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glutenfreie gefüllte Ofenberliner, Krapfen, Berliner Pfannkuchen – optional fructosearm, vegan – Anleitung klassisch und für Kenwood Cooking Chef

Heute geht es hier zack, zack! Es eilt nämlich sehr 😉 Karneval oder auch Fasching genannt steht vor der Tür und wir brauchen natürlich das entsprechende glutenfreie Tradionsgebäck! Ich mag frittiert nicht so gerne und habe deshalb den Krapfen-Klassiker im Ofen gebacken. Puhuuuuuu, großes Glück gehabt und meine Rezept-Eigenkreation für die glutenfreien Ofenberliner hat direkt geklappt und wir sind hier gerade glücklich gesättigt 😉

Die kleinen Leckerheiten schmecken natürlich das ganze Jahr über und heißen regional völlig unterschiedlich. Ich kenne die Begriffe: Berliner, Berliner Pfannkuchen und Krapfen dafür. Kennt Ihr noch weitere?

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Für die Ofenberliner könnt Ihr entweder ein glutenfreis Mehl kaufen oder meine Mischung dafür verwenden. Die findet ihr hier: „KochTrotz glutenfreie, maisfreie, helle Mehlmischung„.

Die Ofenberliner werden innen recht locker und saftig, wirklich fast so locker wie die ganz „Normalen“ 😉 Man könnte noch mehr Hefe verwenden, aber ich mag das nicht, weil man sie dann extrem herausschmeckt.

UPDATE für Dinkel- und Weizenmehl: Da so viele nach einer „normalen“ Variante für die Ofenberliner gefragt haben: Ja, ihr könnt die Ofenberliner auch mit Dinkel- oder Weizenmehl backen. Beide Mehle sind glutenhaltig! Dafür nehmt Ihr circa 30 – 50 g mehr Mehl und lasst bitte Xanthan und Flohsamenschalen weg. 

Ich bin schon seeeeehrrrr gespannt auf eure Rückmeldungen und wie sie euch gelingen. Wie man sieht, haben sie uns geschmeckt – hihi 🙂

So und jetzt geht es ohne weitere Umschweife mit dem Rezept los. Das Arbeitsschritte für die Cooking Chef findet ihr auch unten im Rezept.

 

glutenfreie gefüllte Ofenberliner, Krapfen, Berliner Pfannkuchen - optional vegan - Anleitung klassisch und für Cooking Chef

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Diese Berliner werden gebacken und nicht frittiert. Wer möchte kann sie natürlich auch frittieren.
MENGE
8 Stück
VORBEREITUNG
60 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
16 Minuten
RUHEZEIT
45 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

TEIG:
  • 150mlMilch lauwarm
  • 1PackungTrockenhefe oder Frischhefe entsprechend
  • 60gZucker
  • 250 g glutenfreies Mehl für Hefeteige oder KochTrotz-Mischung
  • 50g Stärke
  • 3 g Xanthan (weglassen wenn KochTrotz-Mischung verwendet wird)
  • 2 g Flohnsamenschalen feinst gemahlen
  • 2TL(Weinstein)Backpulver
  • 1PriseSalz
  • 50 g Butter zimmerwarm oder Margarine
  • 1StückEi Gr. M
  • 2ELApfelessig
FÜLLUNG:
  • 8TLMarmelade oder persönliche Vorliebe
TOPPING:
  • 1-2ELButter zum Bestreichen oder Margarine
  • 1-2ELPuderzucker zum Bestreuen oder Zucker, Zucker- oder Schokoladenguss
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Welches glutenfreie Mehl? 
Wie oben schon geschrieben, Ihr könnt meine Mehlmischung verwenden oder ein fertiges kaufen. Wichtig ist, dass es für die Zubereitung von Hefe oder Quark-Ölteige geeignet ist. Ich hatte diese hier:
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UPDATE für Dinkel- und Weizenmehl: Da so viele nach einer "normalen" Variante für die Ofenberliner gefragt haben: Ja, ihr könnt die Ofenberliner auch mit Dinkel- oder Weizenmehl backen. Beide Mehle sind glutenhaltig! Dafür nehmt Ihr circa 30 - 50 g mehr Mehl und lasst bitte Xanthan und Flohsamenschalen weg. 

