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Zwetschgen- oder Mirabellen-Datschi, vegan & glutenfrei & Vollkorn

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Ohhhhh sind dieeeeee lecker!
Ich nenne meine Obstkuchen mit Hefe liebevoll Datschis. Ich mag den Begriff, er ist schon ganz alt. Und ich finde, Datschis müssen auch nicht akkurat in Form gebracht werden. Das mach ich nämlich nie!

Seit ich mich pflanzlich ernähre bekomme ich meine Fructose-Intoleranz immer besser in den Griff. Es ist das erste Jahr, dass ich mich in Zwetschengen versucht habe. Ein Stück kann ich problemlos essen. Daran wäre letztes Jahr noch nicht zu denken gewesen.

Ich habe dieses Rezepte aber nicht fructsoearm eingestuft, denn Zwetschgen und Mirabellen sind bei Fructose- und Sorbit-Intoleranz problematisch.

Zwetschgen-oder Mirabellen-Datschi, vegan & glutenfrei

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2 Portion(en)
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
45 Minuten
RUHEZEIT
30 Minuten
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

FÜR DEN TEIG
  • 250 g Vollkornmehl glutenfrei
  • 100mlMandelsahne (alternativ fetthaltige Pflanzenmilch)
  • 150 - 200mlWasser lauwarm
  • 0.5PäckchenTrockenhefe
  • 1PriseSalz
  • 35 g Sukrin braun oder andere Süße
OBST
  • 500 g Zwetschgen oder Mirabellen
STREUSEL
  • 200g Mandeln gemahlen
  • 100 g Alsan (ich nehme Alsan, es ist recht fest)
  • 75gestrichene TLSukrin braun
SONSTIGES
  • 1StückBackpapier
  • 1-2ELMehl für die Arbeitsfläche
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Im Rezept habe ich Sukrin angegeben. Das müsst Ihr nicht unbedingt nehmen. Ich arbeite gerne damit, da ich es sehr gut vertrage. Selbstverständlich könnt Ihr auch Rohrzucker verwenden oder andere Zuckerarten. Die Mengen bleiben gleich.

Das Rezept ergibt ein großes Backblech.

Übrigens, das Datschi kann man auch supergut mit Äpfeln belegen.

Ich habe es hier mit Streuseln beschrieben.

Ihr könnt aber genauso gut nur Mandelstifte darauf legen und das Obst mit Zucker und Zimt bestreuen.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Alle Zutaten für den Teig sehr gut kneten, mindestens 5 Minuten. Es ist sehr wichtig, dass das Wasser lauwarm ist, sonst kann es sein, dass die Trockenhefe nicht geht.

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    Dann den Teig in eine Plastikschüssel geben und entweder mit dem Deckel (auch Plastik) der Schüssel oder Frischhaltefolie darauf spannen. Der Teig soll in etwa das doppelte Volumen annehmen.

    Solange der Teig geht die Zwetschgen oder Mirabellen entsteinen und eine Seite aufschneiden. In einer Schüssel beiseite stellen.

    Die Streusel vorbereiten. Dazu einfach alle Zutaten gut vermengen und in den Kühlschrank stellen.

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    Dann den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und etwas platt ziehen. Backpapier auf Backblech legen. Jetzt den Teig auf das Backpapier geben. Falls nicht genügend Mehl drauf ist, nochmal mit Mehl bestäuben und am besten mit den Fingern plattdrücken, bis das Blech ausgefüllt ist. Der Teig sollte ca. 0,5 cm dick sein.

    Den Teig jetzt nochmal 20 - 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

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    Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.

    Jetzt ist eine gute Zeit den Backofen auf 180 Grad Umluft aufzuheizen.

    Den Teig mit den Zwetschgen oder Mirabellen belegen.

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    Jetzt noch die Streusel drauf verteilen und ab in den Backofen.

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    Wie oben beschrieben, kannst Du das Obst auch mit Mandeln und Zimt und Zucker bestreuen. Schmeckt auch toll.

