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Klassischer Käsekuchen | glutenfrei und laktosefrei

Ihr habt beim „REWE frei von“ Voting entschieden: ein klassischer Käsekuchen soll es werden!

Der Beitrag klassischer Käsekuchen
enthält Werbung für „REWE frei von„. 

Das war ein knappes Rennen, das Ihr Euch da geliefert habt. Vor kurzem konntet Ihr aus der TOP5 Liste aller Eurer glutenfreien und laktosefreien Rezeptwünsche abstimmen. Mit nur einem Prozent Vorsprung hat der klassische Käsekuchen gewonnen. Also habe ich mich die letzten Tage drangemacht und mein Rezept für einen klassischen Käsekuchen mit den „REWE frei von“ Produkten entwickelt. Das folgende Rezept ist wie versprochen glutenfrei und laktosefrei.

klassischer Käsekuchen | glutenfrei | laktosefrei | Käsekuchen wie bei Oma

Als ich Eure Rezeptewünsche ausgewertet habe, war ich selbst ganz erstaunt, dass ich noch kein Rezept eines klassischen Käsekuchens wie von Oma auf meinem Blog veröffentlicht habe. Aber umso besser passte ja Euer großer Wunsch. Viele Familien haben ihre eigenen, über Generationen, gepflegte Käsekuchen-Rezepte. So auch wir 🙂 . Über die Jahre habe ich einige Zutaten geändert. Zum Beispiel verwende ich kein Puddingpulver mehr in meinem klassischen Käsekuchen. Seit Jahren nehme ich Stärke, echte Vanille und Puderzucker anstatt normalem Zucker. Was womöglich auch etwas anders ist, ich verwende für meinen Käsekuchen keine Saure Sahne, sondern laktosefreie Schlagsahne. Ich finde, sie macht die Käsekuchenmasse noch cremiger und lockerer.

klassischer Käsekuchen | glutenfrei | laktosefrei | Käsekuchen wie bei Oma

Was eventuell auch neu für Euch ist, ich verarbeite den Mürbeteig nach einer kurzen Ruhephase bei Raumtemperatur direkt und lasse ihn nicht erst für 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. Meiner Meinung nach, ist der glutenfreie und laktosefreie Mürbeteig so deutlich besser zu verarbeiten. Ich rolle ihn auch gar nicht erst aus. Wie ich das so mache, beschreibe ich Euch unten in den Rezeptschritten.

Meine wichtigsten Tipps für einen tollen glutenfreien und laktosefreien Käsekuchen:

  • Einen klassischen Käsekuchen backt man am besten am Vortag. So kann er gut durchziehen und schmeckt noch besser.
  • Backt den klassischen Käsekuchen nie mit Dampf, solltet Ihr einen Dampfbackofen haben. Die Käsekuchenmasse steigt zu schnell nach oben und fällt dann leider wieder in sich zusammen.
  • Den Käsekuchen wie bei Oma lieber langsam und bei niedriger Temperatur backen. So wird er auch nicht zu schnell dunkel.
  • Mein Rezept sieht kein Wasserbad vor, damit der Käsekuchen oben nicht aufreißt oder gar in der Mitte einsackt. Ein Messer tut’s auch. Ich erkläre im Rezept wie es geht.
  • Beim klassischen Käsekuchen werden verschiedene Bräunungsgrade geliebt. Manche mögen ihn sehr hell, andere goldbraun und wieder andere, so wie wir, mögen ihn oben schon etwas brauner. Schaltet Euren Backofen dann ab, wenn der Kuchen den gewünschten Bräuungsgrad erreicht hat. Den Rest habe ich im Rezept beschrieben.
  • Wollt Ihr die Hühnereier durch andere Eier ersetzen? Ich habe eine Tabelle für verschiedene Eisorten und deren Mengen erstellt.
  • Verwendet Ihr Margarine? Achtet beim Kauf darauf, dass keine Milchbestandteile enthalten sind.
  • Butter enthält sehr wenig Laktose und wird oft gut vertragen. Ihr Eure Toleranzgrenze selbst am besten.
  • Nicht das weiße Fruchtfleisch der Zitrone abreiben. Das ist bitter.
  • Wer mag gibt zum klassischen Käsekuchen noch 80 g Rum-Rosinen oder auch 100 g Früchte (z.B. Himbeeren oder Mandarinen) hinzu.
  • Käsekuchen kann man sehr gut einfrieren. Ich friere immer einzelne Stück ein. Die sind dann sehr schnell aufgetaut, wenn einen der Käsekuchen-Jieper überkommt 😉 .

