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So geht es mir heute – 7 Jahre mit Nahrungsmittel-Intoleranzen, Allergien und weiteren Diagnosen

Meine letzten 7 Jahre, meine Gesundheit und meine Erfahrungen … Es geht mir immer besser

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

schon lange möchte ich einen ausführlichen Artikel zu meinem gesundheitlichen Status und Werdegang schreiben, auch wie es mir aktuell so geht. Jetzt, hier im Urlaub auf Jamaika, finde ich die nötige Ruhe und Entspanntheit dazu. „Schreiben über sich selbst“ finde ich persönlich ziemlich schwierig und ich brauche dafür den richtigen Moment. Das kennen die ein oder anderen unter euch bestimmt auch ganz gut. Dieser Artikel wird etwas länger und umfangreicher werden. Ich kann die letzten 7 Jahre einfach nicht in Kurzform verfassen, dazu ist zu viel passiert ;). Mir ist aber wichtig, einmal die ganze „Story“ der letzten Jahre aufzuschreiben. So kann ich euch einen umfangreichen und gesamten Einblick verschaffen. Hier im Blog findet ihr noch etliche weitere einzelne Artikel zum meinem Status der letzten Jahre.

Jahr 2010

Von heute auf morgen war alles anders…

Ich gehe noch einmal kurz an den Anfang meiner „Allergiker-Karriere“ zurück. Vor rund 7 Jahren begann alles mit einem Paukenschlag. Von jetzt auf gleich war nichts mehr wie vorher. Meinen bis dato allerschlimmsten anaphylaktischen Schock bekam ich mitten in der Nacht, zu Hause in meinem Bett. Mein Mann rief den Rettungswagen. Ich musste reanimiert werden, wurde not-eingeliefert und lag danach mehrere Wochen in der Klinik. Selbst in der Klinik bekam ich noch weitere anaphylaktische Schocks. Die Ärzte waren ratlos. Sie fanden keine Ursache für meinen anhaltend schlechten Zustand. Die Allergietests zeigten negative Ergebnisse, laut den Tests hatte ich keine Allergien. Es wurden auch keine anderen Auslöser für meine heftigen Reaktionen gefunden. Noch im Krankenhaus bestand ich darauf, dass Apfel und Tomate getestet werden indem ich beides esse. Nach längerem Hin und Her und aufgrund meiner Standhaftigkeit, willigten die Ärzte schließlich ein. An einem Tag aß ich unter ärztlicher Aufsicht ein kleines Stück Apfel und drei Tage später dann ein Stückchen Tomate. Beide Male erfolgten binnen Minuten weitere, starke Allergieschocks.

Aber wie kann sowas sein?

Die Allergietests waren doch negativ! Die Ärzte wussten damals auch keine Antwort. Erst Jahre später erklärte mir eine findige Allergologin den Grund dafür. Gerade bei Äpfeln und auch Tomaten gibt es zig verschiedene Sorten. Bei den Testungen werden nur die am häufigsten auftretenden Sorten getestet. Bist du also gegen eine andere Sorte allergisch, so schlägt der Test nicht an. Genau das war bei mir der Fall. Einige Jahre später stellte sich in meinem Fall noch ein ganz anderer Fakt heraus. Ich bin ein sogenannter Non-Responder. Das bedeutet, mein Körper reagiert teils überhaupt nicht auf herkömmliche Testverfahren. Das macht mir bis heute das Leben nicht gerade einfacher. Ich weiß bis heute nicht auf welche Pollen und Gräser ich mit meinem Heuschnupfen reagiere. Doch der Reihe nach …

Ohne Diagnose entlassen

Aus dem Krankenhaus wurde ich im August 2010 ohne Diagnose entlassen. Ich bekam eine Liste mit 12 Lebensmitteln. Diese 12 Lebensmittel schätzten die Ärzte damals für mich persönlich als verträglich und ungefährlich ein. Da ich immer wieder nach der Liste gefragt werde: Die Lebensmittel sind individuell und nicht auf andere übertragbar.

Für viele weitere Monate musste ich hochdosiert Kortison und Antihistaminika einnehmen. Ich fühlte mich schrecklich und hatte große Angst. Was passiert wenn sich die Vorfälle wiederholen? Gleichzeitig wusste ich aber ganz tief in mir, ich werde herausbekommen was mit mir los ist und ich werde „es“ auch wieder los. Für mich war sonnenklar, ich werde diese Einschränkungen nicht mein Leben dominieren lassen!

Die Ärztesuche und eigene Recherchen

Ich ging auf Ärztesuche und habe nichts anderes erlebt als so viele von Euch. Ich wurde oft nicht ernst genommen, meine Beschwerden wurden abgetan und schnell war immer wieder eine psychische Diagnose auf dem Parkett. Die Psyche war es bei mir keinesfalls, das wusste ich sicher. Mein Ärzte- und Heilpraktiker-Verschleiß war jedenfalls enorm und erst einmal wurde ich auch nicht fündig. Heute ist mir klar: Es ist fast unmöglich einen passenden Arzt zu finden, wenn Du selber noch gar nicht genau weißt, wonach du eigentlich suchst. Ich hatte ja keine Diagnose – nur diese heftigen Allergieschocks.

Ich fing an im Web zu recherchieren was wohl mit mir los sein könnte. Ich habe das Internet damals quasi gefressen. Mehr als je zuvor war ich dankbar für die Erfindung des Internets! Arbeitsfähig war ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Also steckte ich meine Zeit in Internetrecherchen und so langsam formte sich ein Bild. Ich muss dazu sagen, ich war schon zu diesem Zeitpunkt medizinisch nicht ganz unbewandert. In meinem damaligen Hauptberuf als selbstständige Kommunikationsstrategin lag mein Schwerpunkt seit vielen Jahren im Bereich Gesundheitskommunikation. Ich war also vertraut mit dem Lesen von Studien und fachmedizinischen Texten und somit in der Lage, diese zu verstehen. Das half mir enorm.

Gleichzeitig zermarterte ich mir natürlich mein Gehirn. Was war vorgefallen? Was konnte diese Schocks auslösen? Woher kommen diese ständigen Gliederschmerzen? Warum lagere ich soviel Wasser ein? Wieso schwillt mir der Hals immer zu? Wieso sehe ich manchmal wie eine Hochschwangere aus? Warum ist mein Bauch steinhart und tut extrem weh? Woher kommt diese Urtikaria? Warum habe ich Sprachstörungen? Warum schwankt meine Stimmung so sehr? Warum bin ich an manchen Tagen völlig down? Sind das Nachwehen meines starken Burnouts einige Jahre zuvor? Ist das ein erneuter Burnout? Hat mein Tinnitus etwas damit zu tun? Sind die krasse Ernährungsumstellung und meine 25 abgenommenen Kilos schuld an allem? Fragen über Fragen… keine Antworten…

Je mehr ich recherchierte, desto mehr traute ich mich auch. Ohne ärztliche Betreuung erweiterte ich meinen Speiseplan und steigerte meine 12 Lebensmittel langsam. Ich hatte mir eine Liste von biogen Amin-armen Lebensmitteln zusammengestellt. Damals wusste ich nichts von meiner starken Histamin-Intoleranz, tat aber instinktiv genau das Richtige.

Isst man über längeren Zeitraum immer die gleichen, wenigen Lebensmittel, so fördert man weitere Intoleranzen und auch Allergien. Das weiß ich heute. In 2010 hatte ich keine Ahnung.

Jahr 2011

Der erste Lichtblick und gleichzeitig ein Schock

Dann fand ich, nach circa einem Jahr, den ersten Arzt der Licht ins Dunkel brachte. Er diagnostizierte die Histamin-Intoleranz, stellte Gluten-Antikörper, eine ziemlich durcheinander geratene Darmflora und extreme Nährstoffmängel fest. Diese erste Diagnose war gleichzeitig ein Schock und auch ein Segen. OMG was habe ich denn da? Hilfe, wie werde ich dem Herr? Da Ärzte selten viel erklären, wurde ich erneut selbst aktiv. Ich fraß also wieder das Internet auf ;). So wie es mir meine Kraft erlaubte recherchierte ich über die aktuellen Diagnosen. Wieder machte ich mir ein eigenes Bild und war bald nicht mehr so sehr mit der Therapie meines Arztes einverstanden. Für mich gehörten noch weitere Maßnahmen mit zur Therapie, diese wollte er aber nicht. Ärzte sind oft nicht sehr begeistert wenn man mit eigenen Ideen daherkommt. Das ist einerseits verständlich. Andererseits hat es mich mit meinem eigenen Fall sehr weit gebracht. Später fand ich „meine“ Ärztin. Sie ist sehr offen für persönliche Ideen. Sie ist der Meinung, dass niemand den eigenen Körper besser kennt als man selbst. Nun, zu diesem Zeitpunkt war ich mir recht sicher, dass da noch mehr schlummerte. Mir ging es besser, aber immer noch recht schlecht.

Ich lebte eine strenge Diät, ernährte mich histaminarm und glutenfrei. Zwischenzeitlich bekam ich noch die Diagnose Zöliakie. Das nehme ich vorweg: Die Diagnose konnte vor gut 2,5 Jahren zuverlässig revidiert werden. Aber auch hierzu brauchte es engagierte Ärzte, die bereit waren die Untersuchungen erneut durchzuführen.

