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glutenfeie rustikale Baguettes – Quinoa-Sonnenblumen-Sauerteig

Eh voilà – hier haben wir glutenfreie und sehr rustikale Baguettes. Der Teig ist ein Variation aus dem glutenfreien Quinoa-Sauerteigbrot. Hier lasse ich allerdings das Sauerteig-Ferment weg und zeige Euch, wie man die Baguettes „faltet“.

Das Rezept ist recht einfach. Ich weiß, dass Ihr mich eh fragen werdet daher hier direkt der Shopping-Tipp für die Bleche:
Ich verwende für Baguettes einfach ein mein Baguetteblech, das geht für mich am einfachsten. Die sind auch gar nicht teuer. Ich habe dieses hier. Das hat nicht so scharfe Kanten und ist obendrin günstig:

glutenfeie rustikale Baguettes - Quinoa-Sonnenblumen-Teig

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MENGE
4 Baguettes
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
25 Minuten
RUHEZEIT
60 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 1BeutelTrockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
  • 2StückPflanzen-Eier Link Rezept, siehe unten oder geschroteten Leinsamen
  • 1ELApfelessig
  • 100 g Quinoamehl
  • 30gQuinoa
  • 150 g Mehl glutenfrei (Ihr könnt nehmen was Ihr mögt)
  • 100 g Sonnenblumenkerne (oder andere Samen)
  • 100 g Zucchini (ich hatte eine Gelbe)
  • 1TLSalz
  • 1TLZucker
  • 150mlWasser lauwarm (je nach Mehl)
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Das Rezept für die Pflanzen-Eier (Leinsamen- oder Chia-Eier) findet Ihr hier:
https://www.kochtrotz.de/2014/07/04/leinsamen-eier-chia-eier-vegane-eier-flax-eggs-rezept-ohne-ei-ersatz-100prozent-natuerlich/

Die Menge an Teig hat bei mir 4 Baguettes ergeben. Es können aber durchaus auch 6 werden, meine waren recht groß.

Bei Histamin-Intoleranz muss Hefe vertragen werden!

ZUBEREITUNG

  1. 1. Wundert Euch nicht, der Baguette-Teig ist gleich herzustellen wie der Quinoa-Sauerteig-Brotteig.

    Als erstes die Pflanzen-Eier anrühren oder das Wasser mit geschrotetem Leinsamen, das geht auch.

    Quinoa gut waschen und abtropfen lassen. Die Zucchini fein reiben.

    Jetzt gebt alle trockenen Zutaten ausser dem Wasser und Apfelessig in Eure Schüssel. Rührt mal gut durch, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Dann zu erst den Apfelessig, die Zucchini und die Pflanzen-Eier dazu geben und nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten oder mit der Küchenmaschine unterkneten lassen. Es muss ein recht dicker Teig entstehen. Lasst ihn ruhig 4 - 5 Minuten kneten, das macht ihn fluffiger. So in etwa soll das Ergebnis aussehen:
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-2
    Dann gebt den Teig in eine Plastik-Schüssel, glutenfreier Teig geht am allerbesten in Plastikschüsseln. Warum weiß ich nicht, es ist aber tatsächlich so. Deckt die Schüssel ab und lasst ihn an einem ruhigen warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen. Das Volumen soll sich verdoppeln.

    Mein Baguetteblech lege ich mit Backpapier-Streifen aus, dann klebt da auch später nix dran und vor allem fällt das Mehl nicht durch die Löcher beim Backofen. Ergo, weniger zu putzen.
    quinoa-sauerteigbrot-glutenfrei-rezept-kochtrotz-1-14

    Nach der Gehzeit die Arbeitsplatte gut bemehlen und den Teig darauf geben. Den Teigkloß rund herum sehr gut mit Mehl bedecken. Jetzt sehr sanft und vorsichtig(am besten mit einem Teigschaber wie auf dem Foto unten) etwas plattdrücken und die Enden auseinander ziehen.
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    Dann die Enden vorsichtig einschlagen. Alle Vorgänge sollten sachte ausgeführt werden. Madame Glutenfrei-Teig ist ja das Ober-Sensibelchen und mag nur sanfte Behandlung - hihi.
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    Jetzt rollert Ihr aus dem eingeschlagenen Teigkloß vorsichtig und langsam eine längliche Rolle. Die Rolle teilt Ihr jetzt in 4 - 6 Stücke. Bei mir ergab die Menge 4 recht große Baguettes. Wenn Du kleinere haben möchtest, schneide 6 längliche Stücke. Jetzt rollerst Du wieder mit viele Mehl und wieder ganz langsam und vorsichtig die Baguettes zurecht. Dann legst Du Baguette für Baguette in das Baguetteblech und lässt sie dort noch einmal abgedeckt 45 - 60 Minuten gehen. Hast Du keine Baguetteblech, nimm einfach Dein Backbleck und lege es mit Backpapier aus.
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    Gegen Ende der Gehzeit am besten schon mal den Backofen vorheizen auf 240 Grad Ober-Unterhitze.
    Die Beguettes sind nochmal ordentlich gegangen:
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    Und nun backen! Und zwar für 20 - 25 Minuten, je nach Backofen und Baguettegröße. Hast Du etwas zierlichere geformt, reichen 20 - 22 Minuten, hast Du richtige Rusticos gezaubert, benötigen sie ca. 25 - 27 Minuten.

