Erfahrungsbericht Darmkur Herbst 2024 – es war meine Achte!
- Veröffentlicht am
- 05. März 2025
Darmkur Herbst 2024: Unsere Erfahrungen mit der Darmkur plus nach Dr. Friederike Feil
(8. Runde für mich, 3. Runde für Flo – und jedes Mal wieder ein Abenteuer!)
Wenn du mir schon länger auf KochTrotz.de folgst, weißt du: Ich bin ein großer Fan der Darmkur nach Dr. Friederike Feil. Diesen Oktober haben mein Partner Flo und ich uns wieder eine Darmkur plus gegönnt. Für ihn war’s die dritte Runde, für mich schon die Achte! Für uns beide war es die Zweite in 2024. Und natürlich habe ich auch dieses Mal fleißig notiert, wie es uns ergangen ist. Wenn du mehr zu meinen früheren Darmkur-Erfahrungen lesen möchtest, schau gern in meinen anderen Erfahrungsbericht rein. Dort findest du auch weitere Informationen über die Phasen der Darmkur. Ich gehe hier nicht so tief in manches Detail, den Ablauf betreffend.
Eines vorab: Ich würde die Kur nicht das achte Mal machen, würde sie mir nicht wahnsinnig guttun.
Und noch eins: Der Ablauf der Kur ist zwar immer gleich, doch jede Kur verläuft anders und bringt neue Erfahrungen und Erkentnisse mit sich.
Neu: dieses Mal berichte ich über unser beider Erfahrungen. Ansonsten habe ich immer nur über meine geschrieben.
- Darmkur Herbst 2024: Unsere Erfahrungen mit der Darmkur plus nach Dr. Friederike Feil
- Kurzvorstellung der Darmkur plus
- Vorbereitung & Produkte
- Unser Ziel bei einer Darmkur
- Oh Wunder, bei der Darmkur koche ich nach Rezept
- Unsere ersten Tage: Kopfschmerzen & Schlaf-Marathon
- Ergebnisse: Neue Leichtigkeit & keine Spur mehr von Leaky Gut
- Auch dieses Mal haben wir reichlich geschlemmt!
- Phase 4 – Dieses Mal ganz bewusst
- Das charmante Finale: „Glücksschiss“ ab Tag 14
- Bewegung und Sport während der Darmkur
- Fazit
- Nächste Community Darmkur: 14. März 2025
- Ausblick – wann werden wir die nächste Darmkur machen?
Kurzvorstellung der Darmkur plus
Die Darmkur plus nach Dr. Friederike Feil ist ein ganzheitliches Programm, das deine Darmgesundheit wieder auf Vordermann bringen soll. Sie ist in 3 Phasen aufgeteilt und dauert 17 Tage. Anschließend folgt eine Phase 4, die mindestens 30 Tage geht. Dank der Überarbeitung seit 2024 stehen dir zudem weitere Ausführungsvarianten zur Verfügung – von sanfteren Ansätzen bis hin zur „klassischen“ Variante, die wir selbst praktizieren. Nicht nur einige Produkte, sondern auch die Begleit-Unterlagen zur Darmkur wurden überarbeitet.
Das Plus bedeutet, hier ist die Leberunterstützung mit bei. Diese ist bei der Darmkur basic nicht enthalten.
Information: Die Darmkur ist glutenfrei, du kannst sie mit Histaminintoleranz, weiteren Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien durchführen und es gibt vegane Optionen. Außerdem lässt sich die Darmkur sehr gut in den Alltag integrieren (z. B. Beruf und Familie). Mit etwas Meal Prep kannst du ganz entspannt vorkochen, sodass du nicht ständig am Herd stehen musst. Für mich ist diese Kur jedes Mal ein kleines Reset-Programm für Körper, Geist und Seele – und ja, manchmal auch eine kleine Herausforderung!
Auch das Kur-Kochuch wurde überarbeitet und neu strukturiert. Es gibt etliche neue Rezepte. Dazu und unserem persönlichen Highlight später mehr.
Zusätzlich zur Darmkur bekommst du Unterstützung in Form von täglichen E-Mails und ein Portal mit vielen hilfreichen Videos, die erklären und unterstützen. Der Videobereich wurde in 2024 komplett überarbeitet.
