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Quinoa-Sonnenblumen-Sauerteigbrot glutenfrei

Lockeres, saftiges und glutenfreies Quinoabrot! Ein tolles Anfänger-Rezept und schmeckt wie vom Bäcker.

Tadaaaa, da haben wir Brotrezept Nummero 2 aus Eurer Wunschliste vor einiger Zeit. Ihr wünschtet Euch sehr glutenfreies Quinoabrot. In einem weiteren Artikel werdet Ihr dann die Baguettes finden.

Quinoamehl findet Ihr übrigens bei der FoodOaseFoodOase in glutenfreier Qualität.

Das erste Rezept für glutenfreies Quionabrot und auch noch eine Variation für Brötchen findet Ihr hier:
Quinoabrot glutenfrei und dazugehörigen Brötchen, beide basieren auf dem gleichen Teig.

Für den Sauerteig habe ich es mir einfach gemacht und das Fertig-Ferment von BioVegan verwendet. Es ist glutenfrei und gibt eine sehr milde Säure. Demnächst, im Winter oder so, werde ich mich an selbst gemachten Sauerteig begeben.  Im Moment steht mir aber der Sinn nach anderem.

Hier noch ein paar Fotos bevor wir zum Rezept kommen:

Quinoa-Sonnenblumen-Sauerteigbrot glutenfrei

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MENGE
1 Brötchen
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
65 Minuten
RUHEZEIT
1 Stunden
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 1PackungSauerteig von Biovegan (nur für das Aroma)
  • 15gFrischhefe oder 4 g Trockenhefe
  • 3StückPflanzen-Eier Link Rezept, siehe unten
  • 2ELApfelessig
  • 200 g Quinoamehl
  • 50g Quinoa
  • 300 g Mehl glutenfrei (Ihr könnt nehmen was Ihr mögt)
  • 100 g Sonnenblumenkerne (oder andere Samen)
  • 200 g Zucchini (ich hatte eine Gelbe)
  • 2TLSalz
  • 1TLZucker
  • 300 - 450mlWasser lauwarm (je nach Mehl)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Das Rezept für die Pflanzen-Eier (Leinsamen- oder Chia-Eier) findet Ihr hier:
https://www.kochtrotz.de/2014/07/04/leinsamen-eier-chia-eier-vegane-eier-flax-eggs-rezept-ohne-ei-ersatz-100prozent-natuerlich/

ZUBEREITUNG

  1. 1. Als erstes die Pflanzen-Eier anrühren.

     
  2. 2. Quinoa gut waschen und abtropfen lassen. Die Zucchini fein reiben.
  3. 3. Jetzt gebt alle trockenen Zutaten ausser dem Wasser und Apfelessig in Eure Schüssel. Rührt mal gut durch, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Dann zu erst den Apfelessig und die Pflanzen-Eier dazu geben und nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten oder mit der Küchenmaschine unterkneten lassen. Es muss ein recht dicker Teig entstehen. Lasst ihn ruhig 4 - 5 Minuten kneten, das macht ihn fluffiger. So in etwa soll das Ergebnis aussehen:
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-2
  4. 4. Dann gebt den Teig in eine Plastik-Schüssel, glutenfreier Teig geht am allerbesten in Plastikschüsseln. Warum weiß ich nicht, es ist aber tatsächlich so. Deckt die Schüssel ab und lasst ihn an einem ruhigen warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen. Das Volumen soll sich verdoppeln.
  5. 5. Nach der Gehzeit die Arbeitsplatte gut bemehlen und den Teig darauf geben. Den ganzen Teigkloß gut bemehlen und ganz sanft und vorsichtig in Form bringen, Der glutenfreie Teig mag es nicht wenn man allzu sehr an ihm "rumzuppelt".
  6. 6. Ich verwende immer ein Garkörbchen. Das müsst Ihr aber nicht. Den geformten Teig lasst Ihr jetzt abgedeckt eine weitere Stunde gehen.
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-9
  7. 7. Ich packe immer Plastikfolie in mein Garkörbchen. So bleibt es schön sauber.
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-10
  8. 8. Ca. 30 Minuten vor Ende der Gehzeit könnt Ihr Euren Backofen 250 °C aufheizen (Ober-/Unterhitze oder auch Heißluft). Ich backe meine Brote ja ausschließlich im Topf. Ich erziele damit die allerbesten Ergebnisse und eine unglaubliche Kruste, auch genannt Kracherkruste.
    Wie das geht habe ich hier beschrieben: https://www.kochtrotz.de/2014/01/21/brot-backen-im-topf-der-glutenfrei-traum/

  9. 9. Gebt Euren Brot-Rohling auf eine bemehltes Backapier. Hebt das Backpapier samt Teig-Rohling in den Bräter und setzt den Deckel drauf. Dann ab damit in den Backofen.


  10. 10. Die Backzeiten für das Backen im Topf und ohne Topf betragen:
    35 Minuten bei 250 oder höher (bis 280) Grad Ober-Unterhitze
    und dann bei offenem Deckel weitere
    30 Minuten bei 210 Grad.

  11. 11. Nach dem Backen legt Ihr Euer Brot zum Auskühlen am besten auf ein Gitter. Es hält sich ganz gut 4 - 5 Tage und bleibt schön saftig.

    In einem weiteren Rezept zeige ich Euch, wie Ihr aus dem Teig hier leckere Baguettes backen könnt.
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-34

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101 Kommentare

  1. Hella 15. November 2018 um 12:10 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi
    Kann ich das erste gehen auch über Nacht im Kühlschrank machen?

