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Quittengelee ganz natürlich ohne Einmachhilfe – KochTrotz-Style

Quitten liebe ich über alles und sie sind so gut verträglich. Ich hab für das Quittengelee hier ein altes Rezept wieder rausgekramt und es etwas modernisiert.

Der Clou, das Gelee kommt ohne jede Gelierhilfe, Gerlierzucker oder Gelierfix aus. Quitten haben von Haus aus selbst so viel Pektin, dass es keine Hilsmittelchen braucht ;).

Dieses Quittengelee ist das Aromatischste welches ich selbst jemals gegessen habe und ich habe viiieeeellllleeee Probiert ;). Zudem kommt es mit nur 25% Süße aus, das ist ja auch ein großer Vorteil wenn man Zucker reduzieren möchte. Unten stehen auch noch Tipps zur fructoseärmen Variante.

Die Quitte selbst hat ca. 4 g Fructose auf 100 g, das ist schon nicht soooo wenig. Aber gesehen auf die Verzehrmenge und dass der Saft noch mit Wasser vermengt wird, wird’s verträglicher.

ACHTUNG: Das Rezept ist einfach, aber Ihr braucht dafür Zeit. Aber dadurch bekommt Ihr auch eine unglaubliche Farbe hin und das ganz natürlich. I LIKE ♥

ERGÄNZUNG: ich habe einige Nachrichten bekommen, dass das Gelee nicht geliert. Das kann wohl 2 Gründe haben. 1. Ihr habt es tatsächlich nicht lange genug eingekocht. 2. Es gibt unterschiedliche Quittensorten, die wohl nicht alle gleichgut gelieren.
WAS TUN? Ihr könntet mit etwas Gelfix 1.1 nachhelfen, aber dann ist es nicht mehr so natürlich. Oder, Ihr koch bei Verträglichkeit die Schale von 1 – 2 Zitronen mit, die sind ein tolles natürliches Geliermittel. ODER ODER, Ihr kocht etwas Agar Agar mit, aber bitte nur wenig.  

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Quittengelee ganz natürlich ohne Einmachhilfe - KochTrotz-Style

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MENGE
1200 ml
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
80 Minuten
RUHEZEIT
12 Stunden
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 1.5kgQuitten ca.
  • 1.5LiterWasser ca.
  • 350gZucker oder Alternative
  • 1StückSaft einer Zitrone Optional, weglassen bei Unverträglichkeit
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Wenn Ihr Zucker nehmt, empfehle ich weißen Haushaltszucker wegen der Farbe des Gelees.

Den Zucker könnt Ihr auch durch Birkenzucker, Erytrhrit (beide für die low Carb Variante), Reissirup oder Sukrin ersetzen, funktioniert alles.

Aus der angegebenen Menge ergeben sich ca. 1,2 Liter Gelee.

Bitte gebt das Gelee in sterilisierte Gläser.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Mit einem Küchentuch den Flaum von den Quitten gut abreiben.

    Quitten vierteln und samt Kerngehäuse und Schale in einen Topf geben und mit Wasser aufgießen.

    Sie sollen knapp bedeckt sein. Ihr braucht dafür circa 1,5 Liter.

    Zusammen mit dem Zitronensaft aufkochen und für etwa 30 Minuten köcheln lassen.

    Jetzt einfach circa 24 Stunden stehen lassen.

    Am nächsten Tag wieder aufkochen und noch mal 30 - 40  Minuten köcheln lassen. Es soll sich etwas reduzieren, um etwa 15 - 20%. Dadurch wird er noch intensiver.

    Jetzt gibst Du einfach in eine große Schüssel ein Haarsieb, das wiederum legst Du mit dem Tuch aus.

