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Rhabarber-Gugelhupf rückwärts

Rhabarber-Gugelhupf rückwärts | optional glutenfrei | otpional laktosefrei | eifrei | KochTrotz

Heute gibt es Rhabarber-Gugelhupf rückwärts!

Vielleicht fragt Ihr euch gerade was das jetzt sein soll? Ich erkläre es kurz: man macht tatsächlich verdreht herum. Füllt erst die Masse in die Form und gibt dann den Boden drauf, backt den Gugelhupf und stürzt ihn dann hinterher und der Boden ist wieder unten! Mal wieder was ganz anderes 🙂 Ob ihr den Rhaberber-Gugelhupf rückwärts oder vorwärtes backt ist euch überlassen. Rückwärts braucht ihr eine Gugelhupfform und vorwärts eine Springform. Die Masse mit Rhabarber ist sehr cremig, einfach nur schrecklich lecker und unten ist der crunchy Boden. Ihr werdet Mühe haben, euch nicht zu überfre****  😉 . Ich finde diesen Gugelhupf schon ziemlich perfekt und auch besonders.

Das komplette Rezept ist derartig einfach. Ihr werdet vermutlich lachen wenn ihr es gleich lest. Mein Rückwärts-Gugelhupf kommt ohne Ei, ohne Gelatine und ohne Backtriebmittel aus. Er dürfte für viele sehr verträglich sein. Ob ihr den Rhabarber-Gugelhupf mit oder ohne Gluten backt, ist völlig schnuppe, das Rezept gibt beides her.

Den Gugelhupf rückwärts könnt ihr ganz wunderbar am Vortag backen. Das tut ihm sogar gut, das die Füllung dann noch ordentlich ziehen kann und aromatischer wird.

Meine neue Backform:
Neulich waren wir ja in Belgien auf dem Antikmarkt in Tongeren. Da habe ich nicht so recht viel gefunden. Anschließend sind wir bei super Wetter und 24 Grad noch nach Maastricht gefahren. Wir wollten nur ein wenig bummeln … ahhhhh, da habe ich dann alles mögliche gefunden und unter anderem auch diese tolle Backform. Gefühlt habe ich halb Maastricht leer gekauft 😉 . Jetzt habe ich geschaut ob man die schöne Backform* auch in Deutschland kaufen kann und bin fündig geworden*. Ganz günstig ist sie nicht. Aber die Qualität ist sehr gut und das Backgut löst sich auch leicht wieder heraus.

Wie immer schreibe ich euch ein paar Alternativen unter der Zutatenliste auf. Den Kuchen kann man recht einfach auch laktosefrei oder vegan machen, ebenfalls findet ihr eine fructosearm Variante.

Rhabarber-Gugelhupf rückwärts | optional glutenfrei | otpional laktosefrei | eifrei | KochTrotz

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Rhabarber-Gugelhupf rückwärts mit Rhabarber

Rhabarber-Gugelhupf rückwärts | optional glutenfrei | otpional laktosefrei | eifrei | KochTrotz
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Die Menge ist für eine Gugelhupfform normaler Größe oder eine Springform mit Durchmesser 24 cm. WICHTIG: Bitte nur eine Gugelhupfform verwenden bei der ihr wisst, dass sich die Kuchen leicht lösen. Der Gugelhupf rückwärts lässt sich sehr gut am Vortag backen. Die Ruhezeit tut ihm gut und die Füllung wird aromatischer.
MENGE
1 Gugelhupf
VORBEREITUNG
15 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
60 Minuten
RUHEZEIT
2 Stunden
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

ZUTATEN BODEN:
  • 230gKekse (glutenfrei)
  • 140gButter
ZUTATEN MASSE:
  • 500 mlMilch (laktosefrei)
  • 2PackungenPuddingpulver Sahnegeschmack
  • 150gZucker
  • 1PriseSalz
  • 380 gRhabarber geputzt
  • 600gSchmand (laktosefrei)
SONSTIGES:
  • Trennspray oder siehe unten
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Milchprodukte ersetzen:
Alle genannten Produkte in der Zutatenliste sind auch laktosefrei erhältlich. Anstatt Schmand kann auch Saure Sahne verwendet werden.

Die Butter könnt ihr gut durch vegane Butter/Margarine ersetzen. Für die Milch nehmt ihr einfach eine pflanzliche Milch eurer Wahl.

