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Hollandreise März 2017 | Köstliches und Florales vom Nachbarn

Tadaa der Reisebericht zu „Totaal Regionaal“ ist da. Auch noch 5 Wochen nach unserer 2tägigen Hollandreise erinnere ich mich gerne an die beiden Tage. Das Hollandbüro by Seidl lud 6 Blogger ein, um gemeinsam mehrere grenznahe Produzenten zu besuchen. Auf dem Plan standen Besuche bei den Unternehmen:

Wir fuhren mit unseren kleinen Reisebus, dem Team vom Hollandbüro und Herrn Weth, unserem Busfahrer, Donnerstag morgens gen Holland.

Tasty Tom Tomaten, Venlo

Erst einmal besuchten wir das Unternehmen Tasty Tom. Ich habe euch schon ein wenig über mein neues Tomatenwissen, Tasty Tom und auch über das Unternehmen Grodan in meinem Bericht „3 Tipps zu Tomate“ berichtet. An dieser Stelle will ich noch einmal betonen, dass qualitativ gute Ware aus Holland nichts mehr mit Wassertomaten von vor Jahrzehnten zu tun hat. Es wird ökologisch, ökonomisch und modern gearbeitet. Hummeln bestäuben die Pflanzen und haben ihr eigenes Haus, es wird mit Nützlingen und Schädlingen gearbeitet, als Energie wird Erdwärme verwendet, etc. Das Unternehmen ist entstanden weil Ton Janssen, der Inhaber, vor rund 20 Jahren die Wasserbomben-Affaire satt hatte und gute, wohl schmeckende, nicht wässrige Tomaten produzieren wollte. Ist ihm gelungen!

Während der Reise habe ich insgesamt sehr viel neues erfahren und mein Wissen über Tomaten wurde kräftig ausgeweitet. Sowas liebe ich ja. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine Tomatenpflanze 13 Meter lang ist? Ganz schön lang oder? Hummeln werden zum Bestäuben eingesetzt, nicht nur um die Bienen zu schonen. Bienen bestäuben nur ein einziges Mal und Hummeln bestäuben beständig. Echt irre, was ich alles gelernt habe 😉  Auf dem Foto mit der Blüte könnt Ihr sehen, wie eine bestäubte Blüte aussieht, sie hat so dunkle kleine Flecken. Die riesigen Gewächshäuser sind schon sehr beeindruckend. Aber noch beeindruckender wurde es später bei Queen Flowers. Bei Tasty Tom wurden wir noch fürstlich zu Mittag verköstigt und dann ging es weiter zu grodan nach Roermond.

grodan – passionate about Precision Growing

Jetzt was bedeutet das bloß – passionate about Precision Growing? Das erkläre ich kurz, denn das ist eine überaus interessante und zeitgemäße Sache, nicht nur für die Industrie. Hier geht es um besonders effiziente Anbaumethoden auf engstem Raum. Ihr habt bestimmt schon von vertical Gardening gehört oder in Asien Häuser gesehen, an deren Hauswänden Gärten angepflanzt sind, die in die Höhe wachsen. Beim Tomatenanbau in Holland wird die Methode ebenfalls verwendet. Die Tomatenpflanzen beispielsweise sitzen in einem kleinen Kästchen mit Steinwolle.

Grodan stellt diese Steinwolle her und ist Weltmarktführer. Das Muttterunternehmen ist Rockwool und von denen habt ihr bestimmt schon mal was gehört. Dieser natürliche Rohstoff aus Lavagestein bereitet grodan weltweit zu Steinwolle auf. Wir durften uns die komplette Produktion anschauen und bekamen eine sehr interessante Führung nebst zugehörigem Vortrag. Fotos durften wir verständlicherweise keine machen.

