Rhabarber-Kekse glutenfrei, fructosearm, milchfrei

Rhabarber-Kekse, milchfrei, glutenfrei, fructosearm

Es ist Rhabarber-Zeit und das muss ich ausnutzen 🙂

Ich vertrage Rhabarber außerordentlich gut und ich liebe Rhabarber.

Aus dem Grundrezept des Kuchens von letzter Woche habe ich noch eine Keks-Version abgeleitet.

Diesmahl habe ich mit Mandeln und Kokosmehl gearbeitet. Ihr könnt aber auch ein anderes Mehl nehmen. Eins das Euch schmeckt, eins das Ihr zu Hause habt, glutenfreies Mehl jeglicher Art oder eben auch glutenhaltiges falls Ihr keine Gluten-Unverträglichkeit habt.

Unten stehen noch Tipps zum Austausch der Butter bei einer Kasein-Unverträglichkeit und für eine vegane Version der Kekse.

Die Kekse werden nicht so ganz knusprig, das liegt am feuchten Rhabarber. Noch leckerer schmecken sie mit einem Kleks Rhubarb Curd obendrauf. Yummy.

Bitte lest das Rezept unbedingt vorher durch, es hat Vorbereitungszeit!

INFO: Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse, das wisst Ihr bestimmt :). Rhabarber ist für Allergiker sehr gut verträglich. Er hat kaum Fructose und gilt als sehr allergiearm. Allerdings hat Rhabarber einen recht hohen Anteil an Oxalsäure. Die widerum können manche Menschen schlecht vertragen. Nieren- und Gallenkranke Menschen und Kinder sollen deshalb auf Rhabarber verzichten, so schreibt Wikipedia. Durch das Kochen des Rhabarbers wird die Oxalsäure reduziert.

 

 

Rhabarber-Kekse glutenfrei, fructosearm, milchfrei
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1 Portion(en)
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
20 Minuten
RUHEZEIT
60 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal
ZUTATEN
  • 3StangenRhabarber geputzt
  • 300 g Mandeln gemahlen
  • 100 g Cashews gehackt
  • 0.5StückVanilleschote davon das Mark
  • 150 g Butter (laktosefrei) Zimmertemperatur in Stückchen
  • 50 g Creamed Coconut (das sind die festen Blöcke aus dem Asialaden)
  • 170 g Erythrit oder Traubenzucker oder normaler Zucker (wenn keine FI)
  • 2LEier entweder Gr. oder 3 Gr. M
  • 100gKokosmehl
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Noch mal kurz ein paar Worte zum Mehl. Ihr könnt jegliches anderes Mehl verwenden, das Euch schmeckt.

Für eine vegane Version der Kekse nehmt Ihr einfach entsprechend viel Ei-Ersatz. Alle die Hühnereier nicht vertragen können auch auf Wachteleier zurückgreifen.

Ich habe Mandeln verwendet. Ihr könnt selbstverständlich auch andere gemahlene Nüsse nehmen oder verschiedene Sorten Nüsse mischen.

Solltest Du eine Kasein-Unverträglichkeit haben, so kannst du einfach 200 g Creamd Coconut verwenden.

Erythrit ist bei Fructose- und Sorbitintoleranz gut verträglich entgegen Birkenzucker!

ZUBEREITUNG
  1. 1. Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Dazu die Rhabarber-Stange der Länge nach 3 Mal einschneiden und dann Scheibchen schneiden.
    2/3 vom Rhabarber mit 2 flachen EL Erythrit oder Zucker bestreuen und durchrühren. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen.

    Das andere Drittel einfach beiseite stellen.

    Danach den Rhabarber mit Zucker (die 2/3) für 2 Minuten bei Höchststufe in die Mikrowelle geben oder für 5 Minuten im Topf Köcheln.
    Er soll etwas weicher werden.

    Nach dem Kochen in die Rhabarber-Masse Creamed Coconut und Vanillemark einrühren und erkalten lassen.

    Jetzt Butter und Erythrit (oder Zucker, Traubenzucker) mit dem Rührgerät aufschlagen bis es cremig ist. Dann die Eier nacheinander unterrühren.

    Dann alle anderen, trockenen Zutaten und den gekochten Rhabarber dazugeben und verrühren. Es ist immer noch eine sehr feste Masse und das ist gut so. Als letztes die 1/3 ungesüßte Rhabarber-Stückchen unterkneten.

    Den Teig für mindestens eine Stunden kühlstellen. Besser sogar 2 Stunden.

    Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-Unterhitze aufheizen.

    Backblech mit Backpapier auslegen.

    Aus dem Teig ca. 2 cm große Kugeln formen und die dann plattdrücken, so dass sie ca. 1 cm dick sind. Das sind jetzt Deinen Kekse.
    Die setzt Du auf ein das Backblech mit Backpapier.

    Jetzt backst Du Blech für Blech durch.  Sie Kekse backen ca. 20 Minuten, kann sein, sie brauchen auch etwas länger, das musst Du kontrollieren.

    Bei mir hat die Menge etwas über 60 Kekse ergeben.

    Sie lassen sie ganz gut im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren.
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