Quinoa-Frikadellen vegan und glutenfrei

Spontan kam meine Freundin Jenny mit Ihrem Partner zu Besuch. Die beiden tourten durch halb Deutschland um ein Auto und einen Wohnwagen abzuholen. Ich freute mich wie Bolle, dass wir hier die Übernachtungs-Zwischenstation waren. Das war ein netter Abend und Deutschland wurde an dem Abend auch noch Fußballweltmeister. Ein denkwürdiger Tag also.

Jenny wünschte sich schon im Voraus Quinoa-Frikadellen. Da ich ja nicht nach Rezept kochen kann (ich glaube ich hab das Gen dafür gar nicht – hihi), ist dieses Rezept entstanden. Durch die Wahl der Gewürze sind sie ein wenig „indisch“ im Geschmack und das Kurkuma tut unserem Magen sehr gut.

Ich staunte aber auch nicht schlecht, dass aus gerade mal 200 g Roh-Quinoa 12 Frikadellen entstehen können. Perfekte Ausbeute!

Die Quinoa-Fridadellen könnt Ihr auch in „Mini“ machen und habt so ein optimales Mitbringsel zu einer Party, Picknick oder als Fingerfood.
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Quinoa-Frikadellen vegan und glutenfrei
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12 Stück 12 Stück
VORBEREITUNG
30 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
10 Minuten
RUHEZEIT
3 Stunden
SCHWIERIGKEIT
einfach
ZUTATEN
  • 200 g Quinoa
  • 2PrisenSalz
  • 3StückLeinsamen-Eier oder Chia-Eier (Link zum Rezept steht oben)
  • 1TLGemüsebrühpulver
  • 2PrisenSalz
  • 0.5TLKreuzkümmel gemahlen
  • 0.5TLKardamon gemahlen
  • 0.5TLIngwerpulver
  • 1TLKurkuma
  • 1PriseChayennepfeffer
  • 3 - 4StängelKoriander gehackt oder Petersilie
  • 1TLJohannisbrotkernmehl oder siehe unten
  • 100mlWasser evtl.. noch
  • 1StückSchalotte
  • 1StückPaprika gelb oder siehe unten
  • 2-3ELÖl zum Braten der Gemüse und später die Frikadellen
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Solltet Ihr die Haut der Paprika nicht vertragen, schält sie einfach. Nehmt die Farbe der Paprika, die Ihr gut vertragt oder ersetzt sie mit Zucchini. Bei den Schalotten verfahrt Ihr ebenso. Ihr könnt sich auch weglassen.

Das Rezept für die Leinsamen- oder Chia-Eier findet Ihr hier: https://www.kochtrotz.de/2014/07/04/leinsamen-eier-chia-eier-vegane-eier-flax-eggs-rezept-ohne-ei-ersatz-100prozent-natuerlich/

Chia-Samen werden bei Intoleranzen im Allgemeinen sehr gut vertragen.

Anstatt dem Johannisbrothkernmehl könnt Ihr auch die anderen üblichen Verdächtigen verwenden: Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Xanthan, Flohsamen gemahlen, etc.

ZUBEREITUNG
  1. 1. Zuerst ein Tipp: Macht den Teig einige Stunden vorher. Es tut ihm gut, wenn er über 3-4 Stunden ruhen kann.

    Unbedingt die Quinoa-Körner im feinmaschigen Sieb gut durchwaschen. Da hängen oft noch Bitterstoffe drin.

    Quinoa in Salzwasser (2 Prisen) für 20 Minuten köcheln lassen, bis es gar ist. Dann in einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen.

    Die Leinsamen-Eier anrühren. Hier noch einmal der Link für das Rezept: https://www.kochtrotz.de/2014/07/04/leinsamen-eier-chia-eier-vegane-eier-flax-eggs-rezept-ohne-ei-ersatz-100prozent-natuerlich/

    Die Schalotten und Paprika (oder Zucchini) putzen und fein würfeln. Beide Gemüse in einer Pfanne mit Öl für ca. 10 Minuten braten. Auch abkühlen lassen.

    Jetzt vermengt Ihr alle Zutaten ausser dem Johannisbrotkernmehl. Knetet die Masse gut durch für 2 - 3 Minuten oder lasst es die Küchenmaschine machen. Jetzt bitte abschmecken. Als letztes das Johannisbrotkernmehl untermischen.

    Dem Frikadellen-Teig gebt Ihr jetzt am allerbesten für ein paar Stunden Ruhe. Deckt Eure Schüssel ab.

    Nach der Ruhezeit formt Ihr 12 Frikadellen (normale Größe) oder eben 24 für ne Party oder als Fingerfood.

    Die Frikadellen in Öl herausbraten, jede Seite sollte goldbraun sein. Ich lege Sie immer noch auf Küchenkrepp, damit das Öl etwas aufgesaugt wird.
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