Dauerstress – die Unverträglichkeiten und andere Krankheiten waren wieder da!

Heute erzähle ich euch wie es mir in den letzten Monaten erging. Die Zeit vor unserem Umzug war alles andere als leicht. Wir hatten Dauerstress! Noch nie zuvor habe ich in so kurzer Zeit so krass vor Augen geführt bekommen, wie man in wenigen Wochen seine Gesundheit ruinieren kann. Ich habe erlebt, wie in kurzer Zeit Nahrungsmittel-Intoleranzen, Allergien und andere Krankheiten zurückkommen können und das alles nur wegen zu viel Stress. Außerdem verrate ich euch, warum wir jetzt Grünpflanzen zuhauf in der neuen Wohnung haben. Nehmt euch etwas Zeit zum Lesen, der Artikel ist nicht gerade kurz.

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Das Foto oben zeigt so ziemlich das Gegenteil, meines Gemüts- und Gesundheitszustands während unserer Umzugszeit. Aber keine Sorge, inzwischen bin ich wieder geerdet und es geht mir auch gesundheitlich wieder recht gut. Wir sind pragmatische Menschen und kommen mit vielen Situationen und Unannehmlichkeiten zurecht. Doch das Projekt Berlin hat uns so richtig gefordert und mich ganz schön aus den Latschen gehauen. Ich schreibe euch jetzt was so alles zu unserem Dauerstress geführt hat, aber nur die wichtigsten Punkte. Ich könnte euch auch einen Roman schreiben 😉 .

Der ganze Stress ging im Oktober los

So ein Umzug in eine andere Stadt will gut geplant sein. Doch genau da startete das Dilemma. Wir planten den Umbau der Berliner Wohnung, organisierten Handwerker, besorgten Pläne, suchten Materialien aus, planten die Küche und taten was man halt so tut wenn man in eine neue Wohnung zieht. Mitten in der Planung wurden unser Vorhaben just durchkreuzt. Der Berliner Verkäufer teilte uns mit, dass es mit dem vereinbarten Übergabetermin nämlich einfach mal nichts wird. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht raus wann die Familie tatsächlich ausziehen wird. Wir hatten unsere Düsseldorfer Wohnung bereits verkauft und unsererseits einen Übergabetermin vereinbart, den wir auch unbedingt einhalten wollten.

Wir entwickelten Notfallpläne, sprachen mit dem Umzugsunternehmen, Handwerkern, Möbellieferanten, etc. Irgendwie geht ja dann doch immer alles, es ist halt ein enormer, nicht endender Kraftakt. Auch unser Mitarbeiter, der mit uns nach Berlin gezogen ist und uns glücklicherweise erhalten bleibt, ist von der Situation nicht verschont worden. Er sollte natürlich ebenfalls zum 1. Dezember 2017 umziehen und natürlich war auch für ihn alles entsprechend geplant.

Ende November wussten wir immer noch nicht sicher, wann wir unsere neue Wohnung in Berlin beziehen können. Zu diesem Zeitpunkt war sicher, wir können weder umbauen noch renovieren. Kein Handwerker konnte so kurzfristig mehr beauftragt werden. Ein Hoch auf das Umzugsunternehmen, sie konnten sich auf unsere ungewisse Situation einstellen.

Die Lösung – eine möblierte Wohnung?

Die Tage verstrichen und die Situation wurde immer ungewisser. Der Notfallplan sah folgendermaßen aus: Wenn alle Stricke reißen, werden unsere Möbel eingelagert und wir ziehen in eine möblierte Wohnung in Berlin. Wir mussten bis spätestens 31.12.2017 in Düsseldorf ausgezogen sein. Vertraglich hatten wir ab einem bestimmten Datum die Möglichkeit, den Verkäufer der Berliner Wohnung räumen zu lassen. Alles nicht schön, aber wenigstens war Handhabe da. Ob Kater Neko mehrere Wohnungswechsel in kurzer Zeit gut verkraftet, war ungewiss.