Was mir persönlich über all die Jahre geholfen hat war mein unbändiger Wille. Auch wenn es mir richtig mies ging, mein Wille hat mir immer die Kraft gegeben mich weiterzubilden, zu recherchieren, neue Ärzte aufzusuchen und mit anderen Betroffenen zu sprechen. Mein Wille hat auch meine Psyche recht stabil gehalten. Die Psyche spielt nämlich eine enorme Rolle bei einigen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Dazu später noch mehr.

Jetzt weiß ich warum die Allergietests nicht anschlagen

Zwischenzeitlich fand ich eine gute Allergologin. Sie fand schnell heraus, dass ich auf das herkömmliche RAST-Testverfahren nicht gut anschlage. Also testete sie monatelang mit mir zig Lebensmittel mit dem sogenannten SCRATCH-Verfahren. Hier wird die Haut etwas aufgeraut und das jeweilige Lebensmittel wird auftragen. Dieser Scratch-Test klappt ziemlich gut bei mir. Nach fast einem Jahr testen standen dann circa 50 Nahrungsmittel-Allergien mit unterschiedlichen Stärkegraden fest. Das brachte weiteres Licht ins Dunkel. Aber auch sie war sich sicher, da ist noch mehr! Nur was?

An dieser Stelle bemerke ich: In Absprache und auf Wunsch meiner Ärzte nenne ich deren Namen nicht und bitte auch Euch dahingehend um Verständnis.

Bist du auf Ärztesuche? Durch die vielen Kontakte mit Betroffenen und auch durch meine eigenen Erfahrungen, habe ich folgendes bemerkt: Häufig kennen sich neben Gastroenterologen und Allergologen promovierte Ärzte mit der Fachrichtung „Naturheilkunde/Naturheilverfahren“ sehr gut aus. Ärzte mit dieser Fachrichtung haben neben dem klassischen Medizinstudium noch eine zusätzliche Ausbildung durchlaufen. Sie befassen sich tiefgreifender und ganzheitlicher mit unseren Anliegen und suchen die Ursachen. Sie kennen quasi beide Welten, die klassische Medizin und auch alternative Heil-und Therapieansätze. Auch mir ist natürlich aufgefallen, dass vor allem Privatärzte ihren Patienten mehr Zeit und Aufmerksamkeit schenken – meine besten Ärzte gehören tatsächlich auch allesamt in diese Kategorie. Ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit wegen meiner langjährigen Selbstständigkeit heute wahrnehmen kann – doch ich finde zugleich, dass dies kein zufriedenstellender Zustand ist. Ich würde mir sehr wünschen, dass es künftig noch mehr Kassenärzte gibt, die sich in diesen Themenfeldern schlau machen

Viele Diagnosen auf einmal und mein Durchhänger

Durch einen Zufall fand ich dann eine weitere Ärztin in meiner Heimatstadt. Ich kam in einem ziemlich desolaten Zustand bei ihr an. Mir ging es damals wieder schlechter und auch meine Psyche war zu diesem Zeitpunkt in Mitleidenschaft gezogen. Sie handelte zielsicher und umfangreich. Über etliche Monate erfolgten weitere Diagnosen. Meine Darmflora war immer noch ziemlich kaputt. Hinzukamen Fructose-, Sorbit-, Laktose- und Kasein-Intoleranz. Gluten-Antikörper hatte ich nach wie vor und auch die Histamin-Intoleranz war natürlich nicht verschwunden. Mein Nährstoffhaushalt war ein Desaster und das alles trotz strenger Diät und Supplementierungen.

Fragt nicht wie es mir damals mit den neuen Diagnosen ging. Auch wenn ich einen extra starken Willen habe und ein durch und durch positiver Mensch bin, das haute mich um. Ich hatte einen Durchhänger von gut zwei Wochen.

Anfangs ging ich alle zwei Tage zur Infusion. Mein Körper benötigte Vitamine-, Mineral- und weitere Nährstoffe. Zusätzlich bekam ich eine Autovaccine-Therapie um mein Immunsystem zu stärken. Wir starteten sofort mit einer ausgefeilten Darmsanierung. Diese war in Phasen aufgebaut und dauerte insgesamt ein gutes Jahr. Im Nachhinein weiß ich welch wichtiger Grundstein mit dieser Darmsanierung gelegt wurde. Unser Darm und seine Gesundheit sind elementar.

Ihr fragt mich ja immer wieder welche Präparate ich genommen habe. Ich weiß heute, dass je nach Darmflorastatus spezielle und vor allem individuelle Zusammensetzungen notwendig sind. Ich kann also kein bestimmtes Präparat empfehlen. Jede Darmsanierung ist eine individuelle Angelegenheit.

Die Infusionen waren ziemlich zeitaufwändig. Es war nicht immer einfach, sie in meinen Arbeitsalltag zu integrieren. Nicht zu vergessen: Bei mir kommen auch immer mal wieder Infusionsphasen wegen meines Tinnitus hinzu. Da muss ich dann täglich zum HNO. Da mein Tinnitus sehr schwankend ist, ist dies die für mich geeignete Therapieform.

In dieser Zeit „fraß“ ich wieder einmal große Teile des Internets in mich hinein und bestellte mir medizinische Fachbücher. Ich recherchierte ohne Ende. Naja, ich hatte ja auch echt viele Diagnosen bekommen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie groß die Bauklötzchen waren die ich staunte, als ich folgendes erfuhr: Nerven verbinden Darm und Hirn! Der Vagusnerv und das lymbische System sind verbunden. Neurotransmitter und auch ein Teil des Serotonins (Glückshormon) werden im Darm gebildet. Ist die Darmflora gestört, können wichtige Botenstoffe nicht gebildet und gesendet werden. Die Folgen sind unter anderem Depressionen. Aha, da haben wir es! Jetzt wusste ich warum meine Psyche so litt. Ich bin ein faktischer Mensch. Mir half damals alleine dieses Wissen damit es mir psychisch schlagartig besser ging. Ich hatte schon an mir selbst gezweifelt. Mein psychischer Zustand passte so gar nicht zu mir.

Weitere Diagnosen

Meine Ärztin war sich von Beginn an sicher, dass es einen Auslöser für meine umfangreichen Beschwerden und auch die Nährstoffmängel gibt. Sie ordnete weitere Untersuchungen und Analysen an. Ziemlich schnell wurde HPU (Hämopyrrollactamie) festgestellt. HPU ist eine Stoffwechselkrankheit, die auch vererbt werden kann, allerdings auch durch Darmprobleme und Stress entstehen kann. Es entsteht ein Mangel an aktivem Vitamin B6 (P5P) und Zink. Diese Mängel können nicht durch die Ernährung aufgefüllt werden und ziehen häufig weitere Mängel nach sich. Auch hier nachzulesen: http://csn-deutschland.de/hpu.htm

Heute weiß ich, dass man die Intoleranzen genauso wenig sein Leben lang haben muss wie die HPU. Natürlich nur sofern sie nicht angeboren sind. In der ersten Zeit nach den Diagnosen wusste ich dies nicht.

Jahr 2012 und 2013

Ab jetzt ging es aufwärts

Ich kann es kaum in Worten wiedergeben was dann passierte. Die Diagnose erfolgte kurz vor meiner Abreise in den Urlaub. Wir hatten wieder einmal einen Jamaika-Urlaub gebucht. Das Land gefällt uns und ich vertrage die Lebensmittel dort so gut. Meine Ärztin verschrieb mir alle Supplements einzeln. Aufgrund meiner starken Mängel und der Werte passte sie die HPU-Supplements individuell auf mich an. Sie brauchte 3 Zettel für meine Rezepte und in der Apotheke holte ich dann eine ganze Tüte voller „Zeugs“ ab. Ab Tag eins im Urlaub nahm ich also meine Nahrungsergänzungsmittel. Ich musste täglich 84 verschiedene Tabletten, Kapseln und Pillen schlucken. Horror! ABER – Ab Tag 3 erlebte ich so etwas wie ein Wunder. Mir ging es von Tag zu Tag besser und nach circa 10 Tagen ging es mir blendend! Wie gut, dass ich schon zuvor auf Jamaika im Urlaub war und meinen Zustand differenzieren konnte.

Auch zu Hause hielt mein guter Zustand an! Das war echt der helle Wahnsinn. Es war tatsächlich nicht urlaubsbedingt! Ab dieser Zeit nahmen meine Intoleranzen und Allergien ab. Als erstes konnte ich wieder Milcheiweiß (Kasein) vertragen. Dann ging die Histamin-Intoleranz stark zurück und fast gleichzeitig auch Sorbit- und Fructose. Ich fühlte mich wie ein Kraftpaket.

Allergien verschwinden, andere kommen

Von meiner Allergologin wusste ich schon, dass wir meine Allergien alle 2 Jahre testen würden und ich auch gute Chancen hatte, viele von ihnen wieder zu verlieren. Auch das bewahrheitete sich. Meine Allergien waren drastisch zurückgegangen. Allerdings kam eine neue, schwere hinzu, nämlich Hühnerfleisch-Allergie. Aber nur das Fleisch, Eier nicht und auch Pute oder Truthahn nicht. Sachen gibt’s!