    Filtere die Flüssigkeit durch das Tuch. Zu Schluß hin am besten die Stück ausdrücken. Du kannst das Tuch einfach an allen Enden zusammennehmen und drehen und quetschen.
    quitten-gelee-ohne-gelierhilfe-kochtrotz-style-1

    Wenn Du möchtest, kannst Du Rest des Quittenfleisch noch zu Quitten-Kompott verarbeiten. Da müsstest Du aber die Kerne herauslesen. Bei mir war aber auch nicht mehr viel übrig nach der Quetscherei ;).

    Den Quittensaft kochst Du jetzt mit Zucker auf. Die Masse so lange einkochen, bis sie am Kochlöffel kleben bleibt oder Du machst eine Gelierprobe.

    Für die Gelierprobe gibst Du etwas Quittenmasse auf ein kleines Tellerchen und stellst es ca. 1 - 2 Minuten in den Kühlschrank. Wird die Masse fest, wird das Gelee auch fest.

    Sobald die Konsistenz gut ist, gibst Du das Gelee in sterilisierte Gläser, verschließt sie gut und stellst Sie für etwa 15 Minuten auf den Kopf.

    Danach drehst Du sie wieder um und lässt das Gelee vollständig erkalten.

    Die Marmelade hält sich den ganzen Winter über im Keller wenn die Gläser sauber und gut verschlossen sind.

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51 Kommentare

  1. Sonia 22. Oktober 2018 um 11:51 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi,

    erst mal einen lieben Gruß einer stillen Mitleserin 😉

    Da ich nicht wusste, wo ich auf deiner Seite passend kommentieren könnte, schreibe ich einfach mal hier. Meine Mutter und ich wurden vor ein paar Tagen „zugebombt“ mit Quitten und können mit unserer portugiesischen Quittenmarmelade eine ganze Kompanie eindecken 😉 Allerdings versuche ich seit Tagen, ein einfaches aber gutes Quittenkuchenrezept zu finden, aber ehrlich gesagt finde ich so gut wie nichts, und das bisschen das ich finde, spricht mich so gar nicht an. Mir wäre es auch recht egal, wenn es nicht laktosefrei oder fruktosearm wäre, das kann ich ja anpassen. Allerdings wollte ich jetzt auch nicht z.B. ein Apfelkuchenrezept nehmen und die Äpfel durch Quitten ersetzen.

    Also dachte ich mir, ich bin einfach mal frech und frage, ob du nicht ein schönes Rezept in petto hättest, dass du mit deiner Gemeinde teilen möchtest 😉 Oder meinst du, man kann tatsächlich bei bestimmten Rezepten die Früchte austauschen? Ich hätte jetzt an Äpfel oder Birnen gedacht, aber irgendwie finde ich die Quitte schon sehr speziell, so dass mir keine ähnliche Frucht einfallen würde.

    Vielen lieben Dank erstmal und wünsche dir eine schöne Woche!

    Liebe Grüße
    Sonia

    • Kochtrotz 23. Oktober 2018 um 8:08 Uhr - Antworten

      Liebe Sonia,

      tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ein Rezept für einen Quittenkuchen zu machen. Ich liebe Quitten so sehr! Unlängst habe ich selbst zu dem Thema recherchiert und auch mir ist nichts so richtig ansprechendes begegnet. Na, dann will ich mich doch mal diesem Thema widmen. Allerdings dauert es noch etwas, da ich gerade noch mit meinem Buch und anderen Jobs beschäftigt bin.

      Viele Grüße
      Steffi

      • Sonia 23. Oktober 2018 um 9:38 Uhr - Antworten

        Na da freue ich mich jetzt schon drauf 😉 Ich werde dann so lange mir wohl doch irgendein Rezept basteln oder einfach die Quitten einfrieren, bis dein Rezept kommt 😉

        LG

        • Kochtrotz 25. Oktober 2018 um 21:04 Uhr - Antworten

          Ich mach mich so bald als möglich drüber her 😉

  2. Angela 14. Oktober 2018 um 16:11 Uhr - Antworten

    Hallo ich habe massig Quitten dieses Jahr und werde daraus wieder Gelee machen. Da ich gerne mal ein bisschen experimentiere, überlege ich ob die Kombination Quitten mit Rhabarber wohl funktioniert? Ich habe nämlich noch selbst gemachten Rhabarber Saft rumstehen… Dann muss bestimmt was zum gelieren rein, zumal ich die Quitten auch immer im dampfentsafter verarbeite. Hast du schonmal Apfelpektin eingesetzt?