Vorbereitung & Produkte
Dieses Jahr gab’s bei uns einige Produkt-Neuerungen. Ich bin happy, dass ich den Zellfreund+ vollumfänglich vertrage und wir kein Moor mehr einnehmen mussten – juhu! Zuvor nahm ich den Zellfreund immer in kleineren Dosen ein und steigerte die Dosis während der Kur. Zellfreund+ habe ich vorsichtig getestet, vertragen und dann die volle Dosis täglich genommen.
Für mich war außerdem klar: Wegen meines leichten Leaky Guts und meinen ebenfalls leichten Histamin-Themen (ich bekam ab dem Sommer wieder Probleme) wollte ich in der Darmkur vor allem auf schonende Lebensmittel setzen. Daher habe ich zum ersten Mal seit Jahren in Phase 1, der Entlastungsphase, Kartoffeln und Karotten gewählt. Über viele Jahre hatte ich immer das Brot mit Avocado.
Wichtiges Morgenritual: warmes Glas Wasser mit Salz
Was mir dieses Mal noch bewusster wurde: Salz spielt eine sehr wichtige Rolle – vor allem in den Entlastungstagen, wenn man tendenziell weniger davon zu sich nimmt. Dr. Feil empfiehlt, morgens ein Glas warmes Wasser mit Salz zu trinken. Das hilft, den Elektrolythaushalt zu stabilisieren und einem möglichen Salzmangel vorzubeugen. Gerade für diejenigen, die kaum Salz ins Essen geben, ist dieses morgendliche Ritual Gold wert.
Unser Ziel bei einer Darmkur
Wir wissen, der Darm ist unser zweites Gehirn und per Vagusnerv mit dem Gehirn verbunden. Eine gute Darmflora hat übergreifenden Einfluss auf unseren kompletten Organismus. Und darum geht es uns beiden, eine gute Darmflora zu haben und unser Wohlbefinden zu halten und zu verbessern. Ich konnte in der Vergangenheit mit jeder Darmkur viel erreichen. Bei den vergangenen Darmkuren konnte ich: meine Verträglichkeiten enorm ausbauen, meine Verdauung fördern und optimieren, das Energielevel und Leistungsfähigkeit hochschrauben, meine Allergien und Unverträglichkeiten abbauen und nicht zuletzt den Umgang mit Stress verbessern.
Unser Ziel ist NICHT eine Abnahme in kurzer Zeit. Das ist mir an der Stelle ganz wichtig zu sagen. Ich weiß, dass viele Darmkuren auf Gewichtsverlust abzielen, was ich für zweifelhaft halte. Wenn du ein paar Kilos bei einer Darmkur verlierst, ok. Du verlierst ja überschüssigen Ballast im Darm. Hast du keinen oder kaum Ballast, kann die Sache anders aussehen. Ein Gewichtsverlust ist möglich, da du vor allem in Phase 2 und 3 der Kur sehr nährstoffreich isst und dein Körper ordentlich zu tun hat.
Bei der Darmkur nach Dr. Friederike Feil kannst du dich in allen Kurphasen glücklich satt essen und spürst keinen Verzicht. Das ist für mich und uns beide elementar. Wir sind beide Genussmenschen. Wir lieben die Suppen und generell die Rezepte aus dem Kur-Kochbuch. Die ersten beiden Phase der Kur sind basisch. Die Kombination mit gutem basischem Essen und den passenden Nährstoffen wirkt Wunder. Ich finde es immer wieder spannend, dass ich auch nach etlichen Darmkuren Rezepte im Kochbuch entdecke, die ich noch nie zuvor gekocht habe.
Die Darmkur ist für alle geeignet, du kannst dabei auch zunehmen, bist du im Untergewicht. Iss dich immer gut satt und achte auf die wertvollen Öle und Nüsse im Plan. Da kannst auch problemlos etwas mehr von verzehren.
Oh Wunder, bei der Darmkur koche ich nach Rezept
Ich, die ansonsten nicht nach Rezept kochen kann, nicht mal nach meinen eigenen, koche während der Darmkur nahezu immer „stur“ nach den Rezepten aus dem Kur-Kochbuch. Warum? Zum einen schmecken mir die Rezepte super gut, vor allem die Suppen. Die Rezepte sind abwechslungsreich und der wichtigste Grund: Während der Kur kann ich meinen Kopf abschalten. Ich verspüre nicht den üblichen Drang, ein neues Rezept entwickeln zu wollen. Mein Kopf möchte während der 17 Tage der Kur wohl in dieser Hinsicht seine Ruhe haben und sich entspannen.