Ich stellte meine Ernährung um

Da meine Hühnerfleischallergie wirklich heftig war und ich zusätzlich immer wieder gelesen hatte, dass eine rein pflanzliche Ernährung bei Nahrungsmittel-Intoleranzen helfen kann, entschied ich mich es auszuprobieren. Von einem Tag auf den anderen stellte ich meine Ernährung um. Ich ernährte mich vegan. Die ersten Wochen waren euphorisch. Mir ging es noch besser! Das gibt’s doch gar nicht dachte ich mir. Wahnsinn. Also blieb ich dabei. Ich vertrug jetzt sogar Hülsenfrüchte wieder gut und einiges andere auch. Eigentlich wollte ich nur die empfohlenen 6 Monate machen und mich nur über diesen Zeitraum vegan ernähren. Da es mir aber so blendend ging, blieb ich gute 2 Jahre dabei. Heute kann ich für mich sagen, ich hätte es bei maximal einem Jahr rein pflanzlicher Ernährung belassen sollen. Das wäre für mich der optimale Zeitraum gewesen. Danach entwickelte ich Mängel. Mängel, die ich auch erst einmal nicht wahrhaben wollte. So ganz freie Bahn hatte ich ja nie. Ich vertrug ja auch weiterhin etliche Lebensmittel nicht. Somit fehlten mir notwendige Nährstoffe in meiner Ernährung. Ich wollte auch nicht wieder tonnenweise supplementieren. Vielleicht ist das nachvollziehbar. Wenn du über Jahre so viele Kapseln und Pillen am Tag schluckst dann reicht es dir halt irgendwann.

Meine größte Errungenschaft aus dieser Zeit ist, ich vertrage wieder Tomaten!

Jahr 2014

Ein erneuter gesundheitlicher Einbruch – Kontaktallergien

Ab Herbst 2014 erlebte ich einen weiteren gesundheitlichen Einbruch. Meine Haut schien auseinander zu fallen. Vor allem war mein Gesicht heftig betroffen. Meine Allergologin, die auch Dermatologin ist, ordnete Epikutantests an. Dieser Patch-Test sollte in Erfahrung bringen, ob ich Kontaktallergien habe. Was dann ans Tageslicht kam, war wieder einmal echt Horror! Ich reagierte auf sämtliche Waschmittel, Shampoos, Duschbäder und Zahnpasten in unserem Haushalt allergisch. Das reichte natürlich nicht, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Allergien auf einige Tenside, die in allen gängigen Produkten enthalten sind. Da stand ich mal wieder da! Egal ob Bio oder konventionelles Produkt, ich fand erst einmal nichts was vertrug und ging neue Wege. Waschnüsse und indisches Haarpulver waren die Lösung und jede Menge Kortison. Ich hasse Kortison, ich vertrage es extrem schlecht und es beschert mir enorme Gewichtszunahmen (dieses Mal weit über 10 Kilo). Aber was sollte ich machen. Insgesamt nahm ich fast 9 Monate Kortison ein. Die Köperhaut besserte sich schnell. Doch meine Gesichtshaut war schlimm, sehr schlimm.

Damals traf ich die Entscheidung, meine Ernährung wieder auf „normal“ umzustellen und dem Rat meiner Ärztin zu folgen.

Jahr 2015

Es geht mir noch schlechter

In 2015, wieder im Urlaub auf Jamaika, ging es mir sehr schlecht. So schlecht, dass mein Mann in Erwägung zog, mich in die USA auszufliegen und dort in ärztliche Hände zu geben. Ich schlief circa 14 – 18 Stunden am Tag und hatte keine Kraft. Ich hatte unbändige Schmerzen im Gesicht. Vom Auge herunter bis zur Schulter tat alles weh auf der rechten Seite. Wir gaben mir noch einen weiteren Tag und warteten ab. Diese Nacht war die Hölle. Ich dachte, ich gebe echt auf, die Schmerzen waren trotz Schmerzmittel kaum mehr zu ertragen. Am nächsten Tag ging es besser. Die Schmerzen waren weg! Was war das bloß jetzt wieder? Kann ich euch sagen. Ich ging nämlich direkt nach meiner Rückkehr zum Zahnarzt. Ich hatte eine schlummernde Nervenentzündung am Zahn und diese hatte mich so sehr gequält. Da der Schmerzherd allerdings gar nicht am Zahn war und mein Gesicht ja eh schon in Mitleidenschaft gezogen war, hatte ich selbst an so etwas nicht gedacht. Und wieder einmal: Sachen gibt’s!

Die periorale Dermatitis (Mundrose)

Noch im Urlaub vereinbarte ich in Düsseldorf einen Termin bei einem neuen Dermatologen. Mein Gesicht konnte so nicht bleiben. Außerdem war ich ja der festen Überzeugung, die Schmerzen rühren von der Haut her. So sah ich aus:

Periorale Dermatitis - Vorher - NachherKaum wieder zurück war ich direkt in der Praxis. Diagnose: periorale Dermatitis und eine starke Sonnenallergie. Sonnenallergie? What? Das jetzt auch noch? Die Dermatologin war sich sicher, dass dies keine dauerhafte Allergie sein kann und sehr schnell von dannen ziehe. Sie hatte Recht! Ich hatte seither keine mehr. Die periorale Dermatitis behandelte sie 6 Wochen lang mit Antibiotika und zack, sie war weg.

Sie kam auch nie wieder. Gleichzeitig wurde meine Rosazea behandelt. Die habe ich schon seit der Kindheit. Meine neue Dermatologin erklärte mir, dass eine Rosazea mit zunehmendem Alter (da war ich 47) Auslöser für Kranhkeiten wie bspw. die periorale Dermatitis sein könne. Ich bekam zwei Sitzungen und sie wurde mit dem Laser behandelt. Angenehm ist anders, aber es lohnt sich sehr. Meine Haut ist seither so viel besser und ich habe keine Schwierigkeiten mehr. Hätten wir also diese Baustelle auch im Griff 😉 .

Auf dem Foto links seht ihr mich vor der Behandlung (oben) und nach der Behandlung (unten).

Jahr 2015 und 2016

Jetzt auch noch eine Schwermetallvergiftung

Im Herbst 2015 war ich erneut recht kraftlos und oft unkonzentriert. Ich hasse diesen Zustand. Ich bin doch ein fokussierter, koordinierter und recht straff organisierter Mensch. Bin ich unkonzentriert und antriebslos, hemmt mich das so sehr. Also vereinbarte ich wieder einmal einen Termin bei meiner Ärztin. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon so weit, dass ich die HPU im Griff hatte und deshalb nicht mehr ständig supplementieren musste, zusätzlich war meine Darmflora super. Alle meine Intoleranzen waren so gut wie weg und die Nahrungsmittelallergien auf circa 10 Stück (auf niedriger Stufe) reduziert. Ich selbst hatte die HPU im Verdacht. Es kam anders …

Long Story short… Meine Ärztin checkte die Werte meiner Mitochondrien mit katastrophalem Ergebnis. Nach weiteren Tests wurde im Frühjahr 2016 eine sehr starke Schwermetallvergiftung festgestellt. Das Ergebnis werde ich so schnell nicht vergessen. Mein Wert sprengte die Messskala um das Zigfache. Woher kommt jetzt der Scheiß (sorry für die Ausdrucksweise) dachte ich mir. Das kann doch nicht angehen. Ich konnte den Grund für die Vergiftung bis heute nicht herausfinden. Wir haben unsere Wohnung von einem Baubiologen untersuchen lassen, auch alle Leitungen, etc. Er hat keine Ursache in unserer Wohnung gefunden. Auch ansonsten konnte ich bislang keinen Auslöser finden. Aber irgendwoher habe ich sie, das ist klar. Nun, ich bin viel unterwegs. Wer weiß was da passiert ist.

Jetzt ging es darum, die Schwermetallvergiftung loszuwerden. Ab Frühjahr 2016 ging ich monatelang mehrfach die Woche zur Ausleitung per Chelat-Therapie. Zusätzlich wurden natürlich auch per Infusion wieder Nährstoffe aufgefüllt, die man bei der Chelat-Therapie verliert. Weiterhin supplementierte ich diverse Nährstoffe um noch besser zu entgiften. Ergebnis nach 9 Monaten: Meine Werte haben sich nur minimal verbessert. Mein Zustand hat sich allerdings enorm verbessert. Mir geht es gut, ich habe Kraft und bin seit Monaten konzentriert. Zusätzlich konnte ich diverse Verträglichkeiten steigern. Und – oh Wunder – ich vertrage wieder rohe Äpfel wieder in halbwegs annehmbaren Mengen!

KochTrotz - Erfahrungsbericht 7 Jahre - Nahrungsmittel-Intoleranzen und Allergien

Ich kann euch sagen, im Moment bin ich es leid permanent Infusionen zu bekommen und habe erst einmal Abstand davon genommen. Solche Phasen hatte ich immer mal wieder mal. Da bin ich es einfach leid! Dann habe ich keinen Bock! Das ist doch auch normal oder? Da es mir im Moment gutgeht, lasse ich meine Werte im Juli wieder testen und dann sehen wir weiter. Dann habe ich bestimmt auch wieder mehr Muse, diese Schwermetallvergiftung in den Griff zu bekommen. Vermutlich rührt ja auch vieles von daher. Zumindest vieles was mir heute noch das Leben erschwert.

