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Vollkorn-Burger-Brötchen glutenfrei Rezept-Umwandlung aus vegan-for-fit

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Wir
wollen auch vegan-for-fit Burger esssen! Aber glutenfrei und fructosearm müssen sie sein. Kochtrotzens haben ja  Zöliakie und Fructose-Intoleranz. Also nix wie ran und das Rezept umgemodelt.

Hier meine Challenge-taugliche Vollkorn-Burger-Brötchen-Version.

Glutenfrei backen ist ja immer so eine Sache. Ich hatte oft großes Glück und mir gelang bislang fast alles. Dieses Mal zweifelte ich zwischendurch.

Achtung, je nach Mehlsorte, ist kann die Wassermenge variieren. Am besten gebt Ihr das Wasser nach und nach zu. So könnt Ihr aufhören, wenn der Teig die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Der Teig muss recht fest werden, sonst könnt Ihr in nicht formen.

Auf den Fotos seht Ihr meinen ersten Versuch. Mein Teig war etwas zu flüssig und ich hatte eher Fladen als Burgerbrötchen. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Sollte Euch das auch passieren, dann setzt die Brötchen einfach in runde Formen wie Speiseringe oder ähnliches. Damit ist das Thema dann auch erledigt. Man muss sich nur zu helfen wissen.

Solltest Du nicht alle Brötchen auf einmal verbrauchen, glutenfreie Backwaren lassen sich meistens gar nicht aufbewahren, dann friere die übrigen nach dem Backen und Erkalten schnell ein. So hast Du für andere Tage tolle Brötchen und wenig Streß. Das lohnt sich total, habe ich inzwischen ausprobiert.

Mein Rezept baisert auf dem von Attila Hildmann’s Buch „vegan for fit“ und ergibt 8 Brötchen.

Achtung, achte bitte darauf, ob Dein glutenfreies Vollkornmehl einen Binder wie bspw. Johanniskernbrotmehl schon integriert hat. Wenn nicht, musst Du es zufügen. Auf 100 g sind das 2 TL.

Da hier im Hause auch nicht zuviel Tofu gegessen werden kann wegen der Unverträglichkeiten, stelle ich die Tage auch noch ein Alternativen für die Soja-Patties vor. Bislang habe ich Linsen- und Bohnenburger gemacht und beide waren total lecker.

Vollkorn-Burger-Brötchen glutenfrei Rezept-Umwandlung aus vegan-for-fit

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8 Stück
VORBEREITUNG
10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
20 Minuten
RUHEZEIT
50 Minuten
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 500gglutenfreies Vollkornmehl
  • 100mllauwarmes Wasser
  • 400mlMineralwasser mit viel Kohlensäure
  • 1ELReissirup
  • 1PäckchenTrockenhefe oder 0.5 Würfel Frischhefe
  • 40gläschenAmaranth gepufft
  • 20g Mandelmus weiß
  • 1TLMeersalz
  • 40gSesamkörner
  • 1StückPlastikschüssel mit Deckel oder Frischhaltefolie als Deckel
  • 2ELglutenfreies Vollkornmehl zusätzlich zum Formen der Brötchen
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Ach ja, eins noch.
Ihr könnt auch stilles Wasser anstatt Mineralwasser nehmen. Das Mineralwasser macht die Brötchen noch etwas fluffiger.

Wenn Ihr keine Fructose-Intoleranz habt, könnt Ihr selbstverständlich auch Agavendicksaft verwenden.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Hier das Setting:
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    Nimm eine kleinere Tasse. Gib den Reissirup hinein, darauf die Trockenhefe und vorsichtig 100 ml lauwarmes Wasser. Die Hefe soll erst einmal in der Tasse gehen. Das ist der Vorteig. Es dauert ca. 10 Minuten bis sie anfängt zu steigen.

    Mehl in eine Schüssel geben, Mulde eindrücken und den Vorteig hineingeben. Kurz durchkneten. Ich nehme immer meine Küchenmaschine dazu, die knetet für mich. Geht aber auch von Hand. Ist sportlicher - hihi.

    Jetzt gib Salz, Amaranth und Mandelmuss dazu und knete kurz durch.

    Dann fängst Du an das Wasser nach und nach zuzugeben. Immer kneten, kneten, kneten. Der Teig braucht eine relativ feste Konstistenz zum Formen der Brötchen. Hat er diese Konsistenz erreicht, dann knete noch 2 - 3 Minuten weiter.

    Jetzt gib den Teig in eine Plastikschüssel mit Plastikdeckel. Ich habe in den letzten Jahren meiner glutenfreien Backerei festegestellt, dass glutenfreie Hefeteige so am besten gehen. Also Teig in Plastikschüssel und Deckel obendrauf oder gut mit Frischhaltefolie abdecken.