    • Kochtrotz 15. Oktober 2018 um 13:10 Uhr - Antworten

      Liebe Angela, Apfelpektin eignet sich sehr gut für Gelee. Ich empfehle hier aber unbedingt eine Gelierprobe zu machen. Nicht jedes Pektin bindet gleich stark und vor allem gleich schnell. Viele Grüße Steffi

      • Angela 17. Oktober 2018 um 13:29 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi, habe es heute in die Tat umgesetzt, hat super geklappt! Jetzt gibt es bei mir also Quitten-Rhabarber-Apfel-Gelee aufs Frühstücksbrot. Seeeeehr lecker! Liebe Grüße Angela

        • Kochtrotz 17. Oktober 2018 um 13:33 Uhr - Antworten

          Juhuuuuu, Angela! Das ist super duper! Ich freue mich mit Dir. Viele Grüße Steffi

  3. miri 3. Oktober 2018 um 19:41 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi!

    Ich hab einen Wäschekorb voller Quitten 🙂
    Nach deinem Rezept würde das auch mit einem Entsafter funktionieren ?
    Und hast du auch schonmal Quittenbrot also „Quittengummibären vom Blech“ gemacht und dafür vielleicht auch ein Rezept ?
    Dafür müsste ich glaube ich die Schalen und Kerngehäuse vorher entfernen aber funktioniert dann trotzdem noch das Gelee ?

    • Kochtrotz 6. Oktober 2018 um 18:53 Uhr - Antworten

      Hallo Miri, ja das klappt mit dem Entsafter. Viele Grüße Steffi

  4. Angelika 26. August 2018 um 9:37 Uhr - Antworten

    Guten Morgen Steffi,
    ist diese Marmelade auch mit Äpfel zu kochen??? Werde im Moment mit Äpfel überhäuft und suche nach einem Gut schmeckenden Rezept ohne raffinierten Zucker.
    Hast du dies auch schon mal probiert???
    Liebe Grüße ☺️☺️☺️ Angelika

    • Kochtrotz 27. August 2018 um 16:19 Uhr - Antworten

      Liebe Angelika, also aus meiner Sicht spricht da nix gegeben, einfach Äpfel anstatt Quitten zu verwenden. Ich selbst habe sie aber nie so probiert. Viele Grüße Steffi

  5. Birgit 21. Oktober 2017 um 19:10 Uhr - Antworten

    Mhhh, ich habe nun heute die natürliche Variante ausprobiert und muss mich den anderen anschließen: Das Gelee ist selbst nach über 1 Stunde köcheln unter Zugabe von Zitronenschale und nach unzähligen Gelierproben nicht fest geworden. 🙁 Dabei war der Quittensaft sehr pektinhaltig und meine Vorfreude dementsprechend groß! Schade… Nun hilft nur noch Zitronensäure oder das gruselige Gelfix! 🙂
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Kochtrotz 22. Oktober 2017 um 7:10 Uhr - Antworten

      Das tut mir echt leid Birgit. 😢

  6. Birgit 20. Oktober 2017 um 11:49 Uhr - Antworten

    Hallo,

    mir wurden einige Quitten geschenkt, aus denen ich gerne ein leckeres Gelee „zaubern“ möchte. Für mein erstes Quitten-Experiment habe ich mir dein Rezept ausgesucht! Ich würde jedoch gerne einige Gewürze hinzufügen! Meine Frage: Wann gebe ich diese dazu? Bereits beim ersten Aufkochen oder nach dem „Schönheitsschlaf“ der herrlich duftenden Früchte? 🙂
    Ich freue mich auf deinen Tipp!