Jahr 2017

Mein jetziger Status

Ihr merkt, in den letzten Jahren war einiges los bei mir. Ich konnte gesundheitlich viel erreichen und die Intoleranzen eliminieren oder zumindest drastisch reduzieren. Mit Histamin, Fructose und Sorbit habe ich kaum mehr Probleme Kasein ist eh schon lange weg. Mein eigenes Zutun und auch mein Aktivismus hat mir viel geholfen. Die Psyche spielt eine enorme Rolle dabei. Soviel weiß ich ja heute. Es ist mir gelungen, all die Jahre den Kopf nicht in den Sand zu stecken und das war gut und wichtig.

Trotz genetischer Laktose-Intoleranz vertrage ich heute gewisse Mengen Laktose sehr gut. Ich nehme keine Laktasetabletten mehr ein. Das ist der beste Beweis, dass meine Darmflora intakt ist. Verzehre ich größere Mengen an Milchprodukten, so greife ich auf laktosefreie zurück. Hier im Urlaub habe ich noch nicht mal Laktasetabletten dabei.

In diesem Jahr war mein Heuschnupfen im Frühjahr nicht so heftig wie die 3 Jahre zuvor. Ich nehme gerade an einem Forschungsprogramm „Heuschnupfen“ teil. Dieses Projekt scheint bei mir gut anzuschlagen. Wir werden sehen was im Herbst passiert. Da habe ich auch immer wieder Heuschnupfen-Attacken.

Für mich habe ich herausgefunden, dass ich etliche, stark inulinhaltige Lebensmittel nicht vertrage. Ganz vorne ist da Topinambur, Artischocke, Chicorée und einige andere. Vertrage ich genau Null! Da geht es mir sowas von mies. Das hat ein wenig gedauert bis ich das raus hatte. Aber jetzt weiß ich es.

Gluten kann ich seit einiger Zeit auch wieder besser vertragen. Ich darf es nicht übertreiben. Die Gluten-Sensititvät ist stark zurückgegangen. Insgesamt tun mir allerdings weder Getreide noch Pseudogetreide in großen Mengen gut. Da achte ich inzwischen sehr drauf.

Seit Ostern 2015 hatte ich keinen anaphylaktischen Schock mehr. Da drücke ich mir selbst die Daumen, dass auch keine mehr kommen. 😉 Ich hatte für mein Bedürfnis ausreichend viele und an den unmöglichsten Orten. Selbst im Flugzeug wurde ich heimgesucht.

Einige Nahrungsmittel wie bspw. Spinat oder Soja vertrage ich nach wie vor nicht. Aber hey, das ist ja nix im Vergleich zu früher 😉 .

Verschiedene Aromastoffe in Klimaanlagen erzeugen bei mir heftige Nießanfälle und Atemnot. Ich kann ein bestimmtes Café in Köln beispielsweise nicht betreten. Da geht es schon nach Sekunden los. Manchmal habe ich Probleme im Flugzeug wenn der Landanflug losgeht und offensichtlich Aromastoffe in die Luft gepumpt werden. In Aufzügen ist es teils auch echt schlimm. Das sind aber Situationen für die ich gewappnet bin.

Ach ja, die Hühnerfleisch-Allergie ist auch wieder verschwunden!

Als nächstes widme ich mich dann wieder dieser lästigen Schwermetallvergiftung. Dieser muss ja auch irgendwie beizukommen sein.

Was mir noch wichtig zu sagen ist: Mein Mann und meine Familie haben mich zu jedem Zeitpunkt unterstützt und mir Kraft gegeben. Niemals und zu keiner Zeit zweifelte jemand oder hat meinen Zustand abgetan. Das war und ist eine riesige Stütze. Vielen Dank dafür ❤️❤️❤️.

Die passende Ernährung

Nachdem ich jetzt ziemlich stabil bin mit den Verträglichkeiten, habe ich in diesem Jahr viel Zeit aufgewendet, eine passende Ernährung auszutüfteln. Sie sollte nicht nur für mich greifen, auch mein Mann hatte da so ein paar Themen. Wichtig war mir eine möglichst optimale Nährstoffversorgung, einen sehr hohen Gemüseanteil zu haben, wenig Fett, so gut wie kein Zucker, gut in den Alltag zu integrieren und auf Reisen realisierbar.

Es scheint mir auch gut gelungen zu sein. Unsere Stoffwechsel arbeiten deutlich aktiver. Wir haben endlich abnehmen können. Auch meine Schilddrüsenwerte scheinen sich zu stabilisieren. Ich würde zukünftig sehr gerne auf die Schilddrüsenhormone verzichten wollen. Zum Thema Ernährung kann ich euch gerne ein anderes Mal berichten.

KochTrotz - Erfahrungsbericht 7 Jahre - Nahrungsmittel-Intoleranzen und Allergien

Uiuiui, der Artikel ist sehr lang geworden. Wie schon anfangs geschrieben, war es mir aber wichtig, einmal die ganze Story bis heute aufzuschreiben. Ihn in verschiedene Teile aufzuteilen war weder in meinem noch eurem Sinne. Ich hatte euch ja kurz auf meiner Facebook Fanpage gefragt.

Ich grüße euch ganz herzlich von meiner Lieblingsinsel Jamaika. Hier verweile ich ja noch eine Weile und verbringe eine recht entspannte Zeit und wir erholen uns sehr gut.

Alles Liebe

Eure

 

 

 

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65 Kommentare

  1. Elfi 20. Januar 2019 um 20:30 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi,

    wow, was für eine Reise du hinter dir hast. Ich bin so dankbar für deine Transparenz und die wertvollen Tipps.

    Ich habe vor ca. 7 Jahren einen Test gemacht. Das ich kein Milcheiweiß vertrage wußte ich damals schon. Da kam dann auch raus, dass ich Fructose, Lactose, Sorbit, und Histaminunverträglich war. Hatte mich 1 Jahr eher strikt daran gehalten. Danach habe ich wieder alles gegessen. Das letzte Jahr war sehr intensiv, mit ein paar mal Antibiotika Kuren Wg Zahnschmerzen(ohne danach etwas Probiotisches zu nehmen), zusätzlich war ich gefühltermaßen das ganze Jahr krank und dauermüde (kannte diese Symptome nicht als Signal von erneuten Unverträglichkeiten).

    War wieder anfangs sehr überfordert mit der Situation, bis ich auf deinen Blog gestoßen bin. Habe mich reingelesen und bin dankbar für so viel gute Informationen!!

    Habe heute auch noch gleich deine drei Kochbücher bestellt und freu mich gute Anleitung und Hilfe dadurch zu bekommen.

    Alles Liebe und alles Gute weiterhin für dich,
    Elfi

  2. Sabina 3. September 2018 um 10:14 Uhr - Antworten

    Ich bitte Dich um Kontakt – da ich Dich um.Hilfe bitten möchte – brauche Informationen da ich auch am Ende bin😔
    Mein Zustand ist sehr schlimm

    • Kochtrotz 13. September 2018 um 12:51 Uhr - Antworten

      Liebe Sabina, das tut mir leid für Dich. Allerdings müsstest Du da schon mich kontaktieren. Ich mache mal vorsichtshalber darauf aufmerksam, die ich keine Beratungen vornehmen. Ich schreiben diesen Blog hier, schreibe Koch- und Backbücher, arbeite mit Unternehmen, biete aber keine Ernährungsberatung an. Alles Gute und viele Grüße Steffi

  3. Nadja 29. August 2018 um 19:36 Uhr - Antworten

    Mir sind die Traenen gekommen. Ich kann dich so gut verstehen… Seit ich 13 bin leide ich an so vielen Beschwerden. Nun bin ich 16 und es wird immer schlimmer. Ich bin am Ende meiner Kraefte und du bist meine letzte Hoffnung. Dein Blog bestaerkt mich. Ich muss viel alleine kaempfen. Aber ich will noch nicht aufgeben, ich habe es verdient, dass es mir gut geht. So wie du es verdient hast.

    • Kochtrotz 31. August 2018 um 15:35 Uhr - Antworten

      Liebe Nadja, nein bitte nicht aufgeben! Es finden sich eigentlich immer Wege. Manches Mal muss man einfach nur sehr, sehr lange suchen. Dir alles Gute und herzliche Grüße Steffi

  4. Carolyn 11. Januar 2018 um 18:27 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    nach dem, was ich da eben gelesen habe, werde ich ja „so klein mit Hut“. Am meisten beeindruckt mich deine innere Einstellung und dein Kampfeswille. Unglaublich, wie du immer weiter machst!
    Meine Ärztin hat mich auf Unverträglichkeiten getestet und ich darf die nächsten 4-6 Monate nur vegan und glutenfrei essen und auch bei einigem Gemüse, Obst und Gewürzen muss ich stark aufpassen. Wir fliegen im März 2 Wochen ins Ausland und jetzt habe ich ziemliche Sorge, wie ich mich da bloß ernähren soll. Hast du ein paar gute Rezepte, bei denen die Lebensmittel auch ungekühlt eine Weile haltbar sind und mir als Notration dienen können, wenn es vor Ort nichts passendes gibt?
    Dein Kochbuch habe ich mir auch schon gekauft und bin SO erleichtert, dass es tolle Rezepte fuur meinen Einschränkungen gibt. Danke, Danke, Danke, du hast mir so viel Mut gemacht!
    Deine Karolin

