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Gato di Almendra Mallorquinischer Mandelkuchen – ohne Mehl, glutenfrei, laktosefrei, ohne Milchprodukte, optional fructosearm

Gato die Almendra - Mallorquinischer Mandelkuchen - ohne Mehl

Endlich kommt findet dieser saftige und aromatische Kuchen auch den Weg in meinen Blog. Ich war Anfang Juli 2016 ein paar Tage auf Mallorca. Im Hotel wurde morgens am Frühstücksbuffet immer dieser Kuchen angeboten. Ich habe mich total verliebt und jeden Morgen ein kleines Stück davon gegessen.

Zu Hause habe ich mich dann nach Rezepten umgeschaut und mir meine eigene Variante gebacken. Der Kuchen ist recht variabel in den Zutaten. Die Variationen schreibe ich euch unten über die Zutaten.

Der Mallorquinische Mandelkuchen ist einfach und schnell gemacht. Hält sich einige Tage frisch und vor allem auch feucht. Eigntlich ist da ein ideales Rezept für Backmuffel und Backanfänger 😉  Wagt euch ran ihr Lieben, ihr werdet Eindruck schinden.

Meinen Gato di Almendra habe ich schon kurz nach dem Urlaub als Gastbloggerin bei Petra im Blog vorgestellt. Sie hatte für einige Monate das Projekt „Sweet Saturday“ in ihrem Blog. Ich war die Nummer 16 mit meinem Kuchen bei „Hol(l)a die Kochfee

Ich backe diesen Kuchen in einer 20er Form, es eignet sich auch eine 24er Form, dann wird er etwas flacher.

Eine fructosearme Variante stelle ich euch unten auch gleich vor. Bemerken möchte ich nicht, dass Ihr bei Histamin-Intoleranz am besten Ceylon-Zimt verwendet. Dieser wird in aller Regel gut vertragen. Alle anderen Sorten nicht. Kauf also besser keinen gemahlenen Zimt, bei dem nur „Zimt“ auf der Packung steht. Das ist meist kein Ceylon-Zimt.

Gato di Almendra Mallorquinischer Mandelkuchen - ohne Mehl, glutenfrei, laktosefrei, ohne Milchprodukte, optional fructosearm

Gato die Almendra - Mallorquinischer Mandelkuchen - ohne Mehl
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MENGE
1 Stücke Kuchen
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
45 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 100gMarzipan
  • 5StückEier Gr. M
  • 1PriseSalz
  • 170 g Puderzucker
  • 250 g blanchierte Mandeln
  • 1StückBio-Zitrone 1 und davon den Schalenabrieb
  • 0.5TLCeylon-Zimt
  • 1StückVanilleschote
OPTIONAL / SONSTIGES:
  • 20cmSpringform 24 cm geht auch
  • 1StückBackpapier
  • 1EL Puderzucker zum Bestreuen - s. o.
  • 6Stückgetrocknete Zitronenscheiben als Deko für obendrauf
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Mandeln:
Ihr braucht für das Rezepte blanchierte Mandeln. In Deutschland sind gemahlene blanchierte Mandeln nicht immer zu bekommen. Dann müsst ihr selbst mahlen. Dazu könnt ihr Mandelblättchen, gehackte Mandeln, Mandelstifte oder ganz blanchierte Mandeln verwenden.

ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Fructosearme Variante:
Das Marzipan könnt ihr durch fructosearmes Marzipan ersetzen. Eine Anleitung zum selbst herstellen, habe ich hier.
Anstatt Puderzucker könnt Ihr Erythrit, Traubenzucker, kristalline Reissüße oder Getreidezucker verwenden. Traubenzucker ist schon sehr fein, die anderen könnt ihr im Mixer zu Puderzucker mahlen. Die Menge würde ich in diesem Fall bei 170 Gramm belassen. Alle braunen Zuckersorten würde ich nicht empfehlen, sie machen den Kuchen braun.

