Rezeptfilter: keine Auswahl

Gemüse sauer einlegen – histaminarm – Grundrezept

Ich unterbreche das Joghurt-Special für dieses Grundrezept zum sauren Einlegen von Gemüse. Viele von Euch haben ja derzeit die Zucchini-, Gurken, Rote Bete- und überhaupt Gemüse-Schwemme. Das Rezept habe ich gestern ausprobiert und stelle es direkt ein. Ihr habt echt Glück, Kater Neko war wohl auch der Meinung, dass es rasch gehen sollte und hat mir heute Früh um 5 aus der Koje geworfen. Also sitze ich jetzt schon am Rechner und schreibe den Artikel für Euch, bevor der Tag dann gleich losgeht mit Arbeit und sonstigen Alltäglichkeiten.
gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-12
Ach, ich lieeeeebbbbe Pickles, Eingelegtes und Saures in allen Varianten. Während meiner Zeit, als meine Histamin-Intoleranz besonders schlimm war, hab ich das sehr vermisst, bis ich dann eines Tages Essig-Essenz entdeckte. Essig-Essenz ist histaminarm und wirklich tolle Alternative für Salatsaucen, Dipps, Eingelegtes und halt für alles an das ein Schuß „Saures“ dran muss.

Senfkörner werden entgegen Senf bei Histamin-Intoleranz häufig gut vertragen, ausserdem dienen sie hier nur als Geschmacksgeber und werden nicht gegessen.

Essig-Essenz ist mit den Jahren aus den Supermarkt-Regalen nicht verschwunden aber in die Haushaltswaren- und Putzmittel-Abteilung abgeschoben worden. Scheint wohl als Essig-Produkt für Lebensmittel heute zu unattraktiv zu sein und fristet sein Dasein jetzt dort. Ihr findet Essig-Essenz grundsätzlich bei den Putzmitteln in den Märkten. Essig-Essenz ist übrigens auch deutlich günstiger als jeder andere Essig, da man die Essig-Essenz im Verhältnis 1:4 verdünnt.
Nachdem es jetzt soooo viele Nachfragen gab: Ich verwende Essig-Essenz von Surig und die ist laut Hersteller vegan und koscher. Ich denke, man kann sich doch auf diese Aussage verlassen. Was auch immer im Web für Gerüchte herumgeistern, Ihr müsst es selbst entscheiden.

Ich habe Euch hier ein Grundrezept aufgeschrieben, dass Ihr nach Lust und Laune nach Eurem Geschmack verändern könnt. Über dem Rezept schreibe ich noch Austausch-Alternativen für Zucker, Wasser, Kräuter, Gemüse und Sonstiges. Mein Gemüse lege ich immer mit der Salz-Methode ein. Das bedeutet, man salzt das Gemüse und entzieht damit über ein paar Stunden die Flüssigkeit. So muss es nicht extra aufgekocht werden und wandert mit den Nährstoffen ohne Kochen und sehr frisch ins Glas und bleibt schön knackig. Ich finde ja, Saures muss auch sehr knackig sein, dann ist es perfekt.

Ich habe gestern eine Monster-Zucchini und Gurken eingemacht. Als Kräuter habe ich Fenchelkraut mit Blüten verwendet. Ihr könnt auch verschiedene Gemüse auch im Glas mischen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Das eingelegte Gemüse sollte mindestens 24 Stunden in der Lake ziehen. Dann könnte Ihr es schon genießen. Es hält sich natürlich weitaus länger. Wer aber vorsichtig sein möchte und vor allem mit einer starken Histamin-Intoleranz kämpft, kommt so in den Genuss von saurem Gemüse.

Übrigens, ist Euer Glas leer gegessen, könnt Ihr die Marinade noch für Salate weiter verwenden, einfach die fein filtern und Ihr habt eine tolle Vinaigrette, die Ihr noch mit Öl mischen können. 

Hier noch ein paar Fotos, die beim Einmachen entstanden sind.

