Kater Neko auf dem bellicon

Kater Neko mag mein Trampolin auch gerne 🙂

Schon länger wollte ich einmal über dieses Thema hier berichten, jetzt tue ich es auch. Endlich.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man auf den sogenannten Gesundheits-Trampolinen nicht hüpft sondern swingt. Also nicht wundern, wenn ich vom swingen erzähle :).

Abhnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung gehören zusammen. Ja, das wissen wir alle – nur hapert es oft an der Ausführung. Bis Bewegung in unseren Tagesablauf integriert ist, das kann dauern. Ich war auch immer wieder erstaunt, welche Ausreden ich mir für mich selbst hab einfallen lassen (das ist schon ein wenig irre), um mich vor der Bewegung zu drücken.
Doch dann gab es dieses Trampolin im Schrank. Mein Mann hatte es mir eines Tages mit gebracht. Ich hab schon vor 15 Jahren mal eins gehabt, war irgendein Werbegeschenk damals und es war lange nicht so gut wie mein jetztiges. Doch damals hab ich regelmäßig damit trainiert und war extrem fit zu dieser Zeit und auch sehr schlank und ich hatte sichtbare Bauchmuskeln (davon träum ich heute noch – hihi).
In einem Anfall von „Jetzt aber, Du musst endlich was tun …“ holte ich es aus dem Schrank, klappte die Beinchen aus und fing einfach an zu swingen, erstmal nur swingen mit Musik vorm Fernseher. Beim ersten Mal hatte ich echte Mühe 10 Minuten durchzuhalten, an Übungen war nicht zu denken. Nach den 10 Minuten fühlte ich mich dann aber echt gut, ich musste zwar schnaufen wie ein Walross und schwitzen wie ein …, hörte und sah  ja keiner, ich war ja alleine zu Hause :). Gut, dass es Musikkanäle in der Glotze gibt, die Videos lenken ganz gut ab.

Interessanterweise ging es von da ab recht automatisch. Jeden Tag holte ich das Ding aus dem Schrank, klappte die Beinchen auf und trainierte. Da ich die Anleitung samt DVD verloren hatte, schaute ich mir im Web und auf Youtube Übungen an, ein paar wusste ich auch noch von früher. Ich hab bereits nach einer Woche richtige Veränderungen an meinem Körper bemerkt. Alles wurde straffer. Klar, jetzt war ich angefixt. Für circa 4 Wochen hab ich tatsächlich jeden Tag trainiert, ab da dann nur noch alle 2 – 3 Tage. Dafür aber immer zwischen 30 und 45 Minuten. Nach weiteren 4 Wochen war ich richtig fit und meine Haut deutlich straffer.

Nach einiger Zeit und natürlich auch etlichen verlorenen Pfunden, fühlte ich mich „reif“ für Sport in der Öffentlichkeit. Ich denke, das Problem kennen viele. Sport ja klar, aber mit anderen ach so fitten Menschen im Fitness-Studio? Nönö, besser nicht. Da haben wir dann den Salat. Dann passiert meist nix. Mein Mini-Trampolin hat mir da echt geholfen. Alle paar Tage ne kleine feine Einheit und dann später mit anderen Sportarten kombinieren. Feine Sache, jedenfalls für mich.

Ich kann so ein Trampolin echt wärmstens empfehlen weil:

1. Zeitlich unabhängig Sport treiben

2. Hoher Spassfaktor

3. Der ganze Körper wird trainiert

4. schnelle Ergebnisse mit recht wenig Zeiteinsatz

5. Wird es nicht mehr gebraucht, verschwindet es im Schrank. Bei meinem Modell sind die Beine zum einklappen.

6. Die Aussenwelt bleibt erstmal draussen 🙂

7. Meine Katzen haben auch Ihren Spass damit wie man sieht 🙂 🙂 🙂

Für mich war das ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Bewegung. Bis heute ist mein bellicon ein treuer Begleiter. Und wenn ich mal wieder den Faden verloren hab und mal wieder nicht mehr regelmäßig Sport treibe, steig ich wieder mit swingen ein und mach mich langsam fit, funktioniert wunderbar.
Doch, ich muss sagen, ich bin sehr begeistert. Mein Mini-Trampolin ist von bellicon. Diese Dinger sind nicht ganz günstig. Ich finde aber, jeder Euro lohnt sich. Meiner Meinung sind die bellicon Trampoline qualitativ sehr hochwertig. Wenn ich an mein Klapperding vor 15 Jahren denke, da liegen Welten dazwischen. Damals blieb ich immer in den Stahlfedern hängen. Das Modell jetzt hat gar keine Stahlfeder mehr, sondern so Gummischlaufen.

Die Anschaffungskosten sind nicht ganz ohne, ein paar hundert Euro muss man einplanen, je nach Größe und Ausführung. Dafür hat man so gut wie keine Folgekosten.
In Kombination mit Kinect kann ich eigentlich aufs Fitness-Studio verzichten. Das hab ich jetzt auch prompt gekündigt. Ich habe bislang monatlich 90 Euro für Holmes Place bezahlt und war schon lange nicht mehr glücklich dort. Das Studio in Düsseldorf auf der Kö ist meiner Meinung den hohen Beitrag nicht wert. Der Club ist seit einiger Zeit unter neuer Geschäftsführung und diese ist sehr auf Neukunden-Gewinnung fixiert und kaum auf Kundenpflege. Für die hohen Beiträge erwarte ich KEINE verdreckten Sanitäreinrichtungen und KEINE Handwerker, die in den Damen-Umkleiden während des Geschäfsbetriebes die Umkleiden abmontieren während man sich dort nackig macht. Doch dies soll ja kein Negativ-Bericht über Holmes Place sein sondern ein sehr positiver Erfahrungsbericht zu Mini-Trampolinen. 🙂

In diesem Sinne, no more Holmes Place but happy swinging. 🙂

Sollten Sie an einem bellicon interessiert sein:
bellicon Deutschland, bellicon USA

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