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Apfelkuchen mal anders – mit 5 Zutaten – ohne Milchprodukte – optional glutenfrei

Ein sehr leckerer Apfelkuchen mit wenigen Zutaten

Heute morgen bin ich aufgestanden und habe entdeckt, dass meine selbst geernteten Äpfel schon anfangen zu faulen. Also schnell die guten Äpfel aussortiert und überlegt, was ich mit den Guten anstelle. Mir war noch nicht nach großen Aktionen und auch nicht nach Rezepte „studieren“. Also dachte ich mir so, dann mach mal dein eigenes Rezept und nimm nur ganz wenige Zutaten und mach was total einfaches, was aber optisch voll was hermacht – LACH. Vor allem wollte ich auch ein Apfelkuchen-Rezept haben, das mit egal welcher Mehlsorte klappt. Hier könnt ihr also glutenfreies Mehl (Universalmehl oder für Kuchen), Dinkelmehl oder auch Weizenmehl nehmen (Achtung, beide sind glutenhaltig). Ich selbst habe Reismehl verwendet. Die Menge bleibt immer die Gleiche und der Apfelkuchen klappt immer. Cool oder?

Überlegt und getan. Herausgekommen ist dieser Apfelkuchen. Ich habe eine Ciabatta-Form genommen. Die habe ich gestern für kleines Geld in Berlin gekauft (5 €). Schon als ich sie sah, dachte ich: Du, meine liebe Form bist echt super, aber nicht nur für Ciabatta, sondern auch für Kuchen.  Ihr könnt natürlich auch eine Kastenform nehmen, das geht genauso gut. Wenn Ihr den Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt und ein paar Apfelstücke auflegt, dann bleibt Ihr tatsächlich bei 5 Zutaten. Ansonsten kommt der Guss dazu.
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Oh Wunder!

Dieses Jahr ist das erste Jahr, in dem ich Äpfel wieder wirklich gut vertrage. Sie waren lange meine schlimmsten Feinde. Aber, jetzt klappt’s wieder mit uns. Äpfel haben ein ungünstiges Fructose-Glucose-Verhältnis, enthalten zusätzlich Sorbit und oft lösen sie auch noch Allergien aus.
Für alle Apfel-Allergiker ist die Sorte „Santana“ möglicherweise eine Lösung. Sie wurde extra für Apfel-Allergiker gezüchtet. Hilft leider nicht bei Fructose- und Sorbit-Intoleranz. ABER – Ihr könnt den Kuchen auch mit anderem Obst backen. Es eignen sich alle Obstsorten, die man in Scheiben schneiden kann.

TIPP: Sehr gut verträglich sind die „Klaräpfel“. Sie haben bereits im Juli Saison und werden bei Kreuzallergien häufig sehr gut vertragen.

Im Teig sind Hühnereier verbacken. Vertragt Ihr keine Hühnereier, so könnt Ihr auch Wachtel- oder Gänseeier verwenden. Ei-Ersatz-Pulver klappt sicherlich auch, da bin ich aber nicht wirklich erfahren, da ich es so gut wie nie verwende. Mit Wachel- oder Gänseeiern wird der Kuchen auch histaminarm.

 

Apfelkuchen mal anders - mit 4 Zutaten - ohne Milchprodukte - optional glutenfrei

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Ein einfacher und sehr leckerer Apfelkuchen mit wenigen Zutaten. Der schmeckt immer und ist schnell gemacht.
MENGE
12 Stück
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
35 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 450 g Äpfel circa (100für den Guss)
  • 1 - 2ELZimt-Zucker (optional)
  • 3StückEier Gr. M
  • 80 g Puderzucker oder andere Streusüße
  • 100g Mehl glutenfrei (z. B. Reismehl)
Optional
  • 1TLFett für die Form
  • 1-2ELPaniermehl (glutenfrei) für die Form
Optional Puddingguss
  • 2ELPuddingpulver Vanille
  • 1ELPuderzucker
  • 1ELWasser
  • 200ml(Pflanzen)Milch
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Die 3 Hühnereier könnt Ihr ersetzen durch:
15 Wachteleier oder 1 - 2 Gänse- oder Enteneier (kommt auf deren Größe an).

Mehl: 
Wie oben schon geschrieben, es ist völlig egal welches Mehl ihr nehmt. Ich hatte Komeko Pastry, das ist ein super gutes glutenfreies Mehl. Nicht ganz günstig, aber einfach toll!
Der Kuchen klappt auch mit glutenfreiem Universalmehl, glutenfreiem Mehl für Kuchen und Kekse und dabei ist es echt egal welche Marke. Oder eben mit glutenhaltigen Mehlen wie Dinkel- oder Weizenmehl.

Zimt-Zucker: Ich hatte noch ne Mischung Zimt-Zucker hier die weg muss. Müsste ihr aber auch nicht nehmen. Reiner Zucker klappt auch oder Rohrzucker.

Form: Wenn Ihr keine Ciabatta-Form habt, einfach eine kleinere Kastenform (circa 17 cm Länge), mit der klappt es super oder halt ne andere, hitzebeständige Form oder auch Schüssel. Ne längliche Glasform in der Größe geht auch. Bei größeren Formen müsst Ihr möglicherweise die 1,5 fache Menge vom Rezept nehmen.

Paniermehl: Ich habe meine Form weil sie noch nicht eingebacken ist und nagelneu etwas gefettet und mit Paniermehl ausgelegt. Je nach Form müsst Ihr noch nicht mal fetten.

Puddingguss: Kann man machen, muss man aber nicht. Schmeckt aber super lecker :) Ihr könnt jede Milch dafür nehmen. Ich hatte Mandelmilch. Ansonsten reicht es auch auch, den Kuchen mit Puderzucker zu bestäuben.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Das Aufwändigste am Kuchen sind die Äpfel zu schälen und in Schnitze zu schneiden :) Also fang damit an. Wenn Du den Puddingguss machst, brauchst Du circa 450 g Äpfel, ansonsten nur 350 g.

    Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in schmale Schnitze / Scheiben schneiden. So wie auf dem Foto.
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    Äpfel in eine Schale geben und 1 EL Zimt-Zucker unterschmischen.

    Die Kuchenform vorbereiten, ggf. fetten und mit Paniermehl auskleiden. Alle weiteren Zutaten abwiegen. 15 Apfelschnitze und etwa weitere 100 g für den Guss beiseite stellen.

    Mit den Apfelschnitzen den Boden und die Wände der Form auskleiden.
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    Jetzt Eier trennen. Eischnee mit 1 Prise Salz aufschlagen. Sobald er steif ist, den Puderzucker dazugeben und noch einem 30 - 60 Sekunden aufschlagen.

    Ab jetzt von Hand weitermachen. Bitte nicht mehr mit der Küchenmaschine, sonst wird der Teig nix.

    Mit dem Rührbesen oder Spatel die Eigelbe unter den Eischnee heben und dann das Mehl darüber sieben und auch unterheben. Das Mehl muss gesiebt werden, das ist wichtig. Ich nehme dafür ein Haarsieb. Jetzt ist der Teig schon fertig.
    Etwa 2/3 des Teiges vorsichtig auf den eingelegten Äpfeln in der Form verteilen.
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    Dann die Apfelstücke in den Teig eindrücken, ein paar für die oberste Schicht übrig lassen.
    Den Rest Teig darüber verteilen und den Rest der Apfelschnitze auflegen und eindrücken. Drückt sie ruhig etwas mehr ein, als auf dem Foto zusehen.
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    Bei 160 Grad Umluft circa 35 - 40 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe, da jeder Backofen anders backt.
    Den Kuchen aus dem Ofen holen, circa 10 Minuten ruhen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Dann noch einmal 5 Minuten warten und die Form vorsichtig abziehen.

    Jetzt entweder den Puddingguss machen oder sobald der Kuchen erkaltet ist, mit Puderzucker bestäuben.

    Für den Puddingguss die 100 g Äpfel mit 1 EL Wasser bei milder Hitze für 5 Minuten weichkochen. Währendessen 2 EL Puddingpulver mit 1 EL Puderzucker und 200 ml (Pflanzen)Milch verrühren. Sobald die Stücke weich sind, zu Mus pürieren und mit dem Pudding-Milch-Gemisch noch einmal aufkochen und für eine Minute köcheln lassen.

