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Milchallergie, Milcheiweißallergie und Kaseinunverträglichkeit – was ist was und welche Produkte können verzehrt werden.

Milchallergie, Milcheiweißallergie und Kaseinunverträglichkeit - was ist was und welche Produkte können verzehrt werden

Milchallergie, Milcheiweißallergie und Kaseinunverträglichkeit – was ist was und welche Produkte können verzehrt werden.

Möglicherweise gibt es ein paar positive Überraschungen beim Käse.

Heute greife ich ein Thema auf, das mir schon länger auf der Seele liegt. Ich erkläre die Unterschiede zwischen Milchallergie, Milcheiweißallergie und Kaseinunterverträglichkeit.  Weiterhin zeige ich auf, dass unter Umständen sogar Milchprodukte vertragen werden. Teils wird unnötig verzichtet. Weiterhin liste ich Alternativen für Milchprodukte auf.

Nicht mit Laktose verwechseln

Weder die Milchallergie, Milcheiweißallergie und die Kaseinunverträglichkeit sind mit der Laktosintoleranz zu verwechseln. Laktose ist Milchzucker und Kasein ist Milcheiweiß. Im Alltag werden die beiden gerne mal vertauscht.

Hat man eine Laktoseintoleranz, können die Betroffenen auf laktosefreie Produkte oder Laktasetabletten ausweichen und Milchprodukte weiterhin zu sich nehmen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass sich Allergien schneller äußern als Unverträglichkeiten. Bei Allergien findet die Reaktion innerhalb Sekunden, Minuten bis 1 – 2 Stunden statt. Bei Unverträglichkeiten dauert die Reaktion mindestens ein paar Minuten und kann bis zu 72 Stunden später auftreten. Die Symptome können bei Allergien und einer Unverträglichkeiten gleich sein. Die Allergie triggert immer das Immunsystem.

Milchallergie

Bei der Kuhmilchallergie, genauer gesagt – einer Kuhmilchallergie, können die Betroffenen auf unterschiedliche Allergene reagieren, auf Molkeneiweiß und Kuhmilcheiweiß:

  • Kasein (Kuhmilcheiweiß), hitzestabil bis circa 120 °C
  • Alpha-Lactoglobulin (Molkeneiweiß), hitzestabil bis circa 77 °C
  • Beta-Lactalbumin (Molkeneiweiß), hitzestabil bis circa 70 °C
  • Proteosepepton (Molkeneiweiß)
  • Immunoglobuline (Molkeneiweiß)
  • Sermumalbumin (Molkeneiweiß)

Liegt eine reine Kuhmilchallergie vor, so werden Milchprodukte von Schaf, Ziege, Büffel und Stute vertragen.

Bei einer Molkeneiweißallergie werden hocherhitzte Kuhmilchprodukte (z. B. H-Milch) teils in geringen Mengen vertragen.

Milcheiweißallergie

Liegt eine Milcheiweißallergie vor, so sind alle tierischen Milcheiweiße (Kaseine) von Kuh, Stute, Schaf, Büffel und Ziege betroffen. Man spricht auch von einer Kaseinallergie. Sämtliche Milchprodukte, die Kasein enthalten müssen gemieden werden. Allerdings enthalten gar nicht alle Milchprodukte Kasein. Meine Tabelle unten zeigt auf welche.

Kaseinunverträglichkeit

Meist liegt hier wie bei vielen Unverträglichkeiten und Intoleranzen ein Enzymdefekt vor. Der Körper verfügt nicht über ausreichend „Enzymtransporter“ und kann das aufgenommene Kasein nicht oder nicht ausreichend im Organismus transportieren und verwerten. Die Kaseinunverträglichkeit kann erworben oder vererbt sein.

Liegt eine Kaseinunverträglichkeit vor, so können durchaus Molkeneiweiße vertragen werden. Es können die sein, die unter der Kuhmilchallergie gelistet sind.

Bei Babies und Kindern empfehlen Ärzte häufig, zunächst alle Milchprodukte aus der Ernährung zu streichen.

Nachfolgend zeige ich in meiner Liste wie die betroffenen Milchprodukte ersetzt werden können:

→ Smartphones und Tablets am besten horizontal drehen für die Tabellenansicht. 

Auf Kamelmilch gehe ich in dieser Tabelle nicht ein, da sie hierzulande schwer erhältlich ist.