Gemüse sauer einlegen - histaminarm - Grundrezept

Druckversion
MENGE
1 Portion(en)
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
3 Minuten
RUHEZEIT
24 Stunden
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 800gZucchini oder anderes Gemüse
  • 2StückFrühlingszwiebeln
  • 3-4StückDill- oder Fenchelzweige
  • 150mlEssigessenz
  • 750mlWasser
  • 2ELSenfkörner
  • 2ELKoriandersamen
  • 20StückPiment ganz ca .
  • 120 g Zucker ca. (oder nach persönlichem Belieben)
  • 1TLSalz
  • 4mlEinmachgläser x 00 oder andere Größen, extrem sauber
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Gemüse: 
Ihr könnt alles Gemüse nehmen, das sich zum Einlegen eignet.
Das Gemüse sollte immer geschält werden, es sei denn, Ihr verwendet kleine Einleg-Gürkchen.
Schneidet das Gemüse in die Stück- oder Scheibengröße die Ihr gerne mögt oder würfelt es. Ihr könnt verschiedene Gemüse im Glas mixen. Auch sehr lecker. Bitte achtet auf eure Verträglichkeiten.

Es empfiehlt sich was Zwiebliges zum Einwecken zu nehmen. Hier könnt Ihr auch nach Euren Verträglichkeiten vorgehen. Es funktioniert eigentlich alles, egal ob Schalotten, Frühlingszwiebeln, Lauch, rote Zwiebeln, weiße Zwiebeln. Vertragt Ihr gar keine Zwiebeln, lasst sie weg. 

Würzen:
Auch hier könnt Ihr sehr kreativ werden. Nehmt die Gewürze, die Ihr gerne mögt oder vertrag. Von Senfkörnern, über Koriander- oder Fenchelsamen, Piment, Lorbeer, Wacholder, Nelken, ..... Alles möglich.
Auch in der Kräuterwahl könnt Ihr sehr kreativ sein: Dill, Fenchelkraut, Petersilie, Basilikum, Majoran, Oregano, ... die komplette Kräuterwelt steht Euch offen. Ihr solltet sie nur frisch verwenden und vorher waschen.

Tipp:
Ich persönlich rate von Rosmarin ab, es gibt einen sehr starken Geschmack ab und kann alles total übertünchen. Ich verwende aus dem gleichen Grund auch keine Lorbeerblätter. Mir sind sie zu stark im Geschmack, ich möchte das Gemüse noch schmecken können.

Lake / Marinade: 
Essig-Essenz wird grundsätzlich 1:4 verdünnt. Für das Rezept hier nehmen wir noch ein etwas anderes Verhältnis, sonst werden sie zu sauer die Pickles. Ihr könnt einfach 1 Teil Essig-Essenz verwenden und die anderen Teile Wasser. Ihr könnt aber auch für die anderen  Teile  Saft verwenden oder Saft mit Wasser mischen. Gerade bei Rote Beete ist das sehr lecker (Apfel- oder Kirschsaft).

Auf 800 g Gemüse benötigt Ihr etwa 1 Liter Marinade.

Süßen:
Die Marinade sollte meiner Meinung nach etwas gesüßt werden. Ihr könnt alle möglichen Süßungsarten verwenden ob Zucker, Rohrzucker, Agavendicksaft (Vorsicht Fructose), Reissirup, Birkenzucker (Xylit), Kokosblütenzucker, etc. Auch hier steht Euch die Welt offen. Nehmt einfach Euren Favoriten.
Solltet Ihr alle Süßungssarten ablehnen, könntet Ihr auch Süßholz verwenden oder halt die Süße komplett weglassen. Ich mag's nicht, aber Geschmäcker sind verschieden. *Zwinker*

ZUBEREITUNG

  1. 1. Wascht Euer Gemüse und Eure Kräuter und schält es (ausser Ihr habt sehr kleines Gemüse wie Einleg-Gürkchen).
    Mit dem Sparschäler die Haut abschälen, das Kerngehäuse - sofern vorhanden entfernen. Bei Gurken nehme ich den Melonenausstecher, einen Löffel tut's aber auch. Bei Zucchinis entferne ich es mit dem Messer.

    gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-3   gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-4   gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-5   gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-6   gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-9
    Jetzt legt Ihr das Gemüse in eine Schüssel und salzt es gut ein. Bedeckt das Gefäß und lasst es für 2 Stunden ziehen, länger ist auch kein Problem. Die Salz-Methode entzieht dem Gemüse die Flüssigkeit und benötigt kein Aufkochen der Gemüse.
    gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-8  gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-10  gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-11
    Gebt das Gemüse zum Abtropfen in ein Sieb und trocknet es danach mit Küchenkrepp etwas ab.

    Am besten stellt Ihr jetzt alles zusammen, was benötigt wird an Zutaten.

    Schnibbelt das Gemüse und die Schalotten klein. Die gechälten Schalotten in feine Scheibchen und die Gemüse so wie Ihr sie gerne mögt. Ich hab meine Zucchinis und Gurken in Scheiben von ca. 0,5 cm geschnitten.
    gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-15
    Nun schichtet Ihr Gemüse, Schalotten und Kräuter abwechselnd in die Gläser. Drückt den Inhalt nicht nach unten, das ganz muss locker sitzen. Lasst in den Gläser noch etwas Platz nach oben für die Flüssigkeit.
    gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-21
    Jetzt gebt Senfkörner, Piment, Koriandersamen oder was Ihr sonst noch vewendet über die Gemüse in den Gläsern. Salz und Zucker bitte nicht.
    Setzt das Wasser mit Salz und Zucker auf und lasst es aufkochen und köcheln bis sich Zucker und Salz gelöst haben. Herd abschalten. Erst jetzt die Essig-Essenz dazugeben. Sie braucht nicht mitzukochen. Probiert Eure Marinade und gebt evtl. noch etwas Essigs-Essenz, Salz, Zucker oder auch Wasser hinzu.

    Jetzt lasst vorsichtig die heiße Lake in die Gläser fliessen und verteilt sie gleichmäßig. Dann stoßt Ihr jedes Glas einmal sanft 1 - 3 Mal auf die Arbeitsplatte damit eventuelle Luft noch entweichen kann. Gläser rasch und so fest Ihr könnt zuschrauben und für 20 Minuten auf den Kopf stellen. FERTIG!

    Euer eingemachtes Gemüse hält sich über mehrere Monate. Es hat eine Mindestreifezeit von 24 Stunden. Ich kann's auch immer kaum erwarten und das erste Glas ist am nächsten Tag auf. Heute also - hahaaaaa. Sobald das Glas geöffnet ist, bewahrt es im Kühlschrank auf und verzehrt es rasch.

    TIPP: Wenn Euch wie mir beim ersten Anlauf das eingelegte Gemüse zu sauer geworden ist: Füllt einen Teil des Gemüse in ein sehr kleines Glas und lasst es 24 - 48 Std. Mariniren. Dann probiert es. Ist es zu sauer könnt Ihr es retten. Ihr öffnet alle Gläser wieder. Siebt den Sud in einen Topf. Spült die Gläser schnell durch, trocknet sie und verteilt das neu auf die Gläser samt Gewürzen. Dann kocht Ihr die Marinade auf mit mehr Wasser (ca. 2  Teile) und gebt noch Süße und etwas Salz dazu. Unbedingt probieren ob die Lake noch zu sauer ist. Dann die Marinade wieder auf die Gläser verteilen und gut verschließen. Wieder auf den Kopf stellen. So habt Ihr Eure Pickles gerettet. Es gibt sehr viele Rezepte, in denen die Pickles erstmal für 3 - 6 Wochen im Glas reifen und man sie dann erneut genau so bearbeitet wie im Tipp beschrieben. 
    gemuese-sauer-einlegen-histaminarm-essig-essenz-rezept-1-24