Zitronenabrieb ersetzen: 
Anstatt der Bio-Zitrone könnt ihr auch sehr gut eine Bio-Limette verwenden. Limetten sind für viele deutlich verträglicher (für mich auch). Vertragt Ihr weder noch, lasst den Abrieb einfach weg. Der Kuchen schmeckt auch ohne sehr fein.

Vanille ersetzen:
Ich höre immer häufiger von einer Unverträglichkeit auf Vanille. Vanille könnt ihr grundsätzlich mit Tonkabohne ersetzen. Aber Achtung, wenn ihr überdosiert, schmecken eure Sachen schnell etwas parfümiert. Hier könnt ihr circa 1/3 TL geriebene Tonkabohne anstatt der Vanille verwenden.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Alle Zutaten bereitstellen und abwiegen. Marzipan mit einer groben Reibe reiben oder mit dem Messer in kleine Stücke hacken. Zitronenabrieb herstellen und Mark aus der Vanilleschote kratzen.
  2. 2. Mandeln im Food Prozessor/Standmixer/Muli-Zerkleinerer mahlen.
  3. 3. Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Beiseite stellen.
  4. 4. Puderzucker mit Eigelb zu einer cremigen Masse schlagen.
  5. 5. Mandeln, Vanillemark, Zitronenabrieb, Marzipan und Zimt unter die Masse rühren.
  6. 6. Den Eischnee mit dem Schneebesen unter die Masse heben.
  7. 7. Backofen auf 170 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
  8. 8. Den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden. Die Ränder der Form nicht fetten.
  9. 9. Kuchenmasse in die Form geben und glattstreichen.
  10. 10. Bei 170 °C circa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  11. 11. Den Kuchen auf einem Gitterrost auskühlen lassen und das Backpapier entfernen. Noch mit Puderzucker bestreuen und eventuell mit getrockneten Zitronenscheiben belegen, das muss aber nicht.

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27 Kommentare

  1. Kerstin 21. März 2018 um 23:18 Uhr - Antworten

    Super lecker und am zweiten Tag noch viel besser! Das werde ich mir für’s nächste Mal merken, über Nacht zieht er nochmal so richtig durch und wird noch saftiger. Tolles Rezept – DANKE

  2. kerstinradermacher@netcologne.de 21. März 2018 um 23:17 Uhr - Antworten

    Super lecker und am zweiten Tag noch viel besser! Das werde ich mir für’s nächste Mal merken, über Nacht zieht er nochmal so richtig durch und wird noch saftiger. Tolles Rezept – DANKE

    • Kochtrotz 22. März 2018 um 7:47 Uhr - Antworten

      Liebe Kerstin, das könnte ich auch noch im Rezept ergänzen. Ich freue mich, dass er dir so gut schmeckt. Viele Grüße Steffi

  3. Veganerin 13. August 2017 um 10:57 Uhr - Antworten

    Wie kann ich die Eier am besten weglassen? Danke!

    • Kochtrotz 13. August 2017 um 11:05 Uhr - Antworten

      Hallo. Ich mache ihn mit und kann es dir leider nicht sagen.

  4. Claudia 6. Oktober 2016 um 8:45 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich habe den Kuchen heute für eine Freundin nachgebacken und hätte zwei Fragen dazu. Erstens: ist es ok, dass die Eigelb-Puderzucker-Mandel-Marzipan-Vanille-Zimt-Masse so fest ist wie ein Mürbteig? Man tut sich richtig schwer die Eiweissmasse unterzuheben, denn man muss dies ja vorsichtig tun, um die Wirkung des steifgeschlagenen Eiweisses nicht zu zerstören. Zweitens: Ich habe den Kuchen bei Ober-Unterhitze mit 170°C (vorgeheizt) gebacken. Den Wecker hatte ich mir auf 35 min. gestellt, weil ich weiss, dass mein Ofen manchmal etwas schneller ist. Der Kuchen war schon ziemlich braun. Etwa so, wie auf deinem Bild. Muss das so sein? Ich habe Kuchen gern etwas heller. Werde das nächste Mal eine andere Temperatur ausprobieren und dir dann berichten.