    Kuchen auf eine Platte geben.
    Den Puddingguss mit einem Löffel auf den Kuchen geben, so dass er an den Seiten herunterläuft. Als letztes noch die Apfelstücke auf dem Kuchen dekorieren und nach Wunsch mit Zimt-Zucker bestreuen. FERTIG :)

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43 Kommentare

  1. Angela 26. Oktober 2015 um 15:06 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    habe gestern deinen Apfelkuchen gebacken mit ein paar kleinen Änderungen – er ist die Wucht!
    Hier meine Update-Rezept:
    – Äpfel in Zimt über mehrer Stunden eingelegt
    – 75g Weizenvollkornmehl
    – 25g Buchweizenmehl
    – drei Eigelbe 5 MInuten schaumig gerührt, den Eischnee untergehoben, Mehl mit einem TL Weihenstein Backpulver eingesiebt und alles vorsichtig verrührt.
    – Zusätzlich mit 2 TL Gewürzkuchenmischung und
    – TL Sucrin gesüßt/ gewürzt
    Dafür keinen Puderzucker verwendet!

    Heute Morgen habe ich Apfelmus gekocht. Das habe ich ebenso mit Zimt, abgeriebener Zitronenschale und 1TL Gewürzkuchenmischung geschmacklich verfeinert. Außerdem die Kerne eines halben Granatapfels…

    Ein tolles Rezept, das mir endlich mal gelungen ist 🙂
    Mal sehen, was meine Freundin heut Mittag dazu sagt.

    Übrigens: den Vanillepudding als Topping gibts bei mir von Natreen. ICh koche mit Soyamilch – gelingt bombastisch und schmeckt nicht so süß! Aber trotzdem vanillig!

    LG Angela

    • Kochtrotz 28. Oktober 2015 um 5:57 Uhr - Antworten

      Wow Angela, das klingt ja wirklich sehr sehr lecker! Die Freundin hat bestimmt den halben Kuchen aufgegessen 🙂 🙂 LG Steffi

      • Angela 29. Oktober 2015 um 18:13 Uhr - Antworten

        Leider nicht! Sie steht auf Süß und brachte auch einen selbstgebackten Apfelkuchen mit. Da hat sie zugeschlagen. Ich ließ mir ein Stück zurück – und habs weggeschmissen. Sooo süß und schrecklich… Ich bleibe mir treu! 🙂 Und ja, dein Rezept und meine Umwandlung ist köstlich!!! MIR HATS GESCHMECKT! Und das ist die Hauptsache *grins*
        LG Angela

        • Kochtrotz 30. Oktober 2015 um 12:14 Uhr - Antworten

          Na das klingt doch gut! LG STeffi

          • Anonymous 5. März 2016 um 15:59 Uhr - Antworten

            Hey ihr lieben ,
            HAbe den Kuchen auch sofort gebacken und er ist sensationel!!!!! Habe ihn mit Leinsaamenmehl gebacken und er ist super geworden . Klasse Tip Vielen DAnk. 🙂

            • Kochtrotz 6. März 2016 um 13:27 Uhr - Antworten

              Juhhhuuuuuu, der ist wirklich lecker 🙂 LG Steffi

  2. Anke 4. Oktober 2015 um 10:15 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, hat Dir schon jemand feedbag zu Deinem Apfelkuchen gegeben? Wir hatten zu viel Äpfel drin. Bei der Menge der Äpfel kommt es immer drauf an, wie frisch die sind. Frisch ist sehr saftig. Also lieber weniger Äpfel. (Ich meine jetzt, wenn man sie im Laufe des Herbstes vom Bauern oder aus dem Naturkeller holt, liegen sie automatisch länger als frisch aus dem Laden oder vom Markt) Wir hatten den Kuchen ohne Guss. Schmeckt gut – aber ist uns ich sag mal – durchgeweicht. Nur der Eischnee macht meine Mutter stutzig. Der macht den Kuchen dann fluffig und lässt ihn noch aufgehen?
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 7. Oktober 2015 um 9:32 Uhr - Antworten

      Hallo und ja. Der Apfelkuchen ist überall gelungen. LG STeffi

  3. Anonymous 25. September 2015 um 6:55 Uhr - Antworten

    Liebe Anke,

    wenn ich deine Texte lese, dann weiß ich echt nicht, was ich von deinen Eltern halten soll…Ich finde es ganz ganz schlimm, dass du nicht ernst genommen wirst. Und ich frage mich, wie du jemals nach den Unverträglichkeiten leben sollst, wenn deine Eltern da nicht mitspielen. Offenbar könntest du ja viele Dinge selbst machen in der Küche, nur deine Mutter lässt dich nicht. Vielleicht musst du da echt versuchen dich durchzusetzen, auch wenn du dir den Unmut deiner Eltern zuziehst!

    Ich kenne die häusliche Situation ja nicht und kenne mich auch überhaupt nicht mit der Krankheit aus – aber deine Eltern sind ja auch schon etwas älter, es stellt sich die Frage, wie lange sie überhaupt noch die Pflege für dich übernehmen können. Besteht nicht die Möglichkeit, dass du in eine Art betreutes Wohnen ziehst, wo du schon mehr für dich bist, aber ein Pfleger regelmäßig vorbeikommt? Oder benötigst du eine Rund um die Uhr Betreuung? Ich habe keinerlei Ahnung, wie sowas finanziell zu meistern ist (und ob das überhaupt drin wäre).

    Aber du bist eine erwachsene Frau, auch wenn deine Eltern dich betreuuen, bist du eben auch du! Deine Eltern kannst du wohl nicht mehr ändern, allein aufgrund des Alters und eben auch des Charakters: Das haben wir früher schon so gemacht und so machen wir das jetzt auch. Das ist noch so ein bisschen die Nachkriegsgeneration.

    Liebe Grüße
    Becca

    • Anke 25. September 2015 um 12:59 Uhr - Antworten

      Hallo Becca, heute haben sie wieder ganz anders reagiert und sind so wie es aussieht empört bis enttäuscht, dass ich, wie sie meinen, immer alles umdrehe – stimmt so nicht. Aber egal – ich hab nachgegeben, weil wir sonst am Mittagessen diskutiert hätten. Ärger – Küche – gestern. Heute – warum sagst Du nix?, warum willst Du ausgerechnet diese Salatsoße? Warum – warum – warum? Heute darf ich einkaufen gehen. Aber bitte keinen Hygienespüler für die Waschmaschine. Und nix glutenfreies. Alles Quatsch! Den Hygienespüler für die Maschine schmuggle ich ihr in den Einkaufskorb und glutenfrei weiß ich noch nicht ob ich brauche. Vielleicht einiges laktosefrei – und dann so, daß es die ganze Familie essen kann und wird. Ich muss auch für mich noch einkaufen. Verschiedenes – Lebensmittel, Klamotten, ein Buch … mal schauen, was ich so bummle. Wohnformen: die Wohnformen, die mir bisher begegnet sind, waren und sind so nicht geeignet für mich. „betreutes Wohnen“ – und wenn du wirklich fällst, ist dann keiner zuständig oder verfügbar, dich aufzuheben. So hab es ich erlebt. Oder sie holen gleich den Rettungsdienst, wegen einer kleinen Schramme, die auch leicht mit einem Pflaster versorgt werden kann. – lauter so scheiß – ist alles schon passiert. Ich brauche Rundumbetreung aber kein Altenheim. Ich bin jung und möchte eine Pflegekraft für mich. Lass mich das alles Schritt für Schritt – eins nach dem anderen organisieren! Ohne Streß! Auch noch ganz wichtig, sonst kann man mich sofort irgendwo vom Boden aufsammeln. Ich weiß, das war jetzt hart für Dich aber es ist so. Je mehr Streß ich habe, desto schlechter geht es mir – und Du kannst mich echt laufend vom Boden oder auf dem Klo aufsammeln. Ich brauche überall Hilfe, was alle anderen alleine können. Essen kann ich noch alleine, wenn Du es hinstellst. Das ist auch alles. Den PC oder meine Schreibmaschine kann ich bedienen und im E – Rolli fahren, wenn mich wer reinsetzt. Rausholen muß mich dann wieder jemand, wenn ich mal unterwegs war oder bin. Fernsehen oder Radio hören kann ich auch noch, wenn ihn mir jemand einschaltet. Das war es dann. Nein ich hab noch vergessen, ich kann auch noch herzlich lachen, wenn es mir dann mal gut geht oder jemand vorbeikommt, den ich schon lange nicht gesehen habe oder ich ihn oder sie wieder besuchen darf. Und einkaufen – so wie heute nachmittag – hoffe ich. Sie haben´s auf jeden Fall versprochen. Weißt Du, ich spreche nicht ganz so gern drüber, was alles nicht geht. Ich muß jeden Tag auf mich zukommen lassen und nach Möglichkeit das Beste draus machen – auch wenn es manchmal sehr schwer fällt – grade heute habe ich wieder gehört, schau, wie schön Du´s hast, Du bist unsere Prinzessin. „ein Standard-Satz meiner Mutter“ immer dann, wenn sie das Gefühl hat, ich müsste danke sagen. Ist klar – aber ich kann auch nicht für jeden Handgriff danke sagen. Da werd ich nicht mehr ganz fertig. Danke kriegt Sie gesagt, mit einem Strauß Blumen, einem Kuss, einem Einauf für eine Woche oder mal einer Klamottenbestellung, die sie diesmal nicht bezahlt. Das sind die Dinge, mit denen ich dann Danke sage. Aber ich vermute, sie hat das irgendwie schon wieder vergessen. Das ist so normal …
      🙂 Liebe Grüße Anke