    • Kochtrotz 16. November 2018 um 17:08 Uhr - Antworten

      Hallo Hella, es sollte gehen wenn Du die Hefe drastisch reduzierst. Viele Grüße STeffi

  2. Masha 2. April 2018 um 17:05 Uhr - Antworten

    Hallo… 🙂
    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch (habe noch nie etwas mit Sauerteig gemacht) aber wann wird denn der „Sauerteig von Biovegan“ hinzugefügt? 🤔 Oder wie läuft das?
    Lg Masha

    • Kochtrotz 2. April 2018 um 18:03 Uhr - Antworten

      Hallo Masha, mit „alle trockenen Zutaten“ ist auch das Sauerteigpulver gemeint. Viele Grüße Steffi

  3. Karoline 17. Dezember 2017 um 18:08 Uhr - Antworten

    Hallo nochmal!
    Danke für die Antwort!
    Also ich meinte dass Hefebrot frisch und warm aus dem Ofen, obwohl sehr köstlich, nicht so gut verträglich ist wie Brot das schon einen Tag abgelegen ist. Manche Brote werden dann allerdings schnell trocken. Ich werde es probieren und herausfinden 😉

    • Kochtrotz 17. Dezember 2017 um 20:47 Uhr - Antworten

      Hallo Karoline, ah ich verstehe. Glutenfreies Brot sollte eh nie warm angeschnitten werden. Es ist sonst innen kletschig. Aber sobald es abgekühlt ist, kannst du es anschneiden. Dann macht auch die Hefe nicht. Viele Grüße Steffi

  4. Karoline 16. Dezember 2017 um 6:55 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Das Rezept hört sich super gut an und könnte wohl auch für Anfänger zu schaffen sein!?
    Meine Frage ist wäre nur, da es mit Hefe gebacken wird, wie lange kann/muss man das Brot nach dem Backen stehen lassen damit es gut verträglich ist (frische Hefe ist immer so eine Sache) und doch noch nicht trocken ist?
    Danke schon mal für das ansprechende Rezept!!
    Liebe Grüße aus Österreich

    • Kochtrotz 16. Dezember 2017 um 15:50 Uhr - Antworten

      Hallo, jetzt weiss ich nicht so recht was gemeint ist. Die Verträglichkeit von Hefe hat etwas mit der Hefemenge zu tun, aber nichts mit der Ruhezeit nach dem Backen. Viele Grüße Steffi

  5. Anja 9. August 2017 um 22:45 Uhr - Antworten

    Ich liebe dieses Brot! Es hat mir sehr geholfen, da ich aufgrund einer Erkrankung besser auf Gluten verzichte. Ich backe es auf einem Pizzastein, da bekommt es eine tolle Kruste. Und damit es nicht weg läuft, Stelle ich den geöffneten Ring einer 20er Backform auf den heißen Stein und kippe den Teig nach dem gehen hinein. Klappt super! Vielen lieben Dank für das tolle Rezept und deine tolle Seite!

    • Kochtrotz 10. August 2017 um 9:08 Uhr - Antworten

      Liebe Anja, dass freut mich soooooo sehr. Ich check auch einen ähnlichen Trick und nehme einen Tortenring. Viele Grüße Steffi

  6. Marta 23. Mai 2017 um 14:24 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi! Kann man den Sauerteigextrakt durch selbstgemachtes Sauerteig ersetzen? Weißt du wie viel ich reintun soll?

    • Kochtrotz 23. Mai 2017 um 14:39 Uhr - Antworten

      Hallo Marta, ja das kannst du machen. Ich würde 25-30 g Anstellgut nehmen und davon einen 24stündigen Vorteig machen. Viele Grüße Steffi

  7. Sabrina 13. März 2017 um 16:16 Uhr - Antworten

    Was sind 50 gläschen Quinoa ? Was Quinoa ist weiß ich… aber 50 gläschen….

    • Kochtrotz 14. März 2017 um 6:48 Uhr - Antworten

      Liebe Sabrina, oh ja ja! Gläschen sollen Gramm sein. Da ist beim übertragen der Rezept auf das neue Design ein Fehler passiert. Ich habe es direkt geändert. Vielen Dank für den Tipp und Gruß Steffi

  8. Dagmar Schröder 6. März 2017 um 9:20 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, habe gestern das Brot gebacken. Es ist gut gelungen und schmeckt sehr gut. Da ich keinen Topf zum backen hatte,habe ich es offen gebacken. Es ist sehr dunkel geworden. Meine Frage. Ist,ob man mit der Back Temperatur etwas runter gehen kann. Liebe Größe 😃😃😃

    • Kochtrotz 7. März 2017 um 12:50 Uhr - Antworten

      Liebe Dagmar, oh ja dann muss die Temperatur runter. Am besten heizt Du den Ofen auf 250 °C vor, backst die ersten 10 – 15 Minuten mit Schwaden und reduzierst dann die Temperatur auf 200 – 210 °C Grad (Ober-Unterhitze). Dann sollte es perfekt werden. Freut mich sehr, dass es Dir geschmeckt hat. Die Farbe bekommst Du so gut hin. Lieben Gruß Steffi

  9. Dagmar Schröder 22. Februar 2017 um 19:13 Uhr - Antworten

    Hallo, habe die Seite gerade entdeckt und das Brot hört sich total lecker an. Meine Frage wäre :ich würde es gerne mit Ei backen. Wieviele müsste ich nehmen? Liebe Grüße Dagmar

    • Kochtrotz 22. Februar 2017 um 19:41 Uhr - Antworten

      Hallo Dagmar, warum damit Ei wenn ich fragen darf? Ich glaube, das macht sich nicht so gut in diesem Teig.

  10. Klaudi 21. Februar 2017 um 18:06 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi!

    Deine Rezepte sind immer sehr vielfältig und super lekka!! Bin ich froh um deinen Blog! Funktioniert dieses Brot auch ohne Hefe dafür mit ordentlich viel gemahlenen Flohsamenschalen? Auf Flohsamenschalen schwöre ich neuerdings denn ich konnte bessere Ergebnisse damit erzielen als mit Johannisbrotkernmehl oder Essig. Gruss, Klaudi

    • Kochtrotz 21. Februar 2017 um 18:45 Uhr - Antworten

      Hallo Klaudi, ohne Hefe fehlt das Triebmittel. Also nein, klappt nicht. Viele Grüße Steffi

  11. Mira Kern 17. August 2016 um 9:51 Uhr - Antworten

    Wollte das Brot heute backen *-* dfür hätte ich noch eine Frage.. Muss ich zu dem Mehl meiner Wahl noch Xanthan und gemahlene Flöhe hinzugeben oder braucht das der Teig nicht?