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    Lass den Teig an einem warmen ruhigen Ort für mindestens 40 Minuten gehen. Wundere Dich nicht, falls es länger dauert. Hefeteige sind Zicken und machen nicht immer genau das was Du gerade von Ihnen erwartest. Lach.

    Der Teig muss sich sichtbar vergrößern, mindestens um ein Drittel seines Volumens. Besser noch um die Hälfte. Ungefähr so:
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    Ist dies geschehen, teilst Du den Teig in 8 gleich große Teile auf. Vergiss nicht die Arbeitsplatte zu bemehlen. Forme runde flache Kugeln und setz sie auf eine bemehlte, warme und nicht zugige Fläche. Deck die Burger-Teig-Kugeln mit einem sauberen Küchentuch ab.

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    Jetzt müssen sie noch zweites Mal gehen und zwar 30 Minuten.

    Danach sieht man deutlich, wie sie erneut gegangen sind:
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    Heize den Backofen auf 180 Grad Umluft auf (oder 200 Grad Ober-Unterhitze).

    Die Brötchen jetzt mit wenig Wasser bepinseln und den Sesam darauf verteilen.
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    Backe die Deine glutenfreien Burger-Vollkorn-Brötchen jetzt bei etwa 20 Minuten. Tataaaaaa, fertig.

    Auf dem Foto unten sieht man ganz gut, wie fluffig sie geworden sind. Entweder ich hatte großes Glück beim ersten Versuch oder ich bin inzwischen einfach gut im foodhacken von glutenhaltigen Rezepten in glutenfreie. KicherKicher.
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    Ihr müsst mir unbedingt unten in den Kommentaren schreiben, ob sie bei Euch gelungen sind. Danke Euch.
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    Wie schon oben geschrieben, die Tage werde ich noch Alternativen zu den Tofu-Burgern in meinen Blog stellen. Einmal mit Bohnen und einmal mit Linsen.

    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und Backglück.

     

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18 Kommentare

  1. Anke 17. Februar 2014 um 22:20 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    habe 3 verschiedene Mehlsorten zur Auswahl. Einmal Glutano, einmal Schärr oder aber Maismehl. Du sagst Maismehl geht nicht. Ich habe aber kein Reismehl oder Reissierup. Hast Du mir evtl. noch einen anderen Vorschlag, welches Mehl sonst noch gute Backergebnisse gibt? Ich möchte nicht schon wieder einen Backunfall erleiden, möchte aber Deine Brötchen gerne mal ausprobieren. Sie sind eine schöne Alternative zu normalen Bürger-Brötchen.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 21. Februar 2014 um 17:25 Uhr - Antworten

      Hallo Anke,

      Also Vollkorn sind ja alle 3 Mehle nicht. Willst Du denn Vollkorn backen oder nicht?
      Reines Maismehl schmeckt einfach nicht gut.
      Ich verwende immer eine 4-Korn-Vollkorn-Mischung (gf).
      Anstatt Reissirup kannst Du auch für Dich verträgliche Süße verwenden.

      LG Steffi

  2. Geske 4. August 2013 um 15:28 Uhr - Antworten

    Huhu Steffi,
    wir haben heute deine Burgerbrötchen ausprobiert..der Teig ist super aufgegangen und als ich die Teiglinge in den Ofen geschoben habe war ich guter Dinge…doch leider waren sie nach 30Minuten bei 180Grad Umluft noch immer kletschig im Inneren und von Außen schon mega „knusprig“. Sie waren sehr mächtig, so dass meine bessere Hälfte schon nach einem Burger augegeben hat 😉 Leider sind sie nicht fluffig und locker sondern eher sehr kompackt geworden. Nach dem Abkühlen waren sie so hart, dass wir sie einem Einbrecher an den Kopf werfen könnten zur Verteidigung… 😉
    sonnige Grüße
    Geske

    • Kochtrotz 4. August 2013 um 21:22 Uhr - Antworten

      Hm, das hört sich gar nicht gut an.
      Bei mir waren die fluffig.
      Welches Mehl hast Du verwendet?

      • Geske 4. August 2013 um 22:46 Uhr - Antworten

        ich habe Braunhirse, maismehl, Roggenvollkorn und Dinkelvolkorn genommen und als Bindemittel noch Maisstärke…wie gesagt aufgeganen ist der Teig super, auch war er beim brötchenformen fluffig….schade..

