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Apfel-Scharlotka – russischer Apfelkuchen

Einer meiner Lieblingskuchen ist die Apfel-Scharlotka

Dieser Kuchen ist so einfach zu machen und kommt ohne Mehl aus. Ursprünglich stammt das Rezept für die Apfel-Scharlotka aus Russland. Schon die ganze Zeit die Apple Sharlotka von smitten kitchen angelacht. Und endlich gibt es mal Verwendung für Granny Smith Äpfel. Die esse ich sonst nie und genau gegen diese Sorte bin ich nicht allergisch. Also, Rezept allergenkonform umgewandelt und flott gebacken.

Apfel-Scharlotka | glutenfrei | laktosefrei

Die Apfel-Scharlotka kommt ohne Mehl aus. Ich habe einfach Speisestärke genommen und es hat super geklappt. Das Rezept ist auch von Haus aus laktosefreie. Sehr schön, denn darauf muss ich ja ebenfalls achten. Für uns zwei hier, habe ich die Scharlotka in einer kleinen Kuchenform gebacken. Ihr könnt sie natürlich in einer normalen Springform backen. Dann verdoppeln sich die Zutaten.

Ich bin in der russischen Küche überhaupt nicht kundig. Das Rezept hat mich so neugierig gemacht, dass ich mehr über diese Küche erfahren möchte.

Apfel-Scharlotka - russischer Apfelkuchen glutenfrei

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Das Rezept unten ist für eine kleine / halbe Kuchenform. Wollte ihr ne normale Springform mit 26cm Durchmesser verwenden, verdoppelt alle Zutaten. Die Backzeit verlängert sich auch um 10 - 15 Minten.
MENGE
1 Kuchen
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
60 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1ELButter für die Form
  • 2ELZucker für die Form
  • 2StückEier Gr. M oder 8 Wachteleier
  • 3StückGranny Smith Äpfel oder andere säuerliche Äpfel
  • 100g Rohrzucker (oder andere Süße)
  • 0.5StückMark Vanilleschote
  • 0.5PäckchenVanille-Puddingpulver
  • 40gMaisstärke (oder 60 g Mehl)
  • 1/2TLCeylon-Zimt
  • 2ELPuderzucker
ZUTATEN-ALTERNATIVEN
Wachteleier sind histaminarm! Bei der Apfelsorte achte bitte auf deine persönliche Verträglichkeit.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Form gut Buttern, Zucker reinstreuen und gut schwenken bis er sich überall verteilt hat, am Boden und am Rand.

    Eier und 100 g Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen und zwar so lange, bis die Masse dick wird. Das dauert schon etliche Minuten, nicht aufgeben.

    Dann alle anderen Zutaten dazugeben und gut verrühren.

    Von den Äpfeln die Haut abschälen, achteln, Kerngehäuse rausschneiden und quer in Scheiben schnibbeln. Ich hab die Äpfel direkt in die Form geschnibbelt. Hat wunderbar geklappt.

    Apfel Scharlotka - russischer Apfelkuchen

    Jetzt ganz langsam die Eiermasse über die Äpfel geben, am besten direkt von oben spiralförmig darüber laufen lassen. Es muss sich alles gut verteilen. Mit ne Küchenschaber ganz seicht draufklopfen, damit die Masse auf jeden Fall ganz nach unten sickert.

    Apfel Scharlotka - russischer Apfelkuchen

    Ab in den Backofen und 55 – 60 Minunten bei 175 Grad (Ober-Unterhitze) backen. Stäbchenprobe hilft hier mal wieder.
    In der Form 15 – 20 Minuten abkühlen lassen. Etwas Zimt darüber streuen.

    Apfel Scharlotka - russischer Apfelkuchen

    Apfel Scharlotka - russischer Apfelkuchen

    Aus der Form nehmen, auf einen Teller oder ein Platte setzen und noch mit Puderzucker bestreuen.

    Die Scharlotka wird in Russland wohl plain ohne was dazu gegessen, lauwarm oder abgekühlt. Allerdings schiesst sie mit halbangeschlagener Sahne oder  Sour Cream direkt in die First Class.

    SÜNDE. JEDER HAPS IST ES WERT. Aber Mooooooment mal. So’ne schlimme Hüftgold-Sünde ist die Scharlotka doch gar nicht.

    Na dann kann ich sie ja am Wochenende gleich nochmal machen. Dann pimp ich sie gleich mit Calvados-Rosinen. Mhhhhhh.

    Apfel Scharlotka - russischer Apfelkuchen

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17 Kommentare

  1. Ina 13. März 2018 um 17:26 Uhr - Antworten

    Kann man die Maisstärke ersetzen? Vielleicht durch ein glutenfreies Mehl oder Kartoffelstärke?

    • Kochtrotz 13. März 2018 um 17:36 Uhr - Antworten

      Du kannst sie durch Kartoffel- oder Tapiokastärke ersetzen.

      • Ina 18. März 2018 um 20:43 Uhr - Antworten

        Ich habs jetzt mit Kartoffelstärke probiert. Allerdings wurde es leider etwas klitschig, vor allem der Boden (obendrauf war es eher so wie Baiser). Ich weiß nicht ob es an der Kartoffelstärke oder vielleicht auch an der Form (Emaille-Hebebodenform) lag. Aber geschmeckt hat es trotzdem! Bei Gelegenheit werde ich es einfach nochmal versuchen. Könnte man auch einfach eine glutenfreie Mehlmischung nehmen? Noch eine kurze Frage: Kommt der Zimt nur oben drauf oder in den Teig? Ich hatte ihn (bzw „Sissis Sünd“, das tolle Apfelgewürz von Herbaria) jetzt in den Teig getan und dann erst gelesen, dass du Zimt drüberstreust.

