Der Kühlschrank-Pizzateig – ab sofort habe ich (fast) immer Pizzateig vorrätig – einfach und sehr vielseitig – mit Dinkelmehl (glutenhaltig)

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Ich habe es schon wieder getan und beim Synchronbacken mitgemacht. Letztes Mal hatte ich mit dem Beilagenbrot so einen Spass, dass ich mich am Donnerstag ganz spontan entschieden habe mitzumachen.

Dieses haben Mal haben sich Zora und Sandra einen Rezept für Pizzateig ausgesucht. Aber nicht irgendeinen Pizzateig, sondern einen Kühlschrank-Pizzateig. Den Teig knetet ihr einfach mit 4 Zutaten zusammen, danach wandert er sofort in den Kühlschrank und verbleibt dort bis Gebrauch. Er hält bis zu sieben Tagen im Kühlschrank – super oder?

Was ist eigentlich #synchronbacken?

Das ist eine Aktion, die Zora von Kochtopf.me und Sandra From-Snuggs-Kitchen.com immer wieder ausrichten. Die beiden suchen ein Rezept aus und ein Zeitplan wird erstellt. Alle die teilnehmen backen gemäß dem Zeitplan nach dem ausgesuchten Rezept. Während der Backaktion berichten dann alle Teilnehmer live unter dem Hashtag #synchronbacken auf Instagram und auch in der entsprechenden Facebookgruppe. Das macht total Spaß wie ich festgestellt habe. Auf Zoras Blog ist unter diesem Link die komplette August-Aktion beschrieben, dort findet ihr auch den Link für das Originalrezept. Meine Backstrecke inklusive Unfällen könnt ihr in meinem Instagram-Profil verfolgen.

Die Aufgabe beim Synchronbacken #12 war also den Pizzateig mindestens 2 Tage vorher anzusetzen und am Sonntag, dem Backtag etwas daraus zu backen. Was war nicht festgelegt und wir konnten unserer Fantasie freien Lauf lassen.

Ich habe mich dieses Mal für Dinkelmehl entschieden. Das kann ich ja wieder ganz gut vertragen, zumindest ab und an. Ich habe schon länger nichts mit Dinkelmehl gebacken und da kam mir so ein erprobtes Rezept mit vielen Teilnehmern, die man zur Not auch was fragen kann, gerade recht. Ich komme sonst vielleicht noch aus der Übung was glutenhaltiges Backen angeht 😉

Am Donnerstag setzte ich also meinen Teig an. Zumindest versuchte ich es. Der erste Versuch war nix. Mein Teig war so weich und lies sich nicht zur Kugel formen. Ich hatte aufgetaute Frischhefe verwendet. Vermutlich war sie schuld, aber nix genaues weiß ich nicht. Mein zweiter Versuch lief dann besser und die zwei Teigkugeln blieben auch Kugeln. Somit steht aber schon einmal fest, der Teig eigent sich auch für Focaccia.

Aus dem ersten Teig habe ich am Donnerstag dann eine Focaccia mit frischen Feigen, Ziegenkäse, Zwiebelmarmelade und frischen Kräutern gebacken. Ein spontanes leckeres Mittagessen mit einem ungeplanten Essensgast. Das war überraschend lecker.

Am Freitag staunte ich dann nicht schlecht, als ich im Kühlschrank nach meinem Teig sah. Ihr seht ja oben selber was los war. Der Teig war quasi explodiert und es hatten sich riesige Luftblasen gebildet. Auf Instagram erfuhr ich dann, dass es allen so ergangen war, die die Teig bereits am Donnerstag angesetzt hatten.

Sonntag wusste ich immer noch nicht, was ich wohl damit backen werde. Auf Pizza hatten wir keine Lust. Das Wetter war genial und wir gingen erst einmal gemütlich und ausgiebig auf den Flohmarkt.

Auf dem Heimweg entschieden wir zu Grillen. Haaaaa, da kam mir eine Idee. Ich mach so eine Art gefüllten Zopf aus meinem Teig und ich backe ihn NICHT, ich grille den Teig! Gesagt getan!

Um ein Haar wäre es schief gegangen. Mein Pizzastein ist nämlich sehr dünn und nicht so gut für den Grill geeignet. Ich konnte mein Brot gerade noch retten bevor es auf der Unterseite verbrannte. Aber es hat geklappt und ich habe mein Brot im Grill gebacken. Der Teig ist der Knaller und mit der Füllung aus Kräutern, getrockneten Tomaten und Mozzarella war der Beilagenzopf sehr aromatisch. Oben seht ihr die Fotos.

Das war aber erst die Hälfte meines Teiges. Eine Kugel hatte ich noch. Was also damit machen? Gerade noch drüber nachgedacht, schon kündigte sich Besuch an. Ohhhhh Besuch, ich habe zwar Kaffee aber keinen Kuchen. Ich entschied mich spontan eine süße Pizza aus meinem Teig zu backen. Belegt habe ich sie mit Früchten, die ich zu Hause hatte. Das waren Feigen, Trauben und Pflaumen. Meine süße Pizza habe ich im Backofen auf dem Pizzastein gebacken. Schaut mal, sie sie nicht lecker aus?

Ihr seht ja hier bei mir schon, der Teig ist extrem flexibel. Ihr könnt damit auch ein Brot oder eine Art Ciabatta backen.

Jetzt schreibe ich noch meine Version vom Rezept mit Dinkel auf. Ich habe etwas mehr Mehl gebraucht, als im ursprünglichen Rezepte (mit Weizenmehl) vorsehen.