Die Steinwolle selbst nimmt keine Nährstoffe auf, sondern gibt alles zu 100% an die Pflanze weiter. Weiterhin enthält Steinwolle keine Schädlinge, Krankheitserreger und keine schädlichen Rückstände. Was mich besonders beeindruckt hat, für ein Kilo reife Tomaten werden mit der sogenannten „High Tech Greenhouse Method“ gerade mal 4 Liter Wasser benötigt. Das ist sehr sehr wenig. Mit einer optimierten konventionellen Methode werden immer noch circa 60 Liter Wasser benötigt. Weiterhin wird die Steinwolle nach Gebrauch recycelt und es werden unter anderem Ziegel daraus gemacht. Kennt ihr eigentlich die Basisserie KRYDDA/VÄXER von Ikea? Da kann man diverse Gemüse und Salate drin anpflanzen. Da wird auch mit Steinwolle gearbeitet. Jetzt ratet mal von wem die kommt 🙂

Look-o-Look, Andelst

Dieses Unternehmen kennen wir alle! Look-o-Look verkauft nämlich die Fruchtgummi-Pizza und ist mit dieser so unglaublich bekannt geworden. Neben diversen Fruchtgummi-Artikeln, Lakritze, Lutscher, Kaubonbons und Marshmallows, stellt das Unternehmen auch sogenannte „Candy Take Aways“ her. Was ist das denn jetzt schon wieder? Hihi, das ist einfach. Hier geht es um bekannte Fast Foods und Lieferessen wie Pizza, Sushi und Burger. Look-o-Look setzt genau solche Produkte mit Fruchtgummis, Marshmallows, etc. um. Der neueste Coup von Look-o-Look sind Candy Cakes. Der Hammer, ich sag’s euch.

Auch bei Look-o-Look bekamen wir eine Betriebsführung. Wir wussten schon durch den vorangegangenen Vortrag, dass Look-o-Look keine eigene Produktion hat. Jetzt fragt man sich vielleicht warum. Der Grund ist recht simpel und nachvollziehbar. Das Unternehmen, das übrigens zur Perfetti Van Melle Group gehört, kauft Einzelprodukte von jeweils passenden Unternehmen und ist so in der Lage extrem schnell und kreativ auf Trends zu reagieren. Das wären sie nicht mehr, wenn sie jedes Mal Spezialmaschinen dafür anschaffen müssten und diese einrichten.

Die Betriebsführung war auch ohne „Candy-Produktion“ super interessant. Niemals hätte ich gedacht, dass noch soviel Handarbeit nötig ist. Alle Candy Take Away-Produkte wie zum Beispiel die Pizzen werden von Hand gemacht. Nix Maschinen, jede kleine oder große Pizza wird von Hand zusammengestellt. Hier kommt das soziale Engagement des Unternehmens zum Tragen. Für die Produktion sind Mitarbeiter angestellt, die körperliche Einschränkungen oder Behinderungen haben. Das ist in Holland übrigens ein recht gängiges Modell und viele Unternehmen sind sozial engagiert und tragen zur Integration bei.

Wir durften unsere eigenen Pizza kreieren. Gar nicht so ohne wie wir alle feststellten. Mir haben es diese Fruchtgummi-Bananen total angetan. Eigentlich bin ich gar nicht so ein Fan von Fruchtgummis, aber diese Bananen sind der absolute Hit. Übrigens, die Pizza mit den Sternen am Rand ist meine Kreation.

Für mich gab es noch zwei ganz besondere Specials. Ich erzählte dem Team von Look-o-Look, dass mein Mann so gerne extra saure Fruchtgummis isst, sie ihm nie sauer genug sein können und seiner Meinung nach alle nicht sauer genug sind. Das könne man schnell ändern wurde mir gesagt und schon wanderten extra saure „Gummitteile“ in meinen schicke Look-o-Look-Tasche :).  Ohhhhhhh je dachte ich mir so, hoffentlich sind die wirklich so sauer wie der Hubby sie gerne hätte. Zu Hause angekommen überreichte ich ihm sein Mitbringsel. Er hat sich ganz schön Zeit gelassen mit dem Probieren. Das Resulat und Zitat: „Du sag mal, die sind ja wirklich extra sauer und genial! Kannst Du die bitte wieder besorgen? Zur Not sitzt du ja an der Quelle und kannst sie aus Holland besorgen.“ 🙂  🙂  🙂 Zum Glück musste ich nicht nach Holland fahren. Ich wurde bei real fündig und seither kaufe ich jedes Mal einen Tüte „extra sauer“ für den Hubby. Leider gibt es diese genialen Bananen da nicht.