    • Kochtrotz 7. Oktober 2016 um 12:36 Uhr - Antworten

      Hallo Claudia, ja die Masse ist schon etwas fester bis sie dann mit dem Eiweiß vermengt wird. Jeder Backofen backt echt anders. Wenn deiner so stark backt, würde ich auch die Temperatur reduzieren. LG Steffi

  5. Alicia 11. September 2016 um 16:54 Uhr - Antworten

    Hallo, ich habe den Kuchen vorgestern als Muffins gebacken und gestern auf einen Geburtstag mitgebracht, Kam super an und war sehr lecker! Danke für das Rezept und deinen fantastischen Blog! Liebe Grüße, Alicia

    • Kochtrotz 12. September 2016 um 22:54 Uhr - Antworten

      Hallo Acicia, uiiiii was für ein tolle Idee! Die merke ich mir und Danke für das schöne Kompliment. Lieben Gruß Steffi

  6. Charly 5. September 2016 um 13:26 Uhr - Antworten

    Boah ist der lecker 😉 Den habe ich gestern nachgebacken und habe bei der anschließenden Qualitätssicherung gleich meine guten Vorsätze vergessen 🙂

    • Kochtrotz 9. September 2016 um 8:26 Uhr - Antworten

      Hihi Charly, Qualitätssicherung ist doch sooooo wichtig 😉 LG Steffi

  7. Anke 4. September 2016 um 9:44 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, wie kommt es, dass Du plötzlich eine rosa (Krake oder Spinne mit acht Beinen) und ich ein lustiger lila ich würd mal sagen Hase bin? Na – egal.Den Mandelkuchen zu kaufen, habe ich schon gesehen. (Almonde oder Almondi) Nennt sich Mandeltorte. Ist aber so süß und klein, dass dieses Päckchen als „Lückenbüßer“ in unsere Tiefkühlkombi passt. Selber backen war früher eines von Mama´s kleinsten Problemen. Hast Du die Mandeln gestiftelt oder ganz in Verwendung? Ja – ich hab oben gelesen gemahlene Mandeln. Mama´s Herd funktioniert nur noch „pannen- und fehlerfrei“ mit Umluft. Ich weiß nicht mehr ganz genau, sind es zehn oder zwanzig Grad Unterschied runterwärts? Danke für das Rezept. Wird ausprobiert.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 9. September 2016 um 8:25 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, ich weiß auch nicht, warum die Icons gewechselt haben 😉 Bei Umluft musst Du immer so circa 20 Grad abrechnen. Lieben Gruß Steffi

  8. Wiebke 28. August 2016 um 9:01 Uhr - Antworten

    Hallo,

    vielen Dank für das tolle Rezept! Ich habe allerdings Marzipan aus dem Supermarkt genommen und damit war der Kuchen leider etwas zu süss…passe ich nächstes mal an…

    • Kochtrotz 1. September 2016 um 19:41 Uhr - Antworten

      Hallo, ja dann vielleicht etwas wenig nehmen 😉

  9. Andreas Geldmacher 19. August 2016 um 22:58 Uhr - Antworten

    Marzipan, Mandeln und Zimt, was braucht der Mensch mehr ;-). Wir haben ihn gebacken und fanden Ihn sehr lecker. Danke für das Rezept.

  10. Karin Jedelsky 15. August 2016 um 14:50 Uhr - Antworten

    Ich sehe keinen Rezept……heul!