 
Lebensmittel Alternativen bei Milchallergie Alternativen bei Milcheiweißallergie Alternativen bei
Kaseinallergie und Kaseinunverträglichkeit
 Milch
  • Ziegenmilch
  • Schafmilch
  • Stutenmilch
  • Sojadrink
  • Mandeldrink
  • Kokosjoghurt
  • Reisdrink
  • Cashewdrink
  • Haferdrink (enthält Gluten)
  • Hanfdrink
  • Macadamiadrink
  • Alle Sorten von Pflanzendrinks.
  • Teils werden geringe Mengen H-Milch vertragen.
  • Sojadrink
  • Mandeldrink
  • Kokosjoghurt
  • Reisdrink
  • Cashewdrink
  • Haferdrink (enthält Gluten)
  • Hanfdrink
  • Macadamiadrink
  • Alle Sorten von Pflanzendrinks.
  • Sojadrink
  • Mandeldrink
  • Reisdrink
  • Cashewdrink
  • Haferdrink (enthält Gluten)
  • Macadamiadrink
  • Alle Sorten von Pflanzendrinks.
Joghurt und
Joghurt-Erzeugnisse, Käse,
Quark
  • Ziegenjoghurt
  • Schafjoghurt
  • Büffeljoghurt
  • Ziegenquark
  • Schafquark
  • Büffel-Mozzarella
  • Büffel-Käsesorten
  • Sojajoghurt
  • Kokosjoghurt
  • Hanfjoghurt
  • Cashewjoghurt
  • Mandeljoghurt
  • Lupinenjoghurt
  • Alle Joghurt-Alternative auf pflanzlicher Basis.
  • Ricotta enthält kein Albumin und kann verträglich sein.
  • Käse-Alternativen auf
    pflanzlicher Basis.
  • Sehr schmackhaft sind
    Produkte auf Mandel-
    und Cashewbasis.
  • Reine Molkeneiweiß-Käsesorten wie:
  • Ricotta
  • Büffel-Mozzarella
  • Büffel-Käsesorten
  • Älplerschokolade
  • Braunkäse
  • Breuil
  • Broddiu
  • Greuilh
  • Lor
  • Sérac
  • Urda
  • Ziger
  • Käse-Alternativen auf pflanzlicher Basis.
 Butter
  • Ziegenbutter
  • Schafbutter
  • Ghee
  • Butterschmalz
  • Margarine, ohne Milchbestandteile
  • Margarine, ohne Milchbestandteile
  • Ghee und Butterschmalz
    werden häufig gut vertragen.
  • Margarine ohne Milchbestandteile
  • Ghee und Butterschmalz
    werden häufig gut vertragen.
 Sahne
  • Ziegensahne
  • Sahne-Alternativen auf
    pflanzlicher Basis.
  • Sahne-Alternativen auf
    pflanzlicher Basis.
  • Sahne-Alternativen auf
  • pflanzlicher Basis.
Schmand,
Saure Sahne,
Crème Fraîche
  • Rahm und Crème Fraîche aus Ziegenmilch.
  • Alle Produkte auf pflanzlicher Basis.
  • Alle Produkte auf pflanzlicher Basis.
  • Alle Produkte auf
  • pflanzlicher Basis.
 Kefir
  • Ziegenkefir
  • Wasserkefir
  • Milchkefir
  • Kombucha
  • Wasserkefir
  • Milchkefir
  • Kombucha
  • Wasserkefir
  • Milchkefir
  • Kombucha
 Buttermilch
  • Ziegenbuttermilch
  • Schafbuttermilch
  • Buttermilch-Alternativen auf pflanzlicher Basis.
  • Buttermilch-Alternativen
    auf pflanzlicher Basis.
  • Buttermilch-Alternativen auf pflanzlicher Basis.
Von Ziege und Schaf sind nahezu alle herkömmlichen Milchprodukte erhältlich. 

Reformhäuser und Biomärkte können teils auf Anfrage Ziegen- und Schafprodukte bestellen. 

Schaut einmal, ich habe hier im Blog ein großes Special für Pflanzenmilch mit vielen Rezepten. Ebenfalls findet ihr Rezepte mit milchfreien Alternativen zu Joghurt und Käse. Alle Rezepte sind sojafrei.