Hinterlassen Sie einen Kommentar

51 Kommentare

  1. Tamara 10. August 2018 um 13:27 Uhr - Antworten

    Hallo,
    kann man grundsätzlich auch Tomaten einlegen, oder haben die zu viel Wasser?? Ich hüte gerade den Garten meiner Eltern und da werden dauernd neben Zucchini, Paprika und andem Gemüse zig Tomaten reif. Aufgrund meiner (zum Glück nur leichten) Histaminunverträglichkeit kann ich nur einen kleinen Teil davon essen… UNd einfrieren finde ich schade, da ja dann viele Vitamine kaputt gehen,oder? Ich hab schon Ratatuille zusammen mit Zucchini und Paprika eingekocht (funktioniert erstaunlich gut…) und weiß nicht, was ich sonst noch damit machen soll…

    • Kochtrotz 11. August 2018 um 13:26 Uhr - Antworten

      Hallo Tamara, Tomaten kannst Du eigentlich nur einlegen, wenn sie vorher getrocknet wurden. Viele Grüße Steffi

  2. Anja 13. Juli 2018 um 22:44 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Bei der Hitze war ich froh ein Einlegerezept zu haben dass keine Runde im Wassernad in den Backofen muss. Nur meine Deckel haben nicht zugezogen. Hatte ich zu viel Gemüse im Glas und zu wenig Flüssigkeit?

    Und ich habe noch ne Frage: ich habe ein Rezept bei dem man das Gemüse vorher schon in Zucker und Salz ziehen lässt und danach alles samt Ziehwasser und Sud in die Gläser gibt. Ginge das hier auch?

    • Kochtrotz 17. Juli 2018 um 15:30 Uhr - Antworten

      Hallo Anja, eigentlich ziehen die Deckel immer zu, auch bei weniger Flüssigkeit. Da bin ich gerade auch etwas irritiert. Du kannst das Gemüse auch schon vorab salzen und zuckern, das klappt. Viele Grüße Steffi

  3. Katrin 25. Juni 2018 um 16:54 Uhr - Antworten

    Perfekt! Das probieren ich aus!
    Danke für die info!

    • Kochtrotz 27. Juni 2018 um 12:10 Uhr - Antworten

      Sehr gerne doch!

  4. katrin 22. Juni 2018 um 12:56 Uhr - Antworten

    Ein nettes hallo!
    Kann man auch Kürbis verwenden?

    • Kochtrotz 24. Juni 2018 um 17:03 Uhr - Antworten

      Ja liebe Katrin, das klappt auch mit Küribs.

  5. michi 14. August 2017 um 17:39 Uhr - Antworten

    Ein toles Rezept😀. Tausend Dank dafür. Hab es schon mindestens 5 x gemacht. Nur hab ich da noch Fragen, ob du mir da evtl. noch helfen kannst…😆.
    Geöffnet nur im Kühlschrank haltbar und wie lange geöffnet haltbar??? Weil eigentlich ist es doch in Essig eingelegt und müsste doch so auch lange geöffnet haltbar sein…oder seh ich da was falsch..sorry

    • Kochtrotz 14. August 2017 um 19:49 Uhr - Antworten

      Hallo Michi, nein da siehst du nichts falsch. Es hält sich einige Wochen. Viele Grüße Steffi

      • michi 15. August 2017 um 8:57 Uhr - Antworten

        Vielen Dank für die schnelle Antwort🌼

        • Kochtrotz 15. August 2017 um 9:01 Uhr - Antworten

          Aber gerne doch 😊

          • michi 18. August 2017 um 12:05 Uhr - Antworten

            noch eine klitzekleine Frage😀.
            Meinst du ich könnte den Restsud von der letzten Einkochrunde von vor 3 Tagen, die ich noch im Topf aufgehoben habe bei Zimmertemperatur, noch einmal aufkochen ud noch benutzen?

            • Kochtrotz 18. August 2017 um 13:41 Uhr - Antworten

              Ja warum nicht. Das müsste gut gehen.

