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Brotchips selber machen | auch glutenfrei, hefefrei und low-carb

Brotchips selber machen | auch glutenfrei

Brotchips selber machen

Wir alle kennen es, ein Brot oder Brötchen sind nicht perfekt gelungen, aber zu schade zum wegwerfen. Mal ist sind auch Brot oder Brötchen übrig geblieben oder sogar vergessen worden und schon etwas ausgetrocknet. Klar, man kann immer Paniermehl machen, doch wer braucht so viel Paniermehl? Brotchips selber machen ist ganz einfach und auf jeden Fall eine sehr schmackhafte Variante für altes oder eben nicht perfekt gelungenes Brot.

Gerade in Zeiten wo so viel weggeworfen wird, finde ich es wichtig, etwas dagegen zu unternehmen. Brotchips kannst du auch kaufen. Doch die selbst gemachten schmecken besser, du weiß was drin ist und es wird nichts weggeworfen.

Brotchips selber machen – aus normalem, glutenfreien, hefefreien oder auch anderen Brot- und Brötchensorten.

Egal warum du gerade Brot- oder Brötchenreste hast, du kannst daraus ganz einfach Brotchips selber machen. Die Brotchips gelingen mit normalem (glutenhaltigen) Brot und Brötchen, mit glutenfreien Backwaren, mit low-carb Brot oder Brötchen aber auch mit hefefreien, herzhaften Backwaren.

Manches Mal gelingen neue Backrezepte nicht beim ersten Mal. Sie trocknen schnell aus, sind nicht richtig aufgegangen, etc. Das kennen viele von uns sehr gut. Unsere ersten glutenfreien Brote waren vermutlich alle nicht so der Bringer. Macht nichts, Brotchips selber machen ist die Lösung! Die schmecken supergut und du kannst dir selbst die Geschmacks- und Gewürznoten aussuchen.

Brotchips selber machen | auch glutenfrei

Die Chips aus Brot halten sich sehr lange

Deine selbst gemachten Brotchips halten sich quasi ewig wenn du sie richtig aufbewahrst. Die Brotchips müssen vollständig trocken sein und lassen sich am besten in einem Glas- oder Metallbehälter mit Deckel aufbewahren. Den Deckel kannst du lose auflegen oder auch fest verschließen. Für das Aroma der Brotchips ist es von Vorteil, du verschließt den Behält. Ich bewahre meine in einem großen Bügel- oder Einmachglas auf. Das hat circa 3 Liter. Die Brotchips haben nämlich ordentlich Volumen. Bitte nicht in Plastikbehältnissen aufbewahren.

Der perfekte Snack für unterwegs

Wir Menschen, die entweder nicht alles essen können oder sich für einen speziellen Ernährungsstil entschieden haben, sorgen vor wenn wir unterwegs sind. Da sind die selbst gemachten Brotchips perfekt. Sie sind leicht, gut in einer kleinen Box zu transportieren und vielseitig. Unterwegs kannst Du immer noch einen Dip und etwas Gemüse kaufen und die Brotchips eintauchen. Du magst auf Reisen etwas knabbern? Brotchips sind eine gute Lösung. Sie dürfen übrigens auch ins Handgepäck und im Flugzeug gegessen werden. So hast Du auch auf Reisen dein eigenes, verträgliches Brot dabei.

Alle lieben Brotchips, sie sind so vielseitig

Ich habe immer im Brotchips im Haus. Kommen unerwartet Gäste und ich habe kein Brot da, Brotchips kommen immer gut an. Sie sind lecker zur verschiedenen Vorspeisen wie Antipasti, Salaten und Suppen, aber auch zur Käseplatte. Sie können aber auch einfach so gesnackt werden zu einem Glas Wein am Abend oder auch zur Saftschorle oder Tee. Brotchips selber machen lohnt sich, finde ich.

Brotchips selber machen | auch glutenfrei

Du bestimmst den Geschmack

Du kannst die Brotchips einfach mit etwas Salz und Öl selber machen. Du kannst aber auch noch Kräuter, Gewürze oder aromenreiche Öle wie zum Beispiel Sesamöl zugeben. Hier kannst du kreativ sein. Auch eine leicht süßliche Note kann toll schmecken. In meinem Rezept unten zeige ich Dir eine Variante mit Rosmarin, Honig und Salz.

Sehr gut schmeckt auch eine leichte Currynote, etwas Paprikagewürz oder ein wenig Ras el Hanout, dann bekommen sie eine orientalische Note. Ja nach Lust, Laune und Verträglichkeit, kannst Du die Brotchips würzen.