Speisestärke: 
Hier könnt Ihr Maisstärke (unproblematisch bei Fructose-Intoleranz), Tapiokastärke, Kartoffelstärke/Kartoffelmehl (ist das Gleiche) nehmen.

Welche Milch?
Ist total egal klappt mit normaler Kuhmilch, laktosefreier Milch und jeder pflanzlichen Alternative. Ich bevorzuge Mandelmilch zum backen.

Welche Süße?
Haushaltszucker kann durch kristalline Reissüße oder Getreidezucker ersetzt werden, dann wird das Rezept fructosearm.

Ei ersetzen:
In meiner ECARF-Kolumne habe ich eine riesige Liste mit natürlichem Ei-Ersatz geschrieben.
Bei Hühnerei-Allergie können 5 Wachteleier genommen werden. 40 g Quark (auch veganer Quark) oder 35 g Joghurt (auch pfanzlich) klappen prima. Natürlich klappt der Teig auch prima mit Eiersatz-Pulver.

Ich kann keine Hefe?
Das Rezept ist mit Hefe und ich habe keine andere Variante ausprobiert. Ich kann mir vorstellen, dass das Rezept mit einer Packung (Weinstein)Backpulver auch funktioniert. Der Teig muss dann nicht gehen.
Hefe wird bei Histamin-Intoleranz oft gut vertrage.

Ich habe kein Xanthan zu Hause und keine Flohsamenschalen - was tun?
Bei diesem Rezept würde ich Xanthan nicht ersetzen. Ich habe auch keine andere Variante getestet. Xanthan gibt dem glutenfreien Teig eine glatte Textur und ergibt ein besseres Backergebnis. Ihr könnt es selbst mit Guarkernmehl probieren. ABER - ich empfehle es nicht. Die Flohsamenschalen müssen sehr fein gemahlen sein. Habt ihr keine, könnt ihr sie weglassen. Sie dienen bei diesem Rezept nur ein klein wenig zur Bindung aber primär für die bessere Haltbarkeit.

Welche Säure? 
Am besten ist Apfelessig. Es klappt aber auch mit jeder anderen Säure von Zitronfensaft über Verjus bis zu Essigessenz (dann aber nur 1 TL). Verjus und Essigessenz sind beide histaminarm.

Welche Füllung?
Was auch immer euch beliebt ;) Von Marmelade, Pudding über Schoko- oder Eierlikörcreme, alles ist möglich. Es werden pro Ofenberliner immer 1 Teelöffel gerechnet.

ZUBEREITUNG

  1. 1.

    1. Milch lauwarm (bitte nicht heiß) erwärmen und direkt in die Rührschüssel geben. Hefe einstreuen und den kompletten Zucker darüber verteilen. Die Hefe aktiviert sich innerhalb circa 10 Minuten.
      Cooking Chef: Milch, Hefe und Zucker in die Rührschüssel der Cooking Chef geben. Ohne Rührelement auf Intervallstufe 3, 35°C für 15 Minuten gehen lassen. 

    2. Währenddessen alle weiteren Zutaten bereitstellen. Alle trockenen Zutaten(Mehl, Backpulver, Salz, etc.) in einer Schüssel mischen.
      Cooking Chef: Genauso verfahren.

    3. Eier und Butter unter die Milch mischen und löffelweise das Mehl-Stärke-Gemisch dazugeben und mit einer Gabel rühren. Den Essig zwischendurch dazugeben.
      Cooking Chef: Profi-Knethaken einsetzen, auf kleinste Stufe schalten. Butter und Ei zur Milch geben und kurz unterrühren lassen. Dann auf Stufe 1 schalten und löffelweise das Mehlgemisch unterkneten lassen. Den Essig zwischendurch dazugeben.