      • Kochtrotz 26. September 2015 um 13:23 Uhr - Antworten

        Hallo Anke, es ist auf der einen Seite schön, dass Du hier eine Plattform gefunden hast um Dich auszutauschen, auf der anderen Seite ist es aber leider ein wenig unpassend, unter den Rezepten Deine persönlichen Erfahrungen auszutauschen. Auch toll finde ich die Bemühungen vieler Leserinnen hier in Deiner Sache. Allerdings, einige Leser*innen fühlen sich etwas gestört. Das ist nachvollziehbar, passt ja auch nicht wirklich zu einem Apfelkuchenrzept. Da ich ja die Eigentümerin meines Blogs bin, ist es mir wichtig, allen Wünschen gerecht zu werden. Daher schlage ich vor, die Kommunikation rund um Dein Leben hier aus meinem Blog auszulagern. Es gäbe ja zum Beispiel die Möglichkeit, dass andere per Email mit Dir kommunizieren oder auch andere soziale Kanäle, wie bspw. Facebook. Dort kann man sich auch persönliche Nachrichten senden. Ich bitte um Verständnis und um Rücksichtnahme auf alle Leser*innen meines Blogs. Vielen Dank und Gruß Steffi

        • Anke 26. September 2015 um 18:05 Uhr - Antworten

          Ja – kommt nicht wieder vor. LG und schönes Wochenende Anke

  4. Anke 24. September 2015 um 13:00 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, Dein Kuchen klingt lecker – sehr lecker. Ich darf im Moment kein Obst … und noch mehr nicht. Meine Eltern sind natürlich wieder gescheiter. Weil sie heute Linsen wollten, durfte ich heute wieder … das habe nichts mit Übersäuerung zu tun. Essig ist drin und Wurst auch – 🙁 Ich hatte Recht. Meine Eltern killen mich für „ich möchte nach Konstanz zur Heilpraktikerin“ Sie fragen ob ich noch ganz sauber bin. Heute, wo wir mal einen Tag nix vor hätten und frei hätten für nachmittägliche Spaziergänge oder einen Einkaufsbummel, müssen sie heute nachmittag weg. Das haben sie mir aber erst zum Mittagessen gesagt. Das sind Dinge, die ich hasse, wie die Pest. Aber Du kannst nix groß machen – außer vielleicht mitgehen. Sie wären sowieso immer mit mir unterwegs. Ja – immer das gleiche Kaufhaus und der gleiche Einkaufsmarkt – schnell erreichbar und möglichst billig. Ich hab sie erst heute mittag wieder gefragt „und soll ich jetzt deswegen das ganze Zeug wegschmeißen?“ Mein Vorschlag wäre es nach und nach aufzubrauchen und noch zu essen. Aber meine Eltern sehen das wieder anders. Ihnen ist schon der Backautomat zu viel aus dem Keller zu holen. Angeblich keine Zeit. Aber mal ne andere Frage „Wann haben Rentner mal wirklich Zeit?“ Mein Vater macht in den unmöglichsten Situationen Streß – das glaubst Du nicht. Einkaufen ja – bloß nicht glutenfrei – könnte ja ansteckend sein – so ein Quatsch. Wir – ihr sind ganz normale Menschen. Ich meine je offener wir mit dem Problem umgehen und auf unsere Umwelt zugehen, desto besser werden wir verstanden. So erlebe ich es des öfteren. Erst kann man nicht so gut mit mir umgehen und wenn ich auf die Menschen zu gehe, tauen sie auf, stellen sie Fragen und sind offen für ein Gespräch. Heute muß ich mich schicken. Wir wollen gleich weg. ich wandle Deinen Kuchen in einen Gemüse – Blechkuchen um und werde sehen ob und wie er schmeckt. Dann darf auch ich ihn essen. Danke für das Rezept.
    Liebe Grüße Anke
    🙂

  5. Anke 24. September 2015 um 8:40 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, Dein Apfelkuchen muß etwas umgemodelt werden. Ich hab Glutenallergiker, die alles vertragen, ausser Obst, wegen Fructose. Könnte ich Trockenobst verwenden? Oder soll ich lieber einen Rübleskuchen mit normalem Zucker draus machen? Wir haben da noch Unverträglichkeit gegen Austauschzucker. Ich weiß nicht, wie sich die nennt. Ich verwende alle Zutaten des Kuchens und tausche Obst gegen Gemüse und Austauschzucker gegen den normalen Zucker. Werd es mal ausprobieren. Wäre doch gelacht, wenn es nicht klappen sollte.Meine Eltern sind die einzigen, die da Bedenken haben. Wie immer, wenn ich was neues ausprrobiere. Ich bin schon gespannt ob es klappt und ob dann nicht doch alle schlecken. Ich hör nur immer, „ich bin kein Kuchenfan“ Ich aber denke, sie hat nur Angst, ihre Allergie holt sie mitten im essen ein. Ich werde sehen ob ich ihr diesen Kuchen auch als „Gemüsekekse“ verkaufen kann. Ich mag jetzt keinen Zimt-Zucker, weil bei mir die Erinnerung an Mamas selber gemachte Lebkuchen hochkommt. Wie ist denn der eigentlich bei einer Austauschzucker-Unverträglichkeit verträglich? Ich möchte auf keinen Fall, dass sie wegen ihrer Allergie dann womöglich nicht mehr arbeiten kann und für Wochen ausfällt. Ich brauche meine Therapeutin dringend und unbedingt. Die Praxis würde ohne sie Kopf stehen und noch x andere Patienten hätten für längere Zeit keine Therapie. Das kann ich nicht riskieren.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 24. September 2015 um 17:33 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, bloß keine Trockenobst, das hat noch viel mehr Fructose. Dann lieber eine fructosearme Sorte wie z. B. Rhabarber, den gibt es als TK-Ware. LG Steffi

      • Anke 25. September 2015 um 11:22 Uhr - Antworten

        Danke Steffi, ich werde schauen ob ich Möhrchen, Zucchini und Kartoffeln als Belag nehme. Das geht bestimmt auch und dann etwas Eischnee obendrauf.
        Liebe Grüße Anke

