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Meine Abnehmreise Teil 4

Abnahme vorher nachher Teil 4

Wow, jetzt schreibe ich bereits den vierten Teil meiner Abnehmreise und es gibt noch so viel zu berichten! Ich denke, es werden insgesamt 6 Artikel zu meiner Abnahme werden. Im Anschluss folgen dann noch 1 – 2 Artikel für eine geplante Zunahme. Im heutigen Artikel schreibe ich einiges über Proteine, den Proteinbedarf und meine Ansichten dazu. Außerdem sage ich meine Meinung zu Cheatdays.


Muss ich mein Leben lang tracken?

Diese Frage war eine der häufigsten, die mich erreichten. Muss man sein Leben lang sein Essen und Trinken erfassen und dokumentieren? Klare Antwort: Nein! Muss man nicht. Ich empfehle während der Abnahme oder der gezielten Zunahme genau zu tracken. Weiterhin empfehle ich, über 2 – 3 Monate in der ersten Phase vom Gewicht halten zu tracken. Der Energiebedarf beim Halten des Gewichts ist höher. Man isst wieder andere Mengen und da würde ich so lange tracken, bis die neuen Mengen zur Routine geworden sind. Danach muss aus meiner Sicht erst einmal nicht mehr getrackt werden. Im zweiten Artikel meiner Abnehmreise hatte ich detailliert über Routinen geschrieben.

Beim Gewicht halten würde ich immer tracken, verändert sich das Gewicht ungeplant nach oben oder unten. Hier hilft das genaue Erfassen der Getränke und Ernährung, schnell herauszufinden, wo die Ursachen in der Ernährung liegen können. Selbstverständlich kann eine ungeplante Zu- oder Abnahme auch ganz andere Gründe haben: Stress, Psyche, weniger oder mehr Bewegung, Krankheiten, Medikamente, Wassereinlagerungen etc.

Ich selbst tracke bereits seit Mai 2022 nicht mehr oder sagen wir: nur noch sporadisch. Ich tracke immer dann, verändert sich mein Gewicht oder Umfang so, dass es mir wichtig ist, herauszubekommen, was da gerade passiert. Habe ich etwas an meiner Ernährung verändert? Kamen neue Lebensmittel hinzu? Vertrage ich etwas nicht? Esse ich eventuell gerade nicht so, dass es für meinen Körper passt etc. Ich bekomme dann durch das Tracken und die Analyse meiner Ernährung recht schnell Aufschluss.

Ab morgen tracke ich wieder – der Grund:

Ab morgen werde ich auch wieder tracken, da ich innerhalb einer Woche 2,5 kg verloren habe. Das ist mir zum einen zu viel in so kurzer Zeit (ich stehe derzeit auf Gewicht halten) und zum anderen erklärt sich diese Abnahme für mich gerade nicht. Wissentlich habe ich nichts an meiner Ernährung verändert. Ja, meine sportlichen Aktivitäten waren höher als sonst. Aber auch das erklärt die 2,5 kg in einer Woche erstmal nicht. Also werde ich tracken und die Sache beobachten.

Du hast meine vorherigen Artikel zu meiner Abnehmreise verpasst?

Kein Problem! Die Artikel findest du hier:
meine Abnehmreise Teil 1
meine Abnehmreise Teil 2
meine Abnehmreise Teil 3
meine Abnehmreise Teil 5

An dieser Stelle ist mir wichtig zu bemerken: In diesem Artikel und allen zugehörigen zu diesem Thema schildere und beschreibe ich meine persönlichen und individuellen Erfahrungen. Ich schreibe über meinen ureigensten Abnehmweg, meine Feststellungen, meine Erkenntnisse und Meinungen. Es ist ein persönlicher und sehr authentischer Erfahrungsbericht. Ich bin zwar ausgebildete Ernährungsberaterin, aber keine Ärztin.

Warum sind Proteine wichtig bei einer Abnahme?

Proteine, also Eiweiß, kurbelt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. In Verbindung mit Bewegung und Sport hilft eine etwas höhere Einnahme von Eiweiß, überschüssiges Fett besser abzubauen, in Kombination mit einem gesunden Kaloriendefizit. Außerdem bleibt der Blutzuckerspiegel eher konstant. Eine erhöhte Einnahme von Eiweiß verhindert zudem Heißhungerattacken. Das habe ich extrem bei mir bemerkt. Bereits nach kurzer Zeit blieben sie komplett aus.