Alle Rezepte aus dem Kur-Kochbuch sind einfach und schnell zubereitet. Die Zutaten findest du im Laden oder im Biomarkt. Alle Rezepte eignen sich für Meal Prep. Ich bereite unser Essen immer für mindestens zwei Tage vor und so haben wir keinen Stress mit Kochen. Dieses Mal haben wir alle Suppen im digitalen Reiskocher kochen lassen. Einfacher und bequemer geht’s nicht.
Unsere ersten Tage: Kopfschmerzen & Schlaf-Marathon
In den ersten Tagen der Kur können Entgiftungssymptome auftreten. Sie können auftreten, müssen aber nicht. Ich habe schon Kuren nach Dr. Friederike Feil gemacht, bei denen ich nahezu keine hatte. Bei anderen hatte ich Tage damit zu tun. Daher empfehle ich, die Kur an einem Wochenende zu starten oder zu einem Zeitpunkt, an dem man selbst nicht so eingespannt ist. So kannst du dich notfalls zurückziehen, benötigst du viel Ruhe.
Am ersten Kur-Tag, es war ein Freitag, traf es uns beide gegen Abend: starke Kopfschmerzen. Das war ein heftiger Entgiftungsschub, würde ich sagen. Wir sind direkt früh ins Bett gegangen und haben die ersten vier Tage tatsächlich jeden Abend um 20 Uhr das Licht ausgemacht. Das Resultat: 10 bis 12 Stunden Schlaf pro Nacht! Unsere Körper haben es einfach gebraucht.
- Flo (3. Kur): Kopfschmerzen insgesamt vier Tage, Ziehen und Schmerzen im linken Achselbereich bis zur Wirbelsäule, außerdem Schmerzen beim Stuhlgang von Tag 4 bis 6. Die gute Seite: Er hat super geschlafen, und zwar die ganze Kur über! Allerdings hatte er heftiges Jucken auf der Kopfhaut und auf der Haut allgemein. Flo ist leider ein Mirgräne-Kandidat und es trifft ihn dann oft härter als mich. Begleitend hierzu: Flo konnte seine Migräne über viele Jahre stark verbessern, und die Darmkur hilft ihm ebenfalls dabei, die meiste Zeit des Jahres symptomfrei zu bleiben.
- Ich (8. Kur): Kopfschmerzen „nur“ zwei Tage lang. Dafür zog es mir zwischen Tag 3 und 5 extrem in den Beinen. Am Tag 7 hatte ich Kreislaufprobleme, die zum Glück am selben Tag wieder besser wurden. Ab Tag 7 merkte ich allgemein mehr Energie. Dafür war mein Schlaf an Tag 7 und 8 richtig mies, teilweise mit Alpträumen – und ja, die Kopfhaut hat auch bei mir gejuckt.
Übrigens spannend: In Phase 2 bekam ich eine Ohrentzündung links, was ein altes Trauma wieder hochgeholt hat. Der Körper ist eben ein schlaues Kerlchen und arbeitet sich oft durch alte Themen hindurch.
Eine besondere Erkenntnis: Ich hatte vor der Kur mit starken Wassereinlagerungen zu kämpfen. Innerhalb von nur drei Tagen Entlastung habe ich 3,5 kg verloren – das war offensichtlich alles Wasser, das rausmusste. Diesen Effekt fand ich so beeindruckend, dass ich mir überlege, die Entlastungstage künftig auch mal ohne komplette Darmkur einzulegen. Sie tun meinem Körper richtig gut.
Ergebnisse: Neue Leichtigkeit & keine Spur mehr von Leaky Gut
So, und jetzt zum besten Teil: Die Resultate!
- Histamin & Leaky Gut: Meine Beschwerden sind weg. Ich bin erleichtert, dass meine Histaminprobleme abgeklungen sind.