  6. Anke 23. September 2015 um 19:00 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, warum kann ich diese Antworten erst heute lesen? Sie waren bisher nicht sichtbar. Echt klasse, was hier grade passiert. Schade, dass wir soweit von einander weg wohnen. Ich hätte Becca und Ilka und Dich gerne mal getroffen. Nicht um über Euch sonder mit Euch zu lachen und zu reden. Echt schade, dass ihr nicht nur mal eben ums Eck wohnt. Meine Eltern würden mich glaube ich lünchen, wenn sie wüssten, dass ich nach Konstanz zu einer Heilpraktikerin möchte. Sie können ein Jesestheater veranstalten, wenn es um dieses oder andere Themen geht, die meine Gesundheit betreffen. Sie gehen hoch, wie Raketen und erklären mich für völlig verrückt. Mein Vater sagt Allergien gäbe es keine in der Familie. Das sagt er nur um nicht auf sein geliebtes Fleisch und andere Genüsse verzichten zu müssen, die er so gerne hat, sein Ernährungsplan für ihn aber nur in geringem Maße vorsehen würde. Sein Wahlspruch „Regeln – also in dem Fall Essenspläne – sind dazu da, gebrochen zu werden“ Für ihn gibt es dann keine Allergien, wenn er grade keine brauchen kann. Dann sagt er spasseshalber „schmeiß noch ne Tablette rein – oder schmeiß noch eine nach“ Ich weiß, das klingt kindisch aber er ist halt so. Auch Allergiker sind ganz normale Menschen, die Essen und andere Dinge anders gestalten müssen. Das muß aber gar nicht mal auffallen. Das ist ja der Witz. Für meine Eltern gibt es nochmehr Menschen, die für sie „nicht normal sind“ Sie grenzen aus, wo es gar keine Ausgrenzung braucht. Sie machen Unterschiede wo gar keine sind. Für sie sind Menschen, wie Heilpraktiker, Fußpflegerin oder Krankengymnastin „komische Menschen“ die sie nicht unbedingt zuordnen können. Sie oder ihr benehmen sich ganz normal, haben vielleicht eine andere (komische) Frisur oder bunte Klamotten oder Gummischlapper als Schuhe oder behandeln chinesisch. Es gibt noch mehr, was meine Eltern (komisch) finden. Kinder … die eigenen sind ok. Aber andere oder andere Familienverhältnisse … Es ist schwer, meinen Eltern Unterschiede zwischen Familie und Familie klar zu machen. Wenn ich hier antworte, kommt orft der Kommentar „na schreibst wieder Roman“ oder „hat sie wieder n Roman geschrieben“ Nicht persönlich nehmen. Papa ist halt so. Er kann den PC nicht bedienen und weiß nicht, was er von ihm will 🙁 da muß er dann was sagen, wenn ich es gar nicht brauchen kann. Danke für die Tipps und Links. Eure Kommetare grade der von Becca kann ich nur zur Hälfte lesen. Es schneidet teils die letzten Sätze, teils die letzten Buchstaben ab. Deshalb hast Du von mir diesmal so viele einzelne drinstehen. Wir müssen Konstanz mit Ausflügen verbinden. Konstanz ist wieder am anderen Ende des Bodensees. Steffi, die gesetzliche Kasse sieht so einen Test ähnlich oder gleich einer Schönheits OP. Die sei auch nicht lebensnotwendig und wird somit nicht übernommen. Ich habe mehrere Baustellen, die die Kasse nicht als notwendig erachtet. Mein Bauch müsste gerichtet werden. Argument von damals „nimm 20 kg ab und ich überleg´s mir“ Kasse – Schönheits OP – nicht notwendig. Klar wäre es notwendig. Es würde mir 3 Kleidergrößen sparen und ich könnte mich besser bewegen und bücken. Aber andere sehen das anders. Es wird ein langer Weg werden. Grade heute habe ich wieder hören dürfen „Sei froh, dass es sie (meine Mutter) noch gibt. Auf der einen Seite schreit sie „verschwinde aus meiner Küche“ auf der anderen will sie, dass ich bügle. „in der Küche“ Da soll sich einer auskennen. Meine Eltern sind alt und krank – und teils launisch. Im Moment ist es grade schwer, was richtig zu machen. Ich sollte es mit Fassung und Coolnes tragen und habe statt dessen mehr Schmerzen den je. Ich komme mit den Menschen klar, weil ich sie so nehme, wie sie sind und auch akzeptiere. Dann ist alles gut – und – meine Mama muß wieder quer schießen, weil sie irgendwas fallen läßt, was einen total aus dem Konzept oder aus der Ruhe bringt und die gute Laune wegschmeißt – aber sie mußte es eben gerade sagen, weil es ihr so eingefallen war. Kannst Du Dir das geben? Und das zur Zeit jeden Tag – ab 5.00 oder 6.30 Uhr. Weil sie um die Zeit aufsteht und mit ihren Aktivitäten alle weckt. (auch ganz leise) Ihr werden grade die Medikamente umgestellt und das tut ihr grad nicht wirklich gut – aber ich darf dazu nicht wirklich was sagen – sonst … diese Odysee hatten wir schon. Urlaub von mir können sie auch anders haben. Dazu muß ich bestimmt nicht wieder in die Psychiatrie. Es gibt tausend andere Möglcihkeiten. Es waren schon andere Pfegekräfte im Gesprach. Jetzt passen sie wieder nicht, weil sie nicht oder evtl. nicht aus Deutschland kommen … Meine Mutter hat eine Frau gesehen. Ich vermute ihr hat die Brille nicht gepasst. Ich bin noch nicht drauf gekommen, was ihr nicht gepasst hat. Das ist mir eh ein Rätsel. Die deutschen, die mir bisher begegnet sind waren so schlecht – ich war immer krank – und sehr schwer krank. Das möchte ich nicht wieder. Also es braucht noch etwas Zeit, bis ich die richtigen fremden Pflegepersonen für mich gefunden habe. Das wird auch noch ein Marrathon. Lasst mir etwas Zeit und ich gehe diesen Marathon Schritt für Schritt. Jetzt kriegen wir erstmal eine neue Küche (neu bezogene und gestrichene Küchenmöbel) herzlichen Dank Euch allen.
    Liebe Grüße Anke

  7. Anke 22. September 2015 um 16:30 Uhr - Antworten

    Hallo Ilka, hast Du doch schon gelesen. Vielleicht liegt Dein Durchfall aber auch an dieser für Deinen Körper neuen sehr eiweißreichen Ernährung. Ich hab das auch mal probiert und durch diese „Shakes“ ein Allergieproblem bekommen, das sich gewaschen hatte! Also lass größte Vorsicht walten! Damit ist nicht zu spaßen! Es gibt Nutztiere und Haustiere. Von denen Du bspw. die Eier haben willst, oder die Weihnachts- oder St. Martinsgans. Dann gibt es Massentierhaltung und den Biobetrieb mit Weiden und Laufställen und auch glücklichen Tieren. Es gibt aber auch Menschen, die gerne mal ein Stück Fleisch essen, so wie meine Familie. Darfst Du keine Haustiere halten oder hast Du Schock-Videos von Massen-Ställen und Missständen gesehen? Klar die gibt es auch. Aber man isst doch nicht einfach so vegan oder vegetarisch. Ich zB. habe Phasen, da kann ich kein Fleisch. Dann esse ich auch kein Fleisch. Da kann ich Fleisch weder riechen noch sehen. Weil meine Nase es nicht ausstehen kann und mir in dem Fall schlecht wird. Aber das ist wieder ein anderes Problem. Derer habe ich viele und muss mit allen leben. Das hängt mit meiner Geburt und Kindheit zusammen. Die Gerüche sind teilweise so intensiv, dass mir eben schlecht wird. Mein Bruder ist 38 und ich bin 41 Jahre alt. Wir leben beide noch zu Hause. Mein Bruder könnte mich unterstützen aber bei meiner Mama stossen wir immer erstmal auf Granit, was das Kochen und Umstellung angeht. Olivenöl kommt bei uns in Spaghetti oder in ital. Salatsoßen oder wir essen Mozzarella. Kokosöl wäre tatsächlich mal interessant. Mama mag Kokos aber eher als Makrone oder zum Backen. Sonst sind ihr die Rezepte zu modern.
    Krafttraining geht bei mir in der Form leider nicht. Ich gehe mehrmals die Woche zur KG und habe dort meine tolle Trainigspartnerin, die mich durchbewegt und alles trainiert, was es so braucht um durch den Alltag zu kommen. Nur so kann ich lachen und auch mal späschen machen. Du müsstest gezielt trainieren und erstmal mit einer Hantel anfangen. Nicht mich einfach an ein x-beliebiges Gerät setzen und sagen „leg los“ Das geht nicht. Das ist schon mal schief gelaufen. Wir haben ein ganz normales Auto. Einen Kombi für meinen Rollstuhl und meine Kiste zum Einsteigen. Ein Hocker tut es nicht mehr. Der bricht durch. Trinken, das ist so eine Sache. Das Klo hast Du (ich) nur zu Hause. Das ist immer schlecht. Ich trinke, wenn ich Durst habe und das ist etwas zu wenig. Ich sollte mehr trinken. Ich weiß. Aber dann sitze ich stundenlang auf dem Klo und Du kannst nix mit mir machen. Es hat sehr wenig Behinderten WC´s und wenn es eines hat, haben die oftmals vergessen, dass ein Rollifahrer noch Finger und Fußbrett hat und haben die Türen zu eng bemessen. Ja – es gibt sogar ein Kaufhaus, da gibt es seit Umbauten im Moment gar kein Behinderten WC – das sind halt so die Kleinigkeiten, wo ich dann sage, ich darf nix trinken, weil ich sonst wohin muß und die normalen Toilletten zu eng bemessen sind. Es gibt auch keinen Wickeltisch mehr für Babys – der war im Behinderten WC – und das wurde vergessen neu zu planen. Witzig oder? Hab ich auch gedacht und gesagt. Aber soweit ich gesehen habe, hat sich in dem Punkt in diesem Kaufhaus noch nicht wirklich was getan. Ich war zwar wieder einkaufen, habe aber noch nicht wieder beim Kundenservice angerufen. Das habe ich vor 2 Wochen getan und es hieß meine Bittte würde weitergegeben. Mal gucken, wie es beim nächsten Mal einkaufen aussieht. Lustig oder? Aber ehrlich. Fast jeder geht davon aus, dass alle Rollis ihre dicke Pampers tragen. Das heißt, für die meisten Menschen sind alle Rollis querschnittsgelähmt – und selbst die bruachen eine zugängliche Toillette. Als ich Deine Antwort gelesen habe, war mein Papa „etwas säuerlich“ weil er nicht verstanden hatte, dass ich Dir antworte. Er fragte „und hat sie n Roman geschrieben?“ – ist halt Papa. Nicht bös sein. Sie es als Kompliment. Er ist öfters mal genervt vom PC weil er den so gut wie nie bedient und auch nicht versteht, was der Blechtrottel, wie er ihn nennt, von ihm will. 🙁 🙂
    Liebe Grüße Anke