    • Kochtrotz 19. August 2016 um 8:50 Uhr - Antworten

      Hallo Mira, das Brot hält auch ohne 😉 LG Steffi

  12. Carolin 30. Mai 2016 um 21:19 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, dieses Brot ist mein nächstes Backprojekt 🙂 Noch eine Frage, wenn ich im Baguette mache (so wie auf einem deiner Fotos) wie kann ich die im Topf backen? Nebeneinander legen? Oder hast du die dann auf dem Backblech gebacken? Liebe Grüße, Carolin

    • Kochtrotz 31. Mai 2016 um 5:49 Uhr - Antworten

      Hallo Carolin, das kannst du machen. Ich selber verwende ein Baguette Blech. LG Steffi

  13. Matti 19. Mai 2016 um 13:29 Uhr - Antworten

    Ein paar Jäarchen später, aber trotzdem, sehr leckeres Brot.
    Ich habe mir jetzt einen Brotbackautomaten und auch dein zweites Buch. Meine bisherigen Brote haben nicht geklappt. Daher bin ich gespannt auf deine Rezepte. Kann ich Sie 1:1 auf den Automaten anwenden?

    Danke Dir!

    • Kochtrotz 19. Mai 2016 um 16:15 Uhr - Antworten

      Hallo Matti, das sollte eigentlich klappen. Ich kann Dir aber nix zu den Zeiten uns so sagen für die Automaten. Da habe ich keinen Plan von. Sorry und Grüße, Steffi

  14. Veri 12. März 2016 um 10:02 Uhr - Antworten

    Hey Steffi mir kommt es gerade! Quinoamehl selber mahlen! Wird das Brot nicht bitter?

    • Kochtrotz 13. März 2016 um 14:30 Uhr - Antworten

      Hi. Du kannst die Körner vorher auswaschen und wieder trocknen. LG Steffi

  15. Verena 7. März 2016 um 10:49 Uhr - Antworten

    Hallo 🙂
    kann man für die pflanzlichen Eier auch normale Eier verwenden?
    und eine Frage die ich mir häufig bei deinen tollen Rezepten stelle: wenn du schreibst „Glutenfreies Mehl“ meinst du dann das reine Mehl oder ist da für dich schon automatisch der Kleber und die Stärke mit drin? Bin immer etwas verwirrt 😉

    • Kochtrotz 7. März 2016 um 10:54 Uhr - Antworten

      Hallo und ja, Du kannst dann auch normale Eier verwenden. Wenn ich einfach nur glutenfreies Mehl schreibe, dann ist das eine gekaufte, fertige Mischung und da ist der Kleber dann schon drin. Hilft Dir das? LG Steffi

  16. Marion Bruns 29. Februar 2016 um 21:25 Uhr - Antworten

    Habe gerade beim Absenden eine Fehlermeldung bekommen, daher meine Frage nochmal.
    Kann ich das Quinoamehl auch durch Buchweizen- oder Reismehl ersetzen?
    Und warum brauchst Du keinen Kleber, wegen der Eier oder Zucchini? Ich vertrage kein Johannisbrotkernmel und kein Guakernmehl, so könne ich auch andere Rezepte „etwas umwandeln“.
    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Liebe Grüße
    Marion

    • Kochtrotz 3. März 2016 um 7:44 Uhr - Antworten

      Hallo Marion, ich habe Deine Fragen gerade nach einander in den anderen Kommentaren beantwortet 🙂 Viele Grüße Steffi

  17. Marion Bruns 29. Februar 2016 um 21:22 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    kann ich das Quinomehl auch durch Buchweizen- oder Reismehl ersetzen?
    Und welche Zutat ersetzt bei Dir das Johannisbrotkernmehl oder Guakernmehl (vertrag ich beides nicht),
    sind das die Zuchini?
    Vielen Dank für eine Antwort.
    Liebe Grüße
    Marion

    • Kochtrotz 3. März 2016 um 7:42 Uhr - Antworten

      Hallo Marion, ja mit Buchweizen auf jeden Fall. Bei Reismehl kann ich mir vorstellen, dass der Teig schnell klebt. Du kannst auch Xanthan nehmen (aber nur die Hälfte) oder Pfeilwurzelstärke (dann doppelt soviel). LG Steffi

    • Kochtrotz 3. März 2016 um 7:44 Uhr - Antworten

      Hallo Marion, ja die Leinsamen und Zuchinis kleben schon genug 🙂 Viele Grüße Steffi

  18. Aygül birinci 18. Februar 2016 um 19:24 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, danke für dieses super Rezept, endlich mal ein Brot was nach Brot schmeckt! Da mein son keine Zucchinis verträgt habe ich 200 Gramm Kartoffeln genommen und habe es auch im Topf gebacken. Sechst sogar den Nichtallergiekern geschmeckt. Werde ich öfter backen.
    Lg Aygül

    • Kochtrotz 22. Februar 2016 um 6:59 Uhr - Antworten

      Hallo Aygül, das klingt super! Kartoffeln sind eine gute Alterantive, Karotten übrigens auch. Freut mich sehr! LG Steffi

  19. Franzi 14. Februar 2016 um 10:43 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi. Warum benutzt du in dem Rezept kein Xanthan o.ä.?

    • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:40 Uhr - Antworten

      Hallo Franzi, es wird nicht gebraucht 😉 LG Steffi

  20. Silke 2. Februar 2016 um 12:27 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Heute mal eine Frage direkt auf deiner Seite.
    Ich habe gerade genau diese Brot im Gärkörbchen. Schon früher hab ich Brote nicht soooo gemocht, wo soviel Mehl außen rum ist. Hat einen Einfluss auf das Ergebnis, wenn ich die Arbeitsfläche nicht so stark bemehle? Es geht wohl ehr darum, daß sich das Brot besser in Form bringen läßt…..

    • Kochtrotz 5. Februar 2016 um 1:30 Uhr - Antworten

      Hallo Silke, beim glutenfreien Backen hilt das Mehl ungemein, da die Teige in aller Regel sehr kleben. Also ja, das Mehl hat eine Funktion 😉 LG Steffi

  21. Marion 1. Januar 2016 um 20:49 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi!
    habe das Brot schon mehrmals gebacken. Immer sehr lecker! Danke!
    Leider bleibt es nie in Form, obwohl ich bereits die Wassermenge reduziert habe.
    Es läuft immer in meinem Bräter auseinander.
    Was kann ich noch ändern? Den Teig noch fester machen?
    Viele Grüße
    Marion

    • Kochtrotz 2. Januar 2016 um 5:31 Uhr - Antworten

      Hallo Marion, hmmmmm gute Frage. Lässt du es auch im Gärkörbchen gehen? Mal sehen, ob wir herausfinden an was das liegt bei dir. LG Steffi

  22. Mia 30. November 2015 um 21:06 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    ich backe ganz häufig Brote, bei diesem Brot habe ich aber irgendwie mit den Flüssigkeitsmengen Schwierigkeiten.

