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Maronen-Gnocchi glutenfrei, laktosefrei mit Vegan-Option

Maronen-gnocchi glutenfrei und aktosefrei

Ich liebe Maronen (Esskastanien), das habt Ihr auch schon bemerkt. Sie schmecken so herrlich und sind so gut verträglich.

Schon länger wollte ich einmal Gnocchis damit machen.

Leider haben mir im Web kaumRezepte zugesagt. Sie waren alle mit soooo viel Mehl und das gefiel mir so gar nicht. Ein Rezept allerdings hatte es mir angetan. Ich wurde bei New Kitch on the Blog fündig. Allerdings habe ich nur das Grund-Rezept für die Maronen-Gnocchis verwendet. Ich habe eine andere Sauce zubereitet, eine mit Grill-Paprikas.

Hier der Link zum Original-Rezept:

http://new-kitch-on-the-blog.blogspot.de/2010/01/maronen-gnocchi-mit-kirschtomaten-und.html

Ich habe die Mengen verdoppelt und dann passt das Rezept auch super für 4 Personen.

Den im Original-Rezept angegebenen Hartweizengries habe ich durch Polenta also Mais-Grieß ersetzt.

Maronen-Gnocchi glutenfrei, laktosefrei mit Vegan-Option

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MENGE
2 Portion(en)
VORBEREITUNG
45 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
6 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

Für die Gnocchis
  • 200gKartoffeln
  • 2PrisenSalz
  • 250gMaronen vorgegart
  • 400mlGemüsebrühe
  • 2StückEigelb (für vegan siehe unten)
  • 3ELMaisgrieß (Polenta)
  • 80g Mehl glutenfrei
  • 1-2ELMehl für die Arbeitsplatte
Für die Sauce:
  • 2ELOlivenöl
  • 2StückKnoblauchzehe kleingehackt
  • 4StückGrillpaprika in Streifen geschnitten
  • Handvollfrische Kräuter Handvoll (Majoran, Oregano, Basilikum)
  • 70 g Rucola gehackt
  • 2ELParmesan gerieben wer mag (nicht histaminarm)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Die beiden Eigelb könnt Ihr durch:
1 Pflanzenei und zusätzlich 50 ml Wasser ersetzen
Dann sind die Gnocchis vegan.

ZUBEREITUNG

  1. 1.

    Die Gnocchis kannst du übrigens sehr gut vorbereiten und dann mit Klarsichtfolie abdecken, damit sie nicht austrocknen. Stell sie aber kühl, bitte nicht bei Zimmerwärme stehen lassen. Ich diese mittags zubereitet und abends für uns und die Gäste gekocht. Hat prima geklappt und war ein völlig stressfreies Essen.

     

    Zubereitung Gnocchis


    Die Kartoffeln garen und schälen. Dann unbedingt komplett abkühlen lassen. Das kannst Du auch gut vorbereiten.


    Die Maronen für ca. 20 Minuten in der Brühe garen und dann abseien. Die Maronen dann auch abkühlen lassen.


    Maronen und Karfoffeln durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken oder wie ich aus Ermangelung an einer Kartoffelpresse durch die Spätzlespresse. Ich drücke immer alles durch die Spätzlespresse :).


    Jetzt gibst Du einfach alle anderen Zutaten dazu und verknetest alles zu einem festen Teig. Ich ziehe immer Küchenhandschuhe an, weil ich diese Kleberei nicht mag an den Händen. Es muss ein Teig entstehen, der nicht mehr an den Händen klebt. Eventuelle musst Du noch etwas Mehl dazugeben.


    Jetzt bemehlst Du die Arbeitplatte und trennst ein Teigstück ab und rollst es zu einer fingerdicken Rolle. Von der Rolle schneidest Du immer 2 cm lange Stücke ab. Nimm ne Gabel und drücke die Zinken auf das Gnocchi-Stück, drück es etwas platt. So entstehe die typische Gnocchi-Form. Nun setzt Du das Maronen-Gnocchi auf eine bemehlte Platte. Die Platte oder Teller bitte unbedingt bemehlen, sonst kleben sie an. Auf diese Art und Weise verbrauchst Du den ganzen Teig. Achte auch immer darauf, dass Deine Arbeitsfläche gut bemehlt ist.


    Maronen-gnocchi glutenfrei und aktosefrei


    Maronen-gnocchi glutenfrei und aktosefrei


    Lässt Du die Maronen-Gnocchis ruhen, dann decke sie mit Frischhalte-Folie ab.


    Mein Eindruck ist, lässt man die Maronen-Gnocchis etwas gekühlt ruhen (1 - 2 Stunden) so werden sie besser.


    Ich hatte mich für eine ganz einfache Sauce entschieden, um die Maronen-Gnocchis Ihren Auftritt nicht zu vermiesen :)


    Ok, ich hatte auch echt leichtes Spiel, da ich ohnehin gegrillte Paprikas vorbereitet hatte.


    Für die Sauce hatte ich einfach 2 gehackte Knoblauchzehen in Olivenöl für 10 Minuten geschmort und dann die in Streifen geschnittenen Grill-Paprikas dazu geben und ganz kurz vor dem Servieren die gehackten frischen Kräuter dazugegeben.