Wie viel Eiweiß brauchen wir bei einer Abnahme?

Hier gehen die Meinungen weit auseinander, das will ich direkt sagen. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Eiweißaufnahme von 0,8 g Protein/kg Körpergewicht bei einer ausgewogenen Ernährung. Diese Angaben stammen aus 2017. Ich habe mich mit dem Thema Eiweißbedarf inzwischen recht umfangreich auseinandergesetzt und gehe mit diesem Wert nicht konform. Alle neueren und aktuellen Studien gehen deutlich höher in den empfohlenen Tagesmengen.

Ich recherchiere gerne auf examine.com. Das ist eine unabhängige englischsprachige Plattform für Ernährung und Supplements (Nahrungsergänzung). Dort werden Tausende aktuelle Studien analysiert und die Datenbasis wird ständig aktualisiert. Hier ist eine Tabelle für die täglichen empfohlenen Proteinmengen pro Kilo Körpergewicht integriert, die ich für aktuell und richtig halte. Die Tabelle kann man auch ohne Englischkenntnisse verstehen kann (sedentary heißt sitzend). Geht man nach den Werten von Examine.com, so wählt man für eine Abnahme zwischen 1,2 und 1,5 g Protein/kg Körpergewicht. Ich hatte für mich den Wert von 1,5 g Protein angesetzt. Das wären bei 75 kg Körpergewicht dann 112,5 g Proteinaufnahme täglich. Ich weiß, jetzt werden einige schlucken, denn das ist eine ziemliche Menge.

Wie kann ich genügend Proteine zu mir nehmen?

Diese Frage hat mich auch sehr oft erreicht und auch ich stand am Anfang vor dieser Frage. Schauen wir uns doch einmal diverse Werte von Lebensmitteln mit hohem Proteingehalt an. Ich bin mir sicher, ihr werdet teils überrascht sein. Die nachfolgend genannten Werte stammen von Ernaehrung.de nach dem Bundeslebensmittelschlüssel 3.02:

Milchprodukte & Eier

LebensmittelEIWEISSGEHALT PRO 100 G
Magerquark 10 % Fett i. Tr.13,5 g
Skyr12,76 g
Alpro Skyr Natur ohne Zucker
(Quark-Alternative auf Sojabasis)
6,2 g
Frischkäse 10% i. Tr.12,76 g
Naturjoghurt 3,8 %5,2
Parmesan30,68 g
Emmentaler27,66 g
Hühnerei 11,85 g (1 Ei Gr. M = ca. 7,7 g)
Wachtelei11,85 g

Fleisch & Fisch

LebensmittelEiweißgehalt Pro 100 g
Rohschinken24 g
Rinderfilet29,49 g
Hühnerbrust20 g
Putenschnitzel21 g
Thunfisch (Steaks)25,1 g
Räucherlachs20 g
Garnelen15 g

Hülsenfrüchte & Gemüse

LebensmittelEiweißgehalt pro 100 g
Rote Linsen27 g
Kidneybohnen6 g
Weiße Bohnen6,5 g
Sojabohnen11,9 g
Tofu15,51 g
Kichererbsen7,5 g
Erdnüsse30,2 g
Brokkoli3,6 g
Rosenkohl3,1 g
Brunnenkresse1,6 g
Champignons2,5 g
Spinat (gegart)3,3 g

Samen, Kerne & Getreide

LebensmittelEiweißgehalt pro 100 g
Kürbiskerne37 g
Leinsamen22,27 g
Hanfsamen21 g
Chiasamen22 g
Mandeln22 g
Pistazien21 g
Cashewkerne20 g
Walnüsse16,07 g
Haselnüsse14 g
Haferflocken13 g
Dinkelvollkornmehl14 g
Mandelmehl48,8 g
Leinsamenmehl36,8 g
Quinoa (gekocht)3,49 g
Hirse (gekocht)3,8 g
Couscous4,92 g

Proteinprodukte & Zucker-Alternativen

Wir alle kennen sie und Proteinprodukte können sehr gut helfen, ein Eiweißdefizit aufzufüllen. Es gibt sehr viele am Markt. Wie immer wenig gute und viel solala ;). Der Vorteil ist, mit einem Proteinshake hat man in der Regel mal eben schnell 25 – 30 g Eiweiß aufgenommen. Proteinriegel können auch gute Eiweißlieferanten sein. Bei all den Proteinprodukten ist auf die Zutaten und den Zuckergehalt zu achten. Ich liste hier meine Favoriten auf, auch vegane. In den KochTrotz Lieblingen findet ihr noch weitere Empfehlungen.

