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Soursop oder Sauersack – so gesund

Bevor ich Euch einen ausführlicheren Artikel zur aktuellen Lebensmittel-Situation für Allergiker und Intoleranzler/innen präsentiere, stelle ich Euch heute erst einmal „Soursop“ vor.

Kennt Ihr die Frucht Soursop oder zu Deutsch auch Sauersack genannt?
Soweit ich weiß ist sie in Europa recht unbekannt was sehr schade ist.

Als ganze Frucht sieht Soursop so aus:

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Optisch erinnert der Sauersack ein wenig an Durian oder sogar Brotfrucht. Ist aber mit beiden nicht verwandt.

Die Frucht ist essbar, wenn sie schön weich ist. Der Geschmack ist meiner Meinung nach einzigartig. Ich versuche den Geschmack mal zu beschreiben: frische süße Reife Ananas mi Sahne-joghurt und Prickel im Mund. Schmeckt köstlich.

Aufgeschnitten sieht Soursop so aus:

20130506-135355.jpg

Die Kerne sollte man nicht essen, sie sind in größeren Mengen giftig.

Soursop ist extrem gesund.
Reich an Kalium, Kalzium, Vitamin C, Vitamin B1 und 2.

Das Fructose-Glucose-Verhältnis ist relativ ausgeglichen. Es liegt bei ca. 3 mg auf 100 g. Ich habe nicht wirklich viele Quellen und Werte dazu gefunden. Aber die Wenigen sagten dasselbe aus.

Soursop hilft wohl auch bei Entzündungen, beim Abnehmen, bei Haarausfall, etc.
Aber das muss jeder selbst recherchieren und sich eine Meinung bilden.

Soursop gehört meiner Meinung nach zu den „SUPER-FRUITS“.
Solltet Ihr einmal die Gelegenheit bekommen, sie zu essen, dann probiert sie.
Ich finde, es lohnt sich sehr.

Mich würde interessieren, ob Ihr die Soursop kennt und wie sie Euch schmeckt.
Hat vielleicht noch jemand Werte zu Fructose?

Bis die Tage.
Steffi

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16 Kommentare

  1. touchinjamaica 4. April 2018 um 17:14 Uhr - Antworten

    Soursop- die Frucht, deren Name nur eine Schutzbehauptung ist 😀 Wir haben den Geschmack der Soursop SO beschrieben: Das Fruchtfleisch ist… aprikosig- bananig- mangoartig-süss-säuerlich. Was die „krebsheilende“ Wirkung betrifft, würde ich dem auch wenig bedeutung beimessen. Jamaikaner sind dermassen stolz auf ihre Obst-, Gemüse- und Gewürzvielfalt, dass so ziemlich alles „krebsheilend“ sein soll. Ausser Sweet-und Soursop gibt es auch noch die wesentlich kleinere und noch unattraktivere Duppy Sour Sop (auch Noni genannt). Gibt es für euch auch noch Obst- oder Gemüsesorten, die ihr unbedingt noch probieren wollt? Bei uns sind das Guava und Guinep.

    • Kochtrotz 4. April 2018 um 20:01 Uhr - Antworten

      Ja, es gibt ganz viele. 😊😊

  2. Paul 21. März 2018 um 20:26 Uhr - Antworten

    Hallo erstmal danke für die Info wollte nur noch einen kleinen tip geben,die Körner nicht wegwerfen einfach in ein Gefäß oder Topf mit Garten Erde einsetzen.Es dauert nicht lange (kommt immer darauf an Erde Lage und währme)dann sprießt ein kleiner Strauch von denen wir die Blätter zum Tee benutzen können.Wünsche ein gutes gelingen .

    • Kochtrotz 21. März 2018 um 20:50 Uhr - Antworten

      Oh wie toll Paul! Vielen Dank für das erste Info.

  3. Heiko 10. Dezember 2013 um 15:29 Uhr - Antworten

    Hallo, den Sauersack kann man auch in Deutschland bekommen. Am Besten mal auf dem Wochenmarkt fragen. Wenn der Wochenmarkthändler seine Früchte auf dem Großmarkt einkauft, sollte er Sauersack innerhalb einer Woche besorgen können. Ich haben schon öfter Sauersack-Früchte gesehen, diese kamen aus Kolumbien und waren etwa 3kg schwer. Bisher habe ich sie aber noch nicht selber gegessen

    • Kochtrotz 10. Dezember 2013 um 17:39 Uhr - Antworten

      Hallo Heiko, danke für den Hinweis. Das sind aber auch gute Oschis mit 3 kg. Die, die ich auf Jamaika immer essen, sind max. 1 kg. Wow.
      Ich geh auch mal gucken, ob ich welche bekomme. Sind ja einfach mega lecker und gesund.

      LG Steffi

  4. Markus 23. November 2013 um 12:55 Uhr - Antworten

    Also eigentlich wollte ich ,dir Steffi, mitteilen was ich so über Fructose, Glucose und Sucrose gefunden hab – aber den Eiwand von Lenz fand ich auch recht interessant.

    Persönlich finde ich auch, dass eine Krebstherapie ausschließlich mit irgendwelchen Wunderprodukten definitiv keine Heilung bringen können, somit gibt es ausnahmsweise (von mir) mal ein Hoch auf die Medizin.