    Die Zucchini raspel ich nicht zu fein und drücke diese dann sogar noch aus. Beim Anrühren benötige ich 250-300ml Wasser und es entsteht ein zäher Teig, der auch super aufgeht.
    Wenn ich dann aber den Teig nach einer Stunde auf die Silikonmatte stürtze, fällt er zusammen und ist ziemlich weich, so daß ich das Brot in eine Form gebe und später auch darin backe. Geschmacklich ist es aber zur Zeit bei uns der Renner.
    Vielen Dank für Deine Mühe.
    Hast Du eine Idee, woran es liegen kann? (Ich nehme Hefe von Werz und auch ansonsten halte ich mich an Deine Mengenangaben.
    Mit bestem Dank

    Mia

  23. Delphine 2. August 2015 um 8:51 Uhr - Antworten

    Moin, liebe Steffi,

    ich hoffe, es geht Dir wieder besser – und die Untersuchungen rund um die Infusionen haben etwas „Licht ins Dunkle“ gebracht!

    Aufgrund eines Posts bei „Alexandra’s und Christel’s kleiner glutenfreier Back- und Kochschule“ wurde ich an das in der Abstellkammer schlummernde „Quinoa Sauerteig Extrakt“ erinnert. Ich hatte es mir gekauft, weil ich im CK ein Rezept gefunden hatte. Das war mir aber vieeeel zu aufwändig, weshalb das Extrakt auf Halde lag. Silke Rein schickte mir den Link zu Deinem Brot. Schnell Quinoa besorgt und Freitag Abend losgelegt. Leider habe ich keinen Bräter – aber nachdem Trudel Marquardt ihr „Mein Lieblingsbrot“ im TupperUltraPro backt, habe ich es hierin versucht. Was erschwerend hinzu kommt ist, dass mein niegelnagelneuer Siemens-Ofen ab 230° C den Grill zuschaltet! Also musste es „sanfter“ gehen. Es hat funktioniert!

    Ge“knetet“ habe ich es nach Deiner sanften Methode mit der Backunterlage, die Du in Deinem Video zeigst. Ich habe eine super flexible, tolle Unterlage von IKEA.

    Lieben Gruß (mal nicht über Deinen Joghurt-Blog 😉 )

    Delphine

    • Kochtrotz 3. August 2015 um 9:01 Uhr - Antworten

      Hallo Delphine, ohhhhh das ist ja eine merkwürdige Funktion mit dem Grill. Aber umso besser, dass es geklappt hat. Lieben Gruß Steffi

  24. Sonja 6. Dezember 2014 um 10:11 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    bei meinem Sohn wird eine Unverträglichkeit vermutet. Gegen was kann mir niemand genau sagen.
    Nachdem wir uns jetzt 3 Wochen lang möglichst frisch (ohne Konservierungsstoffe, Glutamat etc.etc.) ernährt haben, das aber nicht den gewünschten Erfolg brachte (wobei ich trotzdem dabei bleiben werde), ist unser nächster Gegner Gluten. Dabei bist Du mir eingefallen 🙂
    Da ich keine Gewürz- oder Kaffeemühle habe, und wir ja auch keine Probleme (und auch keine Veganer sind) mit Ei haben, würde ich statt der 3 Chia-Eier 3 normale M-Hühnereier verwenden. Das müsste doch klappen, oder?
    Dann stürze ich mich mal ins Abenteuer „glutenfreie Ernährung“ und werde heute versuchen im hiesigen Bio-Supermarkt alles zu bekommen (der Bio-Naturkostladen im Ort war mir keine große Hilfe, die könnten mir zwar alles bestellen, aber das dauert mir zu lange).
    Liebe Grüße Sonja

    • Kochtrotz 7. Dezember 2014 um 20:13 Uhr - Antworten

      Hallo Sonja. Es würde auch 1 Ei Gr. L oder 2 Gr. m reichen.
      Alles Gute für Euch und hoffentlich wird bald was gefunden. Lieben Gruß Steffi

  25. Anke 28. Oktober 2014 um 13:11 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, haben gestern wieder ein Sauerteigbrot gebacken – köstlich – diesmal mit Zucchini. Ich hatte eine kleine gelbe. Die Hälfte wurde eingefrohren. Die andere darf ich erstmal essen. Diesmal wurde es eine Art Vollkornbrot. Schmeckt sehr gut. Ich sollte vielleicht nächstes Mal einen Schluck weniger Wasser nehmen. (350 statt 380 ml) wegen Ei und Zucchini – da verschätzt man sich gerne mal. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 30. Oktober 2014 um 0:05 Uhr - Antworten

      Na siehste, es wird immer besser! Freut mich sehr!

  26. Anke 26. Oktober 2014 um 11:53 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, kann man die Hefe nicht einfach mit glutenfreiem Backpulver ersetzen? Hängt das dann wieder am Sauerteig – Ansatz und der Hefe? Geht der nur im Zusammenhang mit Hefe auf? Ich habe dieses Brotrezept nicht ändern müssen aber auch mich würde die Frage von oben interessieren. Es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten Hefe zu ersetzen. So erfahren bin ich doch noch nicht, was selber backen angeht. Aber muß man wirklich gleich das ganze Rezept umschmeissen? Ich kriege lange nicht immer alle Zutaten für Gebäcke sofort postwendend. Ich muß oft lange warten bis sich mein Vater bereit erklärt, mit mir zu backen. Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 26. Oktober 2014 um 17:06 Uhr - Antworten

      Also ich würde das nicht tun. Aber Ihr könnt es ja probieren. LG Steffi

  27. Tina 25. Oktober 2014 um 17:12 Uhr - Antworten

    Hallo, das Rezept finde ich sehr gut, aber wie kann ich die Hefe hierbei ersetzen

    • Kochtrotz 25. Oktober 2014 um 23:18 Uhr - Antworten

      So einfach geht das leider nicht, man muss das Rezept dann anders aufbauen. LG Steffi