Die Proteinangaben sind Herstellerangaben.

Proteinpulver von ESN mit Casein und Molke *23,4 g Eiweiß pro Portion
Klares Proteinpulver Isoclear von ESN * (nicht vegan) – kann man trinken wie Limo26 g Eiweiß pro Portion
vegane Proteinpulver von ESN, z. B. Vanille *25 g Eiweiß pro Portion
alle Produkte von XbyX Woman sind super und vegan (speziell für Frauen entwickelt)
vegane Proteinprodukte von fairnatural *
veganes Mandelproteinpulver 50% Proteingehalt *
Raab Vital Food Mandelproteinpulver * 50% Proteingehalt
Raab Vital Food Sesamprotein * 55% Proteingehalt
Raab Vital Food Ackerbohnenprotein * 60% Proteingehalt
Raab Vital Food Erbsenprotein * 80% Proteingehalt
Raab Vital Food Reisprotein * 80% Proteingehalt
Proteinriegel von ESN Designer Bar 45 g * (mein absoluter Favorit und Naschi)14 g Eiweiß pro Riegel
Proteinriegel von ESN Designer Bar 60 g *21 g Eiweiß pro Riegel
vegane Proteinriegel Barebells * (es gibt viele Sorten)20 g Eiweiß pro Riegel
Zuckeralternative Geschmackspulver Flav’n Tasty von ESN * (es gibt viele Sorten)8 kcal pro Portion
Zuckeralternative Erythrit von Xucker *0 kcal pro Portion
Zuckeralternative Erythrit Bronxe von Xucker *0 kcal pro Portion

Spannende Übersicht oder? Ich selbst verwende Proteinpulver und auch Proteinriegel. Ohne diese schaffe ich meinen Proteinbedarf pro Tag nicht. Ich nehme nach wie vor 1,5 g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht zu mir. Das sind dann bei mir derzeit 108 g. Meine Lieblingsmarke in diesem Bereich ist ESN, auch für die Geschmackspulver. Aber auch die Produkte von Raab Vital Food sind super. Damit koche und backe ich aber eher. Wer Verträglichkeitsthemen hat, kann auf reine Proteine wie Mandel, Reis, Ackerbohne etc. zurückgreifen. Ich selbst trinke nicht sehr gerne Proteinshakes mit irgendeiner Milch-Alternative. Daher mische ich die Proteinpulver in meinen Quark, Salatsaucen, koche und backe damit.

Mein persönliches Highlight: Diesen Sommer hat ESN ein klares Proteinpulver auf den Markt gebracht, nennt sich Isoclear und ist mein absolutes Highlight. Das mischt man mit Wasser, gibt in verschiedenen Geschmacksrichtungen und trinkt es wie Limo oder Eistee. Seither habe ich genau null Probleme, auf meine täglichen Proteine zu kommen. Im Sommer war es auch ein Genuss, die tropischen Sorten mit dem ungezuckerten Kokosdrink von Alpro und ein paar Eiswürfeln zu mixen. Schmeckt dann wie ein Mocktail (Cocktail ohne Alkohol). Hammer! Ich lieb’s! Die Proteinriegel von ESN (Designer Bar) begleiten mich seit Beginn meiner Abnehmreise und sind bis heute auch meine Schokoladen-Alternative oder mal ein schneller Snack. Inzwischen esse ich aber auch hin und wieder ganz normale Schokolade.

Ich selbst esse wenig Fleisch und Fisch. Mit meiner Sojaallergie fallen also Sojaprodukte aus (Sojasauce und Misopaste gehen bei mir). Aber ihr seht ja, da gibt’s noch jede Menge Auswahl, um auf den täglichen Proteinbedarf zu kommen. Das klappt auch mit einer veganen Ernährung sehr gut. Im Sommer fand ich Hirse- und Linsensalate sehr lecker. Proteinpulver mixe ich überall mit rein. In Salatsaucen, beim Backen und Kochen. Die eignen sich auch sehr gut als Soßenbinder, natürlich dann ohne Geschmack. Wenn man ein wenig plant, kann man auch ohne Helferlein wie Proteinprodukte auskommen. Das klappt mit einer veganen Ernährung ebenso wie mit einer Mischkost.