  8. Anke 22. September 2015 um 13:39 Uhr - Antworten

    Hallo Ilka, wo fang ich jetzt an – also – der Arzttermin hat ergeben, mein Körper ist übersäuert und im Moment muß ich die Ernährung so umstellen, dass ich Fleisch und Wurst meide oder Fleisch nur auf sonntags reduziere. Bleibt zu überlegen ob ich nicht eine Weile fleischlos esse. Du hättest den Miniprotest meiner Familie mitkriegen sollen. Mein Bruder hat den besten Vorschlag. Er isst Fleisch nur in Masen und dann nur fettarm. Er nimmt auch keine Butter zum braten sondern wenn irgendmöglich Öl. (gesundes Öl – Olivenöl, Rapsöl) Meine Mama hat sofort wieder ein Gegenargument gehabt zum Vorschlag meines Bruders das Kochen auf uns beide umzustellen. Ist klar. Sie hat die alten Rezepte und die waren immer schon gut. Zwecklos ihr das heute am Mittagessen sofort klar machen zu wollen. Wir müssen sie mit gesundem Essen überraschen. Schmeckt auch nicht anders als bisher, hat nur weniger Fett, gesünderes oder gar kein Fleisch, anders kombinierte Gemüsesorten, mal ein Ei, kein Obst, keine Südfrüchte, kein Fruchtzucker, kein Austauschzucker, am besten gar nichts Süsses, wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt Fisch essen muss, wir werden sehen. Mit dem Übergewicht ist das so eine Sache. Es runter zu bekommen ist schwer und langwierig. Überstürz nichts dabei, das rächt sich dann wieder – meist mit noch mehr Gewicht. Lass Dir Zeit und bau Dir Deinen Essensplan so, wie Du ihn verträgst. Du musst das auf lange Sicht sehen. Wenn Du wirklich Erfolg haben möchtest, geht das gaanz langsam. pro 250 g pro Woche, wenn Du Pech hast und auch wenn es mal stehen bleibt, nicht sofort aufgeben. Du musst drauf achten regelmäsig zu essen. Nicht ach heut gar nix. Das ist nicht gut. Bist Du Zöli? Da wird es dann noch schwerer, Vollkorn- oder andere Mehle zu bekommen. Aber wie gesagt, bau Dir Deinen Essensplan so, wie Du ihn verträgst. Nicht unbedingt völlig auf Naschen verzichten, das macht erst die Hungerattacken richtig groß. Den kleinen Snack mit einrechnen. Ohne zu rechnen. Ich bin immer blöd geworden, wenn es hies, ich muss aufschreiben, was, wieviel und wann ich esse. Ich hatte gesagt, das könnt ihr vergessen. Ich komme nur klar, wenn ich mir aussuchen darf, was ich essen möchte. Ja, das lief eine ganze Zeit lang gut. Jetzt muss ich essen, wie oben schon teils beschrieben. Ein bisschen muß ich trixen, meiner Mama zuliebe. Ich probier mal ob ich ihr helfen darf. Dann fällt ihr vielleicht gar nicht auf, dass sie für mich anders kocht. Weil es dann alle essen. Vielleicht ist das der Trick, der bisher nicht ganz geklappt hat. Ich muss auch mal wieder backen (Brot und Semmeln) vielleicht klappt es ja mal wieder. Ausserdem muss ich mit einkaufen gehen, sonst kauft sie zu viel von vorher. Halt so wie gewohnt. Es wurde auch schon vorgeschlagen, mir jetzt dann nur noch die Beilagen zu geben – und eben kein Fleisch. Begeisterung hält sich in Grenzen, wei ich diese Art zu kochen schon kenne. (ungesund und geschmacklos) Auch das Gemüse kann ich Dir schon sagen. Kohl, Bohnen, Erbsen, Karotten, …. Karotten und Kartoffeln mag ich. Den Rest kann ich knicken. Da kriege ich dann wieder Bauchweh. Und das weiß sie. Ich möchte wieder mit ihr kochen und meiner Mama zeigen, dass es auch so geht und vor allem auch schmeckt. Sie haben nur vergessen, dass es schmeckt. Oder werden an die schlechten Zeiten erinnert, wo es wirklich nur sonntags Fleisch gab.Das geht jetzt nicht ganz so einfach und auch nicht ganz so schnell. Also – ich sitze von Geburt an im Rolli – und ja ich habe eine Krankheit. Die nennt sich spastische Diplegie. Sie bezieht sich auf den ganzen Körper. Ich kann nicht gehen und brauche überall Hilfe. Ich kann auch nicht mehr arbeiten, weil sich die Erkrankung so viel verschlechtert hat. Ohne Therapie kann ich nicht sitzen und auch nicht liegen, weil sich die Spastik so ungünstig auf die Beweglichkeit auswirkt, dass ohne Therapie gar nichts mehr bewegt werden kann. Nur so kann ich am Leben teilnehmen und teilhaben. Das mit der Therapie habe ich auch abgeklärt. Es kann so bleiben wie immer – also 10 Behandlungen – und wieder weniger Schreibarbeit und Bürokratie. Das ist doch schon was über das ich mich wieder freuen darf. Das andere, wird dank Steffi und diesem grandiosen Blog hier auch zu schaffen sein. Sie hat viiele leckere Rezepte hier im Blog. Ich werde das eine oder andere finden. Nur meinen Eltern gegenüber muss ich noch Überzeugungsarbeit leisten und Kniffe finden, wie ich sie dazu bringe, etwas von mir gekochtes oder gebackenes zu essen. Die fragen allen Ernstes … „igitt, kann ich das auch echt essen?“ ABER ich hab schon geschrieben, sie meinen es nicht böse. Sie sind halt so und ich muss es als Lob sehen, nicht als Schimpfe. Wir müssen und möchten weiterkämpfen – der Weg ist oft lang – das Ergebnis um so schöner. Auch dank Steffi und ihrem unermüdlichen Bemühen, Rezepte für uns so umzumodeln, das wir sie dann vertragen.
    Liebe Grüße Anke

    • Ilka 22. September 2015 um 14:07 Uhr - Antworten

      Hey Anke! Ich habe ganz neugierig deinen Text gelesen und mir sogar sofort Notizen gemacht, um auf deine Themen einzugehen 🙂 hihi

      Also ich esse seit 01.01.2015 kein Fleisch mehr und sogar großteils vegan. Mir geht es sehr gut damit und ich bin besonders glücklich, damit den Tieren etwas gutes zu tun! Das liegt mir besonders am Herzen!

      Einen übersäuerten Körper kenne ich auch aus eigener Erfahrung, da kann man tatsächlich mit einer Ernährungsumstellung viel erreichen. Für die Soforthilfe gibt es in der Apotheke aber auch „Basenpulver“ zu kaufen, das man in Wasser aufgelöst trinkt und das so denn Säure-Basen-Haushalt deines Körpers wieder ins Gleichgewicht bringt. Vielliecht wäre das auch etwas für dich, kostet eine Dose nur ein paar Euro.

      Du hast von deinem Bruder erzählt! Wie alt ist der denn und wohnt der auch bei euch zu Hause? Es hört sich gut an, dass er in Sachen Essen eher auf deiner Seite steht und dich sicher bei deinen Eltern auch etwas unterstützen kann!

      Nur zu der Sache mit dem Braten wollte ich noch etwas loswerden: Butter eignet sich generell nicht so toll zum braten, nicht nur wegen der Kalorien, sondern weil man Sie nicht zu stark erhitzen darf! Das gleiche gilt übrigens für Olivenöl! Das ist zwar wirklich sehr gesund, aber nur an Salaten oder zum verfeinern nach dem Kochen, es darf auch keinesfalls zu stark erhitzt werden! Empfehlen kann ich dir aus meiner Küche Kokosöl zum braten. Das wäre mal etwas total verrücktes für deine Mama 😉

      Ich habe wegen einer Verletzung vor ein paar Jahren mit dem Sport aufgehört und dann so drastisch zugenommen. Jetzt habe ich wieder mit dem Sport angefangen und mache zur Zeit eine 1500 kcal Diät. Ich ernähre mich sehr Eiweissreich, als Ergänzung zu meinem Krafttraining. Auf der Internetseite fddb.de kann man sich anmelden und anklicken was man gegessen hat. Dann muss man nicht doof rechnen und per Hand alles aufschreiben und ausrechnen. Vielleicht magst du dir das auch mal anschauen?!

      Also Einkaufen gehen solltest du auf jeden Fall mit deiner Mama gehen! Habt ihr ein geeignetes Auto um dich problemlos zu transportieren? Du bist eine erwachsene Frau und darfst auch mal selber etwas aussuchen beim einkaufen was deiner Mama oder deinen Eltern nicht gefällt! Trau dich 🙂 Zu Anfang kannst du es ja alleine probieren, muss ja nicht jeder mutig sein und neues versuchen.

