Hallo Ihr Alle.

Jetzt musstet Ihr lange warten auf meinen Bericht. Wir waren kaum zurück, haben wir die nächste Reise schon vorbereitet. Herr Kochtrotz ist kurz nach unserer Rückkehr direkt wieder aufgebrochen, um mehrere Wochen in Kalifornien zu verbringen. Da musste der Bericht leider etwas warten. Jetzt aber.

Ihr habt ja über meine Facebook-Fanpage schon einige Impressionen während unseres Tel Aviv Trips bekommen und Ihr wisst, es hat uns ausserordentlich gut gefallen.

Anlass unserer Reise war die Einladung zur DLD Konferenz in Tel Aviv. Die DLD Konferenzen finden auf der ganzen Welt statt und werden von Burda veranstaltet. Man darf nur auf Einladung von Burda  teilnehmen. Umso glücklicher waren wir, jetzt schon das dritte Mal dabei sein zu dürfen. Die DLD ist ein sehr hochkarätiges Event für die Branche „digitale Kommunikation“, die ja mein hauptberufliches zu Hause ist. Auf den Konferenzen bekommt man immer einen tollen Einblick in neue zukunftsträchtige Projekte und trifft viele interessante Menschen. Hier eine kleine Galerie.

Die Konferenz fand auf einen superschönen Gelände statt, auf dem „Tachana“. Dort befinden sich auch mehrere Restaurants und kleinere Shops.

Ich hatte mich nicht wirklich auf den Tel Aviv Trip vorbereitet. Im Vorfeld wusste ich einfach nicht, wieviel Zeit wir für privates investieren können. Meinen vorher gekauften Reiseführer hatte ich auch prompt zu Hause vergessen. Aber nicht schlimm. Denn es gibt auch in Tel Aviv das „Time Out“ Magazin. Das liebe ich ja eh und halte, egal in welcher Stadt ich bin immer Aussschau danach. Es gibt auch ne App für Tel Aviv von „Time out“.

Die Stadt ist so quirlig und es ist ständig was los. Also am besten nach den kostenlosen Städtemagazinen Ausschau halten und da rein schauen. Stadtkarten gibt es auch umsonst oder als Apps fürs Smartphones.
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DAS ESSEN:
Ist schlicht weg der Knaller! Die einheimische Küche ist toll und trifft genau meinen Geschmack. Viel Gemüse und leckere Pasten, auch Eintöpfe, Salate mit Linsen, Quinoa und überhaupt viele Salate, … Ich könnte Euch jetzt Seitenweise was vorschwärmen.

Meiner Meinung nach, kann man nach Tel Aviv getrost mit Allergien, Unverträglichkeiten, etc. reisen und als Vegetarier/in oder Veganer/in sowieso. Gar kein Problem. Das Personal in den Restaurants weiß eigentlich immer was im Essen ist. Zumindest an den Plätzen an denen wir waren. Es gab überall vegane Alternativen en Masse. Wir hatten nirgendwo das Vergnügen mit Convenience oder Geschmacksverstärker. Das hat die Küche auch gar nicht nötig.

Wer auf Kichererbsen und oder Sesam empfindlich oder Allergisch reagiert, sollte bei den Pasten immer mal nachfragen. Es gibt aber ausreichend Alternativen auf Gemüsebasis.

Die aktuell angesagten Restaurants stehen immer in den Stadtmagazinen. Uns hat das MantaRay sehr zugesagt. Das Essen war dort soooo lecker, dass ich nur noch die leeren Teller fotografieren konnte. Es war einfach zu schnell weg hihi.

Angeboten wird alles an Küche. Und alles war wir probierten war total schmackofatz. Normalerweise hat man ja mindestens einmal eine mittelmäßige bis schlechte Erfahrungen an einem unbekannten Ort, aber in Tel Aviv ist uns das nicht passiert. Auch auf der DLD Konferenz wurde ganz frisches und gesundes Essen serviert. Ich war platt. Noch nie habe ich auf einer Konferenz so richtig gutes Essen bekommen.

