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Maronenkuchen glutenfrei, laktosefrei, fructosearm

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Ich liebe Maronen und vertrage sie auch ausserordentlich gut. In einer Maronen-Packung war ein Flyer mit vielen wunderbaren Rezepten. Die Maronen-Gnocchis muss ich auch noch probieren 🙂

Jetzt hab ich die Packung nicht mehr und auf dem Flyer steht kein Absender oder Hersteller, sonst hätte ich ihn gerne an dieser Stelle genannt.

Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt und diesen wunderbaren und unkomplizierten Kuchen gebacken.

Seit einiger Zeit gibt es auch Zucker aus Erythritol. Diese Zucker kann man auch mit einer starken Fructose-Intoleranz und auch mit Sorbit-Intoleranz verwenden. Es gibt verschiedene Marken und Sorten im Angebot. Einfach mal nach „no carb Zucker“ oder „Zucker Erythritol“ im Internet suchen.

Maronenkuchen

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MENGE
1 Kuchen
VORBEREITUNG
15 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
40 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 200 g Maronen vorgegart und vakuumverpackt
  • 180 g Mandeln gemahlen
  • 200 g Butter (laktosefrei) (oder Ghee oder Pflanzenmargarine)
  • 80 g brauer Zucker oder Zucker-Alternative, siehe unten
  • 6StückEigelb
  • 6StückEiweiß
  • 100 g Puderzucker oder Zucker-Alternative
  • 1StückVanilleschote , nur das Mark
  • 0.5TLZitronenabrieb , weglassen bei Unverträglichkeit
  • 2TLWeinsteinbackpulver
  • 60 g Kastanienmehl (oder anderes Mehl)
  • 3ELKakao
  • 1ELFett für die Form
  • 2ELPuderzucker zum Bestäuben (Schokoglasur oder Mandeln gehen auch)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Wenn Ihr eine Fruktose-Intoleranz habt, könnt Ihr den Kuchen auch gut mit einem Erythritol-Zuckerersatz wie bspw. Sukrin oder einem anderem Ersatzzucker backen.

Reissirup geht auch, Ihr müsst nur dann erst das Eiweiß gut aufschlagen und den Reissirup später hineingeben.

Eiweiß lässt sich auch gut mit Sukrin aufschlagen.

Zum Bestäuben könnt Ihr auch gemahlene Mandeln nehmen.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Alle Zutaten bereitstellen, wiegen, Zitronenabrieb herstellen, Eier trennen.
    Maronen pürieren. Mehl, Maronen, Backpulver, Mandeln, Zitronenabrieb, Kakao und Vanillemark in eine Schüssel geben und mit einer Gabel etwas durchmischen.

    Kuchenform ca. 26 cm Durchmesser fetten oder mit Backpapier auslegen.

    Eiweiß zu Schnee schlagen, sobald das Eiweiß fester wird, den Puderzucker dazugeben und vollends steif schlagen. Beiseite stellen.

    Backofen vorheizen, entweder 180 Grad Ober-Unterhitze oder 160 Grad Umluft.

    Butter und Zucker in einer anderen Schüssel schaumig rühren. Das dauert ca. 5 Minuten. Dann das Eigelb dazugeben und weiterrühren. Nun alle trockenen Zutaten aus der anderen Schüssel Löffelweise dazugeben und rühren, rühren, rühren.

    Zu allerletzt den Eischnee unterheben und gut aber vorsichtig mit dem Teig vermengen.

    Für ca. 40 Minuten backen.

    Je nach Lust und Laune den Kuchen noch verzieren oder mit Puderzucker bestäuben.

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18 Kommentare

  1. Inne 25. Februar 2016 um 13:44 Uhr - Antworten

    Eine Frage zu Erythrit: Bei übermäßigem Verzehr abführend, steht auf der Packung. Kann man den tatsächlich damit backen und mehr als zwei Stücke essen ohne …abzuführen? Vor allem Kinder?