    Grüße aus Ostfriesland

    Birgit

    • Kochtrotz 20. Oktober 2017 um 12:32 Uhr - Antworten

      Hallo Birgit. Ich würde sie direkt dazugeben. Lieben Gruß Steffi

  7. Tine 30. Oktober 2015 um 16:18 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich habe die Variante „Stevia“ und die Variante „Erythrit“ ausprobiert. Beides hat gut geklappt.
    Vielen Dank für dieses Rezept.
    lg Tine
    PS Da ich das Quittengelee zum Kochen und für Salatsoßen verwende, ist es nicht so schlimm, dass sich die Menge so arg reduziert, denn je eingekochter, desto intensiver und deshalb besser zum Kochen:)

    • Kochtrotz 1. November 2015 um 11:42 Uhr - Antworten

      Toll Tine und danke für die Rückmeldung. Schönen Sonntag, Steffi

  8. petra kämmerer 28. Oktober 2014 um 19:24 Uhr - Antworten

    Frei mich richtig toll über alle deine Beiträge.
    Und das Quittengelee…Super
    Muss mir nur bis nächstes Jahr viele kleine Gläschen besorgen,
    Da ich so gerne verschenke…

    • Kochtrotz 30. Oktober 2014 um 0:12 Uhr - Antworten

      und ich freue mich mit 😉 Kleine Gläschen habe ich auch immer hier, soooo praktisch 😉 <3

  9. Rena 20. Oktober 2014 um 22:39 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, danke für das Rezept. die erste Charge ist gerade in den Gläsern und geliert hoffentlich. Ich musste auch über eine Stunde kochen lassen, Gelierproben waren leider negativ, so dass ich letztendlich Zitronensäure zugegeben habe.
    Die Farbe ist jedenfalls schon mal phantastisch und es schmeckt auch himmlisch …

  10. Nadine 20. Oktober 2014 um 14:15 Uhr - Antworten

    Das ging schneller, als ich dachte: Hab mein erstes Quittengelee fertig.
    Meine Tochter hat das Kompott super vertragen. Selbst ein versehentliches Geben 2 Tage hintereinander hat nichts schlimmes bewirkt.
    Werd aber trotzdem vorsichtig sein und bleiben!
    Hatte 1 Kilo (4 Früchte!) und habs mit 1,5 l Wasser gemacht – ging gut. Aber insgesamt kam eher wenig dabei raus. Hab nur ein 3/4 Marmeladenglas voll gekriegt.
    Mit dem Ziehen der Gläser hats auch nicht geklappt.
    Wollte, weil die eine bestimmte Person nicht soviel davon soll, 2 Gläser halb voll machen.
    Im Endeffekt hab ich dann aber beides zusammengekippt und nur ein Glas davon gemacht.
    Das steht jetzt zum Verzehr im Kühlschrank.
    Denn: das Zeug macht süchtig!!! Und alle übrigen Familienmitglieder haben auch schon Ansprüche gestellt!
    Hab mich vorher nie mit Quitten beschäftigt. Aber das Gelee ist echt der Hammer.
    Aus den Resten wollte ich noch Kompott machen und habe extra die Kerngehäuse vor dem Kochen entfernt. Aber das lohnt sich nicht.
    Die Reste haben trotzdem kernähnliche Stückchen drin, obwohl ich sorgfältig alles entfernt habe. Und das Fruchtfleisch schmeckte nach dem Auskochen nach gar nichts mehr. Nicht mal mit jeder Menge Gewürze war noch was zu retten.
    Also doch eher weg damit.
    Hab das Ganze mit Reissirup gemacht und es ist wunderbar geliert, obwohl 2 Quittensorten gemischt waren.
    Warum es bei anderen nicht geklappt hat, kann ich mir auch nicht erklären. Bei mir hat das Aufkochen mit dem Reissirup ungefähr ne halbe Stunde gedauert, bis ich ein ordentliches Ergebnis hatte.
    Das werde ich auf jeden Fall nochmal machen und dann auf Vorrat einkochen!
    LECKER!!!!

    • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 15:33 Uhr - Antworten

      Ach das freut mich. Damit es nicht ganz so wenig wird beim Einkochen, kann man natürlich auch etwas mit Gelfix nachhelfen. 😉
      Interessant, dass das Fleisch so den Geschmack verliert. Aber andererseits schmeckt das Gelee so intensiv, da ist einfach alles drin an Geschmack.

      • Nadine 24. Oktober 2014 um 16:39 Uhr - Antworten

        Gelierfix oder Gelfix geht nicht. Hab ich nachgeschlagen. Da ist Fruchtzucker / Fruktose drin.
        Der Vorschlag mit dem Agar-Agar, der hier schon gefallen ist, hört sich nicht schlecht an.
        Würd ich auch beim nächsten Mal probieren, weil ich das zur Zeit immer im Haus hab.
        Gelatine geht wohl auch, wenn man nicht so sehr auf das vermeiden tierischer Produkte gepolt ist.
        Das es so wenig geworden ist, stört mich eigentlich nicht. Meine Tochter darf eh nicht soviel.
        Da hält das eine Glas recht lange.
        Und den rest der Familie halte ich unter Kontrolle, damit die nicht soviel verputzen. 😉

        • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 17:08 Uhr - Antworten

          Äh nein, in Gelfix 1:1 ist kein Fructose drin. Ich habe 2 Produkte hier von verschiedenen Herstellern es ist jeweils nur Dextrose drin. Was aber auch gut geht zum Gelieren ist: Gibt die Schalen von 1 – 2 Zitronen dazu. Die Gelieren total super.

          LG Steffi

      • Nadine 26. Oktober 2014 um 13:34 Uhr - Antworten

        Okay, dann hab ich wohl nur die Sachen gefunden, die Fruchtzucker enthalten.
        Aber hat ja geklappt. Und ich bin zuversichtlich, dass es auch weiterhin ohne Hilfsmittel klappen wird.
        Bin bei meiner Tochter nach langer Tortour eh vorsichtig.
        Wenn man über viele Monate den täglich mehrmals um sich schlagenden und dauerschreienden Zwerg nicht gebändigt kriegt, wird man automatisch seeehhhhrrrr zurückhaltend mit allem.
        Und im Moment sind wir zwei ja auch noch in der Testphase, was geht und wieviel.

        • Kochtrotz 26. Oktober 2014 um 17:07 Uhr - Antworten

          Das ist doch toll Nadine wenn es ja eh geklappt hat. Du musst mal bei Gelfix 1:1 gucken. Die haben am wenigsten Zusätze drin.
          Es ist immer so schlimm wenn Kinder betroffen sind. Die Kleinen müssen dann so leiden und verstehen nicht wieso.
          Alles Gute Euch. Steffi