Die Situation zerrte mächtig an unseren Nerven

Wir sind ja beide selbstständig. Da ist es umso wichtiger, dass alle Termine gut geplant sind und man weiterhin zuverlässig arbeiten kann. Selbstverständlich hatten wir lange im Vorfeld unsere geschäftlichen Termine auf den Umzugstermin hin koordiniert. Tja, war fürn Ar***, das ganze Konstrukt geriet komplett aus den Fugen. Projekte mussten umkoordiniert werden, Termine vorverlegt, andere ins neue Jahr und wieder andere gecancelt werden. Ich sag’s euch, das kostet so viel Kraft und immer im Hinterkopf ist, dieser ungewisse Umzugstermin.

Gleichzeitig war ich bei meiner Dermatologin in Behandlung und sie war auf Spurensuche was ich wohl mit meiner Haut haben könnte. Das Ganze ging schon ein paar Monate und alle Untersuchungen bislang waren ohne Diagnose. Sie ist sehr souverän und schloß eins nach dem anderen aus. Als dann Lupus und Borreliose im Verdacht standen, wurde ich unruhig. Mein Stresslevel stieg an. Im Normalfall kann ich in solchen Situationen ruhig bleiben und abwarten, bis die Diagnose gestellt ist. Das gelang mir in unserer Situation nicht. Kurz noch hierzu, beide Krankheiten wurden ausgeschlossen, aber bis heute ist unklar was ich habe. Es wird weiter untersucht.

Dann ging’s los! Die ersten gesundheitlichen Probleme traten auf

Mitte November ging es bei mir los. Von jetzt auf gleich reagierte ich extrem allergisch auf unser Waschmittel. Ich bekam schlimmsten Ausschlag und gleichzeitig auch Angst, dass das Drama von vor ein paar Jahren wieder los geht. Waschmittel gewechselt, neues Waschmittel getestet, Waschmittel vertragen, die wichtigsten Klamotten drei Mal durchgewaschen und die anderen Klamotten vorsorglich verpackt – das waren die Sofortmaßnahmen.

Ein paar Tage später bemerkte ich mich Schrecken, dass mir bei manchen Lebensmitteln der Hals zuschwoll. OHHHHH NO, dachte ich mir so. Also habe ich mich sofort auf eine allergenarme Diät gesetzt. Wenn mir der Hals zuschwillt, dann ist Alarmstufe rot angesagt, das weiß ich inzwischen. Mit der angepassten Ernährung ging es so einigermaßen. Histamin, Laktose, Gluten und Fructose machten mir wieder einmal Probleme. Zusätzlich habe ich direkt meine Darmflora mit Probiotika unterstützt.

Dann kam, was ich nie nie niiiieeeeee wieder haben wollte! Meine Gesichtshaut drehte durch. Ich wußte auch vom ersten Moment an was es ist. Die Periorale Dermatitis war wieder da, ausgelöst vom Stress. An den Horror vor einigen Jahren konnte ich mich noch lebhaft erinnern. Ich war damals auf Jamaika und wurde zuvor monatelang falsch behandelt. Manometer ging es mir mies. Ich war so schnell als irgendmöglich bei meiner Dermatologin. Sie bestätigte meine Befürchtung. Da ich sehr früh, mit den ersten Symptomen kam, hatte sie Hoffnung, die Periorale Dermatitits ohne Antibiotika in den Griff zu bekommen. Das kann ich direkt vorweg nehmen, hat leider nicht geklappt, ich nahm im Anschluss 6 Wochen lang Antibiotika um die Sache in den Griff zu bekommen.

Hurra, es gibt einen Umzugstermin

Anfang Dezember gab es dann endlich einen relativ sicheren Umzugstermin und zwar den 20.12.2017. Jetzt musste alles reorganisiert werden und Kisten wollten gepackt werden.

Dann wurde Kater Neko krank!

Ebenfalls Anfang Dezember wurde Kater Neko schwer krank. Auch bei ihm war nicht sofort klar, was er hatte. Er musste täglich zum Tierarzt und sein Zustand war ernst. Nach einigen Tagen konnte die Diagnose Bauchspeicheldrüsen-Entzündung gestellt werden. Eine ernstzunehmende Erkrankung bei Katzen und Hunden. Es ging ihm sehr schlecht und wir waren sehr in Sorge. Er frass nicht, trank nicht, hatte irre Schmerzen und die Medikamente schlugen nicht an. Neko musste tagelang jeden kompletten Tag beim Tierarzt verbringen und bekam dort Infusionen. 10 Tage lang hielt sein Zustand an, dann ging es ihm ganz langsam besser.

