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Rhabarber-Schoko-Brownie mit Schoko-Topping, glutenfrei, vegan, zuckerfrei

HelloHello,

hier kommt mal wieder ein Baukasten-Kuchen. Also ein sehr variabler Kuchen, den Ihr so backen könnt wie Ihr in vertragt und auch mögt.

Bedeutet, es gibt eine Basisversion, die funktioniert und dazu könnt Ihr optionale Komponenten „stricken“ oder auch die jeweils bevorzugten Zutaten nehmen. Gut ne. hihi.

Ihr könnt Euch auch ne sojafreie Version backen. Nehmt einfach den Pflanzenjoghurt Eurer Wahl.

Ich verspreche Euch, niemand wird merken, dass der Kuchen glutenfrei ist und sogar vegan.

Wer nicht glutenfrei leben muss, kann den Kuchen auch mit Dinkelmehl backen! Wie und was steht unten.

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Rhabarber-Schoko-Brownie mit Schoko-Topping, glutenfrei, vegan, zuckerfrei

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MENGE
1 Kuchen oder Minikuchen
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
40 Minuten
RUHEZEIT
30 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 2TLFlohsamenschalen gemahlen
  • 4ELWasser
  • 100 g Margarine Zimmertemperatur
  • 150g Reissirup
  • 1ELApfelessig
  • 1TLVanille-Essenz oder Mark einer Vanillestange
  • 2TLWeinsteinbackpulver
  • 1/4TLSalz
  • 75gKakao
  • 350 g Rhabarberkompott (siehe unten zum selber machen)
  • 100 g Mehl glutenfrei (egal welches) oder s. o.
  • 200gPflanzenjoghurt
  • 100 g Schokolade oder Schokotropfen
zum Aufstreichen auf den Teig vor dem Backen:
  • 100gRhabarberkompott
  • 1ELStärke (oder Johanissbrotkernmehl TL)
  • 100gPflanzenjoghurt
  • 50gPflanzenmilch
Schoko-Topping (Optional)
  • 1Bechervegane Sahne
  • 100 g Schokolade (zuckerfreie wenn Ihr mögt) oder Kuvertüre
  • 1ELReissirup
  • 3ELPflanzenjoghurt
Sonstiges
  • 1TLFett für die Backform
  • 1StükBackform
  • 1Stück Backpapier
Optional Rhabarber-Kompott selbst kochen
  • 500gRhabarber
  • 150 g Reissirup
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Die Teigmenge ist für eine rechteckige Form, ihr könnt aber auch ne große runde nehmen (Springform). Für ein ganzes Backblech reicht es nicht.

Version mit Dinkelmehl:
Wer nicht glutenfrei leben muss, kann auch mit Dinkelmehl backen. Dazu nehmt Ihr dann einfach 120 g Dinkelmehl anstatt des glutenfreien Mehl.

Rhabarber-Kompott:
Hat man ja auch nicht immer vorrätig und schon gar nicht in einer zuckerfreien Version. ;)
Könnt Ihr aber sehr einfach selbst schnell kochen. Wie steht unten.

Vorab noch was: 
Ich habe Reissirup als Süße verwendet. Ihr könnt aber auch genauso gut Agavendicksaft nehmen wenn Ihr möchtet. Der ist aber nicht fructosearm.

Schokolade im Teig:
Ihr könnt Schokotropfen nehmen, da ist aber Zucker drin. Ansonsten hacke ich gerne eine 100 g zuckerfrei Schokoladen-Tafel klein im Multizerkleinerer. Macht einfach wie es Euch beliebt.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Falls Ihr Rhabarber-Kompott kocht, dann macht das zuerst und zwar so: 
    Rhabarber putzen und in Stücke schneiden.
    Zusammen mit dem Reissirup in einen Topf geben und aufkochen.
    Dann etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Stücke einigermassen verkocht sind.
    Wenn Ihr es süßer mögt, dann gebt mehr Süße rein. Erkalten lassen.
    Wenn später was übrig ist, einfach lecker pur genießen. Mjam.

    So und jetzt Teig herstellen:
    Aus Wasser und Flohsamenschalen ca. 5 Minuten stehen lassen.

    Backform mit Backpier auslegen und die Ränder fetten.

    Reissirup und Margarine schaumig schlagen, dauert etwa 5 Minuten und sieht dann so aus:
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    Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

    Alle Zutaten in die Rührschüssel geben, als vorletztes Joghurt und als letztes nach und nach das Mehl.

    Der Teig hat eine recht dicke und zähe Konsistenz.
    Evtl. etwas Mehl oder Joghurt nachgeben.

    Teig in die Form geben und gleichmäßig glattstreichen.