      Das du die 10 Behandlungen nicht gekürzt bekommst freut mich sehr für dich! Das wäre auch eine bodenlose Frechheit gewesen da etwas zu streichen!

      Wie viel trinkst du denn so am Tag an Wasser oder anderen Getränken? Bei mir klappt es sehr gut mit dem weniger essen, weil ich dafür sehr viel mehr trinke.

      Liebe Grüße, Ilka

  9. Anke 21. September 2015 um 12:35 Uhr - Antworten

    Hallo ilka, Becca und Steffi,
    Arzttermin morgen, erfahre dann Genaueres. Heute habe ich erstmal erfahren, daß wieder ein Zahn gezogen werden muß und das dann eine längere Sitzung werden wird. Drückt mir für beide Termine die Daumen.
    Liebe Grüße Anke
    🙁 ergibt dann wieder 🙂

    • Ilka 22. September 2015 um 9:04 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, ich bin schon doll am Daumendrücken für deinen Arzttermin heute! Bin schon ganz gespannt was da raus kommt, ich hoffe mal etwas neues! Bitte gib uns dann Bescheid wie es dir geht! 🙂

      Du hattest gefragt wer ich bin! Meinen Namen kennst du ja schon, ich bin 27 Jahre alt und wohne in Nordhessen. Ich gehe die ganze Woche Vollzeit arbeiten, deshalb brauchen meine Antworten vielleicht manchmal ein paar Tage.
      Ich habe auch 30 kg Übergewicht und Darmprobleme, da haben wir also schon Gemeinsamkeiten!
      Mich würde interessieren ob du von Geburt an im Rolli sitzt oder ob du einen Unfall oder eine Krankheit hattest? Ich hoffe die Frage ist okay für dich, wenn es dir unangenehm ist sag das bitte einfach!

      Ich freue mich, etwas neues von dir zu hören! Liebe Grüße, Ilka

    • Kochtrotz 23. September 2015 um 9:39 Uhr - Antworten

      Hallo Anke. Dann wünsche ich Dir ganz viel Kraft. Lieben Gruß Steffi

  10. Becca 19. September 2015 um 13:52 Uhr - Antworten

    Leider schneidet der Browser meinen Text ab, deshalb nochmal hier oben:

    Hallo Anke,
    das klingt natürlich schwierig, wenn nicht alle Beteiligten mitspielen…Lindau ist leider am ganz anderen Ende Deutschlands, ich komme aus der Nähe von Hamburg. Sehr schöne Gegend am Bodensee, traumhaft!

    Ja der Test ist wahnsinnig teuer, aber es hat sich gelohnt. Oftmals ist es mit nicht nur einer Unverträglichkeit getan, (sondern man hat halt mehrere), das bringt dann der Test ans Licht. Mir war das auch zu teuer, daher habe ich mich im Vorwege über eine Heilraktikerzusatzversicherung gekümmert und habe die Inter gewählt. Dort hat man keine Wartezeiten. Kostenpunkt liegt bei etwa 25 EUR im Monat, dafür hat die Inter 80 % der Kosten für den Test übernommen. Das wars mir auf jeden Fall wert!

    Am Bodensee (Konstanz glaube ich) wohnt eine recht bekannte Youtuberin/Bloggerin, die grad ihren Heilpraktiker macht – vielleicht wäre es eine Option, sich mit ihr mal in der Verbindung zu setzen! Was sie preislich nimmt, weiß ich leider nicht, aber kann man ja erfragen.
    Sie bei Facebook aktiv:
    https://www.facebook.com/Lythebeee
    und hat auch eine eigene Seite:
    http://www.eatcarelive.com/#!kontakt/c24vq
    Die Ailyn ist zwar noch sehr jung, hat aber grad in Bezug auch ihre Erfahrungen machen müssen. Vielleicht hilft sie dir ja!

    In Zusammenspiel mit dem Kochtrotz Buch bekommst du das bestimmt wieder in den Griff! Es ist nicht „normal“ ständig Durchfall zu haben, auch Verstopfung ist nicht „normal“. Das sind Anzeichen dafür, dass etwas im Körper nicht rund läuft. Die Schulmedizin nennt das ja gern Reizdarm. Häufig sind es dann aber tatsächlich unentdeckte Unverträglichkeiten, die die Beschwerden verursachen.

    Kennst du das Buch „Darm mit Charme“? Da steckt auch viel Infomaterial drin, kann ich dir nur empfehlen!

    http://www.amazon.de/Darm-mit-Charme-Alles-untersch%C3%A4tztes/dp/3550080417/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442666754&sr=8-1&keywords=darm+mit+charme

    Besteht die Möglichkeit, dass du denn für dich allein kochst/Mahlzeiten vorbereitest? Dass deine Eltern ihren Kram essen, was auch immer sie für richtig halten, und das machen kannst, wovon du ausgehst, dass das Essen dir gut tut?

    Auch wenn dir die 30 kg auf der Seele lasten (kann ich sehr gut nachvollziehen, geht mir bei mir genauso) – sowas geht nicht von heute auf morgen. Auch wenn deine Eltern das gern so hätten, davon musst du dich distanzieren. Im Übrigen können unbehandelte Unverträglichkeiten Übergewicht auslösen! Auch hierzu gibt es zahlreiche Bücher.
    Diätpläne von 1990 sind schlichtweg überholt! Es gibt heutzutage derart viele neue Erkenntnisse, wenn der Diätplan damals nicht geholfen hat – warum sollte er denn heute helfen?

    LG Becca

  11. Ilka 17. September 2015 um 11:45 Uhr - Antworten

    Hallo ihr Lieben!
    Hat denn unsere Anke nochmal eine Antwort bekommen? Ich habe nun alles gelesen und es kam ja seit einigen Tagen nichts neues mehr 🙂 Sind Anke und Jutta schon anderweitig in Kontakt getreten?

    • Anke 17. September 2015 um 18:49 Uhr - Antworten

      Hallo Ilka, Antwort habe ich bekommen – von Steffi – von Jutta habe ich bis jetzt noch nicht wieder gehört. Vielleicht hat sie grade wenig Zeit hier zu lesen. Vielleicht ist es ihr aber auch zu kompliziert um nur kurz zu antworten. Vielleicht überlegt sie, wie sie helfen möchte und ist mit ihrem Konzept noch nicht zu ende. Nein wir sind noch nicht anderweitig in Kontakt getreten. Und wer bist Du? Wenn ich kurz nachfragen darf?
      Wie gesagt, wir wüssten gerne, wer ihr seid, wann ihr vorbeikommt, wenn ihr vorbeikommen wollt und wie evtl. Hilfe dann aussehen würde? Wir müssen ja auch da sein. Wir können Euch schlecht vor die verschlossene Tür stellen oder meine Eltern einfach vor Menschen, die sie dann womöglich nicht rein lassen.Wenn wir kochen oder backen wollen, muss ich ja auch noch die ganzen Zutaten besorgen und Formen, den Ofen und meinen Backautomaten vorbereiten … So einfach da stehen geht nicht. Meine Familie wäre ich sag mal platt. Das sind sie sowieso. Ich weiss nur nicht ob vor Freude oder vor Wut. Das stellt sich immer erst nachher raus. Ich lass mich überraschen. Aber wie gesagt, wir müssen da sein.
      Liebe Grüße Anke

      • Becca 18. September 2015 um 17:56 Uhr - Antworten

        Hallo Anke, das klingt wirklich sehr speziell von deinen Eltern. Vermutlich sind sie schon etwas älter, damit sinkt ja auch häufig die Flexibilität bzw ist der Generation halt noch nicht so gegeben wie uns heutzutage.
        Darf ich fragen wie alt du bist und in welcher Ecke von Deutschland du wohnst?
        Möglicherweise könnte dir eine Ernährungsberaterin eher helfen. Ich habe relativ viele Unverträglichkeiten und habe dies über einen Test beim Heilpraktiker herausbekommen. Aber dieser Test kostet ohne Zusatzversicherung schlappe 800 EUR. Da kriegen deine Eltern wahrscheinlich die Krätze.
        Wobei das schade ist, sollten sie nicht das beste für ihr Kind wollen?
        Wenn du seit Jahrzehnten Durchfall hast, ist vermutlich auch der ganze Darm angeschlagen. Sowas sollte ganzheitlich therapiert werden. Ich gehe davon aus, dass auf schulmedizinischem Weg alles versucht wurde?
        LG Becca