  28. Anke 13. Oktober 2014 um 11:32 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, mein letztes Brot hat nur drei Tage gehalten. Dann war es leider ungenießbar – weil verschimmelt. Meine Eltern haben gemeint, ich müßte es schneller essen. Übers Wochenende hatten wir Semmeln, da bleibt das Brot dann eher liegen. Außerdem war es irgendwie von Anfang an nicht richtig getrocknet – keine Ahnung wo mir/uns der Fehler unterkam. Heute haben wir Kartoffelbrot im Brotbackautomaten. Ganz schön schwierig. Erst die Zutaten des anderen Brotes – dann mit dem Wasser und dem Ei aufpassen (350 ml Wasser – 1 Ei) – und dann 1 – 2 Kartoffeln reinreiben – kommt auf die Größe drauf an – wir haben einen Kartoffel drin. Wir haben eine elektrische Multireibe aber die durfte nicht benutzt werden, wegen einem Kartoffel. Mein/unser Kartoffel ist heute roh. Alles ist in umgekehrter Reihenfolge im Brotbackautomaten (erst flüssige dann feste Zutaten) Jetzt rührt und bäckt alles für 3.40 Std. Bin schon gespannt, was am Ende rauskommt – und wie es dann schmeckt. 🙂 Ich muß die Hälfte vom fertigen Brot wieder einfrieren, sonst kann ich es womöglich wieder nicht schnell genug essen. 🙂 Freu mich schon drauf, das Brot heute abend zu probieren. Mmm!
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 13. Oktober 2014 um 13:55 Uhr - Antworten

      Hallo. Ich friere mein Brot immer scheibenweise ein. Dann bleibt es frisch und nix verschimmelt. Weiterhin gutes Gelingen, Steffi

      • Anke 13. Oktober 2014 um 16:48 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi, das Kartoffelbrot ist fertig, darf noch auskühlen und wird scheibchenweise eingefrohren. Eine Hälfte davon. Sieht gut aus – und schmeckt bestimmt auch so wie es grade riecht. 🙂 LG Anke

  29. Anke 10. Oktober 2014 um 13:38 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, haben gestern wieder gebacken. Diesmal mit einer Brotbackmischung. Wenn ich die ein bischen aufpeppe, mit (Ei, Kümmel, Sauerteig – Ansatz, Hefe, Öl und Wasser) geht auch die Brotbackmischung geschmacklich gut. Hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Mein Vater ist sehr zufrieden, wenn denn dann den Rest der Brotbackautomat für ihn erledigt. Er muß den Automaten nur in der richtigen Reihenfolge befüllen. Als nächstes will ich Kartoffelbrot drin zu backen versuchen. Vielleicht klappt das ja auch. Wäre schön. Weil – Kartoffelbrot schmeckt mir sehr gut – nur mein Vater ist nicht sehr begeistert vom Aufwand beim Backen. Ich möchte ihn und mich überraschen – und somit packe ich das Rezept für mein Kartoffelbrot etwas abgeändert eben mal in den Backautomaten. Ich muß noch ein bischen warten, wir haben ja erst gestern gebacken und dieses Brot will erst gegessen werden. 🙂 Was hälst Du davon? 🙂 Ich probier es nächste Woche einfach mal aus.
    Liebe Grüße Anke

  30. Anke 29. September 2014 um 10:44 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich weiß jetzt nicht auswendig, das wievielte Sauerteigbrot ich schon backe. Ist grad wieder im Backautomaten und wird super. Ich muß schon das erste oder zweite Mal Backzutaten (Hefe, Sauerteig – Ansatz, Mehl) nachkaufen. So viel wie in letzer Zeit (letzten Monat) haben wir lange nicht gebacken.
    Liebe Grüße Anke

  31. Anke 20. September 2014 um 14:42 Uhr - Antworten

    Kann ich den Teig auch schon vor dem Gehen in die Muffin- bzw. Semmelförmchen geben und dann gehen lassen? Funktioniert meist im Backofen bei 50 Grad ganz gut.Ach ja – meine Muffinförmchen sind leider noch nicht aus Silikon. Heute haben wir das Brot aus Zeitgründen nochmal wieder im Brotbackautomaten zum Backen. Papa ist nicht gern am Experimentieren. Er meint, er braucht ein extra Semmelrezept. Mit mir und meinen Ideen dazu ist er nicht zufrieden. Mich hat jetzt die Stunde Gehzeit erschreckt. Mein Brotbackautomat macht das ja alles automatisch. Der Brotbackautomat würde auch Teig rühren. Aber ich glaube, das gibt im Fall der Semmeln einen Unfall und eher einen Teigklumpen. Hab die Funktion noch nicht probiert. Ich würde den Teig für die Semmeln eher mit unserem Handmixer rühren, dann in meine Muffinförmchen füllen und gehen lassen und dann backen. Im Ofen auf 180 bis 200 Grad Ober – Unterhitze. Was hälst Du davon – gute Idee? Papa sagt immer, er sei doch kein Bäcker und ich soll mich nicht so anstellen. Ich sollte wegen ihm oder besser für ihn wieder normales Brot … usw. essen. Das wäre viel einfacher zu besorgen. Klar – er muß nur zum nächsten Bäcker springen. Aber meine Pfunde, Allergien und anderen Unliebsamkeiten werde ich nicht los, wenn ich wieder nicht konsequent bleibe. Ich würde noch mehr zunehmen, könnte mich bald rollen, hab die dicken Beine … Daß es schwer wird, wußte ich. Daß es so schwer wird, meine Eltern von meinem Vorhaben zu überzeugen gesund zu werden und weiterhin gesund leben zu wollen, wußte ich nicht. Jetzt habe ich eine Erkältung und gerade eine Allergie, die sich langsam von den Fußsohlen über einen Finger und über den Oberkörper verteilt. Lauter nette juckende Bläschen. Meine Eltern glauben glatt, es käme vom glutenfreien Mehl und vom glutenfrei essen. Ich weiß nicht, sie suchen einen Grund, wieder normal kochen, essen und leben zu können. Sie geben mir kaum bis keine Gelegenheit, wirklich zu beweisen, daß die Pfunde purzeln, es mir gut geht und ich mich wohl fühle. Verstehst Du das? Das Problem gab es schon von Anfang an. Ich wurde einfach nur gestopft. Weil es hieß, ich würde sterben. Allergie – Kinder gab es damals natürlich keine. Die waren krank, zu klein, zu schmal und sonst noch ganz tolle Ausreden. Wie daß ich das zu akzeptieren hätte, es gehöre zu meiner Behinderung dazu. Diät – haben meine Eltern immer schon falsch gelebt. Die sind entweder dazu da, nicht eingehalten zu werden oder dem Kind das zu streichen, was es liebt. „Weil – heute hälst Du Diät“ „Diät ist gleich Verzicht“ Ja auch heute noch heißt es „ich bin doch kein Bäcker“ – mach das nächste Mal selber. Ich weiß, daß Papa das natürlich nicht so meint. Heute will er noch weg und bis nächste Woche hab ich mir was überlegt, wie ich Semmeln kriege – ohne daß mein Papa schimpft. Wie gesagt, ich würde den Teig bevor er geht in die Förmchen geben. 🙂 Bin schon gespannt, wie mein Probebrot schmeckt. Ob wir den Teig dann tatsächlich für Semmeln verwenden. 🙂 Diesmal ist alles drin. (Kümmel gemahlen, Sauerteig – Ansatz, 1 Ei, Hefe … ) und das was Du sonst so im Rezept stehen hast – umgerechnet auf den Brotbackautomaten und die Muffinförmchen. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 21. September 2014 um 11:18 Uhr - Antworten