    • Kochtrotz 11. Januar 2018 um 19:49 Uhr - Antworten

      Liebe Karolin, erst einmal freue ich mich, dass mit Kochbuch gefällt und auch hilft. Darf ich fragen wo du hinreist? Dann kann ich besser antworten. Viele Grüße Steffi

      • Karolin 12. Januar 2018 um 8:08 Uhr - Antworten

        Liebe Steffi, es geht nach Südafrika, die Garden Route entlang. Vielen lieben Dank, dass du so schnell hilfst! Liebe Grüße, Karolin

        • Kochtrotz 12. Januar 2018 um 8:21 Uhr - Antworten

          Liebe Karolin, da war ich selbst noch nicht. Allerdings wurde mir immer wieder berichtet, wie gut die Essenssituation in Südafrika sei. Was ich machen würde, nimm für Notfälle etwas „Trockenes“ mit. Müsliriegel, etc. Kannst du unproblematisch in den Koffer packen und einführen. Schau aber noch mal zur Sicherheit in die Importbestimmungen des Landes. Manchmal sind Lebensmittel zum Import v roten, auf die man nie kommen würde. In die USA beispielsweise darf man keine Äpfel einführen. Das wird bestimmt eine tolle Reise werden! Viele Grüße Steffi

          • Karolin 12. Januar 2018 um 8:54 Uhr - Antworten

            Vielen lieben Dank, Steffi. Vielleicht probiere ich auch mal einige deiner Cracker, die müssten ja auch überleben. Liebe Grüße, Karolin

            • Kochtrotz 12. Januar 2018 um 9:15 Uhr - Antworten

              Ja, die halten sich ewig und müssen nicht besonders verpackt werden. Du könntest sie vakuumieren um sie vor der Feuchtigkeit zu schützen.

  5. Birgit 3. Januar 2018 um 18:41 Uhr - Antworten

    Hallo……Ich bin ja total beeindruckt und baff,was Du hier so schreibst liebe Steffi über Deinen Weg,mit Deinen ganzen Steinen,die Dir im Weg lagen und Du trotzalledem immer weiter gemacht hast.Hochachtung !!!!!!!!!! Bei mir ist es so ähnlich grad,das kein Mensch irgendetwas bei mir findet ( ausser Lactoseintolleranz und Parfum u Duftstoffe ) und ich habe von 7 tagen in der Woche mindestens 5 Tage Beschwerden.Immer andere….immer neue…..Deine Seite hier gibt mir Kraft weiter zu machen,und zu finden,was noch zu finden sein kann.Danke dafür und gaaaanz liebe Grüße Birgit

    • Kochtrotz 4. Januar 2018 um 10:20 Uhr - Antworten

      Liebe Birgit, ja es ist oft ein langer Weg. Wenn du noch Beschwerden hast, ist eventuell noch etwas versteckt und noch nicht diagnostiziert. Wenn ich Mut machen kann, dann freut es mich sehr. Auch bei mir kommen immer mal wieder neue Dinge ans Tageslicht. Liebe Grüße und viel Kraft Steffi

  6. Barbora 2. Januar 2018 um 18:26 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich habe erst jetzt Deinen Bericht gelesen und dabei sehr viele Ähnlichkeiten mit meinem Leidensweg gefunden. Hast Du Dich bereits auf Leaky Gut testen lassen? Ich würde Dir hierzu das Buch „Dreck macht gesund“ von Dr.Axe empfehlen. (Immundarm – Kapitel)Und hast Du vielleicht bereits das Autoimmunprotokoll ausprobiert? Hierzu ist die Autoimmun-Bibel „The Paleo Approach“ von Sarah Ballantyne absolut zu empfehlen. Bei mir geht es erst mit dem Autoiimun-Protokoll bergauf…

    • Kochtrotz 4. Januar 2018 um 10:16 Uhr - Antworten

      Hallo Barbora, ja hatte ich. Ich hatte. In ein Leaky Gut. Vielen Dank für Deine Tipps und viele Grüße Steffi

  7. Bentolily 9. August 2017 um 23:23 Uhr - Antworten

    > Manchmal habe ich Probleme im Flugzeug wenn der Landanflug losgeht…
    Ich habe eine Histaminintoleranz und genau das ist seit 2 Jahren mein Problem – erst dachte ich, es wäre das Essen im Flieger, aber auf einem kürzeren Flug ohne Essen setzten die Probleme auch wieder und exakt mit dem Landeanflug ein: „Kloß im Hals“, Schluckbeschwerden, Atemnot … und an der Gepäckrückgabe war der Spuk dann nach einer Weile wieder vorbei. Kennst Du das? Interessanterweise habe ich diesen „Kloß im Hals“ kürzlich (Erdbeerzeit/Histaminzeit) auch in einem Autobahntunnel mit starkem Höhenunterschied gehabt (den kenn ich schon, da habe ich immer Probleme mit dem Druckausgleich). Ich bin jedenfalls schwer verunsichert, vor allem weil in einigen Wochen ein Langstreckenflug ansteht. Ich wüsste gern, was da los ist und ob/was andere damit für Erfahrungen haben. Ob gegen Aromastoffe eine Feinstaubmaske hilft? Auf manchen Flügen, z. B. nach Mauritius, werden nach der Landung Insektizide vom Kabinenpersonal versprüht (Vorschrift Mauritius). Auch gegen so etwas würde ich mich gern schützen.
    @Steffi: Kannst Du Deine Probleme beim Landeanflug bitte mal beschreiben?

    • Kochtrotz 10. August 2017 um 13:27 Uhr - Antworten

      Hallo. Bei mir sind es definitiv Aromastoffe. Ich bekomme Niesattacken, die mir dann in Sekunden die Luft zum Atmen nehmen. Gerne in Aufzügen, Cafés, Flugzeugen (nur noch beim Landeanflug), etc. Viele Grüße Steffi

  8. Anne 18. Juli 2017 um 22:18 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,

    nachdem ich erst am Wochenende über Youtube und ein Brotrezept auf dich aufmerksam wurde (hab dir auch schon PN auf insta geschickt), habe ich mich durch einen kleinen Teil deines Blogs gelesen.
    Ich kann nur sagen, CHAPEAU, was du hier auf die Beine gestellt hast und mit uns teilst.
    Deine persönliche Geschichte hat mich berührt, es ist ein langer Weg den du schon hinter dir hast. In einigen Dingen verstehe ich dich besonders gut (ewige Rennerei zu Ärzten, Diagnosesuche, nicht ernst genommen werden), ich habe dies auch so erlebt.
    Meine Unverträglichkeiten sind Histaminintoleranz und Glutensensitivität, inklusive täglicher kleinerer und manchmal grösserer Quälereien, auch bereits seit 2010. Ein ständiges auf und ab, eine ganze Weile wieder ganz gut, nach (wirklich notwendiger) Antibiotikaeinnahme wieder ziemlich schlecht.

    Ich bewundere deine Stärke und den Kampf den du all den Allergien etc immer wieder ansagst. Und ich gebe dir absolut Recht, unsere Psyche ist ein wichtiger Faktor in dieser ganzen Geschichte.
    Ich sage ganz herzlich DANKE für diesen wunderbaren, ausführlichen, kompetenten, vielfältigen….. Blog und freue mich auf viele neue Inspirationen.

    Herzliche Grüße von Anne 🙂

    • Kochtrotz 18. Juli 2017 um 22:26 Uhr - Antworten

      Liebe Anne, jetzt bin ich ganz berührt ob deiner Worte 💛💛. Herzliche Grüße Steffi

  9. Lukas 26. Juni 2017 um 15:06 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    vielen Dank für diesen langen Eintrag.
    Es ist immer hilfreich wenn jemand so ausführlich über seine Probleme berichtet.

    • Kochtrotz 27. Juni 2017 um 12:58 Uhr - Antworten

      Lieber Lukas, genau das hat mich zu diesem Artikel veranlasst. Viele Grüße Steffi

  10. Katharina 21. Juni 2017 um 12:21 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    danke für diesen ausführlichen und vor allem Mut machenden Bericht! Wenn ich dich so lese, bin ich mit meiner Histamin- und Weizenintoleranz eher gut dran… Vor allem, weil die Histaminproblematik (ursprünglich Urtikaria) sich stark verbessert hat. Nerven tut es trotzdem und woran das liegt, weiss auch keiner – laut Arzt findet man in über der Hälfte der Fälle keinen Grund und es verschwindet irgendwann einfach wieder. Nesselsucht habe ich tatsächlich seit fast drei Jahren keine mehr und ich vertrage viele Lebensmittel, die eigentlich histaminreich sind (wie Haselnüsse, Schokolade, Erdbeeren), andere wiederum nicht (Tomaten, Zitrusfrüchte, Bananen). Ich müsste noch mal mehr austesten, traue mich aber oft nicht so richtig. Mich würde also auch interessieren, wie du das mit dem Testen machst?
    Momentan frage ich mich auch, ob ich irgendeinen nicht festgestellten Mangel habe, weil ich dauernd müde bin und körperlich keine Kraft habe bzw. weder Kondition noch Muskeln aufzubauen scheine, obwohl ich vermehrt reiten gehe und mehrmals die Woche mit dem Fahrrad ins Büro fahre. (Ich muss bei einer minimalen Steigung absteigen und schieben, weil ich nicht die komplette Strecke schaffe!) Es wurde aber nichts festgestellt, vielleicht bin ich auch nur überarbeitet… Auf jeden Fall fände ich einen Bericht zum Thema Ernährung auch sehr interessant!

