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Pasta al Ragu – glutenfrei

Pasta al ragu glutenfrei

 

Warum trauern eigentlich immer alle der Bolognese Sauce nach? Die ist doch in Italien eh total verpönt und die Italiener essen „Pasta al Ragu“ und nicht „Pasta Bologenese“. Die finden wir zwar auf jeder Speisekarte in Touristen-Regionen, aber frag mal einen Italiener was er davon hält! Nämlich gar nix!

Die Pasta al Ragu sind für uns Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Intoleranzen eh viel verträglicher und die Sauce schmeckt meiner Meinung nach um Längen besser.

Wenn ich sie mache, dann immer einen großen Pott voll. Ich friere dann was ein und erfreue mich oft mittags noch daran. 🙂

Die Zutaten ergeben circa 4 – 6 Portionen. So genau kann ich das gar nicht sagen.

Die Sauce ist sehr einfach zu kochen, sie wird aber nur so richtig gut, wenn Du sie lange köcheln lässt. Damit meine ich mindestens 2 Stunden.

Pasta al Ragu - glutenfrei

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4-6 Portion(en)
VORBEREITUNG
15 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
2 Stunden
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 600 g Schmorfleisch vom Rind oder Kalb
  • 1StückKarotte (weglassen bei Unverträglichkeit)
  • 1 - 2StückSchalotten (weglassen bei Unverträglichkeit)
  • 2StückKnoblauchzehen
  • 1Peperoni 1 milde oder Chili
  • 2ELOlivenöl
  • 200mlRinderfond oder Gemüsefond
  • 2PrisenSalz
  • 2PrisenPfeffer
  • 450mlgehackte Tomaten, Konserve
ODER
  • 3-4ELPaprikamark
WER MAG UND VERTRÄGT:
  • 300mlWasser
  • 50mlRotwein Weißwein oder Balsamico
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Bitte nimmer Dir Zeit und lass die Sauce lange köcheln. Steht zwar oben schon, ist aber echt wichtig. Gut wären so 1,5 - 2 Stunden.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Karotte, Schalotte, Pepperoni und Knoblauch sehr fein hacken und in Olivenöl andünsten.

    Das Fleisch in knapp 1 cm große Würfel schneiden. Das dauert ein wenig. Bitte mach das selbst, Hackfleisch ist keine Alternative! Kannste machen, so lange die Karotten und Schalotten dünsten-

    Dann die Hitze auf Höchststufe stellen und die Fleischwürfel darin anbraten, so circa 5 Minuten und immer wieder rühren. Dann mit Wein und dem Fond ablöschen, die Tomaten oder das Wasser mit Parikamark dazugeben, kurz aufkochen lassen  und den Herd herunterschalten. Es soll nur noch ganz leicht köcheln.

    Ich würze jetzt schon zum ersten Mal mit Salz und Pfeffer. Aber sehr vorsichtig. Muss man nicht, man kann auch erst zum Schluß würzen. Aber ich mag die Soße so lieber.

    Deine Aufgabe für die nächsten Stunden ist jetzt immer mal wieder zu rühren. Die Soße kocht ein und wird total sämig. Wenn Du Kalbfleisch nimmst, ist die Soße evtl. auch schon nach 90 Minuten fertig. Je länger sie vor sich hin köchelt, desto sämiger und geschmacksintensiver wird sie. Geduld lohnt :)

    Dann kochst Du die Nudeln und nimmst gegen Ende der Garzeit der Nudeln eine kleine Schöpfkelle vom Nudelwasser ab und gibst es in die Ragu-Soße und schaltest die Hitze kurz hoch und rührst gut durch. Das Nudelwasser macht die Soße noch sämiger. Dann die Hitze wieder reduzieren, die Sauce soll nur köcheln.

    Nimm den Teil der Sauce ab, der zuviel ist und den Du einfrieren oder am nächsten Tag essen willst.

    Nudeln al dente kochen, abseien und unter die Sauce im Topf mischen und ne Minute ziehen lassen. Dann in Teller geben und evtl. etwas Parmesan darüber reiben. Natürlich nur, wenn Du ihn verträgst.

    Soooooo lecker! SOULFOOD glutenfrei :)

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25 Kommentare

  1. Carmen 18. Oktober 2015 um 17:26 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, hast du auch Pasta schon selbst gemacht (glutenfrei und vielleicht sogar ohne Ei)? Vielleicht mit der Kenwood? LG Carmen

    • Kochtrotz 23. Oktober 2015 um 10:36 Uhr - Antworten

      Hi, ja ich mache Pasta oft selbst gluenfrei und ohne Ei. In der Kenwood noch nicht, das ist kommt erst noch 🙂 LG Steffi

  2. Beate 13. Januar 2015 um 9:25 Uhr - Antworten

    Hallo, soll während der langen Kochzeit der Deckel drauf sein oder eher nicht, damit die Soße einkochen kann?