Das zweite Special was in meine Tasche wanderte war die komplette Palette an neuen veganen Fruchtgummis zum Testen. Im Gespräch erzählte ich, dass ich schon diverse vegane Fruchtgummis probiert habe und sie mir alle nicht wirklich gefallen haben. Genau das war auch die Herausforderung von Look-o-Look, nämlich Fruchtgummis mit dem gleichen Biss wie die normalen auf den Markt zu bringen. Nach unserer Reise probierte ich mich so nach und nach durch das Sortiment. Ich muss echt sagen, es sind die besten veganen Fruchtgummis, die mir bislang untergekommen sind. Sie haben nämlich diesen Biss, den ich bei anderen Produkten so vermisse. Ich hoffe doch, das neue Sortiment kommt alsbald auf den deutschen Markt. Am besten schmeckte mir die Sorte „Fruity Mood“.

Kalanchoë, Queen Flowers, Oosterhout

Kennt Ihr die Kalanchoë Blumen, auch unter dem Namen Flammendes Kätchen bekannt? Ich habe ja keinen grünen Daumen und kannte sie nur von früher als Topfblume. Der Besuch bei Queen Flowers war für mich sehr spannend, da sich eine neue Blumenwelt öffnete. Könnt ihr euch vorstellen, wir haben keine einzige Pflanze zu Hause. Soviel zu meinem grünen Daumen.

Inzwischen gibt es viele verschiedene Sorten und Farben. Sehr spektakulär sind die Kalanchoë-Schnittblumen. Die halten nämlich 3 Wochen. Wir durften uns welche aussuchen und mit nach Hause nehmen. Natürlich habe ich mir auch Schnittblumen ausgesucht. Ich wollte unbedingt wissen, ob die bei mir auch so lange halten. Wisst ihr was? Ja, das klappt. Am 03.03.17 waren wir dort und am 06.04.17 habe die letzten Kalanchoë entsorgt. Sie haben sogar deutlich länger gehalten. Das ist meine Blumensorte!

Genau darum geht es auch bei der Kalanchoë, um Einfachheit und leichte Pflege. Das sind allesamt „easy care“ Blumen, die unserem heutigen schnellen Lifestyle angepasst sind. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es sowas gibt! Die Schnittblumen werden schräg angeschnitten,  ins Wasser gestellt und erst nach 2 Wochen wird das Wasser gewechselt. Dann halten sie noch mindestens eine weitere Woche und in meinem Fall sogar deutlich länger. Auch die Topfblumen müssen nicht sehr häufig gegossen werden. Die Topfsorte Croco gefiel mir besonders gut, also habe ich sie ebenfalls mit nach Hause genommen. Sie lebt noch und gedeiht prächtig!

Unter der Kampagne „always Kalanchoë“ haben sie mehrere Gärtner und Zücher zusammengeschlossen und treiben die Züchtung und Verbreitung weiter voran.

Auf den Fotos unten könnt ihr die Vielfalt der Kalanchoë gut sehen.

Die unglaublichen Weiten der Gewächshäuser haben mich ziemlich beeindruckt. Man kann das Ende nicht erkennen!

Kommen wir nun zum kulinarischen Teil der Reise.