    4. Den Teig gut kneten (lassen). Kommt eine Küchenmaschine zum Einsatz, unbedingt bei niedriger Stufe kneten lassen. Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er eine runde Kugel ist, die sich vom Schüsselrand löst. Ist er zu weich, noch etwas Mehl nachgeben, ist er zu fest dann noch etwas lauwarme Milch zugeben und erneut kneten. Da sich jedes glutenfreie Mehl anders verhält und unterschiedlich viel Flüssigkeit benötigt, muss ggf. nachgearbeitet werden.
      Cooking Chef: Auf Stufe 1 so lange kneten lassen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Ansonsten siehe unten Punkt 4.Der Teig sieht so aus:
      glutenfreie-ofenberliner-krapfen-berliner-pfannkuchen-optional-vegan-1-6

    5. Jetzt eine längliche Rolle formen und 8 gleich große Stücke abschneiden. In etwa so:
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    6. Nun die Handinnenflächen leicht mit Wasser befeuchten (wirklich nur leicht mit Wasser befeuchten) und beherzt runde Kugeln formen. Die Kugeln kleben danach ein wenig, das ist gut so. Diese dann am besten auf ein Backpapier legen. Erst einmal alle formen.
      Sind alle geformt, noch einmal ganz wenig Wasser in die Handinnenflächen geben und vorsichtig jede Kugeln noch einmal etwas glatter formen und wieder aufs Backpapier setzen.

    7. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und darüber noch ein Küchentuch. So geht in diesem Fall der Teig sehr gut und trocknet nicht aus. Der Teig soll jetzt 45 Minuten an einem ruhigen warmem Ort gehen. Kann auch bei 35°C im Backofen geschehen. Gegen Ende der Backzeit den Backofen (ohne die Teigrohling drin) auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

    8. Nach der Gehzeit haben die Teigrohlinge ihr Volumen deutlich vergrößert. Jetzt noch einmal die Handinnenflächen leicht befeuchten und die Teigkugeln noch einmal vorsichtig etwas benetzen und wieder auf das Backblech setzen.

    9. Die Ofenberliner bei 180°C für 15 - 17 Minuten goldbraun backen. Unbedingt kontrollieren, da jeder Backofen anders backt.

    10. In der Zwischenzeit die Füllung in der Tülle bereitstellen. Entweder später mit einer spitzen Tülle in die Berliner spritzen oder in der Apotheke eine Spritze mit großer Kanüle für 50 Cent kaufen ;)
      Meine Spitztülle sieht so aus:
      glutenfreie-ofenberliner-krapfen-berliner-pfannkuchen-optional-vegan-1-10

    11. Die Berliner aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

    12. Sobald man sie anfassen kann, mit der Füllung der Wahl befüllen.

    13. Butter oder Margarine etwas erwärmen und die Ofenberliner damit bestreichen und dann mit kräftig Puderzucker oder Zucker bestreuen oder in ein Schälchen mit Zucker gefüllt tauchen. Alternativ können die Ofenberliner auch mit Glasur bestrichen werden, dann braucht es keine Butter oder Margarine.


    So, fertig und jetzt genießen :) :) Warm sind sie am besten.
    glutenfreie-ofenberliner-krapfen-berliner-pfannkuchen-optional-vegan-1-13P
    PS: Ich war ein wenig sparsam mit der Füllung ;)

     

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52 Kommentare

  1. Anonymous 23. Februar 2017 um 19:22 Uhr - Antworten

    Vielen lieben Dank für das Rezept! Mein Sohn hat heute seinen ersten Berliner essen dürfen. Sie sind total gut aufgegangen, sie haben ihm richtig gut geschmeckt. Ich bin um 3 Uhr aufgestanden und das Lächeln meines Dreijährigen, war jede Sekunde wert! Der Tipp mit der Spritze ist klasse!