    Tadaaaaaa - herrliche Baguettes sind ferig! Die sind sooooo lecker. Ich mach immer die doppelte Menge und friere einen Teil ein. Die sind super wenn spontan Gäste kommen oder auch zum Frühstück. I LOVE <3.
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23 Kommentare

  1. Gabriele 20. August 2018 um 9:58 Uhr - Antworten

    Hallo,
    gerade wollte ich mich mal an diese Rezept von Dir machen. Nun verstehe ich aber nicht, wann die Zucchini ins Spiel kommt und in welcher Form. Kannst Du mir das kurz sagen. Vielen Dank.

    Und ansonsten übrigens nur Lob für die tollen Rezepte. Ich habe das Pablo Brot schon oft gebacken. Wird immer Oberton. Echt klasse.
    Danke dafür.

    Viele Grüße
    Gabi

    • Kochtrotz 21. August 2018 um 8:45 Uhr - Antworten

      Liebe Gabriele, ich habe es gerade ergänzt. Gib sie bitte zusammen mit dem Apfelessig dazu. Danke Dir für den Hinweis und das schöne Kompliment.
      Herzliche Grüße
      Steffi

  2. Samira 3. März 2018 um 13:46 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi
    Ich hab gerade den Teig gemacht …. aber wie ist er mir sehr kletschig vorgekommen, ich hoffe er sieht nach dem gehen änderst aus.
    Ist dass gar nicht so der typische Teig den man etwas formen kann ??
    😩ich hoff sie werden so lecker aussehen wie bei dir

    • Kochtrotz 4. März 2018 um 19:59 Uhr - Antworten

      Hallo Samira, war der Teig sehr weich? Meinst du das? Eigentlich ist er nicht soooo weich. Viele Grüße Steffi

  3. Aygül birinci 1. Februar 2016 um 11:44 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, mein Sohn verträgt leider keine Zucchinis. Kann ich stattdessen auch Kartoffeln nehmen. Lg Aygül
    .

  4. Leckerschmecker 9. Februar 2015 um 18:02 Uhr - Antworten

    Hi Steffi, kann ich denn Quinoamehl einfach herstellen indem ich quinoa fein mahle? Also ist das dann Mehl mit den ganzen Schalenanteilen? Wär cool wenn ja!

    • Kochtrotz 11. Februar 2015 um 14:03 Uhr - Antworten

      Ja das geht, allerdings geht es nur gut, wenn Dein Quinoa nicht allzu viele Bitterstoffe enthält. Das ist ja der Grund warum man ihn besser vorher wäscht.

  5. Anonymous 15. November 2014 um 23:26 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich habe eine Frage zum Quinoamehl. Quinoa muss ja vor dem Gebrauch gewaschen werden, wegen der Bitterstoffe. Wenn ich das Quinoakorn selbst mahlen will, kann ich es ja schlecht vorher waschen. Wird Quinoamehl also vor dem schroten nicht gewaschen?
    Lg, Dagmar

    • Kochtrotz 18. November 2014 um 7:29 Uhr - Antworten

      HI Dagmar, doch geht schon. Du musst die Körner nur trocknen lassen 😉

  6. Anne 12. Oktober 2014 um 17:28 Uhr - Antworten

    Erster Versuch: Sie sind NICHT aufgegangen, überhaupt nicht! Ich weiß auch nicht, ich habe so oft Pech mit Hefe. Ich habe nur zwei Stück rausgekriegt. Eben habe ich die Hälfte von einem der Brote gegessen, und es hat trotz allem lecker geschmeckt und macht sehr satt. 😉 Ich hatte das mit der Hefe nach deiner Methode gemacht – mache ich jetzt immer so 😀 – und ich dachte, sie hätte geblubbert. Aber der Teig ist schon beim ersten Gehen überhaupt nicht aufgegangen.Schade. Bald ein neuer Versuch.

    • Kochtrotz 13. Oktober 2014 um 13:53 Uhr - Antworten

      Hallo Anne, war der Teig in einer Metall- oder Plastischüssel? Metall geht ganz schlecht, ich weiß auch nicht warum, aber es ist so. Bald klappt es betimmt!