Muss ich supplementieren? Muss ich Nahrungsergänzungsmittel nehmen?

Das habt ihr mich ganz oft gefragt und ich verstehe diese Frage sehr gut. Müssen tut man zunächst gar nichts. Ich supplementiere schon seit vielen Jahren. Mein Körper resorbiert teils nicht gut. Daher ist es für mich so oder so wichtig, gewisse Nährstoffe zu nehmen. Im Zuge meiner Abnahme habe ich auf flüssiges Zink umgestellt und flüssiges Selen hinzugenommen. Diese beiden essentiellen Spurenelemente haben mir bei meiner Abnahme sehr geholfen. In flüssiger Form sind sie wirksamer. Ich nehme beide zusammen mit etwas Wasser. Zinktropfen schmecken nämlich selten lecker, aber die Selentropfen schmecken nach Schokolade. So geht’s dann prima.

Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf das Unternehmen Viktilabs * gestoßen. Dort beziehe ich seit etlicher Zeit alle meine Supplements und bin sehr zufrieden. In den KochTrotz Lieblingen habe ich meine Favoriten verlinkt. Sollte Ihr Schlafprobleme haben, schaut da unbedingt rein. Ich kann euch 2 Produkte empfehlen. Ich hatte ein Schlaftrauma und schlief über viele Jahre nur 2 – 3 Stunden die Nacht. Das ist nun auch Geschichte. Besonders freue ich mich: Jetzt mit dem Code KOCHTROTZ 15% bei Viktilabs *sparen.

Ich habe schon seit vielen Jahren mit Wadenkrämpfen zu kämpfen. Vor allem nachts sind sie schlimm. Mit mehr Bewegung und vielen Schritten wurden sie leider auch nicht besser. Ich kriege auch sehr leicht einen Zug an den Oberschenkeln und Hüften. Also wollte ich was dagegen tun. Magnesium wird ja ohnehin besser über die Haut aufgenommen als oral. Ja, ich supplementiere seit ewigen Jahren oral, aber Magnesiumbäder bringen es so richtig, finde ich. Bislang hatte ich immer Magnesiumsalz. Seit einiger Zeit bin ich auf diese Magnesiumflakes * umgestiegen. Die finde ich richtig gut.

So, für heute habe ich noch zwei Punkte für Teil 4 meiner Abnehmreise:

Hilfe, mein Gewicht stagniert und was ist eine Plateau-Phase?

Da nimmt man fleißig, konstant und gut ab und plötzlich tut sich nichts mehr auf der Waage. Das kann passieren und ist recht normal. Ich hatte das Thema auch in Teil 3 meiner Abnehmreise angeschnitten. Keine Panik! Wenn auf der Waage nichts geht, heißt das noch lange nicht, dass sich der Körper sich nicht verändert. Prüft, ob eure Kleidung nicht doch lockerer sitzt und nehmt Maß an euch. Ok, es hat sich nichts getan. Was nun und was hat das zu bedeuten?

Gewichtsstillstand nennt man auch Plateau-Phase

Bei einer sogenannten Plateau-Phase ist das Gewicht quasi zementiert und der Körper verändert auch seine Umfänge zunächst nicht. Es gibt viele Gründe für einen Gewichtsstillstand: Es wurde mehr Muskelmaße durch Sport aufgebaut, zu wenig Energieaufnahme und der Körper geht in den Notmodus, du lagerst über einen längeren Zeitraum Wasser ein (meist durch falsche oder unverträgliche Ernährung), zu wenig Bewegung, Lebensmittel werden über einen längeren Zeitraum „nur“ geschätzt und nicht gewogen (es werden zu viele Kalorien verzehrt), versehentlich zuckerhaltige Getränke oder andere „falsche“ Lebensmittel gekauft (das ist mir auch schon 3x passiert), der Körper braucht einfach gerade mal ne Pause, etc.

Ein weiterer und häufiger Grund ist: Du hast bereits einige Kilos verloren, aber deinen Energiebedarf nicht nachjustiert und an dein aktuelles Gewicht angepasst. Es ist wichtig, von Zeit zu Zeit, circa alle 4 – 5 Kilos oder alle 4 Wochen, die Gewichts-Einstellungen in der Tracking-App zu aktualisieren. Der Energiebedarf sinkt, nimmt man ab und wird dann neu berechnet. Macht man das nicht, stimmt das gewählte Kaloriendefizit für die geplante Abnahme nicht mehr.