 

Viele weitere Rezepte, auch für milchfreien Käse, habe ich in meine beiden Kochbücher aufgenommen.

Bei Kuhmilch- oder Kaseinallergie und Kaseinintoleranz müssen auf folgende Produktzutaten geachtet werden:

Weiterhin können Fertigprodukte, Instantgetränke, Backwaren, Wurstwaren, Süßwaren, Gewürzmischungen, Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente, Kosmetika und Körperpflegeprodukte ebenfalls Milcheiweiße oder Molkebestandteile enthalten. Bei vorliegender Allergie ist es ratsam die Inhaltsstoffe genau zu prüfen.

Milch, Milchpulver, Magermilchpulver, Milcheiweiß, Casein, Molkeneiweiß, Lactalbumin, Lactoglobulin

Unproblematisch sind:

Milchzucker, Laktose, Milchsäure

Na, hilft euch mein Artikel weiter? Wusstest ihr das mit den Käsesorten? Ich bin gespannt auf euer Feedback.

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36 Kommentare

  1. Virginia 24. Oktober 2018 um 19:04 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi,
    ich hab ne Kuhmilcheiweißunverträglichkeit..und greife gern auf Produkte von der Ziege zurück..
    Nur leider gibt hier nur ein sehr eingeschränktes Angebot.. Noch dazu hab ich mit dem einzigen Ziegenquark den ich hier finde das Problem, dass er noch vor dem Verfallsdatum schimmelt..mit der Firma Monte Ziego hab ich bereits diesbezüglich Kontakt aufgenommen..kennst du diesen Quark und hast vielleicht ähnliche Erfahrungen machen müssen?
    Kannst du mir vielleicht Alternativen empfehlen, die man vielleicht auch online bestellen kann und die in guter Qualität sind?
    Mich würde Ziegenquark und Ziegensahne interessieren..
    Lieben Dank!

  2. Nathalie 21. Oktober 2018 um 11:13 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    bin gerade erst auf diesen Artikel gekommen. Habe dazu noch eine Frage und hoffe du kannst sie mir beantworten :-). Ich reagiere auf beta-Lactoglobulin, Casein sowie auf Milch von Kuh, Schaf und Ziege. Dann kann ich die Käsesorten, die du unter Alternativen für Kaseinunverträglichkeiten aufgeführt hast auch nicht essen, da diese ja Molkeneiweis (beta-Lactoglobulin) enthalten, oder? Vielen Dank für deine Antwort.
    LG Nathalie

    • Kochtrotz 21. Oktober 2018 um 14:54 Uhr - Antworten

      Liebe Nathalie, da musst du bei den einzelnen Sorten schauen, welche Beta-Lactoglobulin enthalten und vermutlich sogar die Hersteller anschreiben. Viele Grüße Steffi

  3. Helen 16. Februar 2018 um 18:23 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,

    vielen Dank für diesen hilreichen und informativen Artikel! Ich empfehle ihn gerne weiter. Er hilft den Betroffenen gleich doppelt: Ihnen selbst und ihren Bekannten und Freunden die Unterschiede besser zu verstehen.

    Liebe Grüße,
    Helen

  4. Marla 30. Januar 2018 um 6:48 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    du beschreibt ja sehr schön welche Arten von Milchallergien es gibt und auf welche Eiweißbausteine man
    Reagieren kann.
    Aber wie findet man nun am besten heraus ob man nun eine Kuhmilchallergie, Milcheiweiß Allergie oder auf Kasein reagiert?
    Wie jemand schon weiter unten schrieb, beim Allergologen wurde nur allgemein auf Milch getestet.

    Danke für Infos.

    LG
    Marla

    • Kochtrotz 30. Januar 2018 um 17:17 Uhr - Antworten

      Hallo Marla, doch es kann getrennt getestet werden. Vielleicht macht das nicht jeder Allergologe. Viele Grüße Steffi

      • Marla 30. Januar 2018 um 18:57 Uhr - Antworten

        OK…dann werd ich nochmal beim Allergologen Nachhaken.
        Falls es Oberhaupt Sinn macht….da es bei mir ja leider gar nichts anzeigt.

        Nur ist es so dass es mir erst besser geht seit ich Milchprodukte komplett weglassen.

        Erkenne mich in deiner Geschichte wieder…
        7 Jahre krank…Kein Arzt hat was gefunden.
        Seit 4 Wochen lass ich MP weg und mir gehts täglich besser.

