Rezeptfilter: keine Auswahl

butterzarter Rinderschmorbraten

Rinderschmorbraten butterzart-1-0

Ich liebe Braten aller Art. Dieser hier gehört zu meinen Favoriten und das aus gutem Grund. Er ist so zart, da braucht es kaum mehr ein Messer.

Durch das Würzen mit Ras el Hanout bekommt der Braten einen ganz besonderen Geschmack.

Bei einer Histamin-Intoleranz kann Rindfleisch mit kurzer Abhängezeit durchaus gegessen werden. Einfach beim Metzger seines Vertrauens nachfragen, wie lange das Fleisch abgehangen wurde. Die wissen das. Oder einfach ein Stück Rind bestellen, das nur sehr kurz (1 oder 2 Tage) abgehangen wurde.

butterzarter Rinderschmorbraten

Druckversion
MENGE
2-3 Portion(en)
VORBEREITUNG
20 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
90 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 600gRinderbraten mager Schmorfleisch - z.b. Hüfte
  • 3StückRinder-Fleischknochen
  • 2PrisenSalz
  • 2PrisenPfeffer
  • 2PrisenRas el Hanout optional (wird auch so fest)
  • 1StückSchalotte oder Frühlingszwiebel
  • 1StückKarotte
  • 1/8StückSellerieknolle
  • 1Stückkleine Pastinake
  • 2StückTomaten
  • 2StückKnoblauchzehe
  • 1/4LiterRotwein 1/4 l oder Weißwein (weglassen bei Unverträglichkeit und mehr Brühe nehmen)
  • 400 - 500mlRinderbrühe oder Fond
  • 2 - 3ELÖl
  • 1StückTopf mit Deckel oder Bräter
Wer die Soße binden möchte:
  • 1ELSpeisestärke
  • 50mlWasser
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Einen leckeren Rinderbraten kann man durchaus auch für 2 oder 3 Personen kochen finde ich. Dieses Rezept hier ist mir bislang immer gelungen und das Fleisch ist butterzart geworden. Bitte kauft ein gutes Fleisch.

Wenn Ihr den Braten für 2 Tage machen wollt, erhöht sich die Garzeit um ca. 1,5 Std.

Der Trick wie immer, nehmt bitte nur das Gemüse, das Ihr vertragen könnt. Durch die bunte Mischung ist es nicht soooo wichtig, dass Ihr genau die Zutaten nehmt, die unten stehen. Ihr könnt auch Pastinake, Lauch oder andere Gemüse nehmen, um sie mit zu schmoren.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Zuerst den Braten abtupfen und möglicherweise Fett und Sehnen aussen abschneiden. Dann gut mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout von allen Seiten würzen.

    Die Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden.

    Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

    Bräter oder Topf erhitzen, dann das Butterschmalz hineingeben und den Braten bei recht hoher Hitze (bei mir 8 von 10) von allen Seiten anbraten, alle Seiten soll braun werden.

    Braten herausnehmen, beiseite stellen und Knochen und Gemüse anrösten, das machst Du bei gleich hoher Temperatur. Gut anrösten, das gibt Geschmack, aber nicht verbrennen lassen. Dann den Wein dazugeben und 1 Minute verkochen lassen. Nimmst Du nur Brühe, nimm 1/4 L von der Brühe ab.

    Jetzt den Braten wieder zum Gemüse und den Knochen geben, die restliche Brühe aufgießen, kurz aufkochen lassen, den Topf mit Deckel in den Backofen geben. Braten 1,5 - 2 Std. im Ofen lassen. Das kommt so ein wenig darauf an, wie das Fleischstück beschaffen ist. Ist es flacher, reichen 1,5 Std., ist es höher, braucht der Braten eher 2 Std.
    Ich wende das Fleisch immer alle 30 Minuten.

    Ist der Braten schön zart, den Topf aus dem Backofen nehmen und das Fleisch aus dem Sud nehmen und auf einem Teller ruhen lassen. Jetzt die Knochen und das Gemüse aus der Soße nehmen oder durch ein Sieb fliessen lassen. Das Gemüse könnt Ihr essen wenn Ihr total verkochtes Gemüse mögt :).