  7. Anne 4. Oktober 2014 um 19:20 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, was müsste ich denn ändern, wenn ich Dinkelmehl nehme statt glutenfreies? Also was für Dinkelmehl – Vollkorn oder 630er, und muss ich dann irgendwas weglassen, was den Kleber ersetzt? 😀 LG Anne

    • Kochtrotz 5. Oktober 2014 um 9:20 Uhr - Antworten

      Hallo Anne, ich hab sie halt nicht mit Dinkelmehl probiert daher – ohne Gewähr – das Flüssigkeitsverhältnis ist halt anders. Ansonsten bleibt alles gleich. LG Steffi

  8. Mareike 27. September 2014 um 19:40 Uhr - Antworten

    Hallo Du fleissiges „Lieschen“!
    Diese Baaguttes mit Quinoa sehen ja suuuuuper lecker aus…hätte ja gerne mal ein angeschnittenes gesehen!!!!
    Wollte schon immer mal damit backen…und ich habe alle Zutaten im Hause…
    Leider (oder auch zum Glück) muss ich erst mal den Kürbisssemmel verputzten ;-P (schmatz)…
    Aber deine Baguttes sind als nächstes an der Reihe!
    Viiiiielen lieben DANK für Deine experimentierfreude

    LG Mareike

    • Kochtrotz 2. Oktober 2014 um 12:21 Uhr - Antworten

      Hi Mareike, hab ich davon echt kein Foto reingemacht? Sowas. Ich hab nämlich eins. Tsssstttt 😉 😉 Viel Freude beim Ausprobieren. LG Steffi

      • Mareike 3. Oktober 2014 um 21:14 Uhr - Antworten

        Aha jeeetzt habe ich ein angeschnittenes gesehen, leeecker!!! DANKE

        • Kochtrotz 4. Oktober 2014 um 9:19 Uhr - Antworten

          Oh gut, da hat mich mein Gedächtnis doch nicht verlassen 😉

  9. Uta 26. September 2014 um 22:29 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    ich bin gerade am Umstellen auf glutenfreie Ernährung, hauptsächlich weil mein Mann das Gluten nicht mehr verträgt. Aber ich denke, dass auch ich davon gesundheitlich profitieren werde. Was man über das Gluten liest, treibt einem ja den Angstschweiß auf die Stirn! Deinen Blog finde ich übrigens absolut spitzenklasse. Du hast derart viel Liebe reingesteckt, das findet man nicht alle Tage. Und Deine Rezepte lesen sich auch allesamt sehr lecker!

    Nun zu meiner eigentlichen Frage bezüglich des Baguette-Rezepts. Frierst Du die Baguettes im Ganzen oder geschnitten ein? Normales Brot kommt bei mir geschnitten in den Froster, aber ist das bei Baguettes zum leichteren Auftauen auch notwendig?

    Liebe Grüße von Uta 🙂

    • Kochtrotz 2. Oktober 2014 um 12:10 Uhr - Antworten

      Hallo Uta und danke für die tollen Blumen 😉
      Ich friere sie jeweils als halbes ein, aber das lass ich dann ganz, also nicht in Schreiben. So ist es besser zum Aufbacken später. LG Steffi

  10. Anne 18. September 2014 um 22:48 Uhr - Antworten

    Juppiduh, jetzt ist es da!!! Daaankeschön für deine Mühe, liebe Steffi! 😀

    • Kochtrotz 19. September 2014 um 8:17 Uhr - Antworten

      Hihi jaaa, ich hatte mich echt voll im Timing vertan 😉

  11. Anke 18. September 2014 um 14:47 Uhr - Antworten

    Cool – aus dem Quinoa – Sauerteig Brot machst Du jetzt Bagutte. Ich kann bestimmt auch Semmeln draus machen. Der Teig wäre also wieder vielseitig einsetzbar. Ich hab jetzt kein Bagutteblech aber ich würde zur Probe einfach mal versuchen eine längliche Stange zu formen. Meine Eltern sind nicht sehr begeistert, von meiner Bitte Brot oder jetzt Semmeln oder Muffins einzufrieren. Sie haben schon wieder mal keinen Platz in der Gefrierkombi und bitten mich, die vorige Woche eingefrohrenen 8 Scheiben Brot erst zu essen. Soll ich Dir sagen, was los ist? Sie haben Angst ich könnte zuviel backen und es dann vom Essen her nicht schaffen. So nach dem Motto, jetzt will die auch noch Semmeln, wir hatten doch erst Muffins. Ja schon richtig. Das war letzten Sonntag. Aber ich will ja auch diese Woche wieder Semmeln haben, die wirklich schmecken. Also heißt es für mich backen. Wir haben doch eh angeblich so viel Mehl über zu Hause im Keller. Kreuzkümmel gemahlen oder Brotgewürz und Muffinförmchen aus Papier müssen wir erst noch besorgen. Backpapier so einfach zuschneiden wie ich mir das gedacht hatte, geht doch nicht. Ja – jedenfalls haben wir echt keinen Platz in unserer Gefrierkombi. Aber das ist leider meistens so. Sie sagen auch ich soll erstmal das Eis aus Fruchtzwergen essen. Das wird etwas schwieriger. Ich sollte ja auch Milchprodukte gegen laktosefrei oder Pflanzenmilch und Joghurt austauschen. Wir werden sehen – eins nach dem anderen. 🙂 Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 19. September 2014 um 8:16 Uhr - Antworten

      Na klar, Du kannst auch Brötchen damit formen und so ein Blech braucht es auch nicht. Gutes Gelingen, Steffi

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