        Gruss
        M.

        • Kochtrotz 31. Januar 2018 um 8:53 Uhr - Antworten

          Liebe Marla, wenn es aufwärts geht, freue ich mich für dich. Ich weiss nicht was MP ist. Vielleicht Milchprodukte? Lieben Gruß Steffi

          • Marla 31. Januar 2018 um 18:20 Uhr - Antworten

            Ja …sorry meinte Milchprodukte.
            Hab eben auf der neocate Homepage gelesen dass bei Milcheiweiß Allergien Typ 4
            Allergietests nicht unbedingt ein Ergebnis liefern,
            sondern man nur mit einer Auslassdiät eine Diagnose bekommt.

            Bin schon etwas wütend auf die Ärzte, die mir Jahre lang sagten – keine Allergie 🙁

  5. Micha 19. Januar 2018 um 22:42 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ist bei Milchallergie tatsächlich Laktose und Milchsaure unproblematisch? Meinses Wissens kann Laktose durchaus noch Milchbestandteile beinhalten und somit bei sensiblen Allergikern Probleme bereiten ebenso nicht vegane Milchsäure? Würde mich über mehr Details dazu freuen.

    • Kochtrotz 19. Januar 2018 um 23:54 Uhr - Antworten

      Hallo Micha, was meinst du denn mit Milchsäure genau? Viele Grüße Steffi

  6. Sarah 17. Dezember 2017 um 21:12 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    Bei einem Pricktest und Bluttest Habe ich auf Milch reagiert. Als ich den Allergologen fragte was dies bedeute, also ob ich auf Kuhmilch oder Milcheiweiss oder Kasein allergisch wäre hab ich leider nur Nen irritierten Blick erhalten und die Info das könne man nicht testen und ich solle halt keine Milchprodukte mehr zu mir nehmen. Bei einem Test beim HP hatte ich vor ein paar Jahren auf 83 verschiedene Nahrungsmittel darunter alle tierischen Milchsorten reagiert, lässt sich daraus ableiten auf was ich konkret allergisch bin? Bzw. mit welcher Art Test lässt sich herausfinden welche Art „Milchallergie“ vorliegt?
    Falls du mit deiner langen Odysee irgendwelche Ideen dazu hast, wäre ich mehr als dankbar 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

  7. Sabine Rexin 27. November 2017 um 9:14 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,seit 25 Jahren renne ich von Arzt zu Arzt,von Heilpraktiker zu Heilpraktiker,weil in meinem Bauch etwas nicht stimmte.Die Weis Kittel hatten immer nur ein Thema,Magen-und Darmspiegelung.Dagegen weigerte ich mich immer strikt,weil mein Problem nicht im Magen und Enddarm lag,sondern im Dünndarm.Ich hatte ständig Luft im Bauch und nach jedem Essen begann (die Waschmaschine oder Soda Automat) zu arbeiten.Ich hatte einen Bauch wie im 5.Monat schwanger und sämtliche Therapien, Diäten und Sport haben nicht geholfen.Von Schnittkäse bekam ich Bluthochdruck,da wollten die Ärzte mir mit Mitte 40 schon Blutdruck Tabletten verpassen.Ich hatte Gluten-,Lactose- und Fructoseintoleranz ,also mit Essen war da nicht viel.Das schöne ist ja, das dir die Heilpraktiker und Ärzte zwar erzählen was du hast und was du meiden sollst,aber was du überhaupt noch essen kannst das muss man alleine raus finden.Leider haben alle diese Verzichte und Kasteiungen nicht geholfen.Durch Zufall las ich in der Zeitschrift (natur u.heilen Sept.2017) von einer nicht beachteten Stoffwechselstörung (KPU)Als ich das las war ich überzeugt diese Krankheit zu haben.Nach einer Odyssee von 3 Monaten fand ich endlich einen Heilpraktiker der mir die Notwendige Urinuntersuchung durch führte.Mein Verdacht bestätigte sich und nach einer ausführlichen Stuhluntersuchung (nicht diese 0 8 15 der Weis Kittel) verzichte ich im Moment 1 Monat auf Histamin und nehme 3 verschiedene Probiotika.Seit einer Woche bin ich dabei und merke schon kleine Veränderungen.Wenn ich meine Darmflora wieder ins Gleichgewicht gebracht habe,erst dann kann gezielt diese KPU behandelt werden.Viele die an Nahrungsunverträglichkeiten leiden wissen gar nicht das sie im Grunde diese Stoffwechselstörung haben.Es ist nur eine Störung und keine Erkrankung.
    Viele Grüße Sabine