    Optional Joghurt-Rhabarber-Mischung zum Aufstreichen auf den Teig:
    Es schmeckt auch ohne, ist aber viel leckerer mit ;).
    Alle Zutaten zusammenrühren.
    Dann die Joghurt-Rhabarber-Mischung obendrauf kleksen und dann mit einem Teelöffel erst längs und dann quer durchziehen und so ein Muster erzeugen.
    Kann man auch mehrmals machen.
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    rhabarber-schoko-brownie-glutenfrei-zuckerfrei-1-7
    Für 35 - 40 Minuten bei 175 Grad Ober-Unterhitze backen.
    Da müsst Ihr einfach mal schauen, jeder Backofen backt anders.

    Unbedingt Stäbchenprobe machen.

    Nach dem Backen 5 - 10 Minuten in der Form stehen lassen.

    Von der Form den Rand lösen, den Kuchen aber drin lassen. Erkalten lassen.
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    Optional, Topping: 
    Für das Topping die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
    Sahne schlagen, Reissirup einrühren.
    Flüssige Schokolade langsam mit dem Rührgerät unterrühren und Joghurt auch.

    Auf dem Kuchen verstreichen und im Kühlschrank 2 - 3 Stunden fest werden lassen.
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29 Kommentare

  1. Momo 13. August 2014 um 11:41 Uhr - Antworten

    Kann ich statt des Rhabarberkompotts im Teig auch apfel/Bananenmark nehmen?
    Lg momo

    • Kochtrotz 13. August 2014 um 12:09 Uhr - Antworten

      Müsste gehen, besser wäre aber Apfelkompott. LG Steffi

      • Momo 13. August 2014 um 13:37 Uhr - Antworten

        Was ist an Kompott so anders als an zB. Apfelmark? Meinst du, dass Kompott eine dicklichere Konsistenz hat und schon gesüßt ist und es deshalb ne andere Backeigenschaft hat als reines Apfelmark?

  2. Daniela 17. Juni 2014 um 14:23 Uhr - Antworten

    Ich vertrage überhaupt keine Milchprodukte – als Sahneersatz kann ich dann die Pflanzensahne nehmen. Aber der Joghurt – da hab ich so gar keine Idee, wie ich den ersetzen könnte. Ggf. auch Nussmus oder ist das zu fest? Joghurt macht den Kuchen ja eher saftig – bei Nussmus wird es ja wieder etwas schwerer.

    Hast Du da Erfahrung oder einen Tipp?

    • Kochtrotz 18. Juni 2014 um 16:30 Uhr - Antworten

      Nimm doch Sojajoghurt, das mach ich auch wenn ich gerade keinen selbst gemachten hier habe 😉

      • Daniela 18. Juni 2014 um 16:46 Uhr - Antworten

        Leider vertrage ich auch keine Sojaprodukte – blöde Kombi – ich weiß. U.a. sind alle Milchprodukte, Soja, Haselnüsse und Mandeln tabu. 🙁

        • Kochtrotz 18. Juni 2014 um 18:42 Uhr - Antworten

          Dann würde ich Reis Cuisine nehmen anstatt Joghurt. Das macht es auch schön feucht. Dürfest Du vertragen oder?

          • Anonymous 19. Juni 2014 um 18:57 Uhr - Antworten

            Hallo Steffi,

            Reis Cuisine geht – das probier ich dann mal aus 😉
            Hast Du auch eine Idee, wie man Quark ersetzen kann? Ich tigere schon die ganze Zeit um ein Rezept von Dir mit laktosefreiem Quark herum.

            Viele Grüsse

  3. Anke 25. Mai 2014 um 21:43 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ich nehme den Kakao, den meine Oma früher immer hatte. Man hat den auch zum Backen oder Trinken. Was hat das mit Histamin zu tun? Der Fertig – Kakao wäre mir klar, daß Allergien verursacht. Den müßte man ja nur aufgießen – und fertig. Angeblich ein Wunderwerk. Ich krieg vom Fertig – Kakao immer Kopfweh und Übelkeit. Und ein haufen Zucker ist auch noch drin. Im anderen Fall kann ich den Zucker einfach raus lassen und er schmeckt viel cremiger.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 26. Mai 2014 um 12:12 Uhr - Antworten