Ich hatte bislang keine Stagnation bei meiner Abnahme. Das zeigt mir auch, ich habe vieles richtig gemacht und gut für mich gesorgt. Aber hey, es kann dennoch passieren.

Und noch ein weiterer häufiger Grund ist: Du ernährst dich nicht nach deinem Verwertungstyp. Ist das der Fall, ist die Abnahme am Anfang erfolgreich, stoppt allerdings meist nach einigen Wochen und kommt zum Stillstand. Etliche unter euch hatten mit den Lykon DNA Tests * bereits ihre erfolgreichen und positiven Aha- und Oho-Erlebnisse. Ich kann es auch allen nur empfehlen, lasst euch testen.

KochTrotz Lieblinge

Wir haben hier bei KochTrotz eine neue Kategorie und wir nennen sie die KochTrotz Lieblinge. Dort haben wir in verschiedenen Unterkategorien unsere Empfehlungen auf viele eurer Fragen gepackt. Es gibt auch klare Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel, Proteine und meine Lieblings-Süßigkeiten während meiner Abnahme.

Dort sind unter anderem auch die Lykon-DNA-Tests * integriert, die ich für sehr aufschlussreich und für sehr gut halte. Noch einmal an dieser Stelle: Solltet ihr je absolut verloren sein, dann empfehle ich euch zumindest den Lykon DNA Slim Test *. Habt ihr das Budget, macht bitte alle beide DNA-Tests *! Lykon ist einer der KochTrotz Premium-Partner und das auch nur weil diese Testungen exzellent, modern, fundiert und auf einem hohen Standard sind! Mit dem Rabattcode kochtrotz erhältst 15% Ermäßigung auf deine erste Bestellung. Das lohnt sich! Schau dich gerne bei Lykon * um, du findest dort noch viele weitere fundierte und hilfreiche Tests.

Weiterhin Empfehlungen in Sachen Helferlein, meine Snacks etc. Und auch meinen Rücken habe ich ja inzwischen wieder in Ordnung bekomme. Tipps dazu findet ihr ebenfalls in den KochTrotz Lieblingen in der Kategorie Gesundheit. Ich überlege derzeit, ob ich zunächst noch, neben der Kategorie Gesundheit eine Rubrik Abnehmen und später zunehmen aufnehme. Wir freuen uns sehr, hierzu eure Meinungen zu erfahren.

Ah übrigens: Ich habe mich wegen eurer Fragen zu den DNA-Tests und BMI 30 bei Lykon erkundigt und diese Antwort erhalten: „Prinzipiell können die Tests auch bei einem BMI ab 30 durchgeführt werden, da die angegebenen Empfehlungen auf eine gesunde Ernährung, bzw. Ernährungsumstellung zur Gewichtsreduktion abzielen. Wir raten bei einem hohen BMI dennoch zur Rücksprache mit einem Arzt des Vertrauens, bzw. Ernährungsberater, um die Empfehlungen umzusetzen.“

Passt soweit alles und es herrscht denn Stillstand auf der Waage und in den Körperumfängen, kann folgendes helfen: Deine Lebenssituation ist gerade negativ verändert (Kündigung, Trennung, Sorgen, Stress allgemein, etc.), so kann es sein, dass dein Körper aktuell einen höheren Energiebedarf hat. Steigere (erhöhe) deinen Energiebedarf zunächst um 10% für 1 – 2 Wochen und beobachte was passiert. Mit ziemlicher Sicherheit wirst du weiter Abnehmen. Läuft alles wieder wie es soll, lasse deinen aktuellen Energiebedarf über die App aktualisieren und ernähre dich wieder im üblichen Defizit.

Was sind Cheatdays?

Cheating bedeutet auf Deutsch mogeln, schummeln, betrügen. Ein Cheatday ist also ein Schummeltag. Ein Tag, an dem alles erlaubt ist und du deinen Ernährungsplan verlässt. An einem Cheatday ist nichts verboten und du darfst alles essen und trinken, was du magst und wie viel du magst. Viele Diäten sehen einen wöchentlichen Cheatday vor, andere alle 2 Wochen, selten einmal pro Monat. Oft wird die Sinnhaftigkeit eines Cheatdays darin begründet, dass man ja bei einer Niedrigkalorien-Diät den Stoffwechsel ankurbeln müsse, damit der Körper nicht in den Hungerstoffwechsel, Not- oder Energiesparmodus falle. Auch solle ein Jojo-Effekt verhindert werden. Soso!