    Aber……………………………

    Ich denke eine Ernährung mit gesunden Produkten während der Chemotherapie ist definitiv anzuraten, wozu ganz sicher der Sauersack (ich liebe diesen Namen) gehört. Und meiner Meinung nach ist (sind) diese Frucht und viele andere Obst- und Gemüsesorten unterstützend durch ihre oxidative Wirkung. Als Schlagwort nenne ich einfach mal „Sekundäre Pflanzenstoffe“.

    Jedenfalls sollten wir alle präventiv viel mehr dieser Nahrungsmittel zu uns nehmen, damit es vielleicht gar nicht erst zu diesen Erkrankungen kommt.

    Aber jetzt zu meiner eigentlichen Antwort:

    Anteile in 100 g Frucht

    Fructose 3,6g
    Glucose 2,97g
    Sucrose 1,02g

    So, jetzt hol ich meine Kürbisbrötchen aus dem Ofen und lass sie mir schmecken.
    Ein schönes Wochenende, auf bald.

    Markus

    • Kochtrotz 23. November 2013 um 17:08 Uhr - Antworten

      wow Markus. Herzlichen Dank für die Infos.

      Deine Meinung teile ich absolut.

      Lass es Dir schmecken und ebenso ein schönes Wochenende, Steffi

  5. Lenz Weber 【ツ】 (@phry) 7. Mai 2013 um 0:58 Uhr - Antworten

    Die Aussage zur Krebsheilung würde ich mal in dicke Anführungszeichen setzen; einen schönen Artikel zum Thema findet man z.B. unter http://internettheories.blogspot.de/2012/09/soursop-and-cancer-cures.html

    Auch die Kommentare lesen: da gibt es auch durchaus in Betracht zu ziehende pro-Soursop-Argumente und auch der Autor ist denen nicht verschlossen.

    Man sollte nur Bedenken dass die 10000 wohl eher in die Kategorie „schöner Wunschtraum“ oder „nur in Sonderfällen“ fallen und eventuell Leute, die durch eine normale Therapie leicht geheilt werden könnten, dazu bringt, sich ohne Aufsicht eines Arztes mit fragwürdigen Methoden selbst zu heilen, will sagen auf dauer umzubringen. Grade als vielgelesene Bloggerin hast du da Verantwortung finde ich.

    Naja, wenn ich mal über so ein Ding stolper werde ich es auf jeden Fall mal probieren, dem Geschmack wegen 😉

    • Kochtrotz 11. Mai 2013 um 14:36 Uhr - Antworten

      Hallo Lenz,
      Ich habe den Part mit der Krebs-Heilung herausgenommen.

      Habe die Sache ausführlicher recherchiert, als im ersten Ansatz und kam auch zum Ergebnis, dass es kaum fundierte aussagen zum Thema gibt.

      Und Du hast absolut Recht. Ich empfinde eine große Verantwortung meinen Lesern gegenüber.

      Unfundierte Informationen sollen hier, in meinem Blog nicht stehen.

      Danke nochmals für den Hinweis,
      Liebe Grüße
      Steffi

  6. Anna Purna 6. Mai 2013 um 22:11 Uhr - Antworten

    Kenne ich nicht. Gibt es diese Früchte bei uns zu kaufen? Ich kenne nur den Süßsack oder Zimtapfel. Der sieht ähnlich aus, ist sehr aromatisch aber unglaulich süß. Ich kenne sie von Südindien. Mich erinnerten sie im Geschmack etwas an Pinien ansonsten waren sie mir fast zu süß. Die Kerne sind wie beim Sauersack giftig.

    Liebe Grüße
    Anna

    • Kochtrotz 6. Mai 2013 um 22:44 Uhr - Antworten

      Huhu.
      Das sind beides Annonen-Gewächse und der zimtapfel ist wirklich extra süß. Hihi, kenne ich ebenfalls aus Südindien.

      LG
      Steffi

  7. Cornelia Ommari 6. Mai 2013 um 21:42 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    nein, ich kenne den Soursop nicht. Ich kenne nur die Seite non Passion4Fruit und dort gibt es diese Frucht nicht. Hast du eine Bezugsquelle?
    Liebe Grüße, Conny

    • Kochtrotz 6. Mai 2013 um 22:42 Uhr - Antworten

      Ich hab keine Bezugsquelle. Leider nein.
      Aber evtl ist auch gerade keine Saison in Sri Lanka oder Thailand. Denn von dort bezieht paasion4fruits ja seine Früchte 🙂

      Ich werde auch mal schauen, wenn ich wieder daheim bin.

      LG
      Steffi

  8. Frau H 6. Mai 2013 um 21:36 Uhr - Antworten

    Ich muss die Augen offen halten, neue Früchte interessieren mich immer total!:) von innen erinnert mich dein Foto an eine “
    Cherimoya“ vielleicht da eine Verwandtschaft ?!

    • Kochtrotz 6. Mai 2013 um 22:41 Uhr - Antworten

      Wenn die Cherimoya auch ein Annonengewächs ist, dann sind sie verwandt.

      Sie Schinken in Europa recht schwer erhältlich zu sein.

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