Wir machten uns viele Gedanken, wie Neko in seinem Zustand den Umzug von fast 600 Kilometern wohl verkraften kann. Er ist ja eh schon sehr sensibel und dann auch noch eine neue Wohnung. Quiiiiiiiiiiieeeeck, das Stresslevel stieg! So langsam war ich am Limit.

Kater Neko

Leben am Limit!

Ja, so fühlte es sich an. Die Zeit raste und der Umzugstermin rückte immer näher. Ich vertrug immer weniger Lebensmittel und meine Periorale Dermatitis war nicht zu bändigen. Wochenlang schlug das Antibiotika nicht an. Eines war sonnenklar, alle Symptome kamen nur vom Stress und nirgendwo anderes her. Ich konnte kaum etwas dagegen unternehmen. Jeden Tag sagte ich mir, geh durch die Situation so gut du kannst. Nimm dir ruhige Momente, auch wenn es nur 5 Minuten sind.

In der Zeit baute ich natürlich auch noch einen Autounfall. Ich war schuld und es war total dämlich, aber es war nur ein Blechschaden. Jetzt musste auch noch das Auto repariert werden. Nein, nein, nein, das braucht keiner! Aber nun, so ist es halt, sowas passiert in solchen Situationen.

Irgendwann kam der Punkt, da wurde ich ruhiger. Neko ging es besser und die Hälfte der Kisten war gepackt. Land war in Sicht.

Am 20. Dezember 2017 sind wir dann tatsächlich nach Berlin gezogen. Der Termin hatte geklappt! Wir sind in eine nicht renovierte Wohnung gezogen, aber Hauptsache wir sind umgezogen und mussten nicht übergangsweise in eine möblierte Wohnung ziehen.

Die ersten Tage in Berlin waren wie in Trance

Am 20.12.2017 managte ich unseren kompletten Umzug und überführte unseren Smart nach Berlin. Das hatten wir bereits im Vorfeld so geplant. Der Herr KochTrotz samt Neko fuhren morgens gemeinsam und ganz gemütlich im eigens dafür angemieteten Auto nach Berlin. Neko hat die lange Autofahrt total genossen und in seiner riesigen Transportbox aus dem Fenster geschaut. Jede Sorge im Vorfeld war unbegründet. Wer kann schon ahnen, dass der Kater die Autobahn und das Autofahren liebt. Selbst die zweistündige Vollsperrung auf der Autobahn fand er interessant 😉 .

Meine Fahrt nach Berlin war auch besonders. Ich war völlig im Eimer, der Auszug war sehr anstrengend. Ich war wach und müde zugleich, aber glücklich. Im Auto ließ ich die letzten, anstrengenden Wochen Revue passieren. Ich fasste Pläne für Berlin und wie ich mich erholen kann und vor allem, wie ich meine Gesundheit wieder schnell in den Griff bekomme. Spät nachts kam ich dann an. Obwohl die Wohnung noch leer war, die Möbel wurden erst einen Tag später geliefert, fühlte sie sich vom ersten Moment gut an.

In den kommenden Tagen erlebte ich alles wie in Trance. Alles war neu, chaotisch, aber alles war gut. Neko hat sich wahnsinnig schnell in der Berliner Wohnung eingelebt. Schon am zweiten Tag hatte er sein Versteck verlassen und ging auf Wohnungs-Erkundungstour. Das hätten wir niemals erwartet.

Drei Wochen lang dauerkrank

Ab dem Moment, ab dem mein Körper sich entspannte, wurde ich krank. Das kennt ihr vermutlich alle von euch selbst. Es ist erstaunlich, wie lange man in Stresssituationen durchhalten kann. Sind sie vorbei, kommt der Zusammenbruch und so war es bei mir auch. An Weihnachten wurde ich das erste Mal krank, aber nicht nur ich, auch den Herrn KochTrotz. Auch er war über die Maßen gestresst gewesen. Die Erkältung hielt drei Tage an und Silvester waren wir wieder einigermaßen fit.