    • Kochtrotz 23. Februar 2017 um 19:43 Uhr - Antworten

      Ach wie schön! Das freut mich sehr. Da wäre ich auch für aufgestanden. Viele Grüße Steffi

  2. Sarah 9. Februar 2017 um 19:33 Uhr - Antworten

    Huhu Steffi,
    Habe eben deine Ofenberliner in der veganen Variante mit Backpulver gemacht, (deine Mehlmischung mit Sorghum) geschmacklich echt lecker, aber Sie sind kaum aufgegangen und der Teig ist sehr dicht und leider nicht fluffig, eher wie Süße Brötchen. Hast du einen Tipp für mich wie die Berliner fluffiger werden könnten?
    LG Sarah

    • Kochtrotz 9. Februar 2017 um 19:55 Uhr - Antworten

      Hallo Sarah, hast du keine Hefe verwendet? Viele Grüße Steffi

      • Sarah 10. Februar 2017 um 10:17 Uhr - Antworten

        Nein, Hefe Verträge ich leider nicht. Habe das Rezept stattdessen wie von dir beschrieben mit 1pkt weinsteinbackpulver gemacht. Vielleicht hast du evtl. nen Tipp allg. zu glutenfreiem backen mit Backpulver? Bei mir werden die meisten Teige recht dicht und gehen wenig auf (Brot, Brötchen…ofenberliner 😉 ) geschmacklich ist es in der Regel ok. (Weniger rühren, Säure dazu, Mineralwasser am Ende, direkt in Ofen … hab ich bereits probiert)
        Weißt du Rat?
        Lieben Dank
        Sarah

        • Kochtrotz 10. Februar 2017 um 10:20 Uhr - Antworten

          Liebe Sarah, Backpulverteige sind einfach dichter und fester. Du hast schon alle Tricks angewendet. Ich hätte 1,5 Pakete Backpulver genommen. Die Hefe muss zusätzlich zum Backpulver ersetzt werden. Liebe Gruß Steffi

  3. Anonymous 6. Mai 2016 um 12:39 Uhr - Antworten

    Meine Rettung! Meine Mutter hat Allergene jeglicher Art, liebt aber Berliner und ich wollte ihr mal welche backen, die sie sogar genießen kann. Von daher – danke, danke, danke! Ich werde es ausprobieren! 🙂

    • Kochtrotz 10. Mai 2016 um 8:21 Uhr - Antworten

      Allergene jeglicher Art liest sich ein wenig lustig obwohl es das überhaupt nicht ist 😉 Gutes Gelingen.

  4. Lisa 1. April 2016 um 13:36 Uhr - Antworten

    Wo hast du denn das Xanthan gekauft?

  5. Christina 17. Februar 2016 um 21:31 Uhr - Antworten

    Ich habe sie ausprobiert. Mmmmmh.
    Aber könntest Du bitte bei den Rezepten drauf achten, dazu zu schreiben, ob Du Einen Umluftherd meist oder einen mit Ober und Unterhitze? Das wäre so super! Ich habe nämlich noch einen alten Herd und war nun sehr unsicher, für was die 180 Grad hier sind. Das wäre super nett von Dir ???
    Viele Grüße von Christina

    • Kochtrotz 22. Februar 2016 um 6:57 Uhr - Antworten

      Es steht doch im Rezept – KOPIE AUS TEXT: Punt 7 ….. Backofen geschehen. Gegen Ende der Backzeit den Backofen (ohne die Teigrohling drin) auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
      LG Steffi

  6. Anke 9. Februar 2016 um 12:04 Uhr - Antworten

    Die Perücke, die Du da trägst hab ich auch in blau. Und sie ist neu. Hab ich erst gestern gesehen. Steht Dir gut. Meine Mutter sagt, meine Oma hat diese Ofenberliner auch schon gebacken – früher. Ich kann mich gar nicht mehr dran erinnern. Ich muß noch zu klein gewesen sein als sie sie damals gebacken hat. Mama sagt, das war eine Mordsarbeit aber sie waren gut. Aber leider nur ein bis zwei Tage. Um das zu umgehen, würde ich Teiglinge einfrieren und bei Bedarf dann wie die Muffins aus dem Gefrierfach holen. Im Moment haben wir aber keinen Platz in unserem Gefrierfach – weil voll – und frisch sind sie eh nicht zu übertreffen. Meine Lieblinge mit Erdbeermarmelade. Feier noch schön.
    Liebe Grüße Anke