    • Kochtrotz 27. November 2017 um 15:14 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine, wie gut, dass dir jetzt geholfen wird. Mit HPU hatte ich ja selbst auch schon zu tun. Das löst so vieles aus. Lieben Gruß und weiterhin alles Gute, Steffi

  8. Lara 23. November 2017 um 13:29 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, hast du zufällig Bezugsquellen in Ddorf oder im Netz für die Molkeneiweißkäsesorten (außer Ricotta und Büffelmozzarella?
    Viele Grüße
    Lara

    • Kochtrotz 24. November 2017 um 9:29 Uhr - Antworten

      Hallo Lara, du kannst die Käse in der Frommagerie bekommen. Ich denke, auch im SuperBioMarkt dürftest du einige Sorten kaufen oder bestellen können. Lieben Gruß Steffi

  9. Christine Wentzel 18. November 2017 um 10:18 Uhr - Antworten

    Danke! 🙂
    Dann werd ich da nochmal nachfragen und mich testen lassen! Vielen lieben Dank! 🙂
    l.g.
    Chris

    • Kochtrotz 18. November 2017 um 10:31 Uhr - Antworten

      SEhrlich gerne liebe Chris. 😊

  10. Christine Wentzel 17. November 2017 um 17:31 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    bei mir wurde schon vor Jahren eine Laktoseintoleranz diagnostiziert und die ist Fakt, mit der komme ich gut zurecht. Wenn ich allerdings mal Käse mit Laktose esse, und dazu die Laktrasekapseln nehme, habe ich manchmal das Gefühl, dass es nicht richtig wirkt. Meine Heilpraktikerin meinte auch einmal, dass das Milcheiweiss nicht vertrage. Ich würde es gerne geanu wissen…. wo kann ich mich testen lassen???
    L.g.
    Chris

    • Kochtrotz 17. November 2017 um 18:47 Uhr - Antworten

      Hallo Chris, ich bin ein wenig erstaunt, dass dir die Heilpraktikerin das wohl nicht gesagt hat. Das testen und aller Regel Allergologen oder auch Gastroenterologen. Viele Grüße Steffi

  11. Charly 10. November 2017 um 16:21 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    vieben Dank für den informativen Artikel, wieder was dazu gelernt und den Speiseplan bereichert 😉
    LG

    • Kochtrotz 10. November 2017 um 21:11 Uhr - Antworten

      Super Charly. 🍀🍀

  12. Doricicas_Blog 8. November 2017 um 16:45 Uhr - Antworten

    Klasse Beitrag, hab das gleich mal meinen betroffenen Freundinnen geschickt. 🙂
    Die Tabelle finde ich richtig toll. 🙂

    • Kochtrotz 8. November 2017 um 16:48 Uhr - Antworten

      Vielen Dank 💚💚

  13. Delphine Friedrich 7. November 2017 um 11:11 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    klasse!
    Ich erkläre mir immer den Wolf, weil viele glauben, eine Kuhmilch-Unverträglichkeit sei gleichgesetzt mit Laktose-Intoleranz.
    Den Verweis auf die Soja-Alternativen finde ich nicht gut. Manche wissen überhaupt nicht, dass sie auf Soja reagieren. Unserem Sohn wurde von einer Schulmedizinerin empfohlen, auf Soja umzusteigen, dabei ist er -nach Auswertung des IgG- sehr deutlich intolerant.
    Soja ist für Menschen mit Autoimmun-Erkrankungen – insbesondere der Schilddrüse – ein NoGo. Von Männern sollte Soja nur seltens konsumiert werden, weil sie sonst zuviel Östrogen mitbekommen. Für Asiaten, die damit aufgewachsen sind, ist dies alles kein Problem. Nur wir Europäer haben damit Schwierigkeiten.
    Viele Gluten-unverträgliche Personen wissen z.B. gar nicht, dass sie auch auf Milch-Proteine reagieren. Denn beide haben einen baugleichen DNA-Strang. Weshalb auch viele Menschen, die die Diagnose Zöliakie erhalten, nach Umstellung auf Gluten-frei weiterhin in irgendeiner Weise Probleme haben! Auch nützt es nichts, „nur“ die Glutenproteine wegzulassen. Die Krankheit hat so viel im Darm zerstört, der muss erst einmal wieder pro- und mikrobiotisch aufgebaut werden.
    Ein Wissenschaft für sich 😉
    Liebe Grüße
    Delphine

