Rhabarber-Cranberry-Striezel mit Rezept Dinkel-Grundrezept für Hefezopf, Striezel, Strudeln und noch viel mehr

Ist er nicht wunderhübsch mein Rhabarber-Cranberry-Striezel? Finde ich jedenfalls 😉

Bevor die Rhabarbersaison zu Ende geht, will ich euch noch das Rezept dafür hier zeigen. Grundsätzlich könnt ihr mit diesem Grundrezept allerlei Gebäck herstellen und es auch nach Lust und Laune und eurem persönlichen Geschmack befüllen. Mein Rezept ist mit Dinkelmehl (glutenhaltig) und kommt ohne Eier aus. Die meisten Hefeteig Rezept für dieser Art Gebäck braucht Eier, deshalb habe ich dieses hier entwickelt. Der Striezel bleibt über Tage saftig und schmeckt toll. Wenn er überhaupt so lange hält. Natürlich ist er frisch aus dem Ofen, etwas abgekühlt am allerbesten.

Es geht direkt los mit meinem Rezept. Ach ja, es kommt wirklich Backpulver und Hefe ins Rezept, das ist kein Versehen 😉

 

Rhabarber-Cranberry-Striezel mit Rezept Dinkel-Grundrezept für Hefezopf, Striezel, Strudeln und noch viel mehr
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12 Stück
VORBEREITUNG
1,5 Stunden
KOCH-/BACKZEIT
40 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
tricky
ZUTATEN
HEFETEIG
  • 250ml(Pflanzen)Milch lauwarm
  • 1TüteTrockenhefe
  • 1TüteVanillezucker
  • 1PriseSalz
  • 1PäckchenBackpulver (ja wirklich, das stimmt so)
  • 70 g Zucker
  • 60 g Butter zimmerwarm oder Margarine
  • 500gDinkelmehl Typ 630
  • 3ELRhabarber-Marmelade circa
  • 1StangenRhabarber -2
  • 2TLKokosblütenzucker oder anderen Zucker
  • 1TLVanillessenz
  • 3ELKirschmarmelade circa oder andere
  • 1Handvollgetrocknete Cranberries
ZUM BESTREICHEN:
  • 1StückEigelb oder siehe unten
  • 1EL(Pflanzen)Milch
  • 1 - 2ELHagelzucker , optional
SONSTIGES:
  • 1StückBackmatte
  • 1ELDinkelmehl Typ 630 für die Arbeitsfläche
  • 1StückRollholz
  • 1StückBackform ø 24 cm oder andere Form
  • 1StückBackpapier oder Fett für die Form
  • 1StückFrischhaltefolie
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Milch:
Welche Milch Ihr nehmt bleibt euch überlassen. Das Rezept klappt mit normaler Milch, laktosefreier Milch und jeglicher Sorte Pflanzenmilch.

Zucker:
Ihr könnt jegliche Form von kristallinem Zucker, Zuckeralternative und auch Traubenzucker verwenden, nur bitte keine flüssigen Zuckersorten. Ich bin kein Freund von Traubenzucker, aber das wisst ihr ja.

Füllung:
Nehmt was ihr mögt und vertragt.

Anstatt Rhabarber-Marmelade eignet sich auch sehr gut meine Rhabarber-Creme.

Bestreichen:
Kann man machen, muss man aber nicht. Klassisch wird er mit Eigelb und Milch bestrichen. Ihr könnt aber auch etwas 1,5 EL Öl mit 1 EL (Pflanzen)Milch vermischen und damit bestreichen, das klappt auch.

ZUBEREITUNG
HEFEVORTEIG
  1. 1. Lauwarme Milch (bitte keine heiße Milch, sonst gehen die Hefekulturen kaputt) in eine Rührschüssel geben und die Trockenhefe und dann den Vanillezucker darüber streuen. Beiseite stellen, die Hefe aktiviert sich und bildet Blasen.

TEIG
  1. 1. Alle anderen Zutaten bereitstellen und abwiegen.
  2. 2. Nach dem die Hefe aktiviert ist, alle weiteren Zutaten mit in die Schüssel geben. Jetzt den Teig kneten. Ich mach das in meiner Küchenmaschine mit dem Knethafen auf kleiner Stufe und lasse ihn circa 5 Minuten kneten. Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn ein Ballen entstanden ist, der sich vom Schüsselrand löst. Sieht so aus:
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  3. 3. Teig jetzt abdecken und bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt. Das dauert circa 1 Stunde.
  4. 4. Während der Teig geht, Rhabarber putzen, in feine Scheiben schneiden, mit Kokosblütenzucker und Vanilleessenz vermischen. Abgedeckt bis zum Gebrauch marinieren lassen.
  5. 5. Am besten jetzt schon alle weiteren Zutaten für die Füllungen bereitstellen.

  6. 6. Ihr braucht eine Form, in die ihr später den Strudel hineinsetzt. Diese entweder mit Backpapier auskleiden oder fetten.
  7. 7. Ist der Teig gegangen, bemehlt ihr eure Backmatte, teilt den Teig und rollt ihr jeweils zu einem Rechteck aus, circa 0,8 cm dick. Er darf nicht zu dünn sein. Sieht dann so aus:
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    Ihr könnt den Teig auch noch etwas mit den Handen zurecht ziehen und ihn in eine rechteckige Form bringen. Es muss kein absolut akkurates Rechteck sein, wie man auf meinem Foto sieht.
  8. 8. Jetzt bestreicht ihr die erste Hälfte des Teiges mit Rhabarbermarmelade und verteilt die Rhabarberstücke (ohne den entstanden Saft). Lasst an den Rändern Platz, sonst läuft euch beim Rollen die Füllung heraus.
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  9. 9. Dann rollt ihr den Teig von der breiten Seite her auf. Hier könnt ihr jetzt einfach die Backmatte anheben, damit rollt es sich viel einfacher. Rollt den Teig fest, aber nicht zu straff zu Rolle, sonst quillt euch die Füllung heraus.
  10. 10. Jetzt ist rollt ihr die zweite Teighälfte wieder zum Rechteckt, streicht die Kirschmarmelade drauf und und verteilt die Cranberries. Wieder genügend Platz zum Rand lassen und von der breiten Seite her aufrollen.
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  11. 11. Die beiden Rollen legt ihr jetzt nebeneinander und und schneidet sie der Länge nach mit einem Messer ein tief ein.
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  12. 12. Nun legt ihr beide Rollen nebeneinander und schlagt sie abwechselnd übereinander. So, wie man eine Kordel flechtet. Leider habe ich davon kein Foto gemacht.
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  13. 13. Die Teigkordel biegt ihr dann noch in eine Kreisform und schlagt die Enden so ein, dass man sie nicht mehr sieht. Ich verwende für den Striezel meine Tarteform mit herausnehmbaren Boden und schiebe den Boden einfach unter den Striezel.
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  14. 14. Den Striezel mit Frischhaltefolie abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
  15. 15. Den Backofen auf 170° Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
  16. 16. Dann noch mit Ei-Milch-Mischung oder der Alternative bestreichen und nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen.
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  17. 17. Je nach Backofen backt der Striezel auf mittlerer Schiene 35 - 45 Minuten bei 170°C Grad Ober-Unterhitze.

    So sieht er dann aus wenn er fertig ist:
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    Viel Freude mit diesem Rezept, das eines meiner Lieblingsrezepte ist. Einfach, wandelbar und nicht sofort trocken.

     
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