  6. Lylay 3. August 2017 um 17:20 Uhr - Antworten

    Hallo! Möchte das tolle Rezept je heute ausproren😊. Stimmt das, dass man die gesalzenen Gurken nur abtropft im Sieb und nicht vorher abwäscht??? Dann sind sie ja schon total übersalzig 😳? Werden das dann eher Salzgurken? Vielen Dank schon mal für die Antwort vorab!

    • Kochtrotz 3. August 2017 um 20:14 Uhr - Antworten

      Hallo, ja ich mache es so. So bleiben sie knackig. Du kannst es ja anders machen. Viele Grüße Steffi

  7. Christa Seidl 2. Oktober 2016 um 9:47 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Kochtrotz, bin auf dein Rezept gestoßen und habe es gleich ausprobiert. Mein Mann hat seit mindestens 10 Jahren Histaminintoleranz, mal sehe wie er es verträgt. Aufgrund meines Alters habe ich den Sud vorher probiert 🙂 und nachgesüßt. Bin gespannt!

    • Kochtrotz 2. Oktober 2016 um 9:58 Uhr - Antworten

      Hallo Christa, das ist das Gute, dass man den Sud nach Gusto würzen und süßen kann. Dann wünsche ich gute Verträglichkeit. Schönen Sonntag und Gruß Steffi

  8. Anonymous 14. September 2016 um 16:52 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, warum muss Gemüse unbedingt geschält und entkernt sein? ?

    • Kochtrotz 15. September 2016 um 8:47 Uhr - Antworten

      Hallo, weil es sonst bitter werden kann und auch die Konsistenz sich verändern kann. LG Steffi

  9. Dybille 2. September 2016 um 12:10 Uhr - Antworten

    Hallo. Eine kleine Frage: ich habe gestern nach Deinem Rezept einige Gemüse-Arten eingelegt. Geschmacklich finden wir sie sehr gelungen. Was uns irritiert ist, dass kein ‚Plopp‘ kam, als wir das Glas geöffnet hatten….hab ich was falsch gemacht und ist es so nicht so lange haltbar oder ist das okay? Danke und gruss

    • Kochtrotz 3. September 2016 um 8:14 Uhr - Antworten

      Hallo. Ich weiß jetzt gar nicht so recht was du meinst mit Plopp? Meinst du, dass sie kein Vakuum gezogen haben? Normalerweise tun sie das. LG Steffi

  10. Sabine 23. Oktober 2014 um 12:51 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Ich habe gestern einen Versuch mit Zucchini gestartet und bin schon ganz neugierig wie es schmecken wird.
    Da ich mich nach Möglichkeit low carb ernähre, war ich ein wenig über die Zuckermenge entsetzt. Aber nun denn, es wird mich nicht umbringen, und ich trinke ja nicht den gesamten Sud auf einem Mal. Was meinst du wielange wäre die Haltbarkeit des Eingemachten, wenn ich beim nächsten Mal statt Zucker Xucker nehme?
    Liebe Grüße Sabine

    • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 15:47 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine, ja man braucht recht viel Zucker zum einlegen. Ich selbst lege auch mit Erytritol ein, Du kannst also Birkenzucker nehmen ja 😉 Ändert nix an der Haltbarkeit. LG Steffi

  11. jana 17. August 2014 um 10:31 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi kann ich auch rote beste und zucchini zusammen einlegen die beste sollte dann vorgekocht werden oder.

    • Kochtrotz 18. August 2014 um 8:47 Uhr - Antworten

      Hallo Jana, das würde ich nicht machen. Die Bete färbender ab. Wenn Du die salzt musst Du nix vorkochen.

  12. Anni 12. August 2014 um 8:45 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi. Wie es der Zufall so will hab ich gestern im Aldi Einweckgewürz im 500g Beutel für 0,99€ gefunden. Da kann ich ja loslegen 🙂

  13. Barbara 11. August 2014 um 23:35 Uhr - Antworten

    Hi Steffi, wenn Senfkörner besser als Senf vertragen werden
    , woran liegt dann die Unverträglichkeit? Habe selber Senf gemacht. Ist der dann anders in der Verträglichkeit??