Silvester waren wir dann auf der Jannowitzbrücke, das chinesische Feuerwerk schauen. Wir waren schon auf dem Rückweg, als die wildeste Knallerei losging und mir ein Böller ins Gesicht flog und Teile davon in mein Ohr. Erst einmal fiepte und piepte es nur noch in meinem Ohr und ich konnte nichts mehr hören. Fragt nicht, welchen Schiss ich bekam. Ich habe ja einen Tinnitus und seit Jahren immer wieder arge Probleme damit. Sowas braucht dann niemand. Nach einer Stunde konnte ich wieder hören, die Töne waren aber noch mächtig da. Insgesamt hat der Heilungsprozess zwei Wochen gedauert.

Nach Silvester erwischte es uns beide dann so richtig. Wir lagen fast eine Wochemit einer deftigen Erkältung flach. Ich merkte, mein Körper hat keine Reserven mehr und holt sich Ruhe. Nur wenige Tage nach der Erkältung erwischte uns beide dann noch ein Magen-Darm-Virus. Der hatte es in sich. Wir waren zu nichts mehr fähig. Ich habe selten so etwas erlebt. Wir waren beide total ausser Gefecht gesetzt. Wie gut, dass man heute wirklich alles online bestellen kann. Wir hätten nicht einmal eine Tütensuppe einkaufen gehen können, so hatte es uns erwischt.

Wir kurierten uns komplett gesund und gaben uns Ruhe. Das war super wichtig.

Wenn du zu zweit krank im Bett liegst, hast du viel Zeit zum Nachdenken und quatschen

Sobald wir wieder in der Lage waren, klar zu denken, beschlossen wir einige Dinge zu ändern, Neues anzugehen und andere Dinge endlich zu tun und zwar diese:

Pflanzen! Wir brauchen Pflanzen!

Bereits in Düsseldorf hätten wir sehr gerne Pflanzen in der Wohnung gehabt. Es scheiterte am Platz, am grünen Daumen und am Engagement, sich zu informieren. Während wir so im Bett lagen, informierten wir uns über Grünpflanzen. Wir wollten unbedingt Pflanzen haben, die die Luft reinigen, Schadstoffe aus der Luft ziehen und leicht zu pflegen sind. Ausserdem dürfen die Pflanzen nicht giftig für Neko sein und müssen auch einigermaßen gut aussehen.

Die Wahl fiel auf die Grünlilie und den Bogenhanf. Just nach unserer Genesung besorgten wir direkt einige Pflanzen. Das ist die Grünlilie. Ganz adrett ist sie oder?

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Mit den Grünlilien haben wir dann gleich Anfängerfehler gemacht und sie an die falschen Plätze gestellt. Ich sag ja, ich habe keinen grünen Daumen. Jetzt stehen die Grünlilien an geeigneten Plätzen im Wohnzimmer und in der Küche.

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Den Bogenhanf haben wir für unser Schlafzimmer ausgesucht. Bogenhanf ist eine irre Pflanze, was der alles kann! Im Schlafzimmer dient der Bogenhanf gleichzeitig als eine Art Vorhang. So kann tagsüber niemand vom Hof her reinschauen.

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Weitere Bogenhanf-Pflanzen werden noch im Wohnzimmer einziehen.

Das Raumklima ist echt verändert, seit wir die Wohnung mit etlichen Pflanzen ausgestattet haben. Neko hat sein geliebtes Katzengras bekommen und schafft es, pro Woche 3 Pflanzen fast gänzlich abzufressen. Er knabbert aber auch gerne an den Grünlilien. Sie sind für Katzen ein Snack, der ihnen nicht schadet.