    • Carmen 10. Februar 2016 um 14:01 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, darüber denke ich auch grad nach, esse grad einen Berliner von gestern…und würde sie auch super finden zum aufbacken. Ich hab noch nie Teiglinge eingefroren, lässt Du sie erst einmal gehen? Oder kommen sie gleich ins Gefrierfach wenn der teig fertig ist? LG carmen

      • Anke 10. Februar 2016 um 14:46 Uhr - Antworten

        Hallo Carmen, Mamas gekaufter Hefeteig ist ein Teigling, den sie entweder einfriert und bei Bedarf dann aus dem Gefrierfach holt oder gleich belegt und einen Obstkuchen macht. Bei den Berlinern ist mir das gleiche Prinzip in den Sinn gekommen. Unser Hefeteig geht immer erstmal bevor wir ihn weiter verarbeiten. Probier es einfach mal aus. Das Rezept, das oben steht, schätze ich so auf 8 – 12 Stück. Ich würde die Teiglinge fertig machen, gehen lassen und dann ohne Füllung einfrieren. Die Füllung würde ich nach dem Aufbacken reingeben. Meine Oma hat damals zwei Gläser genommen, den Teig ausgestochen und je einen Teel. Marmelade reingegeben und dann den Deckel draufgesetzt. Meine Mama nimmt die normalen Spritztüllen, schreidet die vorgegebene Spitze etwas ab und versucht dann ihr Glück mit Marmelade, Schokolade und Co.
        Liebe Grüße Anke

        • Carmen 15. Februar 2016 um 16:50 Uhr - Antworten

          Dank Dir 🙂 ich werde es beim nächsten mal ausprobieren…bin gespannt. Am WE hab ich sie vorher gefüllt, einige sind dann aufgebrochen und es kam Marmelade raus, was aber nicht schlimm war. So konnte man bei diesen gleich sehen, welche Sorte man erwischt 😉 (Blauber-Erdbeer oder Apfel-Zimt). Ich mach mal ne Teststrecke: roh einfrieren und fertig auch.
          Ich vermute mal, dass man viiiiieel mehr Füllung reinkriegt, wenn man sie vorher füllt! Ich hab bei gekauften Berlinern früher immer die Marmelade rausgemacht, bis ich die Bioteile von der Mühlenbäckerei proboerte. Die Marmelade darin ist auch sehr gut. Und selbst gefüllt darf sie auch reichlich rein…

          • Anke 16. Februar 2016 um 10:40 Uhr - Antworten

            Cool – so viele Sorten Marmelade haben wir gar nie im Haus. Ja – probier es mal aus. Füll die Marmelade ein bevor Du sie aufbäckst, geht leichter und sie wird gleich mit gebacken. Nur die Rohlinge einfrieren mit einem Klecks Marmelade. So mach ich das bei den Muffins. Wenn ich welche backe. Ich backe sie dann im Ofen auf oder auch fertig. Viel Spaß dabei – ich hoffe es klappt so, wie wir uns das wünschen.
            Liebe Grüße Anke

          • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:45 Uhr - Antworten

            Hallo Carmen, hat es geklappt? LG Steffi

          • Oliv 21. Februar 2016 um 19:36 Uhr - Antworten

            Ich hab gebackene Berliner vom Vortag mit den Händen angefeuchtet und danach in einem verschlossenen Bratschlauch aufgebacken. Im Bratschlauch anschließend beinahe abkühlen lassen.
            Erst dann geöffnet, mit etwas Puderzucker bestreut und warm und fluffig-frisch gegessen. Experiment geglückt ?

