"Arme Leute Essen" oder auch Kartoffel-Gulasch genannt

Der Januar wird ja bei mir der Eintopf- und Suppenmonat. Kurz vor Weihnachten hatte ich ja einen gesundheitlichen Einbruch und jetzt esse ich viele Eintöpfe und Suppen. Die tun mir immer gut, wenn mein Körper gerade mal wieder tut was er will. Gerade wann man, wie in meinem Fall überhaupt nicht weiß was der Auslöser. Es müssen bei mir keine Lebensmittel gewesen sein, der Vorfall war zu kurz vor Weihnachten und die Labore waren schon zu. Also bin ich jetzt gut zu mir und meinen Körper und versorge ihn mit viel verträglichem Gemüse.
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Diesen Eintopf hier kenne ich als „Arme Leute Essen“. So hat meine Oma den Kartoffel-Gulasch genannt. Das Gericht ist total einfach zuzubereiten und die Mengen sind alles Circa-Angaben. Ihr könnt auch nach Lust und Laune variieren.

TIPP:
Das Gericht eignet sich auch ganz prima, wenn man noch Kartoffeln über hat. Dann schneidet man sie in Stücke und gibt sie erst in den letzten 5 Minuten dazu, damit sie warm werden und noch etwas Geschmack abgeben. 

Dieses Gericht könnt Ihr natürlich noch mit Nudeln aufpimpen oder auch gekochtem Reis als Eintopf-Einlage. Ich esse ihn einfach so. Wie früher bei Oma halt. Dazu gibts ein Stück frisches Brot oder eben gar nix dazu, wie bei mir heute 🙂

Arme Leute Essen oder auch Kartoffel-Gulasch genannt
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MENGE
4 Portion(en)
VORBEREITUNG
5 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
20 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
babyleicht
ZUTATEN
  • 600g Kartoffeln
  • 400g Karotten
  • 4StangenFrühlingszwiebeln
  • 2ELÖl oder anderes
  • 1ELPaprikamark oder Tomatenmark
  • 1ELMehl gehäufter - siehe unten
  • 2StückLorbeerblatt
  • 1Literheisses Wasser
  • 2 - 3PrisenSalz
  • 1PrisePfeffer
  • 2PrisenPaprika mild oder Salz
  • 1TLInstant-Gemüsebrühe - 2 optional
  • 3EL gehackte Petersilie optional
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Wie schon oben geschrieben, die Mengen sind Circa-Angaben. Es kommt bei dem Gericht überhaupt nicht auf konkrete Mengen an.

Ich mache den Kartoffel-Gulasch mit Paprikamark, Ihr könnt natürlich auch Tomatenmark verwenden.
Beim Mehl verhält es sich genau so. Nehmt das Mehl Eurer Wahl, egal ob glutenfreies Mehl, Dinkelmehl oder Weizenmehl. Es klappt immer.

Ihr könnt normale Zwiebeln nehmen, ich verwende halt wegen der Verträglichkeit Frühlingszwiebeln.

ZUBEREITUNG
  1. 1. Die Zwiebeln putzen, hacken und in Öl anbraten bis sie braun werden.

    Während die Zwiebeln brutzeln, Kartoffeln und Karotten putzen und in Stücke schneiden. Sind die Karotten sehr groß, der Länge nach halbieren und dann erst in Stücke schneiden.

    Dann direkt das Paprikamark dazugeben und mit rösten. Dann noch das Mehl dazu geben und gut rühren. Sieht dann so aus:
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    Am besten jetzt die Gewürze dazugeben und nochmal kurz durchrühren. Dann das Wasser langsam in den Topf schütten. Es kann sein, dass es spritzt und stark kocht. Mein Oma hat früher die Soße durch ein Sieb gegeben, das mach ich nicht. Ich püriere den Sud jetzt einfach durch. Wer Lorbeer mitkocht, jetzt in den Sud geben. Ebenfalls die Karotten und Kartoffeln.

    Den Eintopf so lange köcheln lassen, bis die Gemüsestücke weich sind. Jetzt noch einmal mit Pfeffer, Salz und Paprika abschmecken, kann sein, dass Ihr ordentlich nachwürzen müsst, das ist normal. Wer noch Extra-Kick braucht, kann etwas Instant-Gemüsesuppenpulver dazugeben. So, schon fertig. Babyleicht oder?

    Über den Eintopf könnt Ihr noch gehackte Petersilie streuen oder wie ich Basilikum. Hatte keine Petersilie :)
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