Warum ich Cheatdays so gar nicht gut finde – was sind Cheatdays?

In meinem dritten Artikel zu meiner Abnehmreise hatte ich bereits etwas zum Belohnungsprinzip geschrieben und warum ich es nicht gut finde. In die gleiche Kategorie fallen für mich Cheatdays.

Fragt euch mal, wie oft eure Cheatdays völlig entgleist sind und zu wahren Fressorgien wurden? Also meine sind damals immer unfassbar krass entgleist. Was ich alles eingekauft habe für einen Cheatday. Fragt nicht!

Was wollen wir denn erreichen? Wir wollen eine dauerhafte, konstante und gesunde Ernährungsumstellung machen, die es uns erlaubt, zunächst im Kaloriendefizit abzunehmen und später unser Gewicht mit mehr Energiebedarf zu halten. Wir wollen lernen, wie wir uns jeweils individuell auf Dauer gut ernähren und gut für uns sorgen können. Korrekt soweit? Und genau das ist meiner Meinung nach das Problem an den Cheatdays. Sie verhindern genau diese Konstanten. Nicht selten habe ich – auch für mich selbst – erlebt, man geiert die ganze Woche auf den Cheatday am Samstag hin. Man reißt sich die restliche Woche mit den vorgegebenen 1.000 Kalorien pro Tag (Beispiel) zusammen. Auf gut deutsch, reißt man dann an einem Cheatday mit dem Arsch alles wieder ein. Mal abgesehen davon, dass 1.000 Kalorien als tägliche Energiezufuhr viel zu wenig sind. Das sind für mich Gründe, warum ich von Cheatdays absolut gar nichts halte. Eine funktionierende und sinnvolle Ernährungsumstellung benötigt keine Cheatdays. Wir können alle unsere Wünsche in maßvollen Mengen in unsere Tagespläne einbauen und berücksichtigen. Wir brauchen dieses Belohnungsprinzip à la Cheatday absolut nicht. Ein Cheatday ist aus meiner Sicht absolut kontraproduktiv, geht es darum, gut für sich zu sorgen. Es ist nicht schlimm, essen wir Mal (Betonung auf Mal) deutlich über unserem Energiebedarf. Das tut uns nichts. Diese geplanten Fressorgien jedoch, diese tun nichts Gutes mit uns. Das ist meine Meinung zu Cheatdays.

Was mir bei den Cheatdays übrigens regelmäßig passiert ist: Ich habe soviel „Scheiß“ für den Cheatday gekauft, viel zu viel. Natürlich wirft man die Sachen nicht weg oder verschenkt sie. Sie stehen dann im Schrank und man weiß es. Was passiert, zumindest bei mir? Bis zum nächsten Cheatday ist nichts mehr von den Cheatday-Resten da. Ich hatte sie alle schon genascht und somit die komplette Diät unterbrochen. Für mich ein weiterer Grund für ein klares Nein zu Cheatdays.

Darf man sich auch mal was gönnen?

Aber selbstverständlich darf man sich was gönnen! Ich halte das sogar für extrem wichtig. Während meiner Abnahme habe ich mir immer eingeplant, was ich mir gönnen wollte und wann. Dann habe ich an diesen Tagen anderen Stellen gespart und z. B. sehr viel Gemüse und andere kalorienarme Sattmacher zu mir genommen. So konnte ich dann innerhalb meines Energiebedarfs auch das Stück Kuchen, Schokolade, Eis, Burger, Schnitzel oder was auch immer es sein sollte, mit Hochgenuss essen.

In den ersten Wochen war ich super strikt für mich. Das ist auch wieder das Thema Routinen. Nach etlichen Wochen hatte ich es so gehandhabt: War ich eingeladen, habe ich eher auf die Mengen geachtet, die ich aß. Probiert habe ich immer von allem. Meine Lust auf Genuss habe ich nie aufgegeben. Das muss auch nicht sein.

So Ihr Lieben! Für heute ende ich mit Teil 4 meiner Abnehmreise. Ich denke, bei Teil 5 werde ich ausführlich auf Bewegung, Sport, Aktivitätskalorien und Kalorien sammeln eingehen.