    Die Gnocchis musst du noch gar sieden lassen. Nimm einen großen Topf oder Pfanne und gibt viel Wasser und ordentlich Salz rein. Dann lass das Wasser einmal aufkochen und ab da bitte nicht mehr. Die Gnocchis zerfallen Dir sollte das Wasser kochen. Gib sie vorsichtig in das nicht mehr kochende Wasser (aber lass den Herd bitte an). Sobald die Maronen-Gnocchis vom Topfboden an die Wasser-Oberfläche steigen sind sie gar. Das dauert so circa 5 Minuten. Jetzt nimm sie mit einem Schaumlöffel heraus, verteile sie auf die Teller und gib die Sauce darüber.


    Ich hatte noch als Extra gehackten Rucola, den ich über die Sauce gab und geriebenen Parmesan, für alle die wollten.


    Wer Maronen genauso gerne mag wie ich, wird das diese Gnocchis lieben :)

     


     

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12 Kommentare

  1. Petra 18. Oktober 2015 um 10:24 Uhr - Antworten

    Yummie!Leeeecker! Meine ersten selbstgemachten Gnocchis und es hat alles gut geklappt. Und ich hab so ein Spaß daran, wenn sie im heißen Wasser irgendwann nach oben kommen ?. Nur das Top pingelig war bei mir ein Zucchinipfannengemüse und Feldsalat bzw. auch Rucola. Maronen gibt es bei mir jetzt auch öfter mal.?

    • Petra 18. Oktober 2015 um 10:26 Uhr - Antworten

      Ach diese Autokorrektur ?. Mein Top war nicht pingelig, mein Topping auf den Gnocchis war Zucchinipfannengemüse etc..

      • Kochtrotz 23. Oktober 2015 um 10:36 Uhr - Antworten

        Hihi, ich hatte es verstanden 🙂 Ich bin gut im Autocorrect-LESEN 🙂 LACH 🙂

    • Kochtrotz 23. Oktober 2015 um 10:35 Uhr - Antworten

      Hach, da freue ich mich sehr! LG Steffi

  2. Kristina Albrecht 14. November 2014 um 18:33 Uhr - Antworten

    Das Rezept werde ich in Kürze ausprobieren! Klingt super!

    Aber wenn man eine Kartoffelpresse verwendet, sollte man die Kartoffeln schon heiß durchdrücken. Kalt funktioniert das nur noch mit einem ungeheuren Kraftaufwand (oder einem starken Mann?!?) 😉

    • Kochtrotz 15. November 2014 um 10:05 Uhr - Antworten

      nö gehen auch kalt, schneide sie in Stücke.

  3. Zoe Mosel 18. März 2013 um 10:06 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, sag mal hast du das Rezept auch schon mit anderem Gemüse ausprobiert??? Leider habe ich eine LI und FI :O( da bleiben nicht sehr viele Gemüsevarianten über… (Möhren, Aubergine, Zucchini…die ich aber wirklich nicht mag, ausser auf dem Grill) Paprika geht leider garnicht!
    Das mit den Maronen ist ein suuuper Tipp, denn die lieb ich auch überalles :o)

    Vielleicht hast du da ja noch einen Tipp bezgl. der Sosse…

    Schonmal vielen Dank auch an alle anderen, die sehr herzlich eingeladen sind ihre Tipps loszuwerden!

    Liebe Grüsse aus dem Schneesturmgeplagten Dänemark

    Zoe

    • Kochtrotz 19. März 2013 um 1:23 Uhr - Antworten

      Also der Klassiker sind ja Gnocchi mit Salbei, Pinienkernen und Parmesan. Das passt auch hier. Einfach Salbei in Butter-Olivenöl fritieren und über die frischen Gnocchi geben mit angerösteten Pinienkerne, Parmesan und Pfeffer. LECKER!

      Kannst Du das Essen?

  4. Anna Purna 10. März 2013 um 15:28 Uhr - Antworten

    Deine Gnocchi sehen sehr lecker aus. Der Aufwand hat sich sicher gelohnt.

    Ich frage mich die ganze Zeit, was billiger ist, Maronen oder die Azukibohne, die wie Maronen schmeckt. Vakuumverpackt kenne ich sie gar nicht sondern nur in einer mit Stickstoff aufgeblasenen Verpackung, die sehr köstlich schmecken.

    Liebe Grüße
    Anna

    • Kochtrotz 11. März 2013 um 18:23 Uhr - Antworten

      Sie waren prima 🙂
      Ich kenn De von Dir erwähnte Variante nicht.

  5. Caro 8. März 2013 um 18:23 Uhr - Antworten

    Das Rezept klingt sehr lecker. Woher bekommst du denn die Maronen? Ich finde die im Supermarkt immer nur vorgekocht in der Dose? Würde das Rezept gerne ausprobieren. 🙂

    • Kochtrotz 8. März 2013 um 19:18 Uhr - Antworten

      Hallo Caro,

      die Maronen bekommst Du im Supermarkt schon vorgekocht und vakuumverpackt. Dose kenne ich jetzt gar nicht. Hab ich noch nie gesehen.

      Lieben Gruß
      Steffi

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