            • Kochtrotz 22. Februar 2016 um 7:10 Uhr - Antworten

              Hallo Oliv, das ist ja eine geniale Idee! Danke für den Tipp. Den werden hier einige freudig lesen 🙂 LG Steffi

      • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:30 Uhr - Antworten

        Hallo Carmen, das klappt sehr gut 🙂 LG Steffi

        • Carmen 17. Februar 2016 um 13:08 Uhr - Antworten

          mal sehen wann ich dazu komme mit der Einfriererei…könnte Ostern werden. teile aber dann meine Erfahrungen gern hier mit 🙂

          • Kochtrotz 22. Februar 2016 um 6:54 Uhr - Antworten

            Die kann man ja das ganze Jahr über machen 🙂

    • Carmen 10. Februar 2016 um 14:10 Uhr - Antworten

      Hallo Steffi, während ich einen Ofenberliner mampfe (hmmmm!!!) habe noch eine Frage für die nächsten: Die Spritztüllen für Berliner sind ja sehr schmal und lassen nur eine sehr homogene Masse durch. Ist deine Tülle dicker? Und wenn ja, weißt du noch woher du sie hast? ich hab soooo leckrere Marmeladen, die ein wenig stückig sind. Zur Not könnte ich sie in die Gewürzmühle geben, aber ich glaube pur schmeckts besser. Alternativ probiere ich am WE auch sie vorher zu füllen…aber ne dicke Tülle wär cool 😉

      • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:31 Uhr - Antworten

        Hallo Carmen meine Tülle ist circa 6 cm lang und ø 0,5 cm. Ich weiß nicht mehr wo ich sie her habe. 😉 LG Steffi

        • Carmen 17. Februar 2016 um 13:10 Uhr - Antworten

          So ne dicke hätt ich auch gern 😉 aber ich werde wohl doch pürieren oder vorher füllen wie beim letzten Mal. Danke für die Info 🙂

    • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:25 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, das ist eine gute Idee mit dem Einfrieren. LG Steffi

  7. Cordula 7. Februar 2016 um 23:16 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    ich habe die Berliner heute ausprobiert und in Fett ausgebacken – superlecker!! Das ist zwar ungesünder aber irgendwie gehören für uns zum Karneval die orginalen in Fett ausgebackenen. Sie waren dann auch mit beim Straßenkarneval – Helau und Danke aus Düsseldorf :-))

    • Kochtrotz 16. Februar 2016 um 23:20 Uhr - Antworten

      Hallo Cordula, na das geht natürlich auch super gut und ich kann das echt gut verstehen, dass das so muss 🙂 Viele Grüße Steffi

  8. Anke 6. Februar 2016 um 16:28 Uhr - Antworten

    Die backen diese Krapfen auch grade im BR-Fernehen. Nur Du machst Dir die Arbeit, sie auf Alllergiker umzuwandeln. Cooles Rezept – Danke. Wir haben heute unser Kartoffelbrot und einen Kuchen gebacken. Davon abgesehen, war das Kartoffelbrot erst gar nicht schlecht geworden. Als es dann aus dem Ofen kam, war es mir enttäuschend zu flach. Es war so schön gegangen. Aber Papa hatte es angeblich extra dann nochmal flach gedrückt. So ein Ärger aber auch. Na ja – ich kann nichts mehr machen aber es wird auch so sehr gut schmecken. Das weiß ich sicher. Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 7. Februar 2016 um 8:00 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, die Ofenberliner sind gerade der Renner in meinem Blog. LG Steffi

      • Anke 7. Februar 2016 um 10:29 Uhr - Antworten

        Das glaube ich Dir sofort. Wenn sie jetzt noch so gut schmecken, wie sie aussehen, bräuchten wir keine mehr zu kaufen und es hätte bei uns keiner mehr Sodbrennen, wenn er so ein tolles Teil verspeist hat. Das liegt aber dann meist an doch schon zu altem Fett, das oft verwendet wird um die Krapfen rauszubacken oder zu fritieren. So unsere Erfahrung. Liebe Grüße und nochmal Hoppla Ho von Anke