    • Kochtrotz 12. August 2014 um 8:28 Uhr - Antworten

      Hi Barbara, bei industriellen Senf weiß man ja nie wirklich wie lange er schon gereift ist und was sonst noch so alles drin ist. Tatsächlich ist in Zusammenhang mit der Histamin-Intoleranz aber die lange Lagerung das Problem (soweit ich weiß). Das Rezept zum Einlegen von Gemüse hier ist ja auch darauf ausgelegt, dass man die sauren Gemüse bereits nach 2 Tagen essen kann und somit nur eine sehr kurze Reifezeit haben. LG Steffi

  14. Bibi Sherman 11. August 2014 um 15:34 Uhr - Antworten

    Aloha Steffi,
    erst mal vielen Dank für die vielen, vielen tollen Anregungen und Rezepte 🙂
    Ich habe jetzt dein Pickles-Rezept mit Roten Rüben gemacht. Ich habe allerdings die Rüben doch vorgekocht und den Sud mit Apfelsaft angesetzt. Jetzt warten hier 6 Gläschen auf die Verkostung in ein paar Tagen.
    Bin schon so gespannt.
    Liebe Grüße
    Bibi Sherman

    • Kochtrotz 11. August 2014 um 19:25 Uhr - Antworten

      Ohhhhaaa hört sich gut an. Ich habe gestern auch noch Rote Bete eingekocht, auch mit etwas Saft. Sind wir mal beide gespannt.
      LG Steffi

  15. Anke 10. August 2014 um 23:06 Uhr - Antworten

    Keine Sorge Steffi, ich probiere die Marinade bevor ich sie endgültig verwende. Du schreibst oben jetzt was von einem Mischungsverhältnis 1:6 Ein Löffel Essig und Sechs Löffel Wasser. So werde ich es probieren. Gut, daß ich noch nicht eingelegt habe, sonst hätte ich Schimpfe gekriegt. Ich möchte jetzt selber einiges ausprobieren. Meine Eltern sind schon etwas älter und immer weniger begeistert davon, mir bei solchen Aktionen helfen zu müssen. Egal ob es darum geht, was einzulegen, zu backen oder zu kochen. Ich muß und möchte in diesen Dingen etwas selbständiger werden. So, daß sie nur noch mitfahren – einkaufen. Ich wünsche mir das jedenfalls so. Wann ich es endgültig umsetzen kann, werde ich sehen.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 11. August 2014 um 8:32 Uhr - Antworten

      Ja bitte unbedingt probieren! Und ich habe gelernt, ich sollte mich an das halten was ich sonst auch immer mache, nämlich die Rezepte komplett durchprobieren bevor ich sie veröffentliche! Aber das Gute, es ist ja Internet und man kann alles korrigieren 🙂

  16. Sabine 10. August 2014 um 7:30 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich habe es gestern Nacht noch ausprobiert mit Gurken aus meiner Mamas Hochbeet. Jetzt freue ich mich auf übermorgen. Dann wird probiert. Und wenn es mir gelungen ist, dann kann ich in Massenproduktion gehen, bei der Gurkenernte dieses Jahr. LG aus SZ

    • Kochtrotz 10. August 2014 um 13:20 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine, meine sind viel zu sauer geworden. Ich habe sie aber gerettet und jetzt schmecken sie besser als jeeee zuvor. Das Rezept ist überarbeitet. Ich hoffe, Du hattest Deine Marinade probiert. Ich nämlich nicht, sonst hätte ich es eher bemerkt. Ich hab das Rezept schon so oft gemacht. Keine Ahnung was ich da versemmelt hab. LG Steffi

  17. Ariane 8. August 2014 um 17:13 Uhr - Antworten

    Hallo Kochtrotz! Habe ich heute gleich angesetzt, nachdem ich 2 riesige Zucchini aus dem Garten holen konnte. Bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt. Danke für das Rezept!

    • Kochtrotz 9. August 2014 um 13:41 Uhr - Antworten

      OH genial! Ich probiere meine gleich auch aus.