    Bei 180 Grad etwas 40 - 45 Backen.

    Es kann sein, dass sehr viel Flüssigkeit ausläuft.
    Lass den Pflaumenkuchen einfach nach dem Backen ein paar Minuten stehen. Die Flüssikgeit wird dann fest.

    Lauwarm finde ich ihn am besten.

    Mann kann den Kuchen auch sehr gut nach circa 30 Minuten aus dem Ofen nehmen und einfrieren und dann später fertigbacken. Ich finde, man schmeckt dann nicht, dass der Kuchen nicht frisch gebacken wurde.

     

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24 Kommentare

  1. Mariechen 7. August 2016 um 17:22 Uhr - Antworten

    Hallo Rezept-Zauberin, ich habe seit letzter Woche meine Bestimmung bekommen, mich vegan und glutenfrei zu ernähren. Wahrlich eine Herausforderung. Gerade habe ich noch keine Ideen und habe dich hier gefunden, auf der Suche nach einem Kuchenrezept. Das macht mir wieder etwas Hoffnung und Mut. Herzlichen Gruß, Mariechen

    • Kochtrotz 8. August 2016 um 6:24 Uhr - Antworten

      Hallo Mariechen, das klingt erst so als ob man nix mehr essen könnte 😉 Ich kenne das. Aber dem ist nicht so. In der Anfangsphase ist es schon hart finde ich, dann geht es immer besser. Fühl dich wohl hier und viel Spaß beim Stöbern. Viele Grüße Steffi

  2. Lena 23. September 2015 um 13:19 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, dank Deinem Blog habe ich vor einiger Zeit überhaupt erst wieder angefangen gf Brote und Hefestücke zu backen 🙂 Bäckst Du Deinen Datschi im Blech auf dem Pizzastein oder ohne?
    Liebe Grüße
    Lena

    • Kochtrotz 23. September 2015 um 19:23 Uhr - Antworten

      Hallo Lena, inzwischen auf dem Pizzastein. Früher auf dem Blecht 🙂 LG Steffi

  3. Conny Fehr 26. August 2014 um 17:16 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    vielen Dank für Deine tollen Rezepte. Der Datschi war wunderbar. Ich habe noch Teig übrig. Hast Du eine Idee, wie lange der haltbar ist?

    • Kochtrotz 28. August 2014 um 8:32 Uhr - Antworten

      Hi, jetzt bin ich vermutlich etwas spät mit meiner Antwort. Du kannst den Teig tatsächlich einfrieren oder auch für 1 – 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. LG Steffi

  4. Anonymous 10. August 2014 um 12:40 Uhr - Antworten

    Huhu,
    Ich würde gerne den Kuchen backen für das nächste Treffen mit Freunden, worunter Veganer und jemand mit glutenintoleranz ist. Ich selbst habe HIT, LI, FM. Da ist es eine echte Herausforderung etwas zu Zaubern, was alle essen können. Das Rezept hier scheint viel versprechend! Allerdings vertrage ich selbst keine Hefe. Meinst du es wäre ein Versuch wert das ganze statt Hefe mit weinsteinbackpulver zu machen? Du bist da im Umbauten ja etwas erfahren und kannst vielleicht abschätzen, ob das gehen könnte.
    Liebe Grüße,
    Liane 🙂

    • Kochtrotz 10. August 2014 um 13:24 Uhr - Antworten

      Hi Liane, Du das müsste gehen. Gib noch nen Esslöffel Apfelessig in den Teig und als Flüssigkeit Mineralswasser mit viel Kohlensäure. Beide Zutaten lockern den Teig sehr. Gehen Mirabellen mit Deiner FI? Ich hab sie immer super vertragen, auch als meine FI sehr stark war. Gutes Gelingen, Steffi