    Aber erstmal wünsche ich dir noch weiterhin einen schönen Urlaub!

    • Kochtrotz 21. Juni 2017 um 23:11 Uhr - Antworten

      Liebe Katharina, da hast du auch schon viel erreicht. Zitrusfrüchte gehen bei mir auch nicht soooo super außer Limone und Limette. So wie es dir geht, geht es mir auch manchmal wenn mein chronischer Vitamin D Mangel wieder volle Lotte im Keller ist. Da kann ich kaum meine 6000 Schritte am Tag gehen, geschweige denn Sport treiben.

      Viele Grüße Steffi

  11. Carmen 21. Juni 2017 um 0:15 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    Ich bewundere Deinen Mut, Kraft, Durchhaltevermögen und an Dich selbst glaubend!!!! Deine Berichte machen auch mir Mut und Hoffnung!!! Ich leide auch an einigen Unverträglichkeiten – die schlimmsten sind Histaminintoleranz, Glutenunverträglichkeit und dass ich keine Früchte vertrage, obwohl ich keine bestätigte Fructoseintoleranz habe…! Darmsanierung habe ich nach einem halben Jahr abgebrochen, da es mir währenddessen immer schlechter ging… Und da mein Kryptopyrolltest negativ war, meinte meine Heilpraktikerin, wäre eine Untersuchung auf HPU nicht mehr notwendig…
    Würdest Du das so bestätigen!? Habe aufgrund von Histaminintoleranz immer Angst vor einem anaphylaktischen Schock! Was hast Du als Notfallmittel dabei bzw. sind Deine ersten Notmaßnahmen !? Weiterhin alles Gute für Dich!!! Carmen

    • Kochtrotz 21. Juni 2017 um 0:55 Uhr - Antworten

      Hallo Carmen, manchmal ist ein Arztwechsel ja auch aufschlussreich. 😉 Ich persönlich habe das klassische Notfallset. Dieses wird soweit ich weiß aber nur verordnet wenn man bereits einen anaphylaktischen Schock hatte. Normalerweise sollte es einem bei einer Darmsanierung nicht schlechter gehen. Waren da möglicherweise die falschen Sachen verordnet? Viele Grüße Steffi

  12. Oßwald 20. Juni 2017 um 15:11 Uhr - Antworten

    Toller mutmachender Bericht .
    Frage: kasein wie stellt man das Fest?

    • Kochtrotz 21. Juni 2017 um 0:51 Uhr - Antworten

      Ein Allergie durch entsprechende Allergietestungen, eine Intoleranz durch persönliches Austesten. Soweit mein Kenntnisstand.

  13. Anikó 19. Juni 2017 um 22:20 Uhr - Antworten

    Aiaiaiai, Du musst aber auch nicht bei jeder Krankheit „Hier!“ schreien 😉 Es freut mich aber sehr zu lesen, dass es aufwärts geht und Du Dich nicht entmutigen lässt!
    Ich überlege ja auch schon ’ne Weile, ob ich mal einen ausführlichen Beitrag zu meiner Multiplen Sklerose schreibe (seitdem auch leicht laktose- und etwas unangenehmer fruktoseintolerant – Darm-Hirn-Connection, yeah *sarkasmusaus*) und Du hast mir Mut gemacht, es wirklich zu tun 😊

    • Kochtrotz 20. Juni 2017 um 15:31 Uhr - Antworten

      Hallo Anikó, ich glaube meine erste Antwort ist verschütt gegangen. Mach das doch mit deinem Bericht. Das interessiert bestimmt viele Betroffene und kann auch helfen. Ich möchte dich unbedingt darin ermutigen 💪🏽💪🏽🍀🍀 viele Grüße Steffi

  14. Tanja 19. Juni 2017 um 11:01 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,

    vielen Dank für diesen Bericht!
    Ich habe vor einigen Wochen selbst die Diagnose Milcheiweißallergie, Frructose- und Histaminintoleranz bekommen und stehe noch quasi ganz am Anfang. Momentan warte ich auf die Ergebnisse meiner Vitalstoffe etc und der Zusammensetzung meiner Darmflora und habe ehrlich gesagt etwas Angst, was da noch so auf mich zukommt.
    Bei meinen Recherchen bin ich auf deine Seite gestoßen, die mir schon sehr weitergeholfen hat und mein Gemütszustand hat sich auch von „Hilfe, ich kann nix mehr essen, da kann ich mich auch gleich erschießen“ von „das wird schon“ verbessert 🙂 Als ich nun deinen Bereicht las, war ich erstmal sprachlos. Da kam ich mir mit meinen „nur“ 3 Intoleranzen wie ein kleiner Jammerlappen vor und habe großen Respekt vor deinem Durchhaltevermögen und deiner Kraft. Und jetzt gerade denke ich mir: dann schaffe ich das doch auch.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin alles Gute auf deinem Genesungsweg und hoffe sehr, dein Zustand bleibt stabil.
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:35 Uhr - Antworten

      Liebe Tanja, Du schaffst das auch! Super, dass sich Dein Gemütszustand schon verbessert hat. Aber das ist ja auch ein Schock wenn man solche Diagnosen bekommt. Du bist ganz sicher kein Jammerlappen 😉 . Dir wünsche ich auch alle Gute und viel Kraft. Viele Grüße aus Jamaika, Steffi

  15. C.Schulz 19. Juni 2017 um 7:46 Uhr - Antworten

    Ach du liebe Güte!😣
    Der helle Wahnsinn was du so erlebt hast…
    Ein ganz großes Kompliment dass du so gut durchgehalten hast, Hut ab!
    Du bist eine starke Frau und das ist wahrscheinlich deine Rettung.Mit deinem Block/Kochbuch und was du sonst noch auf die Beine stellst,machst du einen richtig super Job. 👏
    Mach weiter!
    Gute Erholung auf Jamaika
    Hochachtungsvoll
    Claudia

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:33 Uhr - Antworten

      Vielen Dank liebe Claudia 🙂

  16. Emmi Suck 18. Juni 2017 um 21:06 Uhr - Antworten

    Hi Steffi , das ist schrecklich, ich kann dich gut verstehen, hab in dieser Richtung auch einige Erfahrungen gemacht und möchte einfach bekräftigen das Ärzte die auf Naturheilkunde behandeln vieles besser wird. Was ich sehr positiv finde das die die Ursache suchen und nicht nur die Krankheiten behandeln. Eine wirklich lange Leidenszeit, Da gehört schon viel Lebensmut und Unterstützung der Familie dazu.

    Lg Emmi und ich wünsche dir noch einen schönen Urlaub!!!

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:33 Uhr - Antworten

      Danke liebe Emmi! Wir haben hier eine wirklich schöne Zeit. Viele Grüße Steffi

  17. Sabrina 18. Juni 2017 um 17:24 Uhr - Antworten

    Meine Güte, wirklich Hut ab vor deiner Kraft, deinem Willen und deinem Durchhaltevermögen in diesen vielen, schweren Jahren. Das kann man kaum glauben, so viel hast du erlebt. Es freut mich wahnsinnig, dass es dir heute so gut geht und das sieht man dir auch an. Du siehst blendend aus :).
    Diese Schwermetallvergiftung ist ja sehr kurios. Das macht richtig Angst. Ich wünsche dir, dass du das bald aus deinem Körper raus bekommst und es wir weiterhin gut geht (deinem tollen Mann natürlich auch :)) und du weiter Erfolge haben darfst und gut mit deiner Gesundheit und Ernährung zurecht kommst. Danke für den spannenden Artikel. ich bin sicher das kann anderen Betroffenen helfen.

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:31 Uhr - Antworten

      Liebe Sabrina, vielen Dank für das schöne Kompliment! Mit der Schwermetallvergiftung werden wir sehen wie es weitergeht. Ich werde sie auch noch los. Soviel weiß ich für mich 😉 Viele liebe Grüße aus Jamaika, Steffi

  18. Mäusemamma 18. Juni 2017 um 16:22 Uhr - Antworten

    Wow!! Ich muss jetzt nach dem Lesen erstmal Luft holen!! Sachen gibt’s… da hast Du ja einen enormen gesundheitlichen „Werdegang“ hinter Dir bzw. steckst mitten drin! Und ich dachte schon, dass die zahlreichen Allergien unseres Sohnes krass wären. Er hat auch viele Lebensmittelallergien, darunter Gluten, Laktose, Ei, Kartoffeln, Erbsen, Nüsse etc. etc., aber mit dem was bleibt kann ich in der Küche für ihn schon eine ganze Menge zaubern. Alles Gute Dir weiterhin! Viele Grüße! Claudia

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:29 Uhr - Antworten

      Liebe Claudia, ich finde es immer wieder erstaunlich was man auch mit wenig noch Tolles hinbekommen kann. Du hast die Herausforderung auch angenommen und das lässt uns kreativ werden! Alles Gute für Euch und viele Grüße aus Jamaika, Steffi

