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Mango-Zwiebel-Chutney ohne Zucker

Dieses Chutney kommt komplett ohne Zucker aus und schmeckt trotz dem süß und sauer. Das Chutney mache ich immer auf  Vorrat, wenn es in Deutschland gute und günstige Mangos gibt.

Ich persönlich mache immer die 3 – 4 fache Menge des Rezepts. Ist auch ein schönes Mitbringsel.

Nimm Dir etwas Zeit für die Zubereitung des Chutneys, so circa 2 – 3 Stunden. Was echt wichtig ist, nimm nur Mangos die reif sind und von guter Qualität, sonst schmeckt es nicht.

Du kannst das Chutney trotz Histamin-Intoleranz geniessen sofern Du alle Zutaten verträgst. Frisch gekocht geht es sowieso gut. Du kannst es einfach portionsweise einfrieren und Dir dann je nach Lust und Laune wieder auftauen. Wie Du einige Zutaten ersetzten kannst, steht über den Zutaten.  

 

 

Mango-Zwiebel-Chutney ohne Zucker

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MENGE
600 ml
VORBEREITUNG
30 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
120 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
normal

ZUTATEN

  • 3ELÖl (Sonnenblume-, Raps-, Olive-, Maiskeimöl)
  • 300gZwiebeln
  • 4StückSchalotten oder Frühlingszwiebeln
  • 500 g Mango Fruchtfleich von reifen Mangos (etwa 2 Stück)
  • 1StückIngwer, daumengroß
  • 4ZehenKnoblauch
  • 2 - 3ELHonigessig siehe unten
  • 200mlHolunderblütentee
  • 2-3PrisenSalz
  • 2-3PrisenPfeffer oder weglassen
  • 1 - 3ELHonig oder Alternative siehe unten
  • 3ELrosa Pfeffer gemörsert, gut zerstoßen
  • 1-2TLGaram Masala
  • 1StückBackpapier
  • 3StückGläser à 200 ml
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Gläser zum Befühlen, Menge reicht für 3 Gläser à 200 ml.

Alternativen zum Ersetzen:
Damit das Mango-Chutney vegan ist nimm Anstatt Honig einfach Löwenzahnhonig und einen veganen Weißwein- oer Apfelessig und dann noch einen EL mehr vom Löwenzahnhonig für den Honiggeschmack. Den Honig kann man auch komplett weglassen.

Die Zwiebeln können durch das weiße von Frühlingszwiebeln ersetzt werden.

Wenn Du Essig nicht verträgst, nimm dafür Branntweinessig, Verjus, ungesüßten Rhabarbersaft oder auch Essigessenz verdünnt. Apfelessig ist auch wunderbar wenn man ihn verträgt.

Holunderblütentee:
Solltest Du keinen im Haus haben, es geht auch Holundersaft, Quittensaft, Apfelsaft und andere helle Säfte.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Zubereitung:

    Backofen auf 150 Grad Ober-Unterhitze vorheizen  Zwiebel schälen, achteln und aufblättern. Die Zwiebelblätter in eine Schüssel geben, 2 EL Olivenöl, etwas rosa Pfeffer, 1 - 2 Prisen Salz, 1 - 2 Prisen Pfeffer und 3 - 4 Prisen Garam Masala hinein geben und gut vermischen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Zwiebeln darauf verteilen, darauf achten, dass möglichst wenig Zwiebelblätter übereinander liegen. Die Zwiebeln 1 - 1,5 Stunden im Ofen auf mittlerer Höhe lassen. Gegen Ende kontrollieren, die Zwiebeln müssen an den Ecken gut angebräunt sein, dann sind sie richtig. Je nach Backofen kann es auch kürzer  oder länger dauern. Schüssel mit den Ölresten beiseite stellen. Das Foto zeigt die Zwiebeln in gebackenem Zustand.

    kt_c_mangochutney

    Während die Zwiebeln im Ofen backen, Mangos schälen, etwa 1/3 des Fruchtfleischs pürieren und 2/3 in circa 0,5 cm grosse Würfel schneiden. Ingwer und Knoblauch fein hacken, Schalotten fein Würfeln. Alle drei Zutaten in die Schüssel von den roten Zwiebeln geben. Das restliche EL Öl zugeben und wieder gut mischen. Tee zubereiten und beiseite stellen. Jetzt kannst Du eine Pause einlegen :). Circa 20 Minuten bevor die roten Zwiebeln fertig sind geht es weiter.

    Den Topf oder Pfanne auf hoher Stufe erhitzen, am besten eine beschichtete Pfanne nehmen. Sobald sie heiß ist, Herd auf mittlere Stufe herunterschalten und die Schalotten-Mischung hineingeben. Sie muss für 15 Minuten mit geschlossenem Deckel leicht vor sich hin dünsten, immer wieder rühren. Nun alle Mangos zugeben und rühren. Zwiebeln auf dem Backofen nehmen und noch einmal grob zerkleinern, wer die Stücke später größer mag, lässt sie einfach etwas größer. Die Zwiebeln ebenfalls in die Pfanne geben, würzen mit je 2 Prisen Salz, roten und schwarzen Pfeffer und Garam Masala, rühren, Deckel offen lassen. Wer Honig verwendet, jetzt ebenfalls zugeben. Das Gemisch muss leicht blubbern, Hitzestufe sollte Mittel sein, kann aber nach Herd variieren. Rühren, etwas Tee zugeben, rühren, diesen Vorgang über circa 30 Minuten wiederholen, zwischendurch den restlichen Essig zugeben und immer wieder etwas Tee. Das ist ähnlich wie Risotto zuzubereiten. Gegen Ende noch einmal 4-5 Prisen roten Pfeffer zugeben und auch erst am Ende mit Honig süßen. Den Honig nicht mitkochen. Abschmecken und eventuell nachwürzen.

    Wenn die Masse schön matschig ist, ist das Chutney fertig. Noch heiß in Gläser füllen und fest verschließen. Fertig.

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3 Kommentare

  1. Anke 24. März 2014 um 12:38 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Interessantes Rezept. Ich hätte jetzt Bienenhonig verwendet aber wenn ich das richtig verstanden habe, wäre Bienenhonig ein Tierprodukt. Löwenzahnblüten (die gelben) kann man auch auf der Wiese sammeln. Den Honig daraus selber zu machen ist erstmal ganz schön klebrig und Du brauchst halt etwas Zeit. Unserer wird, wenn wir selber machen, meistens recht dünnflüssig. Ich weiß nicht mehr, stellt man das Glas vor oder nach Fertigstellung in der Sonne für sechs Wochen ab. Ich schau nochmal nach. Ich wollte noch was ganz anderes wissen. Was ist der Unterschied vom normalen Weißwein zu veganem Wein?
    Wenn das Chutney jetzt noch so schmeckt, wie es im Glas schon aussieht – Mmm
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 25. März 2014 um 13:29 Uhr - Antworten

      Hallo Anke,
      genau Honig ist ein tierisches Produkt. Da scheiden sich dann die Geister, viele Veganer essen Honig.
      Bei Säften, Essig und Wein wird oft mit Gelatine oder Eiweiß geklärt, dann sind die Sachen nicht mehr vegan.

      LG Steffi

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