      HI Anke, ja kannst Du auch in Muffinförmchen backen, einfach ein wenig ausfetten. Bei 50 Grad? Wow, das hast Du aber Glück, dass da funktioniert. Eigentlich sind 35 Grad das höchste der Gefühle. LG Steffi

      • Anke 21. September 2014 um 14:47 Uhr - Antworten

        Gut – probier ich aus. Im Winter haben wir keine andere Möglichkeit unseren Pizzateig so gehen zu lassen. Mama stellt den Teig bei 50 Grad in den Backofen. Das funktioniert. Unser Ofen hat glaub ich keine niedrigere Stufe. Hab noch keine gesehen. Ich kann ja mal schaun ob unser Ofen auch niedriger als 50 Grad schon vorheizt. Das Brot sieht wieder super aus. Die ersten vier Scheiben sind wieder eingefrohren. Den Rest darf ich essen. Semmeln selber gebacken gibt es vermutlich nächste Woche. Mal sehen.
        Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 21. September 2014 um 17:51 Uhr - Antworten

          Ist doch genial wenn es funktioniert bei 50 Grad, dann geht es schneller 😉

  32. Tanja 15. September 2014 um 12:52 Uhr - Antworten

    Hallo
    bin durch zufall auf deinen Blog gestoßen und habe heut dein Brot ausprobiert.
    Es ist mir 2x davon gelaufen und ich mußte es umbetten in eine größere From.
    Habe Schärmehl und Quinoa verwendet. Hatte das Gefühl dass es zuviel Hefe war.
    Riechen tut es lecker. Aber ist in der Mitte total eingsunken 🙁

    Mal sehen wie es nach dem auskühlen aussieht 😀

    • Kochtrotz 17. September 2014 um 11:36 Uhr - Antworten

      Hi, hattest Du mehr Hefe genommen als angegeben? Aber mir ist der Teig auch schon wahnsinnig stark aufgegangen. LG Steffi

  33. Anke 4. September 2014 um 20:28 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, dieses Brotrezept eignet sich wunderbar für den Brotbackautomaten. Ich hatte es erstmal geviertelt, aus Angst, der Automat könnte wieder überlaufen. Ist er diesmal nicht. 🙂 Papa sagt, das ist das erste Brot, das vernünftig – also essbar – aus dem Brotbackautomaten kommt. 🙂 Es ist wunderbar fluffig. Nicht so verhockt, wie schon andere Brote, die ich im Automaten gebacken habe. 🙂 Dieses Brot kann ich vom Rezept her halbieren und immer noch im Brotbackautomaten backen. Diesmal läuft der Brotbackautomat nicht über. Erster Test bestanden. 🙂 Wahrscheinlich, weil das Mehl diesmal nicht extra vorbehandelt war und auch nichts extra beinhaltet hat. Ich hatte genau 1/4 von den Zutaten drin. Gut es war ein Schluck zuviel Wasser. 🙂 Beim nächsten Mal kommt genau die Hälfte der Zutaten rein – und Papa hat sein Wunschbrot. Es schmeckt und gefällt diesmal sogar ihm. 🙂 Ich hatte leider keinen Quinoa – den hab ich erstmal mit Buchweizen ersetzt. Und ich hatte ein normales Ei drin. Das wollte Papa so. Es gab schon im Vorfeld Diskusion, was das wohl diesmal geben würde. – Überraschung – es wurde der Hit bisher gebackener Brote im Automaten. 🙂 Ich muß immer erst mehrmals fragen, bis ich, wenn ich Glück habe, alle Zutaten für jetzt das Brotrezept und auch sonst andere Deiner Rezepte wirklich bekomme. Da ist oft Einfallsreichtum und Überlegen gefragt, was die Zutaten angeht. „Hammer jetzt net“ steht oft im Raum. Heute zB. „Pflanzenei – was ist denn das – und warum?“ „Zucchini – warum im Brot?“ Das sind Fragen, die meine Eltern echt stellen. Und gleich hinterher – warum machst Du das? Also sie meinen mich damit und begreifen nicht ganz, warum ich nach so vielen Jahren endlich etwas an meiner Ernährung ändern möchte – und das bitte vernünftig. 🙂 Sie haben vergessen, wie die (dünne – normalgewichtige Anke) aussieht. Sie haben schon viel zu lange die Anke, die 10 Kiloweise mit den Pfunden kämpft. Nein – wirklich kämpft. Sobald ich wieder normal esse. Also abends Salat stecke, nehme ich Pfundweis wieder zu – ganz langsam. Innerhalb von etwa 2 Jahren. Ich sollte immer anders essen. Ich habe „anders essen“ gefunden. Aber meine Eltern sind nicht begeistert von „glutenfrei essen“ und sagen, ich sei doch nicht krank. Stimmt eigentlich, wenn ich die ganzen Kleinigkeiten akzeptiere, die so da sind. Ich fange nicht erst an, sie runter zu zählen. Ist langweilig, zieht runter und Du weißt aus eigener schmerzlicher Erfahrung, was ich meine. Ich versuche trotzdem fitter, fröhlicher, schmerzfrei und pfundfrei – also ein Pfundskerlchen ohne zusätzlich belastende Pfunde zu werden. Drück die Daumen, daß es diesmal klappt und der Kampf mit dem Essen und den Pfunden zu meinem Freund wird – das heisst, es mir nicht mehr so schwer fällt, auch mal nein zu sagen oder auf etwas freiwillig zu verzichten. 🙁 🙂 Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 5. September 2014 um 12:15 Uhr - Antworten

      Aber selbstverständlich drücke ich die Daumen! Erstmal Gratulation zur Erfolgreichen Brot-Backautomaten-Aktion 😉

  34. Anke 4. September 2014 um 16:41 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, das Sauerteigbrot ist fertig und hat genau die Größe, die ich auch schaffen werde zu essen. Mein Backergebnis sieht aus, wie eine große Semmel. Probieren darf ich es jetzt. Bin schon gespannt, wie es schmeckt, hatte lange keinen Sauerteig mehr. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 5. September 2014 um 12:14 Uhr - Antworten

      Uuuuunnnndddd wie ist es?