  19. Anne 18. Juni 2017 um 15:45 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    vielen Dank für Deinen Bericht.
    Ich bin selbst betroffen und das seit gut 36 jahren. Auf was ich alles allergisch reagiere weiß ich erst seit 3 Jahren. Viel wurde auf meine Neurodermitis geschoben und der Dermatologe der mich im Kindesalter behandlete sagte immer nur: das verwächst sich spätestens in der Pubertät. Tja aber es wurde in der Zeit immer schlimmer. Seit meinem 8 Lebensjahr habe ich auch noch einen Heuschnupfen, auch der wurde „nur“ mit Tabeltten undn Kortison behandelt. Mit 19 hatte ich, zum Glück, meinen ersten und einzigsten anaphylkatischen Schock. Ich bekam ihm im Krankenhaus nach einer OP.
    Seit dem weiß ich das ich auf zig Medikamente reagiere. Und ich bekam noch mehr Kortison. Irgendwann hatte ich davon nicht nur Kleidergröße 50 sonder auch die Schnauze voll. Ich wollte meine Ernährung umstellen und erlebte den nächsten Rückschlag. Also aß ich Obst und Gemüse nur noch in MInimengen und dafür viel Brot und Nudeln. Irgendwann begann mein Hormonsystem zuspinnen. Ich dachte ich bin mit 32 in den Wechseljahren. Dann wurden in der Endokrinologie viele Untersuchungen gemacht und mir der Rat gegeben mir einen fähigen (und da lag auch bei mir das Problem) Allergologen zu suchen. 3 Dermatologen habe ich seit dem durch, die sehen mich auch nicht wieder: nehemen sei mal 20 Kilo ab dann geht es ihnen besser…….
    Irgendwann bin ich zu den Ärzten nur noch reingegenagen und hab egesagt:He ich bin Physiotherapeutin und kenn mich gut in der Medizin aus. Das öffnete mir erschreckend viele Türen. Einige habe ich aber lieber erschreckend zugeschlagen.
    Bei meinem jetzigen Allergologen bin ich seit 3 Jahren. Der Testet und testet und gibt sich enrom viel Mühe ohne das ich betteln muss.
    Der Heuschnupfen ist geblieben und verändert sich jetzt gerne alle paar Jahre mal. Und die Tabletten sind meinen „besten Freunde“ 😉
    Da ich ja schon als „Grundstock“ meine Neurodermitis im Erwachsenenalter behalten habe, muss ich eh mit Histam aufpassen, allerdings musste sich da eine Fruktoseintoleranz draufpacken. Ich habe dann auch vor 3 jahren meine erste!!! Ernährungsberatung vom jetzigen Arzt verschrieben bekommen.
    Von Berufswegen her habe ich schon während meiner Ausbild viel das Internet durchforstet. Viele Informationen erhalten und sie meinem jetzigen Arzt aufgetragen. Er ist, Gott sei Dank, nicht verschlossen.
    Und über Krankenkasse und Kostenübernahme kann ich viele Lieder singen……… unser Gesundheitssystem ist ein Trauerspiel. Leider! 🙁
    Auf der Arbeit lerne ich viele Patienten kennen die Intoleranzen habe und muss feststellen: es werden immer mehr. Viele wissen nicht wo sie Hilfe bekommen können und denken sie sind allein. Ich empfehel allen Deinen Blog und sie kommen genauso strahlend wieder an und sagen: DAS IST GOLDWERT.
    Den Mut nicht zuverlieren ist schwer, aber meine Lebensmotto ist: Ich lebe mein Leben mit Allergien, aber niemals wird die Allergie mein Leben leben.

    Vielen Dank für Deinen tollen Blog, mit all den Informationen, Rezepten und auch den tollen Kochbüchern.

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:24 Uhr - Antworten

      Liebe Anne, ohhhhh Manometer! Das ist ja auch heftig was Du da durch hast. Du bist ja selbst noch psychologisch ausgebildet und kann differenzieren. Das ist ein großer Vorteil. Wie gut, dass Du nun endlich auch einen Arzt gefunden hast, der offener ist. Sooooo wichtig! Dein Motto ist super! Meins war ja auch immer ähnlich! Von Tag 1 an war klar – diese Allergien und der ganze Rattenschwanz werden mein Leben nicht beherrschen!
      Danke für’s Empfehlen!
      Herzliche Grüße
      Steffi

  20. Isabel 18. Juni 2017 um 14:52 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi
    Könntest Du bitte diese nette Ärtztin empfehlen?
    Vielen Dank!

    • Kochtrotz 19. Juni 2017 um 17:18 Uhr - Antworten

      Liebe Isabel, hier bitte ich wie schon in meinem Artikel geschrieben Rücksicht zu nehmen. Viele Grüße Steffi

  21. Saskia 18. Juni 2017 um 12:39 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi!
    Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Bei mir fing es auch genau vor 7 Jahren an. Mit unfassbarer Erschöpfung. Und dann kamen ein paar Diagnosen: Schilddrüsenunterfunktion, Sorbitintoleranz, HI und zig Allergien… am Ende blieben mir noch 20 Lebensmittel. Ein Alptraum.
    Und immer wieder rutsche ich seit dem so krass in den Nährstoffmangel, weil meine Verdauung die Nährstoffe einfach nicht ausreichend aus der Nahrung zieht. Also nehme ich seit Jahren Nahrungsergänzungsmittel, vom Arzt verordnet. Bin auch so im Schnitt bei 20 – 30 Tabletten pro Tag. Es gibt gute und schlechte Phasen. Für die Arzt und Medikamenten (NEM) Kosten machen andere 2 Wochen All Inklusive Urlaub… Ich wünsche mir auch so sehr, dass es mehr Ärzte gibt, die diese Unverträglichkeiten und ihre Zusammenhänge mehr Aufmerksamkeit geben. Und dass die verdammten Krankenkassen auch mal eine Blutuntersuchung bezahlen. Vielen vielen Dank auch für all Deine tollen Rezepte.

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:08 Uhr - Antworten

      Liebe Saskia, da haben wir ja eine ähnliche Vergangenheit. Ich hoffe auch sehr, dass sich bei den Ärzten und Kassen etwas tut. Das sind Unsummen die da über den Tisch gehen auf unsere eigene Rechnung. Alles Gute für Dich und viele Grüße
      Steffi

  22. Angelika🌺 18. Juni 2017 um 11:39 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi,
    Ganz lieben Danl für deinen sehr ausführlichen Bericht.
    Schön das es dir jetzt besser geht.
    Ich bin ja dann auf dem richtigen Weg mit meiner Positiven Einstellung.
    Hab ja auch leider eine ganze Liste von Allergien, Unverträglichkeiten usw. Und es kommt immer noch was dazu.
    Nur mit der positiven Einstellung und Ausdauer wird alles besser.
    Danke das Du das so offen schreibst, werde ich mal meinen Ärzten von erzählen.
    Wünsche Dir und deinem Mann noch schöne erholsame Urlaubstage

    Ganz lieben Gruß

    Angelika 🌺

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:05 Uhr - Antworten

      Liebe Angelika, Danke für Deine Worte. Ich wünsche Dir auch alles Gute für Deinen Weg. Viele Grüße Steffi

  23. Martina 18. Juni 2017 um 11:10 Uhr - Antworten

    Hi Steffi, was mich interessieren würde bzgl. dem Nachlassen deiner Allergien und Intoleranzen, hast du nach und nach ganz bewusst und gezielt einfach ausprobiert, die entsprechenden Nahrungsmittel wieder zu essen? Da gehört ja auch immer viel Mut dazu, es könnte einem ja wieder schlecht gehen. Ich bin auch gerade in der Testphase und bin erstaunt wie viel ich mittlerweile wieder vertrage. Dir noch eine schöne Zeit auf Jamaica!

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:04 Uhr - Antworten

      Hallo Martina, das habe ich schon währenddessen gemacht. Klasse, du bist ja auch auf einem super Weg! Viele Grüße Steffi

  24. Anke 18. Juni 2017 um 10:40 Uhr - Antworten

    Guten Morgen Steffi, – na dann will ich hoffen, dass es für Dich so positiv weiter geht – und das für lange Zeit. Schön dass es Dir wieder so gut geht. Aufgeben ist immer die letzte Option die wir haben. Und ich sage immer „die Hoffnung stirbt zuletzt“ Solange Du an Dich glaubst, positiv denkst, Deine Witze reist, auch wenn es Dir mal nicht sehr gut geht, weisst Du, dass Du noch lebst. Und Ihr – Andere und Du – haben gleichzeitig was zu lachen.
    So mache ich das meistens. Wenn ich das mal nicht mache, ist die Situation etwas ernster – und komischer Weise lacht dann gar keiner der Beteiligten. Dann sind allle schlecht gelaunt, maulig oder ganz unten. Oder beeilen sich so, dass es selbst für mich zu schnell geht, weil sie meine Beine oder Arme dann vergessen und abbiegen oder umknicken und das tut dann nochmal weh. Was mir bei mir nicht auffällt ist, ich werde manchmal unvermittelt blau und das erschreckt meine mitreisenden Betreuer oder andere Behinderte. Die dann schon heftig erschrecken. Alles was ich dabei bemerke ist dass mich friert – in der größten Sommerhitze. Oft im Flugzeug oder unvermittelt in irgendeiner Pampa – Region wo sie schon gerufen haben, „aber das Sauerstoffgerät hab ich jetzt nicht eingepackt, weil ich nicht wußte, dass ich es bräuchte“ Das war für andere erschreckender als für mich, weil ich gar nichts davon mitbekam, ausser, dass ich abgeschlagen war, Durst hatte und trinken wollte. Das war nicht das einzig schlimme … Aber für heute Morgen erstmal genug erzählt. Dir noch gute Erholung und einen tollen Auffenthalt – liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:03 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, du hast aber sich schon einiges erlebt. Wie gut, dass auch Du nie den Mut verlierst. Viele Grüße Steffi