Der Teig hat mich so begeistert, den werde ich demnächst – nein jetzt – als glutenfreie Variante ausprobieren. Mal sehen, ob das auch so gut klappt. Der Teig ist nämlich gerade schon im Kühlschrank gelandet 🙂 Update am Morgen: Der glutenfreie Teig sieht schon super aus.

Auch meine zweite Teilnahme beim Synchronbacken hat großen Spaß gemacht. Mal sehen, ob ich das nächste Mal auch wieder Zeit habe und was es wohl werden wird?

Hier noch die Liste aller Teilnehmer*innen. Teils gehen die Beiträg erst im Laufe vom 09.08.2016 in den Blogs online. Ihr könnt schauen, welch herrliche Kreationen wir mit der gleichen Teigbasis gemacht haben. Es sind ganz unterschiedliche Sachen bei raugekommen, Pizza natürlich auch aber nicht nur 🙂

1x umrühren bitte aka kochtopf

http://www.kochtopf.me/pizzateig-synchronbacken

auchwas

http://auchwas.blogspot.com/2016/08/synchronbacken-12-und-pizzateig.html

eine prise lecker

http://einepriselecker.de/synchronbacken-12-pizzateig

Kinder, kommt essen!

http://www.kinderkommtessen.de/pizzazunge-mit-frijoles-und-avocado

chiliblueten

www.chiliblueten.com/7.synchronbacken

Food for Angels and Devils

https://angelanddevilsfood.wordpress.com/2016/08/09/synchronbacken-pizzateig

nur mal kosten

http://www.nurmalkosten.com/de/pizza-cones-synchronbacken-nummer-5

gourmandises végétariennes

http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/2016/08/pizzateig.html

The Apricot Lady

http://www.theapricotlady.com/pizzawaffeln

Dagmar’s brotecke

http://brotecke.blogspot.com/2016/08/synchronbacken-synchronpizzateig-12.html

tristezza

http://www.tristezza.ch/?p=2671

giftigeblonde

https://giftigeblonde.wordpress.com/2016/08/09/synchronbacken-piiiiiiiiiiiiiiizzzzzaaaa/

From Snuggs Kitchen

http://www.from-snuggs-kitchen.com/2016/08/synchronbacken-12-meine-pizzavarianten.html

Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten

http://www.birgitd.com/stromboli/

MaltesKitchen

http://www.malteskitchen.de/pizza-mit-burrata-kirschtomaten-parmaschinken/

LanisLeckerEcke

http://lanisleckerecke.blogspot.com/2016/08/Pizzavariationen.html

Leberkassemmel und mehr

http://leberkassemmel.blogspot.com/2016/08/synchronbacken-pizzateig.html

Kathrins Home

http://www.kathrins-home.de/kathrins-krutschelkram-schublade/viele-pizzavariationen-das-12-instagram-synchronbacken/

morelivingpure

www.morelivingpure.wordpress.com

 

Der Kühlschrank-Pizzateig - ab sofort habe ich (fast) immer Dinkel-Pizzateig vorrätig - einfach und sehr vielseitig - auf für Brote
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Die Teigmenge ergibt 2 größere oder 4 kleinere Pizzen. Den Teig mindestens 10 Stunden im Kühlschrank gehen lassen, bis er das erste Mal verwendet wird. Der Teig hält sich gut 5 Tage, maximal 7 Tage im Kühlschrank.
MENGE
2-4 Pizzen
VORBEREITUNG
40 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
10-20 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach
ZUTATEN
  • 6gFrischhefe
  • 1gestrichener TLSalz
  • 180gWasser
  • 330gDinkelmehl Typ630
  • 3TLOlivenöl
  • 2StückFrischhaltefolie
  • 1TLOlivenöl für die Frischhaltefolie
ZUBEREITUNG
  1. 1. Circa 50 g von den 180 g Wasser abnehmen, die Hefe in das Wasser bröseln, Salz dazugeben und circa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. 2. Nach der Ruhezeit Hefegemisch, restliches Wasser und Dinkelmehl verkneten und das Olivenöl langsam dazugeben.
  3. 3. Den Teig circa 8 Minuten kneten. Ich habe das mit meiner Küchenmaschine gemacht. (Kenwood Cooking Chef, Stufe 1)
  4. 4. Pro Teigkugel ein Stück Frischhaltefolie mit etwas Olivenöl bestreichen.
  5. 5. Den Teig in 2 oder 4 Stücke teilen und Kugeln formen. Die Kugeln in die Frischhaltefolien legen und diese dann in eine Schüssel und den Deckel nur lose auflegen.
  6. 6. Bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern, mindestes aber über Nacht und maximal 7 Tage.
  7. 7. Bevor ihr den Teig verwendet, gebt ihm 30 - 60 Minuten um Raumtemperatur anzunehmen. Nehmt die Menge der Kugeln, die benötigt werden aus dem Kühlschrank, knetet den Teig mit der Hand gut durch. Formt wieder Kugeln und lasst diese 30 - 60 Minuten ruhen und Zimmertemperatur annehmen.

  8. 8. Jetzt verarbeitet ihr den Teig nach euren Wünschen. Ich habe festgestellt, dass ich die Pizza besser bei 230°C Ober-Unterhitze backe und nicht wie im Original mit 250° Grad angegeben. Aber jeder Backofen backt eben anders.

    Viele Spaß mit diesem total praktischen Rezept!
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