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Hirse-Gnocchi ohne Ei und glutenfrei

Verarbeitet den Teig sofort und lasst Ihn nicht ruhen. Bei den herkömmlichen Gnocchi-Rezepten ruht der Teig in aller Regel. Das funktioniert hier nicht. Er wird total weich und wird das sehr schwer weiter zu verarbeiten.

Hirse-Gnocchi ohne Ei und glutenfrei

Hirse-Gnocchi

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MENGE
8 Portion(en)
VORBEREITUNG
40 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
30 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 1kgfestkochende Kartoffeln
  • 400gHirsemehl
  • 3TLPfeilwurzelstärke oder 1,5 TL Xanthan
  • 1gehäufter TLSalz
  • 1TLGhee oder Öl (für die vegane Version Öl nehmen)
  • 3ELKartoffelmehl nach Bedarf
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Not macht erfinderisch!

Wir wollten unbedingt Gnocchi essen. Also mal wieder ab ins Experimentierstudio.

Die kleinen Scheisser sind auf Anhieb lecker geworden.

Ich musste zwar Nocken abstechen, weil man den Teig nicht stehen lassen darf, das weiss ich jetzt auch und kommt Euch als Tipp zu Gute.

Wenn Ihr weniger machen wollt, dann müsste Ihr das Rezept runterrechne. Geht ja ganz einfach.

Aber der Aufwand lohnt sich eigentlich nur für mehr Portionen. Ich hab den Rest einfach mal wieder portionsweise vakuumiert.

ZUBEREITUNG

  1. 1.

    Kartoffeln weichkochen und schälen.

    Bitte noch warm durch die Kartoffelpresse drücken oder wer keine hat wie ich, durch die Spätzlespresse.

    Bitte nicht mit dem Pürierstab berarbeiten. Da passiert was mit der Struktur der Kartoffel und der Teig wird nix.

    Hirse-Gnocchi

    Hirse-Gnocchi ohne Ei und glutenfrei

    Hirsemehl, Salz und Pfeilwurzelstärke sehr gut vermischen und mit den Kartoffeln gut verkneten. Ghee erwärmen, so dass es flüssig wird. Als letztes das flüssige Ghee unterkneten.

    Jetzt müsste der Teig fest sein und sich gut weiterverarbeiten lassen. Das kommt auch ein wenig auf die Kartoffelsorte an. Wenn er nicht fest genug ist, könnt Ihr auch Kartoffelmehl unterkneten.

    Sollte der Teig je nicht fest genug werden, so könnte Ihr mit 2 Teelöffeln Nocken abstechen. Einfach einen halben Teelöffel voller Teig. Die Nocken dann in siedendes Salzwasser gleiten lassen.

    Richtig wäre mit den Händen daumengroße Rollen zu formen, 3 cm breit abzuschneiden und mit der Gaben jeweils ne Rille einzudrücken.

    Hirse-Gnocchi ohne Ei und glutenfrei

    Egal wie Ihr es macht, setzt Wasser mit reichlich Salz auf, lasst es einmal aufkochen und schaltet die Hitze runter. Gnocchis im siedenden Wasser garen lassen. Sie sind gar, wenn Sie nach oben steigen.

    Gebt nicht zu viele auf einmal in den Topf, sie können aneinander kleben.

    Macht die Sosse dazu, die Ihr mögt.

    Zu den Gnocchis passt auch was ganz Puristisches wie unten auf dem Foto zu sehen. Da ist einfach ein sehr gutes und aromatisches Olivenöl darüber geträufelt, guter Pfeffer, etwas grobes Salz und geröstete Pinienkerne. Auf dem anderen Foto ist eine leichte Soße aus Cherrytomaten mit Büffelmozarella zu sehen.

    Hirse-Gnocchi ohne Ei und glutenfrei

     

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24 Kommentare

  1. Sabrina 22. Mai 2017 um 21:02 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    super Blog & tolle Rezepte die ich gerne austesten möchte, da ich Fructose & Lactoseintoleranz habe und momentan deswegen auch auf Gluten verzihten soll um meinen Darm mal Ruhe zu gönnen… Viell. wird es ja.
    Ich bin gespannt auf Mandelmilch, Pflanzen Jogurt, veganen Frischkäse und Nussmus allerlei von dir. :))))

    Du sagtest du vakuumierst den Rest bei zuviel Menge. Frierst du die Gnoccis dann ein oder wie ?

    Lg
    Sabrina

    • Kochtrotz 22. Mai 2017 um 21:13 Uhr - Antworten

      Hallo Sabrina, dann erst einmal Willkommen hier. Fühl Dich wohl und viel Spaß beim Stöbern. Ich selbst friere sehr wenig ein. Wir mögen das nicht so gerne. Wenn etwas gut vakuumiert ist, hält es circa 2 Wochen. Viele Grüße Steffi

  2. […] Rezept an unsere Bedürfnisse anzupassen. Es gibt aber auch originellere Rezepte, wie zB bei KochTrotz, beim VeganMonster oder bei […]

  3. Sanne 15. Dezember 2015 um 14:51 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi!
    Vielen Dank für deine sehr hilfreichen Erfahrungsberichte und deine super leckeren Rezepte! Ein paar habe ich schon ausprobiert und ich bin wirklich begeistert!! Es klappt auch hefefreies Brot und vegane Palatschinken (Pfannkuchen) auf Buchweizenmehl!