      Kakao ist sehr histmainhaltig.
      Viele Grüße Steffi

  4. Anke 23. Mai 2014 um 17:43 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Du machst einen Schokoboden – und auf den kann ich dann drauflegen was ich möchte? Ich nehme Kakao zum Backen des Bodens. Egal in welcher Form? (außer Springform, da würde alles rauslaufen) Wir haben auch Bodenformen habe ich gesehen. Die sind dann wieder geschlossen. Weil mir der Teig sehr flüssig aussieht, von den Fotos her, die ich sehe. Ich probier es spätestens zu meinem Geburtstag aus. Bin gespannt, wie ein Schokolandenboden schmecken wird. Belag werden vielleicht Pfirsiche. Ich weiß noch nicht, welches Obst zu meinem Geburtstag zur Verfügung steht und wie das Wetter sein wird. Ich hoffe schön aber nicht zu heiß. Wir haben vor abends zu grillen. Wir haben einiges vor. Ich lass mich überraschen. Ich kann mir auch Rhabarber als Belag gut vorstellen. Wir haben leider keinen mehr im Garten.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 24. Mai 2014 um 15:14 Uhr - Antworten

      Hallo, das ist kein Boden, das sind Brownies 😉
      Die kann man in allem möglichen Formen backen.
      Es ist auch kein Belag drauf. Aber man kann ja immer abwandeln. Allerdings weiß ich dann nicht ob es was wird.

      LG Steffi

      • Anke 24. Mai 2014 um 15:28 Uhr - Antworten

        Ah – ok. Ich muß also das Obst schon mit reinbacken. Also schon würfeln. Ich dachte es sei ein Boden, weil Du so schön Rhabarber obendrauf hast. Danke für den Hinweis. Ich hätte mich jetzt gewundert, warum das bei mir nix geworden wäre.
        Liebe Grüße Anke

        • Kochtrotz 24. Mai 2014 um 16:02 Uhr - Antworten

          Ist das Rezept nicht gut genug beschrieben?

          • Anke 24. Mai 2014 um 16:52 Uhr - Antworten

            Entschuldige bitte. Ich hab sowas noch nie gebacken. Ich hab auch was überlesen und hätte das Obst eher obendrauf gelegt. Aber wie Du schon sagst, das wird dann nix. Dein Rezept ist perfekt. Müßte nur noch gebacken werden.
            Vielen Dank Anke

            • Kochtrotz 25. Mai 2014 um 8:02 Uhr - Antworten

              Hallo,
              man kann sicher das Rezept abwandeln. Wer weiß was dann tolles draus wird 😉

  5. Nastja 20. Mai 2014 um 9:50 Uhr - Antworten

    Juhu, fertig! War gar nicht schwer und er sieht fast so aus wie deiner 😀 Habe gleich probiert, ich konnte nicht warten bis abgekühlt und er schmeckt warm so gut schon. Jetzt steht er in Kühlschrank und nachher kriegen Nachbarn auch etwas, wenn mein Freund übrig lässt. Wenn nicht dann mach ich gleich wieder 🙂 Aber ich musste Agavendicksaft (sehr lecker) nehmen, ich weiß nicht wo man Reissirup bekommt.

    • Kochtrotz 22. Mai 2014 um 12:11 Uhr - Antworten

      Ach, das freut mich aber ganz ganz arg, dass er Dir schmeckt und ich bin gespannt, was die Nachbarn und der Freund so sagen 😉 Klar, mit Agavendicksaft funktioniert das Rezept auch. Lieben Gruß Steffi

  6. Renate 17. Mai 2014 um 12:50 Uhr - Antworten

    Diesen Kuchen möchte ich unbedingt backen …. Wozu brauche ich die Flohsamenschalen ? Kann ich die ggf durch etwas anderes ersetzen ?

    • Kochtrotz 17. Mai 2014 um 13:54 Uhr - Antworten

      Die halten den Kuchen zusammen. Evtl. durch Stärke ersetzen.

      • Anonymous 20. Mai 2014 um 11:08 Uhr - Antworten

        Vielen Dank …. das wird mein Kuchen zum Wochenende. Danke für das Rezept.

  7. Katharina 16. Mai 2014 um 19:51 Uhr - Antworten

    Hm, ohne Kakaopulver und mit weißer Schokolade müßte sich doch sicher auch eine histaminarme Variante herstellen lassen… (Zumindest für Nicht-Veganer.) Muß mal nach Rhabarber Ausschau halten.

    • Kochtrotz 17. Mai 2014 um 7:09 Uhr - Antworten

      hmmmmm, ich denke, den Kakao braucht es für den Geschmack, aber vielleicht kann man ja was andere nehmen. Evtl. fein gemahlene Kokosraspel. Verträgst Du die?

      • Katharina 17. Mai 2014 um 19:48 Uhr - Antworten

        Das wäre allerdings ’ne Idee. Muß ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, ich berichte dann!

  8. Tagesmama Nicole 16. Mai 2014 um 9:43 Uhr - Antworten

    Hmm…das sieht ja lecker aus. Wird auf jeden Fall nachgebacken. 🙂

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