      • Anonymous 10. August 2014 um 13:37 Uhr - Antworten

        Lieben Dank für die schnelle Antwort!
        Alles klar, wird definitiv diese Woche probiert. Ja genau, ich wollte es mit Mirabellen versuchen =) . Habe sie noch nie probiert, aber bin mittlerweile auf einem Level, wo ich sie ganz gut vertragen müsste. Zur Not mach ich noch ein Eckchen mit Himbeeren/Johannisbeeren/Rhabarber. Die vertrage ich immer und finde es genauso lecker mit solch einem Streuselteig – selbst mit „Pflaumengewürzen“.
        Danke nochmal an dich und deine Experimentier-Lust!!!! Macht mir immer wieder „Mut“ selbst was schönes zu zaubern. Viel Erfolg, Spaß & gutes Gelingen weiterhin!
        Hab einen schönen Sonntag!

        • Kochtrotz 10. August 2014 um 20:28 Uhr - Antworten

          Du auch und viel Glück und dass Du alles gut verträgst 🙂

  5. 365tageglutenfrei 10. August 2014 um 12:38 Uhr - Antworten

    Der sieht fantastisch aus. Werde ich nächsten Freitag gleich backen, wenn meine Mutter zu Besuch kommt. Welch glutenfreie Vollkorn-Mehlmischung nimmst du denn da? Liebe Grüße, Angela

    • Kochtrotz 10. August 2014 um 13:22 Uhr - Antworten

      Hi, ich hab immer die von Werz dieser 4-Korn-Vollkorn-Mischung. Die liebe ich! LG Steffi

  6. Cornelia Hauck 10. Juli 2014 um 12:01 Uhr - Antworten

    Hallo Kochtrotz-Frau
    welche Mehlmischung kann ich denn nehmen wenn ich nicht so eine vorgefertigte Mischung bekomme. Ich hätte da: Buchweizen, Hirse, Tapioka, Kartoffelstärke, Maisstärke, Johannisbrotkernmehl, Quinua, Traubenkernmehl. Lässt sich daraus ein glutenfreier veganer Hefeteig für Datschi zaubern?

    Liebe Grüße
    Cornelia

    • Kochtrotz 10. Juli 2014 um 15:49 Uhr - Antworten

      Aber sicher doch. Mische am besten Buchweizen, Hirse, etwas Tapioka und etwas Quinoa, dazu auf 250 g 1 TL JBK (kohannosbrotkernmehl). LG Steffi

  7. Elke 22. November 2013 um 0:50 Uhr - Antworten

    Das ist wieder wunderschön von Dir präsentiert. Appetitlich mit tollen Fotos, super beschrieben usw…….wirklich ganz wunderbar.

    • Kochtrotz 22. November 2013 um 10:58 Uhr - Antworten

      Huhu Elke, ohhhh alles soooo wunderbar, dann freue ich mich sehr, das ist auch sooooooo wunderbar <3 <3

  8. Anonymous 22. September 2013 um 19:46 Uhr - Antworten

    Ps, lg, suzan

  9. Anonymous 22. September 2013 um 19:45 Uhr - Antworten

    Das ist ja der Hammer! Seit 2 Wochen lebe ich vegan und kenne Deinen Blog, seit einer Woche warten Zwetschgen im Kühlschrank…. Und jetzt entdecke ich dieses tolle Rezept:) werde das Morgen mal ausprobieren. Hast du einen Tipp, was ich als Ersatz für Schlagsahne nehmen könnte? (Sojazeug schmeckt mir nicht so)

    • Kochtrotz 22. September 2013 um 20:23 Uhr - Antworten

      hihi, gut so 🙂
      Willst Du ne vegane Sahne dazu essen?
      Kennst Du Soyatoo? Gibt es als Reis, Cocos und Soja.
      Find die nicht schlecht.

  10. Anna Purna 21. September 2013 um 9:38 Uhr - Antworten

    Sehen köstlich aus!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Anna

  11. Margit 20. September 2013 um 17:36 Uhr - Antworten

    Ohhh, danke, danke, danke…. 🙂

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