Jac Nijskens mit vergessenem Gemüse, De Historische Groenthof – Kookstudio, Beesel

Am Abend unseren ersten Tages sind wir zu Jac Nijskens gefahren. Er widmet sich dem Anbau von vergessenem Gemüse, also alten Gemüsesorten. Geplant war ein Kochworkshop mit 9 verschiedenen Gerichten in 3 Stunden. Huiuiui dachte ich mir so, dass muss ja alles flott gehen. Wir waren 9 Personen und wurden in Teams eingeteilt. Wir waren echt fleissig und haben tatsächlich 7 Gerichte in 3 Stunden gekocht und gegessen 😉 Das finde ich eine hochbeachtliche Leistung von uns in so kurzer Zeit.

Jac hat mit 6 Sorten Gemüse vor etlichen Jahren begonnen und baut heute rund 700 Sorten an. Wahnsinn oder? Vor seinem Leben als Gemüseanbauer war er ein hochrangiger Manager. Irgendwann hatte er die Nase voll und übernahm den Hof seiner Eltern. Er ist bekannt wie ein bunter Hund und Gastronomen auch über Hollands Grenzen hinaus beziehen Ware von ihm. Im zugehörigen Kochstudio hält er Kochworkshops und Kurse. Man kann sich dort einbuchen bei Interesse.

Bei unserem Kochworkshop war ich in der Risotto-Gruppe. Wir haben Risotto mit Palmkohl, verschiedenen Pilzsorten und Lachs gekocht. Dann wurde mir noch eine Dessertkomponente zugeteilt. Ich sollte Pastinaken-Bällchen machen. Ja, habe ich auch. Allerdings habe ich Freestyle-Bällchen gemacht und mich nicht ans Rezept gehalten. Bei mir sind noch Karotten und eine weitere rezeptfremde Zutat in den Bällchen gelandet. Ohhhhh, ich habe mir Ärger vom Meister eingehandelt. Am Ende hat Jac meine Version aber auch geschmeckt. Nur sei das jetzt mein Rezept und nicht seins! Ok, damit kann ich leben. Und weil es jetzt mein Rezept ist, veröffentliche ich es in den kommenden Tagen. Meine Pastinaken-Karotten-Bällchen sind nämlich totaaaaaallll lecker! Überhaupt waren alle Gänge sehr köstlich und wir haben super im Team gearbeitet.

Die Location ist echt schön und gemütlich. Im Sommer kann man sich dort bestimmt sehr wohlfühlen. Ich wäre dann noch einmal an einer Führung über die Äcker interessiert 🙂

Im Kookstudio war das Licht recht „romantisch“. Das war zwar sehr nett, doch die Fotos sind deshalb alle nicht so dolle.

Sandton Chateau de Raays, Baarlo

Genächtigt haben wir im Chateau de Raays. Baarlo liegt genau zwischen Venlo und Roermond. Von Düsseldorf aus in circa einer Stunde zu erreichen. Das Chateau ist wie es der Name schon sagt, ein ehemaliges Schloß. Das Gelände und die Gebäude wurden 6  Jahre lang umgebaut und restauriert. Ein Wohlfühltraum und sehr schön und geschmackvoll eingrichtet. Dort findet man schnell Ruhe und Entspannung. Das Hotel ist auch nicht zu groß mit seinen 50 Zimmern. Ob für privat oder Business, beide Anlässe eignen sich. Es gibt sehr schöne Meeting Räume, die nicht so steril sind. Im angrenzenden Naturschutzgebiet kannst Du stundenlang spazieren gehen und einen Fitness Raum gibt es auch. Wir haben uns direkt für ein weiteres Wochenende dort eingebucht. Für uns ist das Chateau de Raays ein optimaler Ort, um für ein Wochenende zu entspannen. Echt klasse, dass ich das kennenlernen durfte. Ich freue mich schon, auf der Terrasse zu sitzen und einen Kaffee zu trinken. Bei der Reise jetzt wurden wir sehr herzlich empfangen und auf unseren Zimmern erwartete uns eine tolle Überraschung mit regionalen Manufaktur-Produkten. Sogar mein komplizierter Nachname war korrekt geschrieben!, dafür gab es direkt 3 Extrapunkte 😉