  9. Oliv 6. Februar 2016 um 12:08 Uhr - Antworten

    Danke für das tolle Rezept ?
    Hab’s wie oben beschrieben mit ein paar kleinen Änderungen gemacht.
    Statt Apfelessig habe ich die von dir genannte Alternative Zitronensaft verwendet und statt Flohsamenschalen gemahlene Chia-Samen.
    Außerdem habe ich den Teig auf Backpapier ausgerollt und mit einem Glas die Berliner ausgestochen. Die Innenränder einer Seite mit Eiweiß bestrichen, einen TL Marmelade in die Mitte, einen 2. Kreis aufgelegt und die Ränder zusammengedrückt.
    Dann gehen lassen, wie beschrieben.
    Die Berliner habe ich in einem Topf mit nativem Kokosöl frittiert.

    Sowas von lecker!!!

    • Kochtrotz 7. Februar 2016 um 7:59 Uhr - Antworten

      Ohhhhh das klingt ja total lecker. Frittieren geht also auch 😉

  10. anddis 3. Februar 2016 um 6:55 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi,
    das Rezept klingt unglaublich lecker und ich möchte es am Wochenende unbedingt nachbacken :). Ich verzichte auf Getreide(Sorten) mit hohem KH-Anteil. Hast du eine Idee, wie ich den Anteil an Reis- und Hirsemehl in diesem Rezept verringern kann bzw welche Ersatzmehle ich reinmischen kann?

    LG 🙂

    • Kochtrotz 5. Februar 2016 um 1:37 Uhr - Antworten

      Hallo, nein leider kann ich Dir das so aus dem Stegreif nicht sagen. Da müsste ich das komplette Rezept umstricken. Sorry, Steffi

  11. Innej 2. Februar 2016 um 14:03 Uhr - Antworten

    Steffie, geht das auch mit Linsemehl? Oder kann man da irgendwie Gemüse mit reinschummeln? In den Teig?
    Ich mach das immer in Pfannekuchen. Und ich dachte vielleicht kann man auch in Hefeteig was reinmogeln?

    • Kochtrotz 5. Februar 2016 um 1:32 Uhr - Antworten

      Hallo Innej, das kann ich Dir leider so gar nicht sagen. Ich habe das Rezept nur so ausprobiert. Jetzt musst du wohl ran 😉 Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir Deine Ergebnisse nochmal berichtest 😉 😉 LG Steffi

  12. Verena 1. Februar 2016 um 21:37 Uhr - Antworten

    Hey guten Abend!
    Ich habe heute die ofenberliner gebacken weil ich von deinen Bildern auch so hin und weg war. Ich habe allerdings die Variante mit Dinkelmehl genommen. Also, sie sind – ich sag mal – okay… Sie sind in Konsistenz und Aussehen sowie Geschmack definitiv keine Berliner. Sie sind oben wie Brötchen aufgerissen und haben eine recht feste Krume sowie auch Kruste. Habe sie anschließend, wenn auch etwas demotiviert, mit Marmelade geimpft. Mal sehen, ob meine Family sie trotzdem noch isst. Naja schade… Vielleicht klappt es beim nächsten mal. Sonst bin ich von deinen anderen Rezepten echt begeistert und ich habe schon einige Brote nachgebacken ? Danke dafür ??

    • Kochtrotz 5. Februar 2016 um 1:23 Uhr - Antworten

      Hallo Verena, dieses Rezept ist bestimmt schon 300 – 400 Mal erfolgreich nachgebacken worden. Kann es sein, dass dein Backofen evtl. sehr heiß war? es klingt für mich so. Viele Grüße Steffi

    • Verena 5. Februar 2016 um 12:18 Uhr - Antworten

      Danke Steffi, für deine Antwort. Ich werde es einfach nochmal in der glutenfreien Variante probieren und die Ofentemperatur etwas herabsetzen ?