          • Nadine 27. Oktober 2014 um 15:39 Uhr - Antworten

            Komischerweise leidet meine Lütte gar nicht.
            Sie hat sehr schnell gelernt, mit der neuen Situation umzugehen und fragt, trotz ihrer 3 Jahre, oft selbst nach, ob sie das essen darf oder nicht.
            Aber sie kommt halt nach ihrem Papa: die sind beide sehr auf Essen fixiert.
            Ich hatte erst eine Situation, in der ich gemerkt habe, dass sie sich unwohl gefühlt hat, weil die anderen Kinder etwas anderes essen durften.
            Aber ansonsten ist sie froh, dass sie immer ne ExtraWurst kriegt! 🙂
            Trotzdem bin ich mit Dauerprognosen immer vorsichtig.
            Erstmal ist sowieso jedes Kind anders.
            Meine Große hätten wir da nicht so leicht durchgekriegt. Die ist ziemlich krüsch mit Essen. Das kam aber auch erst im Laufe der Zeit.
            Die Kleine kann ihre Meinung aber auch noch ändern und anfangen zu meckern. Sie wird ja erst noch groß.
            Und vielleicht haben wir die Sache im nächsten Frühjahr schon zu 2/3 ausgestanden. Dann wird sie nochmal auf Milch und Ei getestet. Und da ihre negativen Werte eher im niedrigeren Bereich waren, bin ich zuversichtlich, dass ich dann schon wieder langsam mit den Sachen anfangen kann.
            Bis dahin bleib ich aufrecht stehen und mach weiter womit ich angefangen habe!!!
            Für Dich auch mal ein Riesen – Lob.
            Du meisterst das echt klasse und unterstützt andere dann noch zusätzlich mit Deinem Wissen. Toll!!!
            Ich habe Diabetes. Und damit wurde für mich die normale Sache -Essen- zu einer Herausforderung.
            Erst jetzt weiß ich, wie sehr sowas wirklich in Arbeit ausarten kann.
            Aber man kommt ja nicht ums Essen herum! 😉

            • Kochtrotz 27. Oktober 2014 um 22:43 Uhr - Antworten

              Das ist ja echt mit Deiner Lütten, dass sie so gut klarkommt!
              Danke für schöne Kompliment, ich freue mich riesig darüber. <3

  11. marelle 18. Oktober 2014 um 9:14 Uhr - Antworten

    Bin ein Fan von Quitten und eine Freundin erzählte mir , dass sie dieses Rezpt hier ausprobieren möchte. Sie hatte noch reichlich Quitten über, und so machten wir uns beide ans Werk. Ergebnis: Farbe super, Geschmack sowieso, aber bei uns beiden hat es nicht geliert. Stundenlang eingekocht. Nachher aufgegeben. Die Stromkosten versus Menge, die dann dabei rauskommt…naja.
    Da hat die Quitte wohl doch nicht sooo viel Pektin, so das es reicht. Die Freundin hat mit Agar Agar nachgeholfen, hatte ich dann leider nicht im Haus. Aber weiß jetzt wieder, wie lecker Quitte eigentlich ist.

    • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 15:28 Uhr - Antworten

      HI, das ist echt schade und es gibt wohl unterschiedliche Quittensorten.
      War das Kerngehäuse drin? Das ist superwichtig.
      Man kann dann auch noch Gelfix zugeben wenn es nicht geliert.

      • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 15:32 Uhr - Antworten

        Und es dauert teils wirklich lange, bis es eingekocht ist! Man muss geduldig sein.

      • marelle 25. Oktober 2014 um 10:26 Uhr - Antworten

        Ja, war die ganze Frucht drin, hab auch lange einkochen lassen, am Ende hatte ich auch nicht mehr so viel im Topf, aber trotzdem nicht geliert. Das mit der Zitronenschale wusste ich nicht. Das probier ich nächstes mal aus!

        • Kochtrotz 25. Oktober 2014 um 23:17 Uhr - Antworten

          Schade Marelle, dann hast Du diese Sorte erwischt, die nicht geliert. Ich weiß noch gar nicht wie man die erkennen kann. Ich muss mal mit meinem Gemüsehändler des Vertraues sprechen.