Brotchips selber machen | auch glutenfrei

Backofen oder Dehydrator | beides geht

Die Brotchips können Dörrgerät einfach trocknen lassen. Das geht sehr gut. Je nach dicke der Scheiben und Temperatur beim Trocknen dauert der Vorgang 4 – 12 Stunden. Wer keinen Dehydrator besitzt, nimmt den Backofen. Das klappt bestens. Ich selbst backe sie meist im Backofen für 160 °C für 30 Minuten, nutze dann die Restwärme des Ofen und gebe sie später in den Dehydrator. So habe ich Röstaromen und das Beste aus beiden Welten.

In meinem Rezept beschreibe ich beide Methoden.

Eine Brotschneidemaschine ist praktisch, muss aber nicht

Ich selbst schneide mein altes Brot immer mit der Brotschneidemaschine. Das ist eine sehr praktisches Sache und die Scheiben werden sehr gleichmäßig. Seit vielen Jahren (mindestens 15 Jahre) habe ich eine Maschine von Graef *,  die mir sehr gute Dienste leistet. Die Investition damals hat sich mehr als gelohnt. Ich schneide damit auch Gemüse hauchfein, Knödelbrot wird damit geschnitten und alles was mir so unterkommt. Inzwischen gibt es ein Nachfolgemodell, eh klar nach so vielen Jahren ;).

Tipp ohne Brotschneidemaschine: Hast du keine Brotschneidemaschine, dann nimm ein großes scharfes Messer. Schneide das Brot erst in circa 5 cm große Stücke. Von diesen Stücken schneidest du dann Scheiben von 1,5 – 2 mm Dicke ab. Dicker sollten die Scheiben nicht sein, sonst lassen sie sich sehr schlecht kauen hinterher.

Brotchips sind ein wunderbares Geschenk aus der Küche

Hab ich nicht schon gesagt, wie vielseitig die selbst gemachten Brotchips sind? Sie sind auch ein wunderbares Geschenk aus der Küche. Einfach in eine schöne Tüte geben, mit einem tollen Band und vielleicht noch einem Sticker dekorieren, schon ist das kleine Mitbringsel fertig. Hihi, jetzt hast du immer kleine Geschenke aus der Küche im Haus. Sehr praktisch oder?

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Brotchips selber machen | auch glutenfrei

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Brotchips selber machen auch glutenfrei

Brotchips selber machen | auch glutenfrei
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Brotchips selber machen ist eine tolle Methode, um trockenes Brot oder Brötchen noch weiter zu verarbeiten. Die Menge im Rezept ist für 400 g Altbrot und kann beliebig verändert werden.
MENGE
1 Portion
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
110 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 400 gAltes Brot oder Brötchen
  • 2ELÖl
  • 1ELgröberes Salz (ich nehme Salzflakes oder Steinsalz)
  • 1ELHonig (optional und nicht vegan)
  • 2ZweigeRosmarin (optional)
  • 1Stückgroße Schüssel mit Deckel
  • 2StückBackpapier (optional)
  • 4StückKüchenkrepp (optional)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Welches Öl?
Nimm das Öl das du verträgst und magst. Rapsöl ist sehr lecker, aber auch Olivenöl. Sesamöl kann auch mit anderem Öl gemischt werden. Sehr gut schmecken auch Haselnussöl und Walnussöl.

Aromaten und Kräuter:
Am besten nur naturbelassenes Salz verwenden und am besten auch etwas gröberes Salz. Ich verwende nur noch Steinsalz. Hier habe ich geschrieben warum.

Gewürze aller Art machen sich toll in den Brotchips. Es reichen 1/4 - 1/2 TL Gewürz. Das Gewürz wird mit dem Öl gemischt, damit es sich gleichmäßiger verteilt. Thymian finde ich sehr passend für die Brotchips.

Kräuter können frisch oder getrocknet verwendet werden. Die frischen Kräuter von den Stängeln zupfen und fein hacken.

Wenn du eine süßliche Note magst, dann kannst Du auch Ahornsirup und Dicksäfte verwenden. Die sind alle nicht fructosearm! Ich fand bei mir Rosmarin und Honig sehr passend.