Die Zutaten dieses Rezepts sind an die Produkte von „REWE frei von“ angepasst. Verwendet Ihr die Zutaten, müsst Ihr nichts justieren.

klassischer Käsekuchen | glutenfrei | laktosefrei | Käsekuchen wie bei Oma

 

Klassischer Käsekuchen | glutenfrei und laktosefrei

klassischer Käsekuchen | glutenfrei | laktosefrei | Käsekuchen wie bei Oma
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Einfaches Rezept für einen klassischen Käsekuchen, der glutenfrei und laktosefrei ist. Ich verrate Euch viele Tipps und Tricks, damit der Kuchen gelingt.
MENGE
1 Kuchen
VORBEREITUNG
25 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
65 Minuten
RUHEZEIT
5 Stunden
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

ZUTATEN MÜRBETEIG:
  • 350g"REWE frei von" glutenfreie Mehlmischung
  • 1PriseSalz
  • 1gestr. TLBackpulver (o. Weinsteinbackpulver)
  • 100gPuderzucker
  • 1StückHühnerei Gr. L (s. a. Artikeltext oben)
  • 120gkalte Margarine (o. laktosefreie Butter)
  • 40mlkaltes Wasser
ZUTATEN KÄSEKUCHENMASSE:
  • 1StückBio-Zitrone, davon Zitronenabrieb und Saft
  • 4Stück Hühnereier Gr. L
  • 1PriseSalz
  • 200 ml"REWE frei von" H-Schlagsahne (gekühlt)
  • 200gPuderzucker
  • 150 gweiche Margarine (o. laktosefreie Butter)
  • 60gSpeisestärke
  • 1StückVanilleschote davon das Mark (o. 1 TL Vanilleessenz)
  • 1.000g"REWE frei von" Speisequarkzubereitung Magerstufe
SONSTIGE ZUTATEN:
  • 1BlattBackpapier
  • 1TLMargarine für die Form
  • 1rundeSpringform ø 26 cm

ZUBEREITUNG

ZUBEREITUNG MÜRBETEIG:
  1. 1. Die trockenen Zutaten in der Rührschüssel vermischen. Alle weiteren Zutaten zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teigballen kneten. Je nach Gerät muss der Mürbeteig noch kurz von Hand durchgeknetet werden.
  2. 2. Den Mürbeteig noch circa 10 Minuten in der Rührschüssel ruhen lassen. Er wird fester.
  3. 3. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder der Form sehr gut fetten, vor allem nach oben hin.
  4. 4. Mit den Händen Teigstücke abnehmen und diese in die Form drücken. Auf diese Art und Weise die komplette Springform samt Wände auskleiden. Mit einem Messer noch den Rand ob ringsum gerade schneiden.
  5. 5. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mürbeteig samt Form kühl stellen.
  6. 6. Den Backofen auf 165 °C Ober-/Unterhitze oder 150 °C Heißluft vorheizen.
ZUBEREITUNG KLASSISCHER KÄSEKUCHEN:
  1. 1. Die Eier trennen und das Eigelb beiseite stellen.
  2. 2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz auf hoher Stufe steif schlagen und ebenfalls beiseite stellen. Hierfür die Schneebesen des Handrührgeräts oder Küchenmaschine nehmen. 

    TIPP: Darauf achten, dass die Schüssel fettfrei ist, sonst wird der Eischnee nicht steif.
  3. 3. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. 4. Die Eigelbe mit der weichen Margarine und dem Puderzucker mit den Schneebesen der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe schaumig rühren. Anschließend Mark der Vanilleschote, Speisestärke und Zitronensaft unterrühren, so dass alles gut verrührt ist.
  5. 5. Hat der Quark Molke angesetzt, diese bitte abschütten. Jetzt den Quark bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren bis alles gut verteilt ist. Danach auf mittlerer Geschwindigkeit für eine Minute rühren.
  6. 6. Als letztes noch Zitronenschalenabrieb, Sahne und Eischnee von Hand mit dem Schneebesen unterheben.
  7. 7. Die Form mit dem Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und die Füllung langsam einfließen lassen. Die Füllung mit dem Küchenschaber oder Löffelrücken noch etwas glatt streichen.
  8. 8. Der klassische Käsekuchen wird nun circa 65 Minuten auf mittlerer Stufe gebacken.
  9. 9. Nach 25 Minuten Backzeit wird der Käsekuchen kurz aus dem Ofen genommen. Mit einem scharfen Messen circa 1 cm tief rings um zwischen Mürbeteig und Käsemasse entlang fahren und einschneiden.
    TIPP: Das verhindert das extreme Reißen der Oberfläche.