    Mein Sohn (6 Jahre) hat schon lange eine Milch- und Ei-Unverträglichkeit – was eigentlich kein Problem ist – wir (also die ganze Familie) machen einfach jetzt fast alles vegan und vertragen das super! Leider ist seit kurzem nun auch eine Gluten- und Histaminunverträglichkeit dazugekommen… damit „kämpfen“ wir gerade. Nicht nur, dass ich jeden Tag essen für die Schule und zuhause kochen muss – das passt schon .Ich koche wirklich gerne und lege viel Wert auf frisches, gesundes Essen. Aber das schlimme ist, es schmeckt ihm nicht wirklich…. Ich denke, es sind die anderen „Getreide“ sorten, die Brot, Pizza, Nudeln,… anders schmecken lassen. Dabei finde ich es wirklich lecker.
    Naja, wir werden dranbleiben und wir lassen uns nicht unterkriegen! Denn so wie du es auch siehst: Ich will das nicht akzeptieren!!! Ich will, dass er auch mal bei Freunden ein Stück Geburtstagskuchen essen kann… 😉
    Auf jeden Fall gibt es noch massig Rezepte bei dir zum Probieren. Danke dafür.
    liebe Grüße aus Wien Sanne

    • Kochtrotz 16. Dezember 2015 um 13:23 Uhr - Antworten

      Hallo Sanne, ohhhaaaa – da habt ihr aber auch ein Päckchen zu tragen. ABER – ihr habt die beste Einstellung denke ich. So kann es klappen 🙂 Ich wünsche euch alles erdenklich gute und dass Du Rezepte findest, die dem Kleinen Mann gut schmecken. LG Steffi

  4. Anonymous 12. Februar 2015 um 12:21 Uhr - Antworten

    Kann man das Hirsemehl auch durch Reismehl ersetzen?

  5. Anonymous 18. Juni 2014 um 19:53 Uhr - Antworten

    Die Gnocchi sind unglaublich lecker! Hab meinen kleinen Sohn (2Jahre und zur Zeit stark reagierend auf viele Lebensmittel) damit heute seeehr glücklich gemacht! Vielen Dank für das tolle Rezept! Bitte mach unbedingt weiter so…dein Blog ist spitze! ♡liche Grüße, Katharina

    • Kochtrotz 20. Juni 2014 um 18:44 Uhr - Antworten

      Ach das freut mich sehr. Vor allem wenn ich die Kleinen mit meinen Rezepten glücklich machen kann.
      Danke Dir auch für das schöne Kompliment.
      LG Steffi

  6. Anonymous 7. Juni 2014 um 22:00 Uhr - Antworten

    Hallo, dieses Rezept klingt total toll und ich würde es gern nachkochen, allerdings habe ich keine Kartoffelpresse, Spätzlepresse und co :-(. Was kann ich stattdessen nutzen?

  7. Anne 9. Februar 2014 um 21:39 Uhr - Antworten

    Hallöchen, erstmal finde ich das hier eine super Seite.
    Bei diesem Rezept ist allerdings etwas total schief gelaufen. Ich habe das so gemacht wie Du geschrieben hast aber die Gnocchi haben so was von mehlig geschmeckt. Puh. Was für ein Hirsemehl nimmst Du? Ich habe Braunhirsemehl von Bauck genommen!

    • Kochtrotz 10. Februar 2014 um 18:01 Uhr - Antworten

      Hi,
      ich hatte selbst Mehl aus Goldhirse gemahlen.
      Kann sein, dass das dunkle Hirsemehl nicht geeignet ist.

      Die Gnocchis wurden schon häufiger nach gemacht, ich habe noch nie etwas nachteiliges gehört.
      Ich denke, es liegt wirklich am Mehl.

  8. Schafschoki 15. Januar 2014 um 11:29 Uhr - Antworten

    Ein kreatives Rezept, vielen Dank 🙂

    Wenn man Kartoffelbrei mit dem Pürierstab „bearbeitet“, spaltet man die Stärke zu sehr auf und Kartoffelbrei wird ganz seltsam. Wie Du schon schreibst, sollte man das nicht machen.

    • Kochtrotz 15. Januar 2014 um 15:43 Uhr - Antworten

      Nein sollte man echt nicht, aber kommt auch leider ständig im TV in irgendwelchen nicht fundierten Kochsendungen. Da machen die das immer und immer wieder ;(

  9. Anonymous 6. Januar 2014 um 12:18 Uhr - Antworten

    das sieht wieder so so so lecker aus! „die kleinen Scheisser(le)“ : Du bist herrlich!

  10. Sarah 13. August 2013 um 14:45 Uhr - Antworten

    Ich liebe Deine Rezepte, einfach genial!

  11. Anonymous 19. März 2013 um 17:21 Uhr - Antworten

    danke! hat prima geklappt! superlecker, hab sie noch in olivenöl angebraten und mit einer tomatensoße gegessen; mach ich auf jeden fall wieder!!!!

    • Kochtrotz 19. März 2013 um 18:49 Uhr - Antworten

      Hallo, das freut mich, dass es geklappt hat. Und sie werden wieder gekocht toll.
      Schönen Abend und Gruß
      Steffi

  12. Anonymous 17. März 2013 um 17:32 Uhr - Antworten

    versuchs heut!

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