Hier findet Ihr die bisher erschienen Artikel zu meiner Abnehmreise:
meine Abnehmreise Teil 1
meine Abnehmreise Teil 2
meine Abnehmreise Teil 3

Im nächsten und in den folgenden Artikeln erwartet euch (unsortiert):

  • Was ist mit den Mikros?
  • Kann ich mit Unverträglichkeiten ab- und zunehmen?
  • Kalorien durch Bewegung erwirtschaften
  • Bewegung integrieren, ohne es zu merken – meine Tipps
  • Wie habe ich mich bewegt, was waren meine Aktivitäten, wie habe ich mein Schrittziel erreicht?
  • Kann ich Kalorien sparen und an einem anderen Tag einsetzen?
  • Ist es schlimm, wenn ich meine Kalorien einmal nicht schaffe oder weit drüber bin?
  • Abnehmen mit Medikamenten, Krankheiten etc.?
  • Thema Hormone, darüber müssen wir auch sprechen
  • Darmgesundheit, auch sehr wichtig
  • Muss man fasten? Hilft Intervall-Fasten 16:8 oder ähnliches?
  • Me-Time – was ist das? Brauche ich das? Was ist das? Selfcare?
  • Kann ich Reisen und dennoch mein Gewicht halten oder weiter ab- oder zunehmen?
  • Was habe ich gegessen?
  • Nein, ich habe nie gehungert! Warum eigentlich nicht? Ich habe selten so viele Nudeln und Kartoffeln in meinem Leben gegessen
  • Was habe ich für mich Neues entdeckt?
  • Wie stehe ich zu Light-Produkten?
  • Gab es schlechte Phasen, Einbrüche?
  • Geht die Haut mit?
  • Muss man Sport machen?
  • Wie gehe ich mit Problemzonen um? Gibt’s die?
  • Gewicht halten

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[…] Problem! Die Artikel findest du hier: meine Abnehmreise Teil 1 meine Abnehmreise Teil 2meine Abnehmreise Teil 4meine Abnehmreise Teil […]

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Patricia

Hallo Steffi,

Ich habe diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ich mit einem IgG Test ermittelt habe. Darunter fallen mitunter alle Milchprodukte, Soja, Erbsen, Mandeln, Cashew und durch eine extreme Quecksilberbelastung auch Fisch.
Ich hadere immer noch mit meiner Eiweiszufuhr. Ich gehe mal davon aus, dass ich Proteinprodukte auf Molkebasis dann auch nicht zu mir nehmen darf. Hast du eine Idee, mit was ich meinen Proteinbedarf decken kann, weil ich ja nicht nur ständig Hülsenfrüchte essen kann.
Für deine Antwort danke ich dir schon mal von Herzem.

Liebe Grüße,
Patricia

Elena

Hallo Steffi,
vielen Dank, dass du alles so ausführlich über deine Abnehmreise mit uns Lesern teilst.
Ich habe bereits 35 kg abgenommen, dann hat sich meine Histaminintoleranz bemerkbar gemacht (im letzten Herbst) und seitdem stagniert mein Gewicht bzw. habe ich sogar 5 kg wieder zugenommen.
Ich hoffe, dein Tipp mit Energiezufuhr anpassen hilft mir weiter.
Mit Cheatdays habe allerdings gute Erfahrungen gemacht. Ich will aber auch nicht alles mögliche. Ich gönne mir am Wochenende o. am Einkaufstag einfach etwas, was ich mir sonst nicht gönne und das ist meiner Gewichtsabnahme oft förderlich gewesen.
Ich habe vor 22 Jahren eine Ernährungsumstellung gemacht und seitdem justiere ich sie immer wieder mal nach.
Mit der letzten Veränderung hat sich meine Abnehmreise zum schlechteren verändert, weil ich in meiner Nahrungsmittel-Auswahl erstmal sehr eingeschränkt war und keine Möglichkeit sah unnötiges Fett (so wie bisher) wegzulassen.
Inzwischen hat sich das mit der Auswahl wieder soweit geändert, dass ich denke, wieder nach justieren zu können.
Danke für deine wertvolle Arbeit!
Toll, dass es dich und deine Homepage gibt!
Alles Liebe!
Elena

Shyyel

Hallo Steffi,
ich bin von deiner Abnehmreise und deinen Artikeln beeindruckt. Gratuliere zu deinem Erfolg.

In deinem Artikel hast du erwähnt, dass du ein Schlaftrauma hattest. Welche Produkte haben dir bei deinem Schlaftrauma geholfen ?

Freue mich auf deine Rückmeldung.

Viel Erfolg weiterhin,
Shyyel

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