Restaurant Plaats1, Nimwegen

Dort haben wir am zweiten Tag unser Lunch eingenommen. Das Plaats1 kannte ich schon. Allerdings von unseren Ausflügen im Sommer nach Nimwegen. Die Terrasse ist nämlich echt schön. Im Restaurant selbst war nich noch nie drin. Hat mir aber auch gut gefallen. Das Essen ist lecker dort. Das kann ich von unseren anderen Besuchen sagen. Wir bekamen bei dieser Reise ein typisches holländisches Mittagessen. Das war auch sehr lecker aber jetzt nichts super spektakuläres. Was es auch überhaupt nicht brauchte, sollte ja ein typisches Lunch sein.

Nun sind wir am Ende der Reise angekommen. Ist es nicht wunderbar was wir in 2 Tagen erleben und vor allem lernen durften? Es hat riesigen Spaß gemacht und ich sage Danke!

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8 Kommentare

  1. Doricicas_Blog 22. Oktober 2017 um 16:27 Uhr - Antworten

    So ein toller Blogpost, wirklich. Vor allem konnte ich mich hineinversetzen wie es dir ging als du gesagt hast das du keinen „grünen Daumen“ hast. Geht mir absolut genauso!!! Ich hab sogar einen schwarzen Daumen was Pflanzen angeht. Richtig schlimm. Aber ich werde mir mal die Seite „Kalanchoë, Queen Flowers, Oosterhout“ anschauen. Du hast mir doch ein wenig Mut gemacht das es doch Hoffnung gibt. 🙂

    Fühle dich gedückt.

    Liebste Grüße

    • Kochtrotz 22. Oktober 2017 um 16:31 Uhr - Antworten

      Oh je, du auch? 😂 😎 😂 dann viel Erfolg bei der Suche? Viele Grüße Steffi

  2. Anke 1. Mai 2017 um 10:25 Uhr - Antworten

    Ja Steffi – wenn ich so an früher denke, habe ich sogar zugesehen, wie Gemüse gedüngt wurde. Nicht vegan – aber das war damals ganz „normal“. Wer das oder Zusatzstoffe oder ähnliches nicht vertrug, war nicht normal – also ein Spinner – kein Allergiker – die gab es damals „offiziell so gar nicht“. Da hätte man ja damals dann umdenken müssen – und daran hat nicht so wirklich jemand auch nur gedacht. War halt so.
    Ich war schon immer allergisch – aber halt dann immer krank – durchfallkrank – erbrechen – geruchskrank – und sehr empfindlich auf helles kaltes Licht oder dessen Lichtquellen.
    Das hielt jetzt 40 Jahre. So lange esse ich – recht oder auch schlecht – „wie man´s halt sieht“
    Jetzt muss die Veränderung ohne Zucker her – sonst habe ich wenig Möglichkeiten noch was zum Guten zu drehen. Ich möchte es schaffen. Ich hoffe, ich kann das jetzt auch und halte es dann auch zum ganz großen Teil durch und aus – und kann den ganzen Verlockungen mit Zucker widerstehen. Bin ja schon groß – und vernünftig. Drück mir die Daumen – das Leben ist und bleibt für uns wohl immer eine große Prüfung, die wir jeden Tag durchlaufen. Und ich geniesse jetzt jeden Tag – und versuche Streit und dessen Ursache mit netten Worten aus dem Weg zu gehen. Vielleicht hilft´s ja – denn auch Ärger verursacht diese tollen Verwachsungen.
    Liebe Grüße und Dir auch eine coole Woche
    Anke

    • Kochtrotz 1. Mai 2017 um 11:10 Uhr - Antworten

      Das schaffst Anke! Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
      Übrigens ist es nichts schlimmes, wenn in der Agrarwortschaft Tierdung eingesetzt wird. Das ist weit natürlicher als so mach anderes 😌. Schönen Feiertag und Gruß Steffi