  12. bakergirl1 17. Oktober 2014 um 8:40 Uhr - Antworten

    Hallo! Das Rezept hat mich erstmal begeistert, aber jetzt habe ich es ausprobiert und auch bei mir ist das Gelee nicht fest geworden. Schade :-/

    • Kochtrotz 24. Oktober 2014 um 15:26 Uhr - Antworten

      Hi, ich habe schon fast den Eindruck, es gibt unterschiedliche Quittensorten. Es scheint echt nicht mit allen zu gelingen. Ich werde den Artikel ergänzen. Schade 🙁

  13. Nadine 13. Oktober 2014 um 19:59 Uhr - Antworten

    Hab das GeleeRezept gelesen und war überrascht, dass Quitten so wenig Fruktose haben.
    Nachdem ich vor 2 Wochen meiner Tochter mal wieder Banane gegeben habe und es eher nicht so gut lief, war ich erstmal kuriert.
    Im Nachhinein weiß ich jetzt, dass die Menge wohl zu hoch war, obwohl es nur 2 kleine Stücke waren.
    Da kam die Quitte gerade recht. Die hatte ich nicht auf dem Zettel.
    Die Banane wird zwar nochmal demnächst probiert. Aber für Abwechslung bin ich auch dankbar.
    Leider ist die Quitte schwer zu kriegen. Aber ein bißchen weiter weg bin ich heute mal in einen Bioladen gegangen und siehe da: Quitten!!!
    Erstmal wollte ich aber sehen, ob sie das überhaupt mag und hab Kompott mit viel Wasser gekocht.
    Jetzt bleibt abzuwarten, was der Bauch veranstaltet. Sie hat zum Probieren erstmal auch nur einen 1/4 Teelöffel gekriegt.
    Aber wenns klappt, mach ich bestimmt auch mal das Gelee.
    Bin gespannt!!!

    • Kochtrotz 15. Oktober 2014 um 12:47 Uhr - Antworten

      Hallo Nadine, ich drücke die Daumen, dass die Kleine es verträgt. Lieben Gruß Steffi

  14. Susanne 9. Oktober 2014 um 12:06 Uhr - Antworten

    Leider ist das Gelee überhaupt nicht fest geworden…wie wasser im Glas 🙁

    • Kochtrotz 9. Oktober 2014 um 12:09 Uhr - Antworten

      Hast Du keine Gelierprobe gemacht? Bei Gelee ist das echt sehr zu empfehlen. Steht auch im Rezept.

      • Anonymous 11. Oktober 2014 um 11:51 Uhr - Antworten

        Doch, aber auf dem tellerchen wurde es fest, in den gläsern leider nicht.vieleicht liegts an den quitten.beim 2.versuch auch nicht fest trotz hinzugefügtem gelierzucker

        • Kochtrotz 12. Oktober 2014 um 10:40 Uhr - Antworten

          das ist ja sehr merkwürdig. Was ist denn da bloß los? Grübel, grübel ….

  15. Jadwiga M 8. Oktober 2014 um 9:51 Uhr - Antworten

    Danke für das Rezept. Ich werde es mit Reissirup probieren;))

  16. Susanne 7. Oktober 2014 um 9:36 Uhr - Antworten

    hab grad eine große Tüte Quitten bekommen…..freu mich schon !

  17. Claudia 6. Oktober 2014 um 17:44 Uhr - Antworten

    Das muss ich unbedingt probieren, ich bin genauso vernarrt in Quittengelee wie Du ;-). Was ich gar nicht mag, ist Zucker. Hast Du eine Ahnung, wie viel Reissirup ich da nehmen muss? Sonst frage ich mal Tante Google …

    • Kochtrotz 7. Oktober 2014 um 21:54 Uhr - Antworten

      HI, genau so viel wie Zucker evtl. ein wenig mehr, das der Sirup nicht so süß ist.

  18. Katharina 6. Oktober 2014 um 15:05 Uhr - Antworten

    Super, das wird mit den letzten Quitten des Jahres versucht. das Gelée mit dem Bio-Gelierzucker ist so überhaupt nicht fest geworden… pööh! 😉

    • Kochtrotz 7. Oktober 2014 um 21:52 Uhr - Antworten

      ja der ist nicht gut, den hatte ich vor Jahren auch mal 🙁

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