      • Kochtrotz 7. Februar 2016 um 7:58 Uhr - Antworten

        Hallo Verena, ich wünsche Dir gutes Gelingen 🙂 Viele Grüße Steffi

  13. Anonymous 1. Februar 2016 um 10:54 Uhr - Antworten

    Hab die Krapfen gerade gemacht, die sind ja ein Traum ? Vielen Dank fürs Rezept! Ob sie sich gut einfrieren lassen?

  14. Aristra 1. Februar 2016 um 6:45 Uhr - Antworten

    Wow, das Rezept wird auf jeden Fall ausprobiert. Dann bin ich in der Fasnet nicht die Einzige die keine Krapfen essen darf. Juchu!

  15. Marina 31. Januar 2016 um 18:48 Uhr - Antworten

    Ich werde sie gleich mal mit Backpulver und Guarkernmehl testen. Ich drücke mir mal die Daumen ??

  16. Claudia 31. Januar 2016 um 18:43 Uhr - Antworten

    Am besten gefällt mir der „Küchentusch“ unter Punkt 7 gleich nachdem die Kugeln unter die Frischhaltefolie gehopst sind! ?

  17. Sarah 31. Januar 2016 um 18:32 Uhr - Antworten

    Die Hefe ist ja nun durchgestrichen. Soll stattdessen ganz Weinsteinbackpulver verwendet werden oder besser eine Kombination aus beidem?

  18. Anonymous 31. Januar 2016 um 17:10 Uhr - Antworten

    Habe den fertigen Brotmix eines anderen Herstellers verwendet und – da ich kein Xanthan da habe – den Versuch mit Joahnnisbrotkernmehl gewagt. Gelungen! Sie sind dennoch fluffig geworden. Das Rezept ist eine schöne Idee! Danke!

  19. Anonymous 31. Januar 2016 um 15:43 Uhr - Antworten

    Super Idee!! Habe das Brotmehl eines anderen Herstellers verwendet und – da kein Xanthan zur Hand – Johannisbrotkernmehl genommen. Sie sind sehr fluffig geworden. So in etwa stelle ich mir gh Scones vor.

  20. Anke 31. Januar 2016 um 13:01 Uhr - Antworten

    Sieht lecker aus. Jetzt muss sie nur noch jemand backen wollen dürfen. Die sind bei Dir so schön locker. Wie viele Versuche hast Du gestartet bis Du sie so schön hattest? Hoppla Ho – und noch einen tollen Fasching.
    Liebe Grüße Anke

  21. Anonymous 30. Januar 2016 um 19:33 Uhr - Antworten

    Endlich ein Berliner-Rezept ? Ich habe kein Xanthan. Gibt es dafür eine Alternative? Lg Karin

    • Kochtrotz 31. Januar 2016 um 5:54 Uhr - Antworten

      Für dieses Rezept würde ich unbedingt Xanthan nehmen. Ich kann nicht sagen, ob es mit etwas anderem wie bspw. Guarkernmehl auch klappt. LG Steffi

  22. Birgit 30. Januar 2016 um 17:19 Uhr - Antworten

    Oh, wie lecker 🙂 Aber wirklich Hefe und Backpulver? *nachdenklichamKopfkratz*

  23. Sandra 30. Januar 2016 um 16:25 Uhr - Antworten

    Die werden alsbald nachgebacken!

    In meiner südhessischen Heimat werden die Dinger übrigens „Kreppel“ genannt. 🙂

    • Kochtrotz 30. Januar 2016 um 19:27 Uhr - Antworten

      Ha stimmt, ich wusste doch, da war noch was 😉 Danke Dir fürs „Hirn auffrichen“ 😉

  24. Conny 30. Januar 2016 um 15:27 Uhr - Antworten

    Oh Gott das klingt so lecker! Ich wollte die Tage schon nach einem Rezept für glutenfreie Krapfen suchen, aber jetzt bist du mir zuvorgekommen. Hab außer Xanthan alles im Haus. Mal schauen, ob ich morgen Lust habe zum Backen.

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