    Ist Euch die Soße zu dünn, könnt Ihr 1 TL Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und in die leicht köchelnde Soße einrühren. Ein Schuß Sahne oder Creme Fraiche schadet auch nie :). Natürlich bei mir nur laktosefrei :)

    Den Braten in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und in die Soße einlegen und das Fleisch wieder heiss werden lassen.

    So, jetzt ist der zarte Braten servierbereit.

    Dazu passen Spätzle, Bratkartoffeln, Gemüse-Stampf, Salat, ... macht dazu, nach was Euch gelüstet.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

12 Kommentare

  1. Katja 15. März 2017 um 21:59 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,

    Tolles Rezept, werde ich morgen gleich ausprobieren 🙂
    Nur hab ich noch ein Verständnisproblem: nehme ich zum Ablöschen nur 1/4 l Rot-oder Weisswein oder 1/4l Wein+ 400/500 ml Brühe?
    Wäre über eine Antwort sehr dankbar 🙂

    LG Katja

    • Kochtrotz 17. März 2017 um 7:47 Uhr - Antworten

      Hallo Katja, bitte beides zum Ablöschen nehmen. Viele Grüße Steffi

  2. Sandro Scotoni 13. März 2017 um 19:32 Uhr - Antworten

    liebe Steffi,

    eigentlich nicht schlecht doch ich rate Dir versuche mal einem kleinem Schluck Rotweinessig ca. 1 dl. ebenfalls 3 Tage für die Beize und dann die Temperatur nur ich betone max. 140 Grad dafür 3.5 Std. und nachher Ruhen !!! dann wird er wirklich zart Aber nur im Keller lagern niemals im Kühlschrank !!!!
    Dein Sandro aus Luzern

    • Kochtrotz 14. März 2017 um 6:48 Uhr - Antworten

      Lieber Sandro, danke für den Tipp. Viele Grüße Steffi

  3. Anonymous 10. Dezember 2015 um 17:55 Uhr - Antworten

    Woran erkenne ich denn, wann das Fleisch gar ist (kann nie einschätzen ob sowas noch halb roh ist oder schon total trocken)?

    • Kochtrotz 10. Dezember 2015 um 18:48 Uhr - Antworten

      Also entweder an dieses Rezept halten oder ein Fleischthermometer verwenden. Beides geht 🙂

  4. Kristine 9. April 2013 um 18:53 Uhr - Antworten

    Also ich fand den Schmorbraten ausgesprochen köstlich. Vielen Dank für das leckere Rezept !!! 🙂
    Liebe Grüße Kristine

    • Kochtrotz 9. April 2013 um 22:53 Uhr - Antworten

      Hallo Kristine. Das freut mich jetzt aber. Super.
      Auch einen lieben Gruß
      Steffi

  5. Simone Moosdorf 13. Februar 2013 um 22:30 Uhr - Antworten

    Ich liebe Braten, am besten mit gaaanz viel Soße ;o) ich muss jedoch auf den Wein verzichten und frage mich immer, wie ich ihn ersetzen könnte. Ich finde, das Gericht braucht auch Säure! Balsamico geht ja auch eher schlecht.

    • Kochtrotz 17. Februar 2013 um 19:08 Uhr - Antworten

      Hm, kannst Du Preiselbeeren? Die aus dem Glas? Die achen auch eine leckere Sauce oder etwas Fruchtgelee oder cassis?

  6. anies delight 16. Januar 2013 um 20:53 Uhr - Antworten

    Ach liebe Braten auch so! Und bin so froh, dass ich wieder Rinder ab- und an auf den Speiseplan setzen darf. 😉 Vorher nur immer Geflügel oder Wild war auf die Dauer nix. Sieht gut aus und schmeckt sicher lecker.
    LG Steffi

    • Kochtrotz 16. Januar 2013 um 20:57 Uhr - Antworten

      HI. Ja ist bei mir auch so. Ich bin auch so froh, dass ich wieder Rind essen kann.

      Freuen wir uns beide :))

      Lieben Gruss
      Steffi

Willkommen bei KochTrotz

KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

Kontaktdaten

KochTrotz - Genuss trotz Einschränkungen
Stefanie Grauer-Stojanovic
E-Mail: info@KochTrotz.de
Web: https://www.kochtrotz.de