Den Schmand könnt ihr gut durch fetten Joghurt oder auch Quark ersetzen. Beides gibt es auf pflanzlicher Basis. Wird normaler Joghurt verendet, so wäre etwas flüssiges Kokosöl als Zugabe für die Cremigkeit prima.

Früchte:
Ihr könnt auch andere Früchte verwenden. Eigentlich klappt der Gugelhupf mit so allerhand Früchten. Himbeeren sind auch toll.

Zucker ersetzen: 
Den Zucker könnt ihr einfach durch Erythrit* ersetzen. Erythrit ist bei Fructose-Intoleranz entgegen Xylit sehr gut verträglich und auch angenehmer für den Körper zu verarbeiten als Traubenzucker. Erythrit hat einen weiteren Vorteil als Zuckeralternative, Erythrit hat 0 Kalorien und 0 Kohlenhydrate. Selbstverständlich könnt ihr auch kristalline Reissüße* verwenden.

Backtrennspray:
Habt ihr kein Backtrennspray* zur Hand könnt ihr eure Form auch erst fetten und dann mehlen. Wichtig ist, dass ihr eine Form verwendet aus der sich Kuchen leicht lösen lassen.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Kekse zerkleinern, dass klappt gut mit einem Gefrierbeutel und dem Nudelholz, und mit Butterstückchen gut vermengen.
    TIPP: Möglicherweise verhalten sich nicht alle Kekse gleich. Es muss eine Masse entstehen. Sollte die Masse bröselig sein, noch etwas Butter nachgeben.
    COOKING CHEF: Ich mache das in meiner Cooking Chef mit dem Multi-Zerkleinerer und eingesetztem Messer: Kekse grob zerbrechen und 3x Pulse-Taste für circa 5 Sekunden drücken. Butterstückchen dazugeben und auf Stufe 2 so lange laufen lassen bis sich alles verteilt hat.
  2. 2. Die Keksmasse in eine Schüssel geben und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
  3. 3. Milch, Puddingpulver, Zucker und Salz in einen Topf geben. Mit dem Pürierstab die Masse gut durchmixen.
  4. 4. Puddingmasse aufkochen, dabei ständig rühren. Pudding etwas abkühlen lassen.
  5. 5. Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
  6. 6. Rhabarberstangen der Länge nach halbieren und in schmale Stücke schneiden. Bei sehr dicken Stangen besser viermal länglich teilen.
  7. 7. Schmand und Rhabarberstücke unter den Pudding rühren
  8. 8. Form fetten und mehlen oder besser noch Trennspray verwenden.
  9. 9. Jetzt die Schmandmasse in die Form füllen und etwas glattstreichen.
  10. 10. Die Keksmasse obenauf verteilen. Dazu etwas Keksmasse nehmen, plattdrücken und auf der Oberfläche so verteilen, dass keine Lücken entstehen. Bitte bis zum Rand verteilen. Mit dem Rücken eines Esslöffels etwas glattstreichen.
  11. 11. Für 60 – 65 Minuten backen.
  12. 12. Nach dem Backen muss der Gugelhupf vollständig in der Form abkühlen. Das dauert circa 2 Stunden.
  13. 13. Gugelhupf aus der Form stürzen und genießen.
    Löst sich der Gugelhupf nicht sofort aus der Form, so lasst ihr einfach eine Weile gestürzt stehen. Möglicherweise muss sich erst die Keksschicht lösen.

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18 Kommentare

  1. Silvia Brendenal 10. Mai 2018 um 10:57 Uhr - Antworten

    Wichtige Frage: Bei wieviel Grad backen?..

    • Kochtrotz 10. Mai 2018 um 12:47 Uhr - Antworten

      Auf 180 Grad. So steht es auch im Rezept. 😊

  2. keilo 1. Mai 2018 um 8:51 Uhr - Antworten

    Ist es möglich den Kuchen ohne Boden zu backen? ich finde keine glutenfreien Kekse, die hefefrei sind oder gibt es dafür ggf. auch ein Rezept 🙂 ?