        • Kochtrotz 5. August 2013 um 6:27 Uhr - Antworten

          Guten Morgen Geske,
          ui, da bin ich mir recht sicher, dass es an der Zusammenstellung von den Mehlen liegt. Maismehl und Roggenmehl sind keine Kandidaten für fluffige Backwaren, Maisstärke ist in dem Zusammenhang auch schwierig. Wenn Du Dinkel verträgst, kannst Du sich auch nur mit Dinkelvollkornmehl backen. Du brauchst dann keinen extra Binder.
          Ich hoffe doch sehr, dass Du eine Weizenunverträglichkeit hast und keine Glutenunverträglichkeit. Dinkel und Roggen sind nicht glutenfrei.

          Viele Grüße Steffi

  3. Lython 24. Juli 2013 um 14:22 Uhr - Antworten

    Ich habe auch so einige Unverträglichkeiten (Histamin-, Laktose-, Fruktose- und Gluten), allerdings vertrage ich Hefe auch nicht so gut, hast du den Teig schon einmal nur mit Weinsteinbackpulver probiert? Und hast du vielleicht noch einen Tip, wenn man nur mit Reis- und Maismehl backen kann? Vertrage leider auch kein Vollkorn.

    Vielen Dank im Voraus!

    • Kochtrotz 24. Juli 2013 um 16:23 Uhr - Antworten

      Und nochmal Hallo.

      Ich vertrage Hefe gut und hab die Brötchen noch nie mit Weinsteinpulver gemacht. Ich kann mir das aber ganz gut vorstellen, dass es klappt.
      Was möchtest Du denn Backen? Dann kann ich ja mal schauen, ob ich was weiß 🙂

      Viele Grüße
      Steffi

      • Lython 24. Juli 2013 um 19:27 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi,

        ich mache auch Vegan for fit, von daher interessiert mich der Burger oder auch ein Brot. Ich habe schon so oft versucht, andere Rezepte einfach umzumodeln, aber durch das Mehl (ohne Hefe oder Sauerteig, nur mit Weinsteinbackpulver) ist das was rauskommt bröckelig, geht nicht auf und schmeckt nicht wirklich gut :/
        Bin also um jeden Tip dankbar 🙂

        Liebe Grüße

  4. irene 14. Juli 2013 um 13:23 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ich habe zwar vor ein paar Minuten schon mal geschrieben, versuche es nochmal, da ich nichts sehe…
    gerne verrate ich dir meine HP @ http://sprue-zoeliakie-grossraum-mainz.jimdo.com
    und hoffe, dass nicht zu viele Spammails ankommen.
    lg, irene

    • Kochtrotz 17. Juli 2013 um 23:10 Uhr - Antworten

      Hallo,
      Schau mal unter den Tomaten steht „oder Paprikamark“.
      Das kann man nehmen wenn man keine Tomaten verträgt.

      Mit der Histamin-Intoleranz sind die Verträglichkeiten sehr individuell. Paprika dient dann als Alternative, wenn er vertragen wird.

      Liebe Grüße
      Steffi

  5. irene 14. Juli 2013 um 13:19 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ich verrate dir hiermit meine HP und hoffe, dass ich nicht zuviel Spammails erhalte…
    lg, irene

    • Kochtrotz 14. Juli 2013 um 13:40 Uhr - Antworten

      Hallo Irene, ich sehe Deine Homepage in den Angaben. Soll ich den zweiten Kommentar löschen? Wegen möglichem Spam?
      Viele Grüße
      Steffi

  6. Anna Purna 14. Juli 2013 um 8:13 Uhr - Antworten

    sieht ja ganz akzeptabel aus, Dein glutenfreies Burgerbrötchen…

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Anna

    • Kochtrotz 14. Juli 2013 um 9:15 Uhr - Antworten

      Hallo Anna,
      ich muss die Form noch optimieren. Der Geschmack ist schon gut. Aber ich krieg das hin 🙂 🙂
      Dir auch einen wunderschönen Sonntag. Jetzt geh ich bei Dir mal stöbern. Wer weiß, vielleicht finde ich ja was, was ich wandeln kann und es in meine derzeitige vegane Ernährung passt und ich es mit Reissirup süßen kann. Oder hast Du schon einen Tipp?

      Dir auch einen wundervollen sonnigen Sonntag, Steffi

  7. irene 14. Juli 2013 um 0:58 Uhr - Antworten

    …und ich freue mich über jedes vollwertige glutenfreie Rezept, da ich auch noch Diabetes habe 🙂 danke für deine Experimente!!!
    darf ich deinen blog mit meiner HP verlinken?

    • Kochtrotz 14. Juli 2013 um 9:13 Uhr - Antworten

      Hallo Irene,
      aber sich darfst Du. Sehr gerne sogar.
      Verräts Du mir die Adresse von Deinem Blog?

      LG
      Steffi

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KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

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