Wenn du eine säuerliche Note bevorzugst, kannst du 1 TL Apfelessig oder Balsamico zufügen und mit Öl mischen. Achtung, die wären dann nicht histamin- und nicht fructosearm.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Das Brot vierteln oder achteln, je nachdem wie groß du die Brotchips haben möchtest. Brötchen am besten halbieren. Dann entweder mit der Brotschneidemaschine oder von Hand mit einem großen Messer Scheiben von der Dicke 1,5 mm schneiden.
  2. 2. Frische Kräuter fein hacken.
    Kräuter, Öl, ggf. Honig und ggf. Gewürze vermischen.
  3. 3. Je der Brotscheiben, Ölmischung und Salz in die Schüssel geben. Dann die andere Hälfte Brotscheiben, Ölmischung und Salz darauf geben. Deckel auflegen, verschließen und die Schüssel schütteln, es soll sich alles gut verteilen. Die Schüssel in alle Richtungen drehen, bis sich alles gut verteilt hat.
  4. 4. IM BACKOFEN:
    2 Backbleche mit Backpapier auslegen und die Brotscheiben locker darauf verteilen. Es sollen nicht zu viele aufeinander liegen.
    IM DEHYDRATOR:
    Die Brotscheiben auf mehrere Einschübe locker verteilen.
    Danach die gewünschte Dörrtemperatur einstellen und so lange dörren lassen, bis die Scheiben vollständig getrocknet sind.
  5. 5. IM BACKOFEN:
    Beide Bleche mit etwas Abstand in den Backofen geben.
    15 Minuten bei 160 °C Umluft backen, dann wenden und erneut 15 Minuten backen.
    Temperatur auf 140 °C reduzieren, weitere 15 Minuten backen. Dann die Brotscheiben wieder wenden und weitere 15 Minuten backen. Am besten die Bleche in der Höhe tauschen.
    Jetzt die Temperatur auf 120 °C reduzieren und circa 60 Minuten backen. Dabei werden die Chips alle 20 Minuten gewendet. Je nach Backofen kann der Vorgang auch kürzer oder länger dauern. Die Brotscheiben müssen vollständig getrocknet sein.
    TIPP: Du magst Röstaromen, möchtest aber trotzdem dein Dörrgerät verwenden? Dann gib die Brotscheiben die ersten 30 Minuten in den Backofen. Schalte ihn ab, lass die Scheiben drin bis der Ofen erkaltet ist. Danach gibst du die Brotchips in den Dehydrator und trocknest sie dort vollständig.
  6. 6. Küchenkrepp (oder Küchentücher) ausbreiten, die Brotchips darauf verteilen und das restliche Öl aufsaugen lassen.
  7. 7. Sobald die Brotchips vollständig abgekühlt sind, können sie in ein großes Glas gegeben und verschlossen werden. Sie halten sie Monate!

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12 Kommentare

  1. […] die hübschen Päckchen hat Uwe Zucchini auf dem Gemüsehobel “gesliced”. Brotchips selber machenvon Steffi Grauer, KochTrotzSteffi zeigt wie einfach man Brotchips selber machen kann. Sie hat […]

  2. zorra 8. Februar 2018 um 12:02 Uhr - Antworten

    Boah, die sehen so köstlich aus! 15 Jahre hast du deine Graef schon, Wahnsinn! Danke fürs Mitslicen!

    • Kochtrotz 8. Februar 2018 um 12:24 Uhr - Antworten

      Hihi ja! Spricht für die exzellente Qualität. 😁

  3. Maren 2. Februar 2018 um 13:58 Uhr - Antworten

    Hallöchen! Das ist ja mal eine sehr coole Idee! Ich liebe es ja, diese salzigen Brotchips zu snacken, aber kcal-mäßig sind die ja nicht so ganz ohne :O :D…vielleicht wäre das hier dann wenigstens mal eine gesündere Variante! Momentan bin ich noch in nem hotel welschnofen und habe leider keine Küche zur Verfügung, aber wenn ich wieder daheim bin, gehts los! :)…Danke für den Denkanstoß und ganz viele liebe Grüße! Maren 😉

    • Kochtrotz 3. Februar 2018 um 13:39 Uhr - Antworten

      Aber gerne doch liebe Maren 💛. Noch einen schönen Urlaub und viele Grüße Steffi

  4. Astrid 30. Januar 2018 um 17:16 Uhr - Antworten

    Oh, sorry! Wie ist es denn hier mit den Ölen, die Mann nicht erhitzend soll? Z.B. Walnussöl?

    • Kochtrotz 30. Januar 2018 um 17:20 Uhr - Antworten

      Also ich habe welche, die kann man erhitzen. Wenn es jedoch extra auf der Flasche steht, dann würde ich es nicht verwenden oder mit einem anderen mischen. Viele Grüße Steffi

  5. Astrid 30. Januar 2018 um 17:13 Uhr - Antworten

    Lieber

  6. Anja 21. Januar 2018 um 18:40 Uhr - Antworten

    Tolle Idee! Das werde ich gleich mal ausprobieren. Bleiben die Brotchips auch in einer Blechdose “frisch“. LG Anja

    • Kochtrotz 21. Januar 2018 um 22:53 Uhr - Antworten

      Ja liebe Anja, eine Blechdose ist auch sehr gut geeignet. Viele Grüße Steffi

  7. Anke 21. Januar 2018 um 17:21 Uhr - Antworten

    Die Brotchips sehen lecker aus. Sowas haben wir früher auf dem Grill gemacht. Mit heftig viel Knoblauch.
    Viel Spass damit, die kommen in jeglicher Variante gut. LG Anke

    • Kochtrotz 21. Januar 2018 um 22:52 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, oh ja – vom Grill schmecken die auch super. Viele Grüße Steffi

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