    • Kochtrotz 16. August 2016 um 7:33 Uhr - Antworten

      Oh wie kann das? Drück mal bitte auf neu laden, das kann eigentlich nicht sein. LG Steffi

  11. Anja 15. August 2016 um 11:30 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi, der Spanische Mandelkuchen ist seit geraumer Zeit auch mein Favorit – da so furchtbar köstlich 🙂
    Vorzugsweise backe ich diesen Kuchen immer im Winter – da es im Sommer ja soooo viel Obst bzw. Beeren gibt, mit denen ich zu gerne Kuchen herstelle. Bei mir ist der Madelkuchen allerdings braun, da ich gemahlenen Kokosblütenzucker (bei Deiner Mengenangabe aber nur 120g) und geröstete gemahlene Mandeln mit Haut verwende. Anstatt Bio-Zitrone, nehme ich eine große Bio-Orange (Schalenabrieb für den Teig und den Saft zum beträufeln). Marzipan habe ich nie verwendet, aber eine echt gute Idee 😉 – versuche ich das nächste Mal mit einzubeziehen. Um den Kuchen noch saftiger zu bekommen, nehme ich noch 20 ml (bei einer kleinen Springform) oder 40 ml (bei einer großen Springform) Cointreau oder Amaretto, der sollte natürlich vertragen werden 🙂 Den Likör und den Saft der ausgepressten Orange mit ein wenig gemahlener Tonkabohne mischen und nach dem backen den noch heißen Kuchen sofort damit beträufeln, bis alles weg ist. Schrecklich lecker… Allerdings sollte man aus gesundheitlichen Gründen wirklich vorsichtig bzw. sparsam mit der Tonkabohne umgehen, da sie einen hohen Cumarin-Gehalt besitzt (wie auch beim Cassia-Zimt, deswegen empfielt man auch den Ceylon-Zimt, der hat einen wesentlich geringeren Cumarin-Gehalt). Auf meinem Tonkabohnen-Döschen steht fairerweise ein Warnhinweis: Max. 2 mg pro 1 kg Speise! Viele liebe Grüße, Anja

    • Kochtrotz 16. August 2016 um 7:32 Uhr - Antworten

      Hallo Anja, ich glaube, den Kuchen gibt es in hunderten Variationen. Ja, die Tonkabohnen sind nicht ohne, gilt übrigens auch für Muskat. Zuviel davon kann halluzinogen wirken 😉 uiuiuiuiiiii. Viele Grüße Steffi

  12. Jutta Bu 14. August 2016 um 10:46 Uhr - Antworten

    Sehr schön, ist gerade im Ofen und ich freu mich aufs Kaffee trinken??????

    • Kochtrotz 15. August 2016 um 8:32 Uhr - Antworten

      Oh klasse, Du warst aber schnell uuuuunnnnnddd wie war er? Lieben Gruß Steffi

  13. Anonymous 14. August 2016 um 10:36 Uhr - Antworten

    Ich werde es mal nur mit Eigelb und Aquafaba versuchen! Habe in der Weihnachtsbäckerei festgestellt, dass ich ein massives Problem mit Eiweiß habe, Eigelb geht aber. Ich liebe nämlich Mandeln!

    • Kochtrotz 15. August 2016 um 8:32 Uhr - Antworten

      Hallo, ja das ist sehr oft der Fall, dass das Eigelb vertragen wird, das Eiweiß aber nicht. Viele Grüße Steffi

  14. Natascha 14. August 2016 um 10:27 Uhr - Antworten

    oh, der ist ja genau mein geschmack! den probiere ich sicher diese woche aus, danke für das rezept.
    möglicherweise nehme ich aber einfach ungeschält gemahlene mandeln, weil die hab ich schon daheim. so schön wie deiner wird er dann zwar nicht, aber ich sorge schon dafür, dass ihn niemand zu gesicht bekommt 😉

    • Kochtrotz 15. August 2016 um 8:31 Uhr - Antworten

      Hallo Natascha, dann viel Spaß beim Ausprobieren. 😉 Liebe Grüße Steffi

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KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

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