  10. 10. Dann wird der Käsekuchen wieder in den Ofen gegeben und zu Ende gebacken. Den Kuchen bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen.
  11. 11. Ist der Käsekuchen zu Ende gebacken, nicht aus dem Ofen nehmen. Den Ofen abschalten, Kuchen im Ofen lassen und dort langsam auskühlen lassen.
    TIPP: Wer es eilig hat, kann die Backofentür einen Spalt öffnen und eventuell ein Küchentuch einklemmen.
  12. 12. WICHTIG: Den Kuchen erst aus der Form lösen, wenn er vollständig abgekühlt ist. Dann kann er auf eine Kuchenplatte gegeben werden.
  13. 13. Wird der klassische Käsekuchen am Vortag gebacken, ruht er am besten über Nacht im Kühlschrank und wird circa 2 Stunden vor dem Genuss herausgenommen.
  14. 14. Je nach Lust und Laune kann der klassische Käsekuchen noch dekoriert werden.

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9 Kommentare

  1. […] Let the cake cool completely, before eating. Ideally let it rest inside the oven (thanks for the tip Steffi, from Kochtrotz – you can find her gluten-free cheese cake, here.) […]

  2. Daniela 16. Juli 2019 um 14:25 Uhr - Antworten

    Kann ich das Rezept auch für einen Zupfkuchen benutzen?
    Also mehr Teig machen und diesen mit Kakao schokoladig machen?

    Oder gibt es für einen Zupfkuchen vielleicht noch ein eigenes Rezept? *ganze lieb guck*

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Kochtrotz 16. Juli 2019 um 15:13 Uhr - Antworten

      Liebe Daniela,
      das Rezept hier würde ich nich für Zupfkuchen hernehmen. Nach dem Sommer habe ich Zupfkuchen auf dem Plan. Das dauert aber noch ein wenig.
      Viele Grüße
      Steffi

  3. Susanne 15. Juli 2019 um 10:48 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Da ich auf Zucker verzichten muss und auch keine Xucker o.ä. verwenden darf ist meine Frage – kann ich den Zucker durch Kokosblütenzucker oder Ahornsirup ersetzen? Und wenn ja wieviel müsste ich dann davon nehmen?

    • Kochtrotz 16. Juli 2019 um 12:15 Uhr - Antworten

      Liebe Susanne,
      ich mache dieses Rezept seit Jahren nur mit Zucker und Puderzucker. Bei Käsekuchen bleibe ich klassisch und zuckerhaltig. Leider kann ich Dir nicht sagen, wie der Kuchen mit Zucker-Alternativen gelingt. Tut mir leid.
      Viele Grüße
      Steffi

  4. Bille 14. Juli 2019 um 18:41 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,,,
    danke,für das Rezept,,,werde es nächste Woche nach backen,,,da meine Tochter zu Besuch kommt,,
    Kann man deine Rezepte nicht bei Pinterest speichern??? Habe keinen Link gefunden,,
    LG Bille

    • Kochtrotz 16. Juli 2019 um 12:14 Uhr - Antworten

      Liebe Bille,
      doch kannst Du, meine Rezepte spiele ich immer auf Pinterest ein. Das ist ein Pin für den Käsekuchen.
      Viele Grüße
      Steffi

  5. Caro 13. Juli 2019 um 10:35 Uhr - Antworten

    Danke für deine vielen tollen Rezepte! Allerdings hast du dies hier bei den Schlagwörter als „eifrei“ angegeben, ich denke, dass das ein Versehen war? Wollte ich nur kurz drauf hinweisen …

    • Kochtrotz 13. Juli 2019 um 10:40 Uhr - Antworten

      Liebe Caro,
      das ist schon von mir beabsichtigt. Im Artikeltext steht ein Hinweis zum Austausch der Hühnereier.
      Danke für Deine Aufmerksamkeit und viele Grüße
      Steffi

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