    • Kochtrotz 27. Februar 2016 um 8:35 Uhr - Antworten

      HI, viele dieser Süßungsarten müssen in die Ernährung eingeführt werden. Gerade bei Kindern. LG Steffi

  2. Anika 13. Dezember 2015 um 11:59 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, dieser Kuchen ist bestimmt sehr lecker, aber hättest du auch eine histaminarme Variante. Er ist zwar von dir als histaminarm bezeichnet, aber dazu müsste man Eiweiß und Kakao fix ersetzen. Würde das mit deinem Leinsamenschaum funktionieren trotz des großen Volumens? Aber für den Kakao wüsste ich wie immer nichts, da auch Carob bei mir eher ungeeignet ist. 🙁
    lg Anika

    • Kochtrotz 16. Dezember 2015 um 13:10 Uhr - Antworten

      Hi Anika, Kakao kannst Du, wenn du es verträgst mit Carob ersetzen – oh nein, ich sehe gerade, du verträgst Carob nicht. Hmmmmm was nehmen ….. Erdmandeln kannst Du gut nehmen, dann wird der Kuchen einfach heller. Eiweiß mit Gänse- oder Wachtelei. Leinsamen verträgst Du? Dann kannst Du den auch nehmen. LG Steffi

  3. Ulrike 14. Oktober 2015 um 21:40 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ich hab heute deinen Maronenkuchen gebacken, ich hatte keinen Kakao zuhause deshalb hab ich eine Tafel Schokolade geschmolzen und zur Masse gemischt & dein Rezep ist SENSATIONELL!!!! Hab schon zwei große Stücke gegessen ? Der Kuchen ist unglaublich saftig ? Vielen Dank für deine tollen Rezepte!! Du bist eine große Unterstützung für meine Ernährungsumstellung!! Ein RIESEN Danke von Ulrike ?

  4. Eva 7. Oktober 2015 um 10:07 Uhr - Antworten

    Der Kuchen klingt göttlich lecker. Wird gleich ausprobiert.

  5. Anonymous 7. Oktober 2015 um 9:25 Uhr - Antworten

    kann ich den kuchen auch mit eiersatz machen?

    • Kochtrotz 7. Oktober 2015 um 9:53 Uhr - Antworten

      Du kannst ihn mit dem flaschen Eischnee machen und die Eigelb durch (Pflanzen)Joghurt oder Quark ersetzen. Eiersatz? Ich weiß es leider nicht. LG Steffi

  6. Anonymous 15. September 2015 um 14:43 Uhr - Antworten

    Hallo steffi 🙂 sehr lecker. Ich liebe maronen. Kann man alternativ andere mandeln nehmen?

    • Kochtrotz 23. September 2015 um 7:02 Uhr - Antworten

      Hallo, ja Du kannst im Prinzip alle möglichen anderen Nusssorten nehmen, auch Haselnüsse oder auch Erdmandeln. LG Steffi

  7. Anonymous 5. Januar 2014 um 15:40 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    das neue Jahr nehme ich als Anlass, dir für deine tollen Rezepte und Anregungen zu danken. Dank dir traue ich mich mittlerweile, alte Rezepte allergie- und unverträglichkeitstauglich zu „hacken“. So sind mir an Weihnachten die geliebten Zimtwaffeln meiner Oma vegan, eifrei und fructosearm echt gut gelungen. Heute probiere ich den Maronenkuchen. Danke für deine Tipps. Mach bitte weiter so! Liebe Grüße, Nina

    • Kochtrotz 5. Januar 2014 um 17:32 Uhr - Antworten

      Hallo Nina,
      das freut mich, Dein schönes Feedback.
      Belgische Waffeln stehen auch ganz oben auf meiner „vegan-Kochliste“ 😉
      Lieben Gruß
      Steffi

  8. sandraannachristen 21. Februar 2013 um 19:40 Uhr - Antworten

    Hey,

    gefällt mir echt gut was du machst. Richtig schöner Blog.

    LF von Frau Bunt kocht

    • Kochtrotz 21. Februar 2013 um 22:54 Uhr - Antworten

      Guten Abend Frau Bunt kocht 🙂
      Hey, danke für das Kompliment. Freut mich.

      Viele Grüße Steffi

  9. Anna Purna 7. Februar 2013 um 14:24 Uhr - Antworten

    Hört und sieht sich sehr lecker an. Und wie ich sehe, bist Du hier auf dem Blog wirklisch für alle Intoleranzen gewappnet. Toller Blog!

    Liebe Grüße
    Anna

    • Kochtrotz 7. Februar 2013 um 17:05 Uhr - Antworten

      Hi Anna,
      na ja für alle Intoleranzen bin ich nicht gewappnet 🙂 Aber ich bemühe mich.
      Danke und lieben Gruß
      Steffi

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