      • Anke 5. September 2014 um 14:17 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi, das Brot ist schön fluffig, nicht so spintig wie andere Brote, die ich schon im Brotbackautomaten gebacken habe. Das nächste Mal kommen Leinsamen und Qinoa mit rein. Dann wirds geschmacklich etwas nussiger. Ich habe zwei Varianten ausprobiert. Einmal habe ich es getoastet und einmal hab ich es so gegessen. Es ist auch nicht sauer. Ich esse auch dieses Brot, genau wie mein Kartoffelbrot lieber ungetoastet. So kann man es für jeglichen Brotbelag verwenden. Wenn ich es toaste geht es nur für Käse oder andere herzhafte Varianten. 🙂 Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 8. September 2014 um 14:24 Uhr - Antworten

          Perfekt, freue mich, dass es so gut gelungen ist.

  35. Anke 4. September 2014 um 13:35 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, das Sauerteigbrot ist grade im Brotbackautomaten. Es gab natürlich wieder Diskusionen, wie immer. Vom Pflanzenei hält mein Vater gar nichts. Also kam ein normales Ei rein. Dann hatte ich statt Quinoa Buchweizen da. Also wurde der verwendet. Auch da gabs wieder Diskusion ums Mehl. Ich hab es in der alten Kaffemühle meiner Oma gemalen und dazugegeben. Ganz zum Schluß habe ich dann den Leinsamen, den ich eigentlich auch mit reingeben wollte vergessen. Aber jetzt bäckt es halt ohne Leinsamen. Wäre halt schön nussig geworden. Von meinem Sauerteig – Ansatz hab ich 2 TL reingegeben. Das Mehl hatte ich für alle Kochanwendungen. Normalerweise funktioniert es ganz gut zum Brotbacken. Hab es schon öfter verwendet. Die Zutaten habe ich des Automaten wegen geviertelt. Ich kriege nicht immer alle Zutaten sofort und postwendend. Da muß ich dann halt manchmal improvisieren. Auch die Kruste wird wieder nix. Kein Wunder 🙂 Ich hab überhaupt vergessen, sie einzustellen. Das Progamm wäre schon richtig. Diesmal Vollkorn. 🙂 Papa meinte ich könnte es immer noch machen. Aber wenn Du einmal auf Start gedrückt hast, läuft das Programm eingestellt durch bis zum Ende. Da nutzt dann nicht mehr, die Kruste hinterher einzustellen. Kann es sein, daß Du uns vergessen hast, etwas Öl ins Rezept mitzugeben? Im Buch für meinen Backautomaten steht drin, glutenfreie Teige benötigen immer etwas Öl oder Margerine um zu gelingen. In Deinem Rezept steht kein Öl als Zugabe zu Flüssigkeit und Ei drin. Ich hab trotzdem 1 Essl. Öl zum Wasser und Ei dazu gegen. Ersetzt vielleicht die Zucchini im Brot das Öl? Ich hatte nämlich auch keine Zucchini zur Verfügung. Meine Eltern sind der Ansicht, die lieber so zu essen als im Brot. Auch das können sie sich nicht vorstellen. Sie können sich überhaupt sehr wenig mit Zucchini vorstellen. Für sie ist Zucchini eine Art Gurke – und so wird sie auch behandelt. Meine Tante ist da etwas anderer Ansicht, macht für meine Begriffe sehr viel mit Zucchini und verarbeitet sie auch anderweitig. In Gläsern, Saucen, Füllungen …. Zucchini wären also vielseitig einsetzbar. Das weiß ich auch von einer Freundin, die die Zucchini sogar im eigenen Garten anpflanzt um sie dann zu ernten und leckere Gerichte draus zu zaubern. Schade, daß sie so weit weg wohnt, aber ich kann ja immer noch telefonieren. Dann kann ich mit ihr reden.
    🙂 Mal abwarten, wie mein Brot letztendlich wird und ob es diesmal auch Papa schmeckt. Bin schon gespannt, was er sagt. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 5. September 2014 um 12:13 Uhr - Antworten

      Ich bin schon ganz gespannt Anke!

      • Anke 5. September 2014 um 19:54 Uhr - Antworten

        Ja – frisch gebacken schmeckt es auch Papa, wobei der dann doch lieber bei alt gewohntem Brot und Brötchen bleibt und sich immer noch fragt, warum ich das machen möchte. Es ist immer schwer meine Eltern vom selber backen im Punkto Brot zu überzeugen. Deshalb hab ich ja den Brotbackautomaten angeschafft. Da müßte keiner mehr rühren und aufpassen fällt meistens auch weg. Wenn es beim ersten Backversuch im Automaten gut gegangen ist. Weil sich der Automat zum Schluß selber meldet. Erst mußt Du alle Zutaten (erst die flüssigen, dann die festen) reingeben, dann hast Du verschiedene Möglichkeiten zu wählen, Angefangen von der Bräunung der Kruste bis zum Programm. Je nachdem, was der Automat machen soll. Das stellst Du alles per Tastendruck ein und mit dem Startknopf kanns dann losgehn. Ich hatte bis jetzt die Programme Basis und Vollkorn getestet. Du mußt die Gesamtzeit einrechnen, die Dein Brot braucht, je nach dem kannst Du das Programm wählen. „Vollkorn“ gibt ein sehr schönes zufriedenstellendes Backergebnis. Papa hat schon wieder gemeint, er sei doch kein Bäcker – und deshalb und dafür ist das Brot sehr schön geworden. 🙂 Du mußt wissen, bei ihm in Niederbayern ist das schon ein riesiges Lob. 🙂 Er versteht immer noch nicht, warum ich meine Ernährung umstellen möchte. Grade heute mittag hat man es wieder gesehen. 🙁 Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 8. September 2014 um 14:26 Uhr - Antworten

          na da tut sich ja was! Schön, dass Du so viel Lob dafür bekommen hast! Freut mich für Dich.