    • Kochtrotz 1. Mai 2018 um 9:23 Uhr - Antworten

      Hallo Kilo, den kannst du zum einen auch ohne Boden backen und zum anderen, als Tipp: Schau mal bei 3 PAULY. Dort gibt es mehrere Sorten Kekse ohne Hefe. In meinem ersten Kochbuch, die Superkeks ist ebenfalls ohne Hefe. Viele Grüße

  3. Yvonne 8. April 2018 um 12:42 Uhr - Antworten

    Kuchen ist im Ofen…bin mal gespannt wie er schmeckt…die Rhabarber Masse war schon mal lecker….
    Jetzt heißt es nur noch warten…

    • Kochtrotz 10. April 2018 um 7:24 Uhr - Antworten

      Uuuuuuunnnndddd? Wie ist er geworden?

  4. Johanna Kurz 25. Mai 2017 um 11:50 Uhr - Antworten

    Hallo! Habe gerade den Rhabarber Gugelhupf gemacht. Doch er dürfte innen noch flüssig sein. Alles in der CC gemacht . Was war mein Fehler ? Bitte um Antwort. Dankeschön

    • Kochtrotz 25. Mai 2017 um 13:13 Uhr - Antworten

      Hallo Johanna, für mich sind Ferndiagnosen ohne weitere Beschreibung schwierig. Der Gugelhupf wird erst nach dem vollständigen Erkalten fest. Ist er schon kalt? Viele Grüße Steffi

  5. Katrin 14. Mai 2017 um 10:31 Uhr - Antworten

    Hi,

    hab deinen tollen, neuen Kuchen grade im Ofen. Die Masse aus Schmand, Pudding und Rhabarber schmeckt schon so wirklich gut, *jamjam*
    Die Menge reicht aber sowohl beim Teig als auch der Puddingmasse locker auch für eine 26er Form, die ist dann bis einen guten cm unter den Rand gefüllt.

    LG und schönen Sonntag,
    Katrin

    • Katrin 14. Mai 2017 um 10:34 Uhr - Antworten

      Meinte eine Springform.

      • Kochtrotz 14. Mai 2017 um 16:47 Uhr - Antworten

        Hihi ja, das hab ich mir gedacht. 😊😊

    • Kochtrotz 14. Mai 2017 um 16:46 Uhr - Antworten

      Liebe Katrin, das ist ja super zu wissen. Vielen Dank für deinen Hinweis. Lieben Gruss Steffi

    • Julia 22. Juni 2017 um 10:00 Uhr - Antworten

      Hallo,
      aus Transportgründen überlege ich eine Kastenform zu verwenden. Das sollte doch sicher auch klappen oder? Das Rezept klingt übrigens fantastisch 🙂 Viele Grüße, Julia

      • Kochtrotz 24. Juni 2017 um 13:35 Uhr - Antworten

        Liebe Julia, ja das klappt auch sehr gut. Nur bin ich mir nicht sicher ob die Masse da hineinpasst. Viele Grüße Steffi

  6. Anja 13. Mai 2017 um 16:36 Uhr - Antworten

    Wenn ich den in einer Springform backe, mach ich ihn dann auch verkehrt herum oder „normal“, dh erst den Keksboden und oben drauf die Schmandmasse mit Früchten? Möchte ihn Montag als Gebzrtstagskuchen servieren! Danke schon mal für die Hilfe und das tolle Rezept!

    • Kochtrotz 14. Mai 2017 um 16:43 Uhr - Antworten

      Hallo Anja, ja genau. Du machst es auch so und gibst den Boden zuletzt drauf. Viele Grüße Steffi

  7. Anke 13. Mai 2017 um 8:37 Uhr - Antworten

    Und all das an Zutaten gibt es bei meinem Lieblingseikaufsmarkt, der jetzt saniert werden soll. irgendwie wegsaniert, samt den Mitarbeitern … ? Noch haben wir keine Ahnung wo der wieder hinkommt. Hoffentlich hat man bald Gewissheit. Andersrum wäre sehr schade. Das Rezept hört sich gut an – nur ob den wirklich alle bei uns vertragen und wo ich die Zutaten jetzt herbekomme, das bleibt die große Frage. Ja – ich würde ihn nachbacken. Wenn ich nix verrate, schmeckt er bestimmt doppelt so gut.
    Liebe Grüße Anke
    Wo hast denn Du die Teststrecke der AEG – Freunde hin? Kam der Beitrag zu früh?
    Ich finde ihn dennoch sehr interessant.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 13. Mai 2017 um 9:10 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, das sind eigentlich alles Zutaten, die es bei normalen Supermärkten gibt. AEG kommt heute Abend wieder. 😊 Viele Grüße Steffi

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KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

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