Das Schlafzimmer bleibt frei von Elektronik

Das haben wir ebenfalls beschlossen. Wir möchten keine Elektronik mehr im Schlafzimmer haben. Keinen Fernseher, kein Radio und auch keine Handys, die nachts dort aufladen. Der Gedanke war erst merkwürdig. Wir haben es durchgezogen und schlafen beide jede Nacht tief und fest. Ob es der Bogenhanf ist, der elektronikfreie Raum, die gute Atmosphäre in der Wohnung oder alles zusammen? Wir wissen es nicht. Eines ist aber sicher, wir schlafen so gut wie seit Jahren nicht und das jede Nacht!

Jeden Tag etwas unternehmen

Das ist ein weiterer Punkt, den wir uns überlegt haben. Uns ist es in der Vergangenheit häufig passiert, dass wir tagelang nicht raugekommen. Dadurch, dass wir beide unsere Arbeitsstätten an unserem Wohnort haben, kann das schnell passieren. Da zieht die Woche an dir vorbei und du warst kaum draussen wenn viel zu tun ist. Also haben wir beschlossen, jeden Tag etwas zu unternehmen. Das kann auch nur ein kleiner Spaziergang am Abend sein, Hauptsache raus. Bislang ist uns dieses Vorhaben sehr gut gelungen. Meistens haben wir sogar jeden Tag etwas Neues gemacht. Was in einer neuen Stadt nicht sooooo schwierig ist 😉 .

Blumen! Wir brauchen Blumen!

Ich liebe frische Blumen. Also gönnen wir uns jetzt den kleinen Luxus, immer frische Blumen in der Wohnung zu haben.

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Ich finde, Blumen machen sofort gute Laune. Diese Buntheit und der Duft sind so positiv. Ausserdem sieht man sich an Blumen nicht satt. Gerade probiere ich mich durch die Blumenhändler in der Umgebung. Gar nicht so einfach, ein qualitativ gutes Angebot zu bekommen. Neulich habe ich Blumen, die nach zwei Tagen hinüber waren, tatsächlich wieder ins Geschäft zurück gebracht.

Der Streß ist mir auf die Gesundheit geschlagen.

Seit vier Wochen bin ich wieder gesundheitlich stabil

Da bin ich sehr glücklich drüber. Alle Krankheiten sind ausgeheilt und ich habe mich gut vom Stress erholt. Alle Intoleranzen, die wieder Probleme machten, habe ich wieder gut im Griff. Jetzt kommt die Phase der Stabilisierung. So ein Zustand ist nämlich ganz schön fragil und kann auch schnell kippen. Diese Umzugszeit war phasenweise so derartig anstrengend, weil nicht vorhersehbar, nicht planbar, aber auch nicht zu ändern.

Ich vertrage auch wieder viel mehr Lebensmittel und ich denke, in 4 – 8 Wochen wird auch da wieder alles beim Alten sein. Meine Periorale Dermatitis ist komplett verheilt und das alte Waschmittel löst auch keine Hautreaktionen mehr aus. Da war ich einfach zu neugierig und habe es die Tage getestet. Ich wollte wissen, ob meine allergische Reaktion darauf auf meine sensiblen Dauerstress-Zustand zurückzuführen ist.

Mein Fazit

In den vergangenen Monaten habe ich erlebt, was purer und unvorhersehbarer Stress so alles auslösen und anrichten kann. Das finde ich echt heftig. Ich denke, man kann sich im Leben nicht immer vor und für solche Situationen wappnen. Man kann noch gelassener werden. Ich bin schon so viel ruhiger und gelassener in den Jahren geworden und werde weiter an mir arbeiten. Interessant finde ich, wie schnell man sich dann wieder regenerieren kann, bringt man sein Leben nach so einer Stressphase zurück in den Einklang.

Berlin ist übrigens toll und wir fühlen uns in der Stadt, in der neuen Umgebung und in unserer neuen Wohnung sehr wohl. Wir werden jetzt in aller Ruhe umbauen und renovieren, ganz entspannt! Neko ist seit guten zwei Wochen wieder Freigänger und erkundet sein neues Revier mit großer Neugier. Ich würde sagen, wir alle haben uns wunderbar eingelebt und freuen uns auf Berliner Frühling.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, bis zu Ende zu lesen.

Herzliche Grüße

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