    • Anonymous 10. August 2014 um 15:48 Uhr - Antworten

      Natürlich habe ich den Sud vorher auch nicht probiert. Werde meine Gläser morgen öffnen und ggfs. nachjustieren. Danke für den Hinweis

      • Kochtrotz 10. August 2014 um 20:32 Uhr - Antworten

        Kann echt sein, ich hab mich vermessen bei der Essig-Essenz. Ich hatte schon einige positive Rückmeldung. Probier am besten erstmal ein Glas. Ich stelle nie wieder ein Rezept so spontan online. GRRRRR – ich teste normalerweise immer alles komplett durch. Ok, es ist ein Blog und kein Kochbuch für das man Geld ausgibt 🙂

  18. Barbara 8. August 2014 um 0:03 Uhr - Antworten

    Hast Du schon mal Kimchi probiert? Da wird Gemüse koreanisch fermentiert. Mein erster Versuch ist krass überwürzt, weil ich mich nie an ein Rezept halten kann 😉
    Könnte aber ne leckere Angelegenheit sein!

    • Kochtrotz 8. August 2014 um 7:23 Uhr - Antworten

      Hallo Barbara. Kimchi kenne ich. Ich bin ja noch soooo der Kohl-Fan. Aber, ich vertrage ihn auch überhaupt nicht. Nicht mal bei meiner Freundin die ihn auch selbst macht.

      • Barbara 10. August 2014 um 12:36 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi,
        es schmeckt auch mit Gurken super. Ist bei mir echt lecker geworden. Mit Chinakohl vertrage ich auch nur mikroskopische Mengen :-/

        • Kochtrotz 10. August 2014 um 13:22 Uhr - Antworten

          JUPIIIIIDDDDUUUUUU, super ich freu mich. Weil bei mir waren sie sooooo sauer, ich habe sie eben gerettet 🙂

    • Kochtrotz 8. August 2014 um 7:24 Uhr - Antworten

      Oh. Der Eintrag ist doppelt. Ich lösche den doppelten ok?

  19. Anke 7. August 2014 um 14:23 Uhr - Antworten

    Cool – noch ein Rezept zum Einlegen von Gurken, Zucchini und Co. Danke Steffi. Meine Tante hat das bisher immer gemacht. Selber eingelegte Gurken und Zucchini. Jetzt kann ich Dein Rezept mal testen. Die letzten Paprika sind schief gelaufen. Aber ich glaube, das lag eher daran, daß das Glas schon mal wieder geöffnet war und trotzdem wieder in den Keller gestellt wurde, weil es zu groß war für den Kühlschrank. Mein Vater liebt sauer eingelegte Paprika – und hatte genascht. Und natürlich erstmal nix verraten. Bis er dann wieder welche holen wollte, waren die restlichen Paprika im Glas schlecht geworden. Wir müßten beim nächsten Versuch Gemüse einzulegen, kleinere Gläser verwenden und dafür mehr machen. Und sie dann schön fest verschließen. So wie auch Marmelade immer verschlossen wird. Mal sehen, was meine Mutter dazu sagt und abwarten ob es diesmal klappt, selber einzulegen. Bin schon etwas neugierig geworden.
    Liebe Grüße Anke

  20. marliesgierls 7. August 2014 um 12:31 Uhr - Antworten

    Wunderbar Steffi, das kommt gerade recht zum Wochenende, ich werde mit Gurken/Rote Beete überschwemmt und habe noch nie eingelegt, das kann ich nun super ausprobieren.
    Übrigens ich mache immer noch mein Joghurt, nach deinem Rezept .
    lg Marlies

  21. Eva 7. August 2014 um 9:23 Uhr - Antworten

    ich liebe deine Beiträge und werde es bestimmt am Wochenende selbst testen….vielen Dank 🙂

Willkommen bei KochTrotz

KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

Kontaktdaten

KochTrotz - Genuss trotz Einschränkungen
Stefanie Grauer-Stojanovic
E-Mail: info@KochTrotz.de
Web: https://www.kochtrotz.de