Life Changing Cracker – glutenfrei, nussfrei, vegan, fructosearm, low-carb

Während meiner Lernphase für meine Abschlußprüfung als Coach & Facilitator brauchte ich was zum nebenher Essen. Ich kann in solchen Phasen nicht immer Kochen. Da steht mir dann einfach nicht der Sinn nach. Da brauche ich was, was man einfach picken, dippen und essen kann. Also hab ich mir gedacht, mach dir doch „Life Changing Cracker“ oder besser gesagt, „Life Saving Cracker“ 🙂

Das Life Changing Bread liebe ich ja, war mir aber auch zuviel Arbeit für meine Lernphase. Ausserdem dachte ich mir, wäre es eh an der Zeit, ein paar Cracker zu haben, die gut verträglich sind, nicht ganz so kernig wie das Life Changing Bread. Sie sollten auch low carb, glutenfrei und lange aufzubewahren sein. Also diese Cracker halten sich gut 2 Wochen und vermutlich noch deutlich länger. Länger hab ich noch nicht getestet, weil dann waren sie immer alle aufgefuttert 🙂 Die Life Changing Cracker krümeln überhaupt nicht, sind fest und lassen sich gut bestreichen.

Sie sind auch ganz prima jetzt für die Festival-Saison oder auch für Picknicks mit Dipp oder Aufstrich, für die Handtasche als Notfall-Cracker (ich sag doch „Life Saving“ hahaaa), für die Reise, etc. Ach, eigentlich eignen die sich für alles Mögliche. Durch die Kombination von Hanf- und Kokosmehl werden sie auch herrlich aromatisch und würzen könnt ihr sie ganz nach Eurem Gusto, steht auch unten.

Das Rezept ist auch gut geeignet für den Dehydrator, den ich leider nicht besitze 🙂 Irgendwann mal vielleicht. Seufz 🙂

Wegen der Leinsamen und Sonnenblumenkerne würde ich das Rezept nicht als histaminarm bezeichnen. Wenn euch das Rezept zusagt, kann ich bei Gelegenheit noch eine histaminarme Variante entwickeln. Sagt einfach in den Kommentaren Bescheid.

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Im Rezept verwende ich Kokosmehl von Tropicai, das Hanfmehl von Hanf Natur und Gewürze kaufe ich gerne von Azafran:

Life Changing Cracker - glutenfrei, nussfrei, vegan, fructosearm, low-carb
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30 Cracker
VORBEREITUNG
30 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
80 Minuten
RUHEZEIT
15 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal
ZUTATEN
  • 100 g Leinsamen gold oder braun
  • 35 g Chiasamen
  • 800 - 900mlWasser
  • 100gestrichene TLSonnenblumenkerne
  • 100g Kürbiskerne
  • 100gHanfsamen geschält
  • 200 g Kokosmehl
  • 50g Hanfmehl
  • 2TLIngwerpulver gemahlen siehe unten
  • 0.5TLKardamom siehe unten
  • 0.5TLGaram Masala siehe unten
  • 1StückBackpapier
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Die Gewürze könnt Ihr nach eigenem Gusto variieren. Nehmt was ihr da habt und gut vertragt. Ihr könnt sie auch weglassen und nur etwas Salz nehmen.
Ich wollte für mich eine salzfreie Variante haben.

Die Menge ergibt 2 Backbleche und circa 90 Stück à 4 x 4 cm.

ZUBEREITUNG
  1. 1. Leinsamen und Chiasamen in 400 ml Wasser für 10 - 15 Minuten einweichen.
    Die Masse dickt an und das ist gut so.

    Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Hanfsamen im Mixer mahlen. Bei schwächeren Mixern einfach kleinere Portionen nach und nach mixen.

    Alle trockenen Zutaten mischen und anschließend zum Leinsamen-Chia-Mix geben.

    Grob vermischen und nach und nach Wasser zugeben. Der Teig ist recht fest und kompakt. Je nach Mehl, braucht es mehr oder auch etwas weniger Wasser. Ich habe den Teig von Hand gerührt, mit dem Handrührgerät und Knethaken oder der Küchenmaschine ist es halt weniger sportlich - hihi :)
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    Jetzt jeweils die Hälfte des Teiges gleichmäßig auf je einem Backpapier verteilen und glatt streichen. Das geht am besten mit einem Silikonschaber (siehe Foto). Der Teig soll aufgestrichen circa 0,5 cm dick sein.
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    Den Teig mit einem Messer im Abstand von 4 cm horizontal und vertikal einschneiden. Das ergibt dann später die Bruchkanten. Ihr könnt natürlich auch andere Größen schneiden, z. B. für Knäckebrot.
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    Ich verwende immer Bleche mit Löchern am Boden, müsst Ihr aber nicht. Solche hier:
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    Jetzt ein Blech oben und eins unten in den Backofen schieben und bei 120 Grad Umluft 40 Minuten backen. Dann die Bleche tauschen und das Oberste nach unten einschieben und das Unterste nach oben.

    Bei dieser Gelegenheit wende ich die "Cracker-Platte". So geht das Backen deutlich schneller. Dazu lege ich einfach ein Backpapier auf die obere Seite und ein entsprechend großes Brett (oder weiteres Backblech) auf und wende sie so. Danach ziehe ich das Backpapier vorsichtig ab. Das musst Du aber nicht! Die Cracker backen auch ungewendet gut durch, kann nur etwas länger dauern.
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    Noch einmal 40 Minuten auf 120 Grad Umluft backen. Nach der Zeit kontrollieren, ob die Cracker-Platte schon „hart“ gebacken ist. Ansonsten noch 15 Minuten bei 140 Grad backen. Sie sollen schön knsuprig werden. Danach im Backofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen.

    Die Cracker an den Bruchkanten brechen und in einer Box (kein Plastik) aufbewahren.
    Sie halten sie viele Tage (Mindestens 2 Wochen).
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