  36. Kerrywebmous 4. September 2014 um 10:35 Uhr - Antworten

    Kann man die zucchini austauschen? Hab leider keine zuhause und muss dringend Brot backen. Vielen Dank.

    • Kochtrotz 5. September 2014 um 12:13 Uhr - Antworten

      Ohhh wenn es soooo dringend ist ….. Du kannst sie auch weglassen und ca. 50 ml mehr Flüssigkeit nehmen oder ein paar fein geriebene Möhrchen. LG Steffi

  37. Anke 3. September 2014 um 20:36 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, hab einen Bio Sauerteig – Ansatz gefunden. Meiner ist angeblich für etwa 8 Brote gedacht. Wieviel Gramm sind in so einenm Sauerteig – Beutel von Bio vegan drin?
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 5. September 2014 um 12:10 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, da guck bitte mal bei Bio Vegan auf der Website, ich weiß das auch nicht auswendig. LG Steffi

      • Anke 6. September 2014 um 14:27 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi, Du hattest das Quinoa – Sauerteig – Extrakt. Beutelinhalt 20 g hab ich grad eben herausgefunden. In den anderen Sauerteig – Extrakten sind jeweils Beutelinhalt 30 g das steht da so schön auf der Website von (biovegan) Liebe Grüße Anke

  38. Carina 28. August 2014 um 22:45 Uhr - Antworten

    Welchen Durchmesser hat dein Garkörbchen? Möchte mir auch eins kaufen. Danke Carina

    • Kochtrotz 31. August 2014 um 6:49 Uhr - Antworten

      die gehen nach Gewicht, ich habe verschiedene für 500 g, 750 g und 1000 g Teig.

  39. Andika 27. August 2014 um 15:09 Uhr - Antworten

    Klingt superlecker! Danke für das Rezept! Kann man Quinoamehl selbst herstellen indem man Quinoa fein mahlt? Habe noch nie damit gebacken und fand die Preise nach einer kurzen Google Recherche ganz schön knackig… wo bekommst du dein Quinoamehl her?

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:39 Uhr - Antworten

      Genau Andika, Du kannst es selbst mahlen oder im Bioladen oder Reformhaus kaufen.

  40. Lisa 27. August 2014 um 13:39 Uhr - Antworten

    Danke für das Rezept Numero 2 😉
    Freue mich über jedes Glutenfreie Brotrezept. Bei sauerteig muss ich immer ganz doll aufpassen, wegen Magenschmerzen. Vielleicht vertrage ich das nicht so gut.
    Das Rezept klingt interessant (auch wegen des Apfelessigs) …Werde es ausprobieren!

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:37 Uhr - Antworten

      Lisa, vielleicht verträgst Du das Brot hier besser. Ich persönlich finde, dass dieses Sauerteig-Ferment gut verträglich ist.

  41. Isa 27. August 2014 um 11:59 Uhr - Antworten

    warum gefiltertes Wasser für die Chia-Eier? Und wie bekomme ich gefiltertes Wasser?

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:35 Uhr - Antworten

      Du kannst auch stilles nehmen aus der Flasche. Viele von uns verwenden halt Wasserfilter damit man nicht mehr so viel Wasser kaufen muss.

  42. Anke 27. August 2014 um 11:42 Uhr - Antworten

    Der Sauerteig ist ja pflanzlich und Trockenhefe vertrage ich auch gut. Besser als Frischhefe. Die Zutaten fürs neue Brot muß ich in meinem Fall halbieren bís vierteln, weil ich es alleine essen darf. Da ist das Kilo für mich zu viel. 🙂 Ich würde am liebsten schon jetzt probieren. 🙂 Danke fürs Rezept. Freu mich schon drauf, das Brot zu backen. 🙂
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:34 Uhr - Antworten

      Wie wäre es mit scheibenweise einfrieren? Das mach ich immer. Dann lohnt sich er Energieaufwand. LG Steffi

      • Anke 28. August 2014 um 14:19 Uhr - Antworten

        Ja, Du hast Recht. Und ich hab für drei bis vier mal Brot, das ich dann erst wieder frisch backen muß. Ich möchte dieses Brot auch mal in meinem Brotbackautomaten ausprobieren zu backen. Da gilt dann die Regel Zutaten vierteln, weil sonst der Brotbackautomat überläuft. So meine Erfahrungen aus bisherigen Backversuchen mit dem Automaten. Jetzt muß ich mich noch entscheiden, welches Backprogamm ich für dieses Brot wähle, wieviel Gehzeit drin ist und wieviel Zeit das ganze Programm in Anspruch nimmt. Entweder Standard oder Vollkorn – kommt auf den Teig und dessen Konsistenz an. Ich schreibe Dir dann das Ergebnis. Bin gespannt wies laufen wird. Und wann ich wieder glutenfrei einkaufen gehen darf. 🙂
        Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 31. August 2014 um 6:48 Uhr - Antworten

          ach stimmt, Du hast einen Brotbackautomat, das hatte ich ganz vergessen. Dann viel Glück, Steffi

  43. Lena 27. August 2014 um 11:36 Uhr - Antworten

    Sehr interessant! An dem glutenfreien Sauerteig bin ich letztens auch vorbeigestolpert und hab kurz überlegt ihn mitzunehmen ;). Ich werde es nächstes mal tun!
    Ich bin sehr gespannt, wenn du dir deinen eigenen glutenfreien Sauerteig züchten wirst!
    Viele Grüße
    Lena

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:33 Uhr - Antworten

      Hallo Lena, ich hab auch ein paar Versuche gebraucht um was schmackhaftes damit hinzubekommen.

  44. Durga Heike Symes 27. August 2014 um 11:01 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für’s teilen! 🙂 … verträgst du Sauerteig gut? LG

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:33 Uhr - Antworten

      Ja, vertrage ich super! Aber auch erst jetzt wieder so richtig gut. Vorher ging es auch, aber nur wenig.

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