        • Anke 19. September 2015 um 10:13 Uhr - Antworten

          Hallo Becca, meine Eltern sind speziell. Sie sehen meinen Durchfall als „normal“ an. Meine Muitter meint, sie wäre froh, es würde sie mal … Sie hat als Einzige von uns Verstopfung und muß ich weiß nicht genau welches Abführsäftchen haben.
          Ich bin 41 Jahre alt, sitze im Rollstuhl und wohne da, wo andere Urlaub machen, in Lindau am Bodensee. Um dem ganzen wirklich auf den Grund gehen zu können, müsste mein Arzt jetzt erstmal genauer wissen, dass ich immer noch diesen Durchfall habe. Meine Eltern sagen immer „kriegen wir schon wieder hin und ziehen einen Diätplan von damals aus dem Kochbuch“ Den muß ich schon neu schreiben, weil man ihn fast nicht mehr lesen kann. Schlappe 800 EUR. sagst Du kostet so ein Test. Ganz schön teuer. Ich versuche, in nächster Zeit (ich denke nächste Woche) einen Termin beim Arzt zu kriegen. Da ist noch mehr, was ich klären möchte. Immer Ärger … wenn ich nicht schon graue Haare hätte, würden sie wieder über Nacht grau. Guter Vorschlag der Heilpraktiker. Danke. Ich gehe zusätzlich zu einem Therapeuten der chinesischen Therapie (PM) nennt sich das, meine ich. Muss ich selber bezahlen. Die Kasse erkennt das nicht an. Egal … mir nützt und hilft es sehr weiter. Du glaubst nicht, wieviel angenehmer und erträglicher die Situation dadurch wird und ist. Es wird natürlich immer wiederholt. Dann gehe ich noch zur KG zum Durchbewegen, dass ich beweglich bleibe und am Leben teilhaben kann, Da hat man jetzt seit neustem von vorher 10 auf nur noch 6 Behandlungen gekürzt. Was für eine Bürokratie. Jetzt haben die nochmehr Schreibarbeit und ich muß nochmehr laufen um neue Rezepte für KG. Kann man sich das geben? Früher war alles etwas besser und auch einfacher. Das Antragsformular vom Antragsformular vom Antrag für … Kennst Du das Lied von Reinhard May? Na ich denke, Du weißt, was ich sagen möchte. Aber aufgeben gibt es nicht. Meine Eltern sind nicht unbedingt einfach und haben ihren Kopf – sie meinen es immer gut – sie sind 67 und 70 und sind nicht sehr leicht von etwas abzubringen oder zu überzeugen. Sie wollen Resultate sehen. Das heißt für sie am besten gestern schon 30 kg weniger. So viel bin ich eigentlich zu schwer. Aber ich werde nicht von heute auf morgen wieder zu Kaninchen und esse nur noch Salat. Das geht gar nicht. Sind wir als Allergiker Menschen zweiter Klasse? Ich denke nicht. Ich kann die Gerichte allergikergerecht genauso gut essen, wie vorher. Nur daß ich die Zutaten die nicht vertragen werden oder nicht gegessen werden dürfen ersetze oder ganz raus lasse. Das tut dem Geschmack finde ich kenen Abbruch. Weil meine Eltern mit kochen und somit wissen, was da so alles reinkommt und drin ist, sagen sie von vornherein „igitt – kann ich das auch echt essen“? Und dann folgt, „war nur spass“ „können wir wieder machen“ Mein Vater neckt gerne. Aber das ist in Bayern so. Das müssen wir als großes Kompliment nehmen. Daran müssen wir uns gewöhnen. Er meint es nicht böse. Jetzt ist kurz vor Mittag und ich muß schaun, was ich heute essen darf. Ob ich helfen muß, Kartoffeln aufzusetzen. Die anderen kreigen Kartoffelsuppe, ich kriege ganze Kartoffeln. Für heute genug erzählt. Jetzt wünsch ich Dir ein schönes Wochenende und hoffe, ihr habt besseres Wetter als wir. Bei uns kann es sich nicht entscheiden ob es regnen soll oder schön wird und es ist so kalt, daß Du einen mittleren Annorack brauchst.
          Liebe Grüße Anke

          • Becca 19. September 2015 um 13:50 Uhr - Antworten

            Hallo Anke,

            das klingt natürlich schwierig, wenn nicht alle Beteiligten mitspielen…Lindau ist leider am ganz anderen Ende Deutschlands, ich komme aus der Nähe von Hamburg. Sehr schöne Gegend am Bodensee, traumhaft!

            Ja der Test ist wahnsinnig teuer, aber es hat sich gelohnt. Oftmals ist es mit nicht nur einer Unverträglichkeit getan, das bringt dann der Test ans Licht. Mir war das auch zu teuer, daher habe ich mich im Vorwege über eine Heilraktikerzusatzversicherung gekümmert und habe die Inter gewählt. Dort hat man keine Wartezeiten. Kostenpunkt liegt bei etwa 25 EUR im Monat, dafür hat die Inter 80 % der Kosten für den Test übernommen. Das wars mir auf jeden Fall wert!

            Am Bodensee (Konstanz glaube ich) wohnt eine recht bekannte Youtuberin/Bloggerin, die grad ihren Heilpraktiker macht – vielleicht wäre es eine Option, sich mit ihr mal in der Verbindung zu setzen! Was sie preislich nimmt, weiß ich leider nicht, aber kann man ja erfragen.
            Sie bei Facebook aktiv:

            und hat auch eine eigene Seite:

            Die Ailyn ist zwar noch sehr jung, hat aber grad in Bezug auch ihre Erfahrungen machen müssen. Vielleicht hilft sie dir ja!

            In Zusammenspiel mit dem Kochtrotz Buch bekommst du das bestimmt wieder in den Griff! Es ist nicht „normal“ ständig Durchfall zu haben, auch Verstopfung ist nicht „normal“. Das sind Anzeichen dafür, dass etwas im Körper nicht rund läuft. Die Schulmedizin nennt das ja gern Reizdarm. Häufig sind es dann aber tatsächlich unentdeckte Unverträglichkeiten, die die Beschwerden verursachen.
            Kennst du das Buch „Darm mit Charme“? Da steckt auch viel Infomaterial drin, kann ich dir nur empfehlen!

            Besteht die Möglichkeit, dass du denn für dich allein kochst/Mahlzeiten vorbereitest? Dass deine Eltern ihren Kram essen, was auch immer sie für richtig halten, und das machen kannst, wovon du ausgehst, dass das Essen dir gut tut?

            Auch wenn dir die 30 kg auf der Seele lasten (kann ich sehr gut nachvollziehen, geht mir bei mir genauso) – sowas geht nicht von heute auf morgen. Auch wenn deine Eltern das gern so hätten, davon musst du dich distanzieren. Im Übrigen können unbehandelte Unverträglichkeiten Übergewicht auslösen! Auch hierzu gibt es zahlreiche Bücher.

            Diätpläne von 1990 sind schlichtweg überholt! Es gibt heutzutage viele neue Erkenntnisse, wenn der Diätplan damals nicht geholfen hat – warum sollte er denn heute helfen?

            LG Becca

            • Kochtrotz 23. September 2015 um 9:36 Uhr - Antworten

              Hallo liebe Becca, ich finde es unglaublich super, wie Du Dich hier engagierst. Ganz herzlichen Dank. Die Links nimmt mein System heraus. Da müsstet Ihr euch anderweitig austauschen. LG Steffi

        • Kochtrotz 23. September 2015 um 9:31 Uhr - Antworten

          Hallo Becca, ja ich sehe es sehr ähnlich wie Du. Anke müsste sich umfangreich testen lassen. Die Kosten trägt allerdings keine gesetzliche Krankenkasse in diesem Umfang. LG Steffi

      • Kochtrotz 23. September 2015 um 9:25 Uhr - Antworten

        Hallo, also evtl. sind hier auch Missverständnisse entstanden. Ich selbst wollte nirgendwo hinkommen. ABER – ich finde es ganz großartig, welche Hilfsbereitschaft hier herrscht! LIKE ! LG Steffi

    • Kochtrotz 23. September 2015 um 8:00 Uhr - Antworten

      Hallo Ilka, das kann ich auch nicht sagen. LG Steffi

  12. […] Apfelkuchen aus 4 Zutaten © Stefanie Grauer-Stojanovic | KochTrotz […]