    • Kochtrotz 7. November 2017 um 16:05 Uhr - Antworten

      Liebe Delphine, das mag sein, dass du das Soja-Thema nicht gut findest. Ich selbst meine Soja ebenfalls und vertrage es auch sehr schlecht. Dennoch gehören die Produkte in eine solche Liste. Zumindest für mich und da dies ja mein Blog ist, mache ich das auch. Ob man sojahaltige Produkte isst oder nicht, dass entscheidet jeder für sich selbst. Vielleicht schreibe ich mal eine. Artikel zum Thema Soja. Mal sehen. Viele Grüße Steffi

  14. conny 7. November 2017 um 10:18 Uhr - Antworten

    Ergänzung….. ich war zu voreilig….. nur Ricotta ist möglicherweise verträglich bei Milcheiweißallergie und Kaseinunverträglichkeit, oder?
    LG

    • Kochtrotz 7. November 2017 um 16:01 Uhr - Antworten

      Liebe Conny, schau am besten in meine Tabelle. Da steht es 😊😊. Viele Grüße Steffi

  15. conny 7. November 2017 um 10:06 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, danke, ich habe wieder was gelernt.
    Bei Milcheiweißallergie und Kaseinallergie kann ich Ricotta, Büffelkäse, und die anderen Sorten (ich schließe mich der Martina an, auch für mich war der Büffel eine Kuh, hihi) einfach mal testen. Wow, das wäre eine Bereicherung!!!
    Ich belese mich weiter und danke Dir sehr!
    LG Conny

    • Kochtrotz 7. November 2017 um 16:01 Uhr - Antworten

      Das freut mich liebe Conny. Viele Grüße Steffi

  16. Julia 6. November 2017 um 22:15 Uhr - Antworten

    Hi Steffi, danke für den Beitrag 🙂
    …bin gegen pasteurisierte Milch allergisch. Aber nicht gegen Kasein und Molkenprotein. Zu meiner Allergie habe ich bisher noch nirgendwo Infos zu gefunden. Hast Du dazu evtl auch noch was oder kennst vielleicht mögliche Quellen?
    Leider sind so ungefähr alle Milchprodukte pasteurisiert. Wobei ich mich schon öfter gefragt habe, ob Produkte, die auch noch homogenisiert sind gehen könnten, da sie ja “strukturell“ nochmal anders sein dürften🤔
    Rohmilchprodukte fallen wegen Hit weg.
    LG, Julia

    • Kochtrotz 7. November 2017 um 5:23 Uhr - Antworten

      Hallo Julia, dazu habe ich keine Quellen. Wie ist das denn herausgefunden worden? Die Auslöser könnten ja auch wo ganz zu anderes liegen. Zum Beispiel in nickelhaltigen Leitungen bei Produktion, etc. Viele Grüße Steffi

      • Julia 7. November 2017 um 15:59 Uhr - Antworten

        …es wurde im Rahmen eines Allergietests auf pasteurisierte Milch getestet. IgE- Test. War zwar keine starke Reaktion, aber fand ich als Erklärung für meine Probleme mit Milchprodukten gut 😉
        Hab zwar auch Lactoseintoleranz, aber hatte da schon lactosefreie Profukte gegessen.

        • Kochtrotz 7. November 2017 um 16:06 Uhr - Antworten

          Das finde ich echt interessant. Auf meiner Facebookseite wurde ebenfalls über die bessere Verträglichkeit von Rohmilch berichtet. Aber das fällt ja bei dir aus. Viele Grüße Steffi

  17. Martina Verbeek 6. November 2017 um 22:02 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi😀 das ist total interessant😀 das ich Büffelmozzarella vertragen könnte, hätte ich nicht gedacht. Für mich war der Büffel eine Kuh 🙈😂😂😂LG Martina

    • Kochtrotz 6. November 2017 um 22:07 Uhr - Antworten

      Liebe Martina, ja das ist interessant oder? Lieben Gruß Steffi

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