Habe Euch einfach mal auch zum Essen eine Galerie zusammen gestellt:

Zum Thema glutenfrei und laktosefrei:
Wir hatten vorher nicht im Hotel Bescheid gegeben, hatten wir einfach vergessen. Dann sind wir auch noch nach dem zweiten Tag umgezogen und haben wieder nicht Bescheid gegeben, wieder vergessen !!! Jaja, wenn Kochtrotzens reisen ist es auch manchmal ein wenig chaotisch. hihi.

In beiden Hotels (Crown Plaza Israli Tower und David Intercontinental) waren immer Reiswaffeln als Standard am Buffet. Das Frühstück war in beiden Hotels so derartig umfangreich, dass ich gar kein Bedürfnis hatte nach weiterem glutenfreien Brot zu fragen. Meine Notreserve blieb im Koffer und wurde auch wieder nach Deutschland mitgenommen.

In den großen Supermärkten gibt es bereits ein breites glutenfreies und laktosefreies Angebot. Ich selbst war aber in keinem. Ich habe es mir erzählen lassen von Freunden, die familiär auch betroffen sind.

Wer laktosefrei leben muss, sollte sich vorher über die einheimischen Käse informieren. Es gibt sooo viele tolle Sorten. Ausserdem kann man sich ja auch anderweitig behelfen wenn man Käse essen möchte.

In jedem Supermarkt konnten wir Reis- und Maiswaffeln- und Cracker finden. Das scheint zum Standard-Angebot zu gehören.

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Tel Aviv hat eine tolle Atmosphäre und die Tel Avivis sind extrem freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Ich habe hier ein paar Eindrücke über die Stadt zusammengestellt.

Übrigens, der Tel Aviv Fashion ist genial und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich vermutlich ganz schlimm geshoppt. Tolle Archtiektur gibt es ohne Ende zu gucken, schon wieder saniert oder auch noch nicht, ganz neu gebaut, …

Das Meer direkt an der Stadt ist nicht nur sauber, die Strände sind sehr schön und der Sand ist fein.

Was man sich niemals entgehen lassen sollte, ist Jaffa. Wir waren einmal nachmittags da und einmal gegen Abend. Flohmärkte, Märkte, Essensstände, alles ein Erlebnis:

MÄRKTE!
Es gibt viele Märkte in Tel Aviv. Am besten in einem der City Guides gucken welche Märkte an welchen Tagen stattfinden. Der beste Tag für den Carmel-Market ist Freitag. Da hatten wir Glück, wir waren Freitags da. Wir waren mit unseren Tel Avivi-Freunden unterwegs. Das ist natürlich immer das beste. So bekamen wir das beste Halva, den besten Kakao und sowieso die besten Gewürze der Stadt. Man wird sofort mit dem Inhaber des besten Gewürzgeschäfts am Ort bekannt gemacht und darf auch fortan wiederkommen. Unfasslich gut die Datteln – MjamMjam. Hier ein paar Eindrücke:

FOODMARKET DIZENGOFF MALL
Dank unserem lieben Freund Gilad durfen wir noch etwas ganz besonderes erleben. Jeden Freitag ist in der Dizengoff Mall im Basement Foodmarket. Es gibt ganz viele Stände mit unterschiedlichstem Essen aus den unterschiedlichsten Ländern. Die Familien kochen Essen zu Hause und bringen es dann mit und verkaufen es. Soooooo ein Hammer-Erlebnis. Danke dafür. Ich hatte mich für iranisches Essen entschieden. Gute Wahl.

TOTES MEER:
Spontan haben wir ja einen Ausflug zum toten Meer gemacht. Auch ein Erlebnis. Autofahren geht super in Israel und Mietwagen sind sehr günstig.
Da gehen wir dann nochmal hin mit etwas mehr Zeit.

FAZIT:
Es hat uns unglaublich gut gefallen. Ich wollte nicht nach Hause. Wie gut, dass man nur 4 Stunden von Düsseldorf nach Tel Aviv fliegt, denn wir kommen bald wieder.
Sobald die Gewürze und vor allem dieser ungelaubliche Kakao aufgebraucht sind, muss ich da eh wieder hin.

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