        • Kochtrotz 18. März 2018 um 20:57 Uhr - Antworten

          Der Zimt kommt in den Teig. Das kletschige liegt ziemlich sich en der Form. Der Boden ist zu dick und leitet die Hitze nicht so gut. Viele Grüße Steffi

  2. Südstern 8. Juli 2016 um 5:17 Uhr - Antworten

    Kann man den auch ohne Ei mit Chia machen ?

  3. Südstern 8. Juli 2016 um 5:17 Uhr - Antworten

    Kann man das auch mit Eiersatz Chia machen ?

    • Kochtrotz 9. Juli 2016 um 13:43 Uhr - Antworten

      Gute Frage. Ich bin mir da nicht sicher. Das müsstest Du probieren.

  4. Natalja 19. Mai 2014 um 20:55 Uhr - Antworten

    Das Rezept klingt sehr lecker 🙂 Muss ich ausprobieren. Jedoch ist der echte Scharlotka sehr fettarm 🙂 Er wird ohne Butter, Fett, etc. gemacht. Man kann ihn schnell aus wenigen, einfachen Zutaten backen.

    1kg Äpfel
    5 Eier
    300 g Mehl
    350 g Zucker
    1 Tüte Backpulver und das ist alles 🙂

    Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver hinzufügen und weiter schlagen.

    Äpfel schälen, von den Gehäusen befreien und in dünne Scheiben schneiden.

    Die Backform einfetten, 2/3 Teig darein geben, Apfelstücke darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken.

    Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Den Apfelkuchen abkühlen lassen und aus der Form herausnehmen.

    Приятного аппетита 🙂 Guten Appetit
    Nastja

    • Kochtrotz 22. Mai 2014 um 12:09 Uhr - Antworten

      Hallo Natalja,
      Oh gut zu wissen, dass die „Echte“ anders geht. Danke Dir für das Rezept, finde ich ganz toll. Lieben Gruß Steffi

    • Anonymous 26. Mai 2015 um 12:18 Uhr - Antworten

      Hallo Nastja. Bei wieviel Grad wird der Kuchen gebacken? LG Antje

      • Kochtrotz 4. Juni 2015 um 7:39 Uhr - Antworten

        Hallo, ich bin Steffi 🙂 Der Kuchen wird bei 175 Grad gebacken. Ich habe es eben auch im Rezept ergänzt. LG Steffi

  5. Claudia 26. Januar 2013 um 15:21 Uhr - Antworten

    Was für ein himmlisch leckerer Kuchen, ist leicht zu machen, wurde an der Kaffeetaffel hochgelobt und war ruckzuck gegessen…

    • Kochtrotz 26. Januar 2013 um 15:27 Uhr - Antworten

      SUPER! ich finde auch, der macht sich fast von alleine 🙂
      Und er ist mal was anderes.

      Schönes Wochenende.

  6. Tidbit 1. Februar 2012 um 10:08 Uhr - Antworten

    Ich habe „leider“ auch nur eine große… Vermutlich ist der Kuchen beim Aufschneiden etwas wackelig, die kleine Form passt da perfekt.

    Zur russischen Küche: In meinen zwei Kochbüchern wimmelt es nur so von Metaboliker-inkompatiblen Rezepten. Und zwar kommen locker 2, eher 3 verschiedene Eiweißgruppen zusammen. Angefangen damit, dass der Kaviar klassisch mit gekochtem Ei serviert wird. Bis zu einer Vorspeise mit Matjes, Fleisch, Sahne und Ei. Da ist nix mehr mit abwandeln.
    Auf der anderen Seite ist es so verlockend, weil es eine völlig andere Art ist zu kochen und die Antithese zur leichten mediterranen Küche 🙂 Ich habe in Moskau von der Hotelküche so unglaubliche Pelmenis bekommen (Teigtasche, meine mit Pilzen und Schmand), dass die auch auf meiner Eat-(again)-before-you-die Liste gelandet sind.

    Grüße von Tidbit

    • Kochtrotz 1. Februar 2012 um 12:57 Uhr - Antworten

      HI Tidbit,
      das ist ja geradezu ein Lobgesang auf die russische Küche. 🙂
      Musste natürlich sofort googeln was „Pelmenis“ sind. Boha, lecker sehen die aus.
      Ich werde wohl auch mehr in der Ruski-Küche stöbern und das ein oder andere ausprobieren.
      Jetzt wo wir keine Eiweiß-Trennung mehr haben 🙂

      Schönen Tag und Gruß,
      Steffi

  7. naomi 31. Januar 2012 um 23:07 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi!
    Klingt ja echt lecker. Und ich dumme Nuß habe vorige Woche eine kleine Tortenform in der Hand gehabt, sie aber dann doch nicht gekauft, grml. Muß ich gleich morgen ausprobieren und halt die kleine Kastenform nehmen.
    Danke für´s Rezept.

    Liebe Grüße
    Naomi.

    • Kochtrotz 31. Januar 2012 um 23:30 Uhr - Antworten

      Huhu Naomi,
      Du kannst ja auch ne große nehmen :). Ich mag die kleinen sooooo gerne. Ausserdem sind wir ja nur zu zweit hier.

      Liebe Grüße
      Steffi

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