen. Ganz schön lang, die Liste. Es gibt Ersatzprodukte, Hüttenkäse, Buttermilch, Käse laktosefrei – und miene Eltern lachen immer noch – sie tun es nicht absichtlich. Sie tun es automatisch. Sie gehen damit um – aber falsch. Sie verbieten nichts direkt. Sie sagen sich eher, „sie wird es schon nicht kaufen“ Wenn es so weiter geht, wie im Moment, behalten sie recht. Dann kann ich nix mehr kaufen, muß alles, was ich essen will selber machen – und das ganze dann bitte einmal ohne Zucker. Die Industrie tauscht selbst alt eingesessene Süßwaren gegen Bonbons, Kekse, Puddings, Kaba oder Kaffe mit Austauschzuckern – und Allergiker stehen teils vor einem Rätsel oder auf dem Schlauch. Aber mit Deinem Blog und Deinem Baukasten-Kochbuch für jeden Tag machst Du uns immer wieder neu Mut, mal auszuprobieren und Ergebnisse oder auch Mißerfolge mitzuteilen. Es kostet noch etwas Überzeugungsarbeit bis ich Dein Baukasten-Kochbuch bekomme. Es ist ja nicht nur glutenfrei sondern enthält auch Rezepte für oder wegen anderen Allergien. Danke dafür – mach weiter so 🙂 Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht erschreckt.
    Liebe Grüße Anke

  5. Anke 16. Mai 2015 um 11:05 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, wie ist das, wenn ich Rhabarber koche, kann ich ihn verwenden? Bei uns kam der Rhabarber roh auf den Kuchen und wurde gebacken. Dann hatte ich noch Frühstückssaft ACE – und es war passiert. Durchfall, Bauchweh, Unwohlsein … und … „ich hatte dich gewarnt“ von meiner Mutter. Stimmt schon, ich wollte es nicht glauben. Mit Früchten ist das immer so eine Sache bei mir. Die dunklen Früchte gehen. (Heidelbeeren, Brombeeren) Dann hat sich das größtenteils mit dem „es geht.“ Und immer nur eine Hand voll. Für im Moment habe ich für mich beschlossen, die Früchte ganz weg zu lassen und ganz langsam mit etwas, was ich dann nicht erbreche anzufangen. Da schaut es im Moment schlecht aus. Alles importiert. Selbst an einen geriebenen Apfel trau ich mich im Moment nicht hin. Na ich werde abwarten müssen. So schnell wie es kam, vergeht es auch meistens wieder. Meistens hängt noch ein Schlechtwetterumschwung mit drin. Meine Eltern lachen meist … und meinen „Du Wetterprophet“
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 19. Mai 2015 um 14:18 Uhr - Antworten

      Also wenn Oxalsäure das eigentliche Problem der Unverträglichkeit ist, dann fällt Rhabarber aus. LG Steffi

  6. Anja Cäsar 15. Mai 2015 um 20:48 Uhr - Antworten

    Hat zwar nichts mit Sirup zu tun, aber hab grad den Käsekuchen mit Himbeeren aus deinem Buch gebacken und war hingerissen. Sah zwar etwas anders aus als das Bild, war aber saulecker, auch für die nicht Veganer. Ein voller Erfolg. Vielen Dank!

    • Kochtrotz 19. Mai 2015 um 14:17 Uhr - Antworten

      Ach das macht doch nix. Solche tollen Beiträge dürfen auch themenfremd sein – hihi 🙂 Freut mich 🙂 Sehr gerne 🙂

  7. Anonymous 15. Mai 2015 um 20:32 Uhr - Antworten

    Das wird auf alle Fälle ausprobiert. Hält Der Sirup wirklich nur ein paar Wochen? Holundersirup hält Ja zum Beispiel Monate….!?

    • Kochtrotz 19. Mai 2015 um 14:16 Uhr - Antworten

      Es ist halt sehr viel weniger Zucker drin als in herkömmlichen Sirupen. Daher ist die Haltbarkeit kürzer.

  8. K 15. Mai 2015 um 17:20 Uhr - Antworten

    Finde es sehr befremdlich für ein sorbitfreies Rezept als möglichen Zucker-Ersatz 2 Zuckeralkohole zu empfehlen. Sorbit ist ebenfalls ein Zuckeralkohl und diese Produkte erschweren immer zusätzlich die Fruktoseaufnahme im Darm.
    Xylit ist absolut gleichwertig in seiner Wirkung auf den Körper wie Sorbit und Sukrin (ebenfalls ein Zuckeralkohol) wird zwar vom Hersteller als angeblich perfekt verträglich geschildert, aber es finden sich sehr schnell u leicht im Netz genügend Berichte von Personen die es mit typischen Auswirkungen von Zuckeralkoholen erlebt haben schon bei sehr geringen Mengen. Also ebenfalls nur mit sehr großer Vorsicht zu gebrauchen – wenn überhaupt.
    Insofern ist für Fruktose-Intolerante beides genauso bedenklich wie Sorbit, Mannit usw.
    Schade!

    • Kochtrotz 15. Mai 2015 um 18:15 Uhr - Antworten

      Und ich würde mal sagen lieber anonymer Schreiberling, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Steht doch alles dazu im Text !!!

  9. Caro 15. Mai 2015 um 13:36 Uhr - Antworten

    Ich frage mich, ob das wohl auch mit lifetree/Zitronen Filets funktioniert um so eine Art mojitosyrup zu bekommen, hat da jemand Erfahrung?

  10. Gabriele Kiefer 15. Mai 2015 um 11:22 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    erstmal wünsche ich dir aus dem sonnigen aber noch kalten Norwegen einen wunderschönen Urlaub in Jamaika. Wir waren auch schon mal auf der Insel und uns hat es super gut gefallen 🙂
    Diesen Sirup werde ich mir ganz bestimmt kochen, sobald es dann hier oben auch Rharbarber gibt, ist immer etwas zeitversetzt mit DE aber es kommt 🙂
    Ahh noch was möchte ich hier mal sagen, dein Blogg ist einfach spitze, ich hab schon so viele Rezepte nachgekocht und ich war nie nie niemals enttäuscht mach weiter so 🙂

    • Kochtrotz 15. Mai 2015 um 18:14 Uhr - Antworten

      Danke, Danke, Danke. Dann wünsche ich Dir, sobald es soweit ist, viel Spaß mit dem Rezept. Viele Grüße aus Jamaika, Steffi

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KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

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