  25. Jana 18. Juni 2017 um 10:05 Uhr - Antworten

    Vielen Dank dafür, dass du deine persönliche Geschichte mit uns teilst. Ich habe deinen Bericht in einem Stück gelesen und obwohl ich lang nicht so viele Probleme habe bzw. hatte wie du (ich habe „nur“ seit 1,5 Jahren eine Histaminintoleranz), sehe ich viele Gemeinsamkeiten, was den Umgang mit einer Erkrankung angeht. Auch ich war vin Anfang an zuversichtlich, dass ich die HIT wieder los werde und ich eines Tages wieder all das essen kann, was jetzt zur Zeit verboten ist. Auch ich habe das Internet „gefressen“ und viel Eigeninitiative entwickelt. Ich glaube wie du, das ist der Schlüssel zum Erfolg.
    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass es weiterhin aufwärts geht und wünsche dir noch eine tolle Zeit suf Jamaika (da würde ich auch gerne mal hin). 🙂

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:02 Uhr - Antworten

      Liebe Jana, du hast eine tolle und positive Einstellung. Das hilft doch sehr, die Dinge in den Griff zu bekommen. Herzliche Grüße und Danke für die Urlaubswünsche
      Steffi

  26. Doris J. 18. Juni 2017 um 9:48 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi!
    Ich verfolge deinen Leidensweg ja nun auch schon einige Jahre. Und da ich selber in ähnlicher Form schon über 10 Jahre betroffen bin, konntest du mir oft ein gutes Leitbild sein und viel Motivation geben. Dein Engagement schätze ich sehr! Deshalb danke ich dir an dieser Stelle mal. 🙂 Du hast mich so auch oft aus Phasen herausholen können, in denen ich aufgeben wollte…. aber es ist/war gut, immer am Ball zu bleiben. Zur richtigen Zeit (vielleicht auch am richtigen Ort und mit den richtigen Leuten und Gegebenheiten um einen rum), passieren echt noch kleine Wunder und man kommt in dem ganzen Schlamassel doch wieder ein Stück voran.

    Dein zusammengefasster Bericht war noch mal sehr interessant und er beweist wieder mal, dass unser Kampf und unser Durchhaltevermögen gar nicht verkehrt ist. Auch wenn es manchmal sehr lange dauert und extrem mühsam ist, so kommt man doch irgendwann irgendwie weiter oder sogar ans Ziel.

    Dir, alle anderen Betroffenen und mir natürlich auch wünsche ich, dass wir das auch weiterhin so gewissenhaft und ausdauernd hinkriegen.
    Danke und weiterhin einen guten Weg sowie…… einen schönen Urlaub, Doris 🙂

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 14:00 Uhr - Antworten

      Liebe Doris, ich freue mich wenn ich Dich motivieren kann. Bei deinem Text musste ich auch solchen. Schlamassel als Ausdruck passt so gut. Alles Gute für Dich und viele Grüße Steffi

  27. Nicole Fiedler 18. Juni 2017 um 9:33 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi, weißt du eigentlich schon das Flugzeugluft auch sehr stark belastet sein soll? LG Nicole

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 13:58 Uhr - Antworten

      Liebe Nicole, ja ich weiß das und kenne auch die sogenannten Fume Events. Viele Grüße Steffi

  28. Lisa 18. Juni 2017 um 9:24 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi. Es tat gut deinen Bericht zu lesen und zu wissen, dass es auch Andere gibt die diese Probleme haben. Mich stört nur, dass viele Ärzte nicht auf die Beschwerden eingehen. Es ist ja viel einfacher Medikamente zu verschreiben als zu forschen, warum und wieso man was hat. Ich habe im Laufe der Jahre gemerkt, bin jetzt 61Jahre, dass ich selbst mein bester Arzt bin. Schlimm ist, da geht es dir eine Zeit sehr gut und dann kommt wieder aus irgendeinem Grund eine neue Unverträglichkeit hinzu. Am besten geht es mir, wenn ich nur Haferflocken mit Wasser und etwas Zucker zu mir nehme. LG

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 13:58 Uhr - Antworten

      Liebe Lisa, ich hoffe auch sehr, dass Ärzte mehr Wissen aufbauen in der Zukunft. Viele Grüße und alles Gute für Dich
      Steffi

  29. Christina Hanke 18. Juni 2017 um 8:33 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi, dein Bericht liest sich spannender als ein Krimi und ich habe viele Parallelen feststellen können (Gott sei Dank hatte ich noch keinen anaphylaktischen Schock war aber gefühlt schon einige Male kurz davor).
    Auch ich habe das Internet, in Hoffnung auf mögliche Hilfe, wie eine Wilde durchforstet und es hat mir schon in vielen Fällen richtungsweisende Hinweise geliefert, die ich mir eigentlich von meinen Ärzten erhofft hätte, aber da steht man auf verlorenem Posten.
    Habe mit der Zeit gelernt, daß viele Ärzte mit diesem sensiblen Thema total überfordert sind.
    Mich ärgert es nur inständig, daß sie einen aufgrund ihrer Hilflosigkeit in die Psychoecke stecken wollen oder einfach nur hilflos die Schultern zucken und damit hat es sich für sie erledigt.
    Wie du schon geschrieben hast, hat man noch bei Privatärzten( bin Kassenpatient) ein bißchen Hoffnung auf Hilfe, weil die sich mehr Zeit nehmen können oder auch wollen, um einem zu helfen.
    Ich habe schon massenhaft Geld in Privatleistungen investiert und komme langsam an meine finanziellen Grenzen, denn so schnell kann ich das Geld nicht verdienen, wie ich es ausgeben könnte.
    Wie du auch, entwickele ich für mich Strategien und schaue ob es mir damit besser geht, ob mit ohne Hilfe der Ärzte.
    Die einzige Unterstützung erfahre ich durch meinen engagierten Kardiologen, seinerseits natürlich Privatarzt, der auch Ernährungsmedizin und Gesundheitsförderung betreibt und der sein Hauptaugenmerk auf einen gesunden Darm gelegt hat.
    Sehr interessant fand ich auch, daß du geschrieben hast, daß du ein Non-Responder bist, und das vermute ich bei mir auch(hat aber bisher noch kein Arzt herausgefunden weil nicht engagiert genug).
    Besonders quälend sind die ewigen Muskel-und Gliederschmerzen, die schnelle Erschöpfung und bleiernde Müdigkeit, die mich durch meinen Alltag begleiten, mal mehr, mal weniger, was aber bei einem Vollzeitjob im Schichtdienst höchstgradig anstrengend und grenzwertig ist.
    Ich habe jahrelang eine mir selbst auferlegte strenge Diät eingehalten (glutenfrei, laktosearm, fruktosearm, histaminarm), aber inwieweit ich damit Erfolge erzielen konnte, ist sehr schwer zu sagen, da mein Zustand sehr wechselhaft ist, mal neue unangenehme und überraschende Reaktionen erscheinen und alte plötzlich weg bzw. vorübergehend weg sind.
    Ich bewundere dein Durchhaltevermögen und deine Stärke, aber nur so kann man sich selber helfen, das habe ich unterdessen auch gelernt.
    Daß diese ständigen Einschränkungen sehr belastend sein können, versteht eh nur ein Betroffener.
    Dann wünsche ich jedem Betroffenen daß er seinen Weg finden möge.
    LG Christina

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 13:56 Uhr - Antworten

      Liebe Christina, oh ja! Da kann ich dir in allem nur beipflichten. Vielen Dank für Deine Worte und viele Grüße Steffi

  30. Sabine Fuchs 18. Juni 2017 um 7:01 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, ich finde deinen Bericht sehr interessant und hatte beim lesen das Gefühl, du schreibst über mich ! Auch ich leide seit Jahren und weiß nicht mehr bei wievielen Ärzten ich schon war. Helfen konnte mir bisher niemand. Erst letzte Woche bin ich wieder mit Kreislaufzusammenbruch umgefallen und war bewusstlos. Essen kann ich nur noch morgens eine Kleinigkeit. Und selbst das vertrage ich nicht immer. Seit langem verfolge ich deinen Blog und habe auch deine Kochbücher. Es hat mir immer wieder Mut gemacht, dass ich mit meinen vielen Unverträglichkeiten und Allergien nicht alleine bin und vor allem, nicht verrückt ! Dein Bericht gibt mir auch weiter Mut und Hoffnung, dass auch ich irgendwann mal den richtigen Arzt finde werde.
    Ich drücke dir die Daumen, dass es dir auch in Zukunft so gut geht und du die restlichen Beschwerden auch noch los wirst.

    • Kochtrotz 18. Juni 2017 um 13:54 Uhr - Antworten

      Liebe Sabine, oh je das klingt sich nicht gut. Da drücke ich dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir alles Gute. Viele Grüße Steffi

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KochTrotz ist ein Foodblog und ein Reiseblog der sich an Allergiker, Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und alle richtet, die Spaß an Ernährung und am Selbermachen haben. Weiterhin gibt es einen großen Bereich mit Reise- und Restaurantbesuchen. Reisen und Genuss trotz Einschränkungen ist mein Credo.

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