  13. Anke 8. September 2015 um 13:33 Uhr - Antworten

    Liebe Jutta, Ich bin ein Rolli (heißt ich sitze im Rollstuhl) sollte Dich bitte nicht erschrecken.
    Mein Durchfall besteht seit ich essen muß (seit 1976) und niemand findet so wirklich heraus warum und wo her das immer wieder kommt. Ich bekam damals einen Diätplan für Durchfall – und jedesmal wenn wir wieder bei den Milchprodukten sind, fängt es wieder von vorne an. Dann geht bei Obst nur der geriebene Apfel oder auch mal ein Stück Banane. Austauschzucker oder Honig vertrage ich gar nicht. Dann sind wir bei Fleisch. Da bitte nur den geräucherten oder schwarzwälder Schinken. Und weißt Du. was hinten drauf steht? Ich hab den nur spasseshalber mal umgedreht. (laktose- und glutenfrei) Meine Eltern schütteln genau bei diesen Kennzeichnungen oft den Kopf. Es sei denn, ich sage es ihnen. „Früher hat es das auch nicht gebraucht“ – na ich würde sagen, nicht gegeben. Und ich hab früher schon nur Rauchfleisch oder geräuchertes vertragen. Ich habe sehr oft erbrochen. Eine sehr empfindliche Nase, überempfindliche Fingerspitzen und sehr gute Ohren. Dafür trage ich Brille und kann leider nicht gehen. Meine Epilepsie ist mit Medikamenten sehr gut eingestellt, so daß keine Anfälle mehr auftreten. Da bin ich sehr zufrieden. Klar gibt es auch mal nen schlechten Tag. Meistens wenn das Wetter umschlägt.
    Ich habe über 34 Jahre um die 30 kg zugenommen und teils sehr erfolgreich auch wieder ab. Aber zur Zeit steht mein Gewicht fast wieder bei meiner Höchstmarke. Ich möchte mit diesen Erkrankungen wieder auf Normalgewicht kommen und die Erkrankungen dabei im Griff halten. Meine Eltern haben mir inzwischen versprochen „wiedermal zu backen“ ich müsse nur noch etwas warten. Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht erschreckt oder enttäuscht. Das ist ein kleiner Auszug aus meinem Leben.
    Wie möchtest Du helfen? Wenn ich jetzt mal spontan fragen darf und drauf zurückkommen darf.
    Kommst Du vorbei? Meine Etlern würden gerne vorher wissen wann Du kommst, wer Du bist … was wir machen … kochen, backen … ich denke sie haben die üblichen Fragen. Und sie fragen ein Loch in den Bauch. Und sie werden verwundert sein, daß da jemand vollkommen fremdes vor der Tür steht. Den sie so gar nicht kennen. Ich denke auch, sie werden nie zugeben, daß wir ein Essensproblem haben. Sie empfinden diesen Durchfall als völlig normal. Wir kochen doch so gesund. … Ich weiß noch nicht, wie ich meinen Eltern beibringen soll, daß wir demnächst mal Besuch bekommen, der was über unsere Essgewohnheiten wissen will.
    Gemüse vertrage ich die meisten (außer Kohl, Auberginen, grüne Bohnen) An Gewürze traut sich meine Mutter nur an Pfeffer und Salz, wegen mir.
    Liebe Grüße Anke

  14. Anke 6. September 2015 um 16:17 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ist aber kein Strudel oder? Mama nimmt mir da immer viel zu viel Äpfel – und dann hat man für meinen Geschmack zu wenig Teig. Hört sich lecker an. Ich hatte schon Sahne aber noch nie Pudding soweit ich mich erinnern kann. Schade, daß meine Familie solche Backmuffel sind. Sie hat gerade den letzten Zwetschgendatschi gebacken und den Mohnstrudel, den ich für mich gekauft hatte, muß ich nicht sehr gut vertragen haben. Wird bei sich bietender Gelegenheit als Überraschungsrezept gebacken. Natürlich mit Zucker. Meine Familie steht nicht auf zuckerfrei und Zuckerersatz vertrage ich nicht wirklich. Wir haben drei Allergiker in der Familie und meine Mutter verwendet grade (Milchersatzprodukte) mir zu liebe. Manchmal schmuggle ich ein Joghurt oder einen Quark und meine Milch mit in den Einkaufskorb. Mit der Milch sind sie inzwischen einverstanden, wenn ich die Hausmarke nehme. Wehe, ich weiche mal von der Hausmarke ab. Dann gibt es in diesem Supermarkt „heute keine Milch“ für mich. Eine andere Marke, mit anderem Namen, wäre zu teuer. Man fährt wegen Schinken, Leberwurst und Käse eh noch zu … Mein Weißbrot muß in der Großpackung her. Die kleine Packung könnte ich in ein paar Tagen aufgegessen haben … und viiel zu teuer … Selber backen? Oh je … könnte ja schief gehen … und dann muß man den Backautomat aus dem Keller holen oder den Ofen anschmeißen … Der Bäcker ist viel schneller erledigt und viel bequemer erreicht. Ja meine Eltern sind vom Alter her schon Opa und Oma – und hören gar nicht mehr gerne „komm wir backen heute mal Brot oder Muffins oder Kuchen“ Sie sehen es als muß – nicht als ich darf heute … Früher war es auch schon oft so – und trotzdem war sie schneller und mit ihrem Rührkuchen oder dem Zopf für Sonntags immer dabei. Ich probier es weiterhin. Vielleicht hört mal einer. Schade, daß ich nicht alleine stehen kann. Dann wäre die Sache schnell erledigt und auch die Küche hinterher aufgeräumt. Ich muß sie einfach mal überraschen. Dazu müßte ich erstmal an den Backautomaten und dann an die Backformen und den Ofen kommen. Und dann hat sie ihre Zutaten immer noch in den obersten Küchenschränken verstaut – leider. Wir werden sehen. Ich bleibe dran. Ich möchte ja weiterhin Brot und Kuchen essen – wenn auch nicht mehr ganz so häufig, wie im Moment. Die Frage wird sein, auf welches Gemüse man dann ausweicht, das satt macht und nicht abführend wirkt. Meine Eltern sagen immer „iss nicht so viel“ Mein Vater hat jetzt abgenommen und würde es am liebsten auf mich übertragen. Aber ich mach genau das jetzt nicht. Ich werde eben abends nicht zum Kanienchen. Das tut mir so nicht gut und satt bin ich auch nicht und ich muß das Ding ja verlängern – es ist nicht nach drei Wochen erledigt. Also muß ich so essen, dass es für mich auf lange Sicht gut ist. Aber auch das hat er noch nicht wirklich begriffen. Ich bin der Ansicht, ich sollte so essen, wie es mir gut geht. Das was mir „weh tut“ reduzieren bis ganz weg lassen und das andere so essen, dass ich es in der Menge vertrage. Was gar nicht geht einfach weg lassen, würde ich mir wünschen, nicht es „heute ausnahmsweise“ aufgezwungen zu kriegen. „Kannst ja morgen wieder weiter machen – heute machst Du mal eine Ausnahme“ höre ich zu Genüge. Wie lange noch? Frage ich mich. Sie haben vergessen, wie ich „als normales Kind“ ausgesehen habe. Heute heißt es von meinem Vater „mach keine Umstände, Allergien gibt es bei uns nicht“ oder „hast Du welche gesehen?“ Früher wurde man als Spinner oder sehr krank bezeichnet, wenn man ein Reformhaus nur gesichtet hatte. So meine Mutter. Sie ging immer spezielle Vitaminsäfte von Rotkäpchen für mich holen. Weil ich so blass war. Ich bin froh, daß ich heute nicht mehr wegen allem, was ich „extra“ will ins Reformhaus muß sondern daß es es inzwischen in den gut sortierten Supermärkten gibt. Da fällt es dann weniger auf und man muß nicht mehr eine extra Runde fahren. Wir müssen immer noch umdenken, wenn mal was nicht verfügbar ist aber ich glaube, das ist weniger schlimm als früher, wo wir noch nicht mal Lieblingskekse nach Lust und Laune holen konnten – was meinst Du? Selber gemacht sind die na klar noch nen ganzen Bissen besser aber früher hatten wir ja groß nix ausser Haferflocken und Salzstängel. Ist so … oder hast Du es etwa schon vergessen? Wenn sich die Gelegenheit bietet und es mir wieder etwas besser geht, wird Dein neues Kuchenrezept ausprobiert.
    Liebe Grüße Anke

    • Jutta Schollbach 8. September 2015 um 9:34 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, es klingt nicht sehr gut, was Du alles schreibst. Es gibt aber immer Hilfe, für jedes körperöiche Problem. Vielleicht kann ich Dir helfen?
      Liebe Grüße, Jutta

    • Kochtrotz 12. September 2015 um 6:50 Uhr - Antworten

      Nein Anke, das ist kein Strudel. Es ist eher ein Biskuit-Rührkuchen. Alles Gute und LG Steffi

      • Anke 12. September 2015 um 12:34 Uhr - Antworten

        Danke Steffi, ist schon wieder etwas besser geworden. Außerdem ist mir aufgefallen, es bezieht sich auf das Wetter, Speisen und Lebensmittel und meine Regel. Ich denke, ich werde noch genauer dahinter kommen. Heute haben wir schon gebacken. Nicht Deinen Kuchen aber einen Rührkuchen. Wir machen Fortschritte. Jetzt bin ich gespannt, wie er schmeckt. Er muß noch auskühlen und dann gibt es den Kuchen zum Kaffe.
        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Anke

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