extremst variable Weihnachtskugeln – Resteverwertung vom Plätzchen backen – Resteverwertung vom Plätzchen backen

Kennt Ihr das, da backt man zur Weihnachtszeit und hat entweder Zutaten über, die man das restliche Jahr über nicht braucht oder leckere Kantenabschnitte, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind, …

Ich hab schon letztes Jahr aus den Kantenresten der Dominosteine, getrockneten Früchten, Nüssen und sonstigen Resten Kugeln “gebastelt”.

Egal welche Kugeln nämlich aus den Resten entstanden sind, sie waren immer als erste auf dem Plätzchenteller verschwunden :) .
Und da es vermutlich nicht nur mir so geht, hab ich jetzt mal aufgeschrieben, was ich da so alles reingepackt hab.

extremst variable Weihnachtskugeln
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1 Portion(en)
VORBEREITUNG
30 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
30 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
normal
ZUTATEN
  • 700gverschiedene Nüsse (egal was für welche Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, …) ich hatte noch 300 g Walnüsse und 400 Mandelblättchen 700 g
  • 400gNougat
  • 2ELLebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz
  • 4ELRum (oder anderer Alkohol wie Bspw. Amaretto, Grand Marnier)
  • 250gSchokolade mindestens 70%
  • 2PaketeHaselnuss-Krokant oder mehr Nüsse
  • 6ELgemahlende Nüsse
  • 1Stückübrigen Guss von Zimtmakronen optional
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Sind Backreste über (Kantenabschnitte oder ähnliches), so würde ich die immer im Blitzhacker in kleinere Stücke hacken. Früchte möglichst mit dem Messer möglichst kleinhacken oder auch in die Küchenmaschine geben. Alkohol wie Amaretto, Rum oder verschiedene Liköre machen sich ganz gut in den Kugeln. Muss aber nicht sein. Orangenwasser und Orangenzesten machen sich auch ganz hervorragend.

Nüsse, egal welche, kann man immer gut verarbeiten. Ich würde sie auch nicht komplett mahlen, sondern in kleiner Stücke hacken.

Wenn noch Nougat da ist, immer als erstes mit weiteren Flüssigkeiten aufschlagen und dann erst alle anderen Zutaten zugeben.

Kommen Früchte und Alkohol in die Kugeln, würde ich die Früchte immer ca. 1 Stunde im Alkohol marinieren. Gibt einen intensiveren Geschmack.

Weihnachtsgewürze kann so auch ganz gut aufbrauchen. Einfach nach gut dünken in die Masse geben.

Ich hab in alle Kugeln immer kleingehackte Schokolade mit ca. 80% oder mehr gegeben.

Sogar den Guß von den Zimt-Makronen hab ich noch verwertet bekommen. Einfach auf ein Backblech aufstreichen und bei ca. 130 Grad backen, bis er fest ist. Wir dann Baiserartig. Die entstanden “Platte” hab ich dann einfach in kleine Stücke gehackt. Das hat in den Kugeln so einen schönen crunschigen Effekt gegeben (was ein Deutsch muhaaaaaaa :) ).

Einmal hatte ich noch Guss von Lebkuchen über. Den hab ich auch in die Kugelmaße mit verarbeitet.

Ich glaube, man kann fast alle Reste noch weiterverarbeiten. Als alte Schwäbin, kann ich ja eh nix wegwerfen und schon gar keine Lebensmittel. :)

Man muss halt nur darauf achten, dass die Zutaten stimmig sind und die Kugelmasse die richtige Konsistenz bekommt. Die Masse darf nicht zu weich sein.

Die Kugeln kann man in Schokoraspeln, gemahlenen Nüssen, Kokosraspel, Kakao, …. wälzen. Da findet sich immer was.

ZUBEREITUNG
  1. 1. extremst variable Schokokugeln - Resteverwertung Weihnachtsbäckerei

    Die Nüsse im Blitzhacker hacken, nicht so ganz fein mahlen, da müssen noch Stücke drin sein.

    Selbiges mit der Schokolade anstellen, also auch leicht stückig hacken.

    Nougat mit Rum und Gewürzen mit dem Handrührgerät aufschlagen.

    Dann alle Zutaten in die Schüssel geben und entweder von Hand oder mit der Maschine zu einer Masse verarbeiten.

    extremst variable Schokokugeln - Resteverwertung Weihnachtsbäckerei

    extremst variable Schokokugeln - Resteverwertung Weihnachtsbäckerei

    Am besten Handschuhe anziehen und Kugeln von ca. 1,5 cm Durchmesser formen.

    Anschließend noch in fein gemahlenen Nüssen, Kakao oder was auch immer wälzen.

    Kühl lagern.

    Die halten sich recht lange, mindestens 4 Wochen.

     
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