    • Kochtrotz 14. Januar 2015 um 15:29 Uhr - Antworten

      Hi Beate, Wow, diese Frage ist aber sowas von berechtigt. Da habe ich schlicht nicht dran gedacht. Danke dafür. Lass den Deckel besser drauf und gegen Ende der Kochzeit kannst Du ihn auch abnehmen. Oder schieb nen Kochlöffel zwischen. LG Steffi

  3. Anke 26. März 2014 um 15:03 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    getrocknete Tomaten sind bei HIT doch kein Problem mehr oder? Weil doch das ganze Fruchtfleisch schon getrocknet ist. Und Du verwendest sie in mehreren von Deinen Rezepten.
    Du legst sie sogar für den Winter ein. Ich frag nur mal so aus Interesse nach, falls meine Freundin wiedermal zum Essen kommt.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 26. März 2014 um 19:42 Uhr - Antworten

      Hallo Anke,
      doch die sind ein großes Problem bei HIT!
      LG Steffi

      • Anke 27. März 2014 um 17:07 Uhr - Antworten

        Danke, ich lass die Tomaten dann aus der Soße, wenn meine Freundin zum Essen kommt.
        Liebe Grüße Anke

  4. Anke 22. März 2014 um 18:47 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    habe das noch nie gegessen. Sieht wirklich lecker aus. Ich wußte nicht, daß ich Rind- oder Kalbfleisch auch als Soße zubereiten kann. Wenn das jetzt noch so schmeckt wie es aussieht, einfach cool.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 25. März 2014 um 13:19 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, ja Du kannst auch anderes Fleisch verwenden. Viele Grüße Steffi

  5. Claudia 27. November 2013 um 16:43 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi!
    Das horcht sich so mega lecker an!
    Kann man das auch wirklich mit einer HIT essen? Ich meine wegen dem Einfrieren?
    Danke im Voraus!
    Liebe Grüße

  6. Fabi 8. Oktober 2013 um 12:24 Uhr - Antworten

    Das sieht einfach nur unglaublich gut aus! Muss deinen Blog mal meiner Frau zeigen, die rastet bestimmt aus 🙂

    • Kochtrotz 9. Oktober 2013 um 9:26 Uhr - Antworten

      Hallo Fabi,
      na hoffentlich rastet sie im Positiven aus LOL 🙂 🙂 🙂

  7. Anonymous 17. Juli 2013 um 18:08 Uhr - Antworten

    Hallo! Klingt gut – aber was ist mit Tomaten und Histaminintoleranz – dachte die sind ein absolutes No-Go…

  8. Kristine Tine Pfander 29. Juni 2013 um 19:40 Uhr - Antworten

    Also mein Mann und ich fanden es sehr sehr lecker !!!! Gleich mal 4 Portionen eingefroren 😉 Daaaanke !!!

    • Kochtrotz 30. Juni 2013 um 0:34 Uhr - Antworten

      Oh sehr gerne. Na da freu ich mich, dass es gleich so gut gemundet hat. 😉
      Schönes Wochenende Euch.

  9. Maxie Musterfrau 21. März 2013 um 10:56 Uhr - Antworten

    Ist super geworden. Hat aber etwas nach Gulasch geschmeckt, obwohl ich keine Paprka verwendet habe. Ich werde das Rezept das nächste Mal mit Kalbfleisch probieren. Vielleicht braucht’s auch nur ein paar italienische Kräuter und frische Tomatensauce. Ich koch’s auf jeden Fall wieder.

    • Kochtrotz 26. März 2013 um 16:44 Uhr - Antworten

      Hi, also das schmeckt auch ein ganz klein wenig wie Gulasch. Aber in die Ragu-Soße kommen typischerweise auch keine Tomaten oder Kräuter. Kann man aber alles machen wenn es einem so besser mundet 🙂

      Lieben Gruß
      Steffi

  10. Anna Purna 26. Februar 2013 um 16:57 Uhr - Antworten

    Sieht sehr lecker aus. Aus was besteht eigentlich die glutenfreie Pasta?

    Liebe Grüße
    Anna

    • Kochtrotz 26. Februar 2013 um 17:19 Uhr - Antworten

      Hallo Anna,
      Meistens aus Mais- und Reis.
      Es gibt echt gute inzwischen.

      Lieben Gruß
      Steffi

      • Anna Purna 27. Februar 2013 um 7:16 Uhr - Antworten

        Danke. An die guten Reisnudeln habe ich gar nicht gedacht. Mais – nein Danke. Den mag ich nur als Gemüse. lg Anna

  11. Anonymous 26. Februar 2013 um 12:55 Uhr - Antworten

    Hunger!! 😀 ich liebe Ragu …brauch nicht mal Pasta dazu!
    Oh das reimt sich sogar! Danke fürs Rezept

    • Kochtrotz 26. Februar 2013 um 14:35 Uhr - Antworten

      Hallo.
      Sehr gerne geschehen.
      Gutes Gelingen.

      VG steffi

  12. Katharina 26. Februar 2013 um 11:16 Uhr - Antworten

    Absolut! Ragù ist viel köstlicher als die Einheits-Bolo. Danke für den Reminder, das muss unbedingt mal wieder auf den Speiseplan. 🙂

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