  3. Anke 30. April 2017 um 20:36 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, hab ich jetzt auch gelesen. Aber erst beim zweiten Mal. Auf diesen Gummibärchen und Gummischlangen, die Du da im Beitrag fotografisch mitgeschickt hattest, steht beim Einkauf und genauerem Hinsehen, seit geraumer Zeit eben der Zusatz „vegan“ drauf. Deshalb meine Frage. Es steht auch teils auf Lakriz der Zusatz „vegan“ drauf. Aber erst seit Neustem. Ich weiß. Die enthalten normalerweise Gelantine. Und die kommt vom Tier. Aber das war jetzt nicht meine Absicht – ich wollte nur mal nachfragen, weil die Listen und Zutaten eigentlich mit der Zeit immer unverständlicher werden. Was für mich und sicher auch Dich oft selbstverständlich war und ist, muss jetzt irgendwie und sei es in unverständlichem Deutsch deklariert werden. Ist halt so. Was mir jetzt erst auffällt, Du hast einen ganzen Bericht zum Lesen eingestellt. Das kommt echt gut. Ich hoffe, die Ausflüge und der Aufenthalt dort haben Euch gefallen und gut getan. Es ist immer interessant, die Reiseberichte, die Du so mitbringst zu lesen – am liebsten würde man da selber mal einen Urlaub oder einen Kurztrip hin machen. Du erzählst so schön, dass Du die Leser fast dorthin mitnimmst. Danke Dir. Danke Dir auch für die Genesungswünsche. Ich werde mich bemühen und hoffentlich sehr bald wieder ganz gesund sein.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 1. Mai 2017 um 6:45 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, ja teils sind die Deklarationen echt etwas verrückt. Ich habe neulich Karotten gesehen, die als vegan deklariert waren. Dazu muss man aber wissen, dass teils Tierdung eingesetzt wird. Da sich immer mehr Menschen vegan ernähren hat das wohl auch seine Berechtigung. Ich muss ja selbst auch bis heute die Zutatenlisten von Produkten lesen. Es ist schon manchmal ein Dschungel und manche Listen sind sehr unübersichtlich.
      Es freut mich, wenn meine Berichte Spaß beim Lesen machen und ich euch für eine kleine Weile entführen kann. 😊 Viele Grüße steffi

  4. Anke 30. April 2017 um 17:26 Uhr - Antworten

    Hey Steffi, Du stellst hier ein veganes Restaurant vor? Und ein paar Leckereien für (Kinder – und Erwachsene … macht Kinder froh) ?
    Früher hat man die Gummibärchen und Gummischlangen einfach gegessen. Aber es stand nie drauf „vegan“. Ich kenn sie auch – und sie schmecken immer noch so wie immer – nur mit einer Ausmahme. Ich darf sie nicht mehr soo oft essen.
    Ich war spiegeln – und der Zucker und eine gewisse Vererblichkeit – verursachen bei mir Polypen im Darm, die zwar noch heraus genommen werden konnten, aber unter Umständen wieder wachsen – und deswegen regelmässig beobachtet werden müssen. Die Befunde müssen wir jetzt erst abwarten. Sie waren noch nicht bösartig, wären aber beinahe eben dort hin gekippt. Grade nochmal großes Glück gehabt.
    Eben tolle Ärzte, ein super Pflegeteam und auch meine doch in dieser Sache sehr strengen und gewissenhaften Eltern, die drauf bestanden haben, den Termin doch wahr zu nehmen. Gott sei dank. Danke Papa und auch Mama.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag – mit viel Sonne
    von Anke

    • Kochtrotz 30. April 2017 um 19:29 Uhr - Antworten

      Hallo Anke, ich denke da ist etwas durcheinander geraten. Ich habe gar kein veganes Restaurant vorgestellt. Gummibärchen sind in aller Regel nicht vegan. Ich wünsche Dir gute Genesung, Steffi

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