- Soja und Seitan: Endlich kann ich wieder Soja komplett normal essen. Und auch Seitan funktioniert in Maßen super, z. B. als Fleisch-Alternative. Da hatte ich früher immer wieder Ärger mit.
- Besserer Schlaf: Mein Schlaf hat sich nachhaltig verbessert. Ich schaffe jetzt konstant 6 bis 8 Stunden – Voll- und Neumond mal ausgenommen.
- Wassereinlagerungen: Bis auf gelegentliche Schwellungen in Händen und Füßen nach dem Restaurantbesuch (ja, zu viel Salz und unbekannte Zutaten) bin ich wieder wasserfrei!
- Hautprobleme: alles im Griff! Kein jämmerliches Jucken mehr, die Haut erholt sich prächtig, bei beiden.
- Nussbrot, Hirse oder Quinoa? Dieses Mal hatten wir keinerlei Verlangen nach diesen typischen Kur-Beilagen. Das war für uns beide neu und super spannend. Ich habe während der ganzen Zeit nur zwei kleine Kurbrote (halbe Menge) gebacken. Mehr brauchte es nicht. Wir haben 2 Hauptmahlzeiten mit Hirse gewählt, dafür gab es mehrmals Süßkartoffeln.
Auch dieses Mal haben wir reichlich geschlemmt!
Ok, die ersten 3 Tage, Phase 1, sind keine Schlemmerei. Du isst 3 Tage lang zu jeder Mahlzeit das Gleiche.
Ich: Kartoffeln mit Karotten, Kräutern und Butter
Flo: Buchweizenbrot mit Avocado und Kräutern
Fazit von uns: Ich hätte noch locker 2–3 Tage länger in Phase 1 bleiben können. Mir wurden die Karotten und Kartoffeln nicht über. Flo hatte Sorge, dass er nie wieder Avocados essen will, wobei er sie liebt. Das erging ihm zuvor nicht so. Keine Sorge, nach ein paar Wochen Pause hatte er erneut Lust auf Avos.
Bei unseren beiden letzten Kuren zuvor hatten wir uns für Buchweizenbrot mit Avocado entschieden. Flo kann keine Karotten essen, da erschien es einfacher, essen beide das Gleiche. Dieses Mal wollte ich ja ganz bewusst noch schonender in die Kur starten und hatte mich für die andere Variante entschieden. Es gibt übrigens noch eine dritte Variante für Phase 1. Diese ist neu und besteht aus Karotten.
Ein paar Impressionen der Gerichte, die wir uns dieses Mal aus dem Kur-Kochbuch gekocht haben
Phase 1 – Entlastung



Phasen 2 und 3
Über alle Tage haben wir wie immer viele Suppen gegessen. Ich koche sie immer für 2 – 3 Tage vor. Ab Phase 3 können Milchprodukte, Fisch und Fleisch in die Mahlzeiten integriert werden auch Desserts sind im Kurplan integriert. Wir hatten noch ein paar reife Feigen am Baum. Diese schmeckten ganz wunderbar auf dem Nussbrot mit Ziegenkäse und wenig Honig.
Beim Bearbeiten der Fotos fällt mir auf, ich habe doch nicht ganz so stur nach dem Kur-Kochbuch gekocht. Eine Darmkur-freundliche Mayonnaise hatte ich gemacht und ein Rezept für einen kurfreundlichen Kuchen habe ich entwickelt. Das Rezept für den Kuchen habe ich bereits hier auf meinem Blog veröffentlicht. Es ist der Kürbis-Schoko-Kuchen aus dem Mixer.
Unser persönliches Highlight war die Entdeckung der Gewürz-Schokolade. Was für ein Genuss und Wohltat für Körper und Seele. Die Gewürzschokolade hat einen festen Platz bei uns eingenommen und ist immer wieder ein Highlight, vor allem an kalten Tagen. Im Zuge dieser Erfahrung habe ich mich auf die Suche nach einem guten Kakao gemacht. Schnell war klar, dass der „Supermarkt-Kakao“ der Gewürzschokolade nicht würdig ist und ein hochwertigerer Einzug halten soll. Es war gar nicht so einfach, einen guten Kakao zum Einstieg zu finden. Unfassbar, wie breit dieser Markt ist und wie viele Produkte es gibt. Wir wollten nicht gleich 50 € oder mehr für ein Kilo Kakao ausgeben. Ich wurde fündig und habe direkt das für uns passende Bio-Roh-Kakaopulver gefunden. Dieser Bio Roh-Kakao * schmeckt mild und vollmundig, er ist nicht bitter und löst sich ausgezeichnet auf. Das Kakaopulver ist nicht so dunkel, wie man es aus dem Supermarkt kennt. Wir haben ihn bereits einige Male nachbestellt. Interessant finde ich, dass er nicht wirklich teurer ist, also ein Kakao im Supermarkt. Die Qualität ist doch um ein Vielfaches hochwertiger.















Phase 4 – Dieses Mal ganz bewusst
Wir haben zum ersten Mal die Phase 4, ab Tag 18 für 30 Tage, so richtig ernst genommen, denn durch das neue Informationsmaterial ist uns klar geworden, wie wichtig diese Aufbau- und Stabilisierungsphase (mindestens 30 Tage) ist, um langfristig von den Erfolgen zu profitieren. Die 80:20-Regel ist Gold wert: 80 % gesund und kurfreundlich, 20 % “Leben genießen”. Das tut nicht nur dem Darm gut, sondern auch der Seele und sorgt für einen lang anhaltenden Kur-Effekt.
Das charmante Finale: „Glücksschiss“ ab Tag 14
Oh ja, einer der absoluten Höhepunkte (Achtung, jetzt wird’s ein bisschen detailverliebt! Aber auch das ist ein wichtiger Punkt): Ab dem 14. Tag hatte ich den sogenannten „Glücksschiss“. Und was meine ich damit? Das ist dieser Moment, in dem du nach dem großen Geschäft eigentlich kein Toilettenpapier mehr benötigst, weil alles auf ganz natürliche Weise so „perfekt“ funktioniert, dass nichts „hängenbleibt“. Die Darmflora grüßt quasi freundlich und sagt dir: „Hey, alles im grünen Bereich – Mission accomplished!“. Ein ziemliches Glücksgefühl, man kann es nicht anders beschreiben!
Wenn du das auch mal erlebt hast, weißt du ganz genau, wovon ich rede. Es ist sozusagen das Sahnehäubchen.
Bewegung und Sport während der Darmkur
Wir verfahren nach der Regel: „Alles kann, nichts muss.“ Auch wenn du dich vielleicht in den ersten Tagen schlapp fühlst, tut frische Luft extrem gut. Auch wenn du nur ein paar Meter spazierst, es tut gut. Wir machen alles ohne Druck. Sind es 1.000 Schritte, sind es halt 1.000 und gut. Aber wie so häufig, hat man sich aufgerafft, werden aus den 1.000 Schritten auch ganz flott 5.000 oder 10.000. Außerdem muss es ja nicht gleich die große Runde sein. Auch mehrere kürzere Spaziergänge täglich tun einfach gut. Die sanfte Bewegung ist eine Wohltat für den Körper und den Darm.
In den ersten Tagen war mir nie nach Sport, und dann habe ich den Sport auch immer gelassen. Sobald du Lust auf Sport hast, mach! Während der Darmkur ist nichts verboten. Viele Sportler führen die Darmkur nach Dr. Friederike Feil durch und treiben auch während der Kur Sport. Du wirst selbst fühlen, wie weit du gehen magst und kannst.
Wir wohnen auf dem Land, gehen zur Haustür raus und stehen quasi im Feld. Das ist natürlich praktisch für einen Walk in der Natur. Da Neko während der Darmkur verletzt, frisch operiert war und sich so wenig wie möglich bewegen durfte, haben wir ihn in seinen Katzen-Rucksack gepackt und auf unsere Spaziergänge mitgenommen. So hatte er etwas Abwechslung vom tristen Hausarrest und den Bewegungseinschränkungen.
Was war passiert? Neko kam verletzt nach Hause, beide Achselhöhlen waren eingebrochen und sahen stark verletzt aus. Er musste an beiden operiert werden. Wir werden wohl nie erfahren, was genau passiert war. Auch die Tierärzte in der Klinik waren etwas ratlos über diese Art der Verletzungen. Frag nicht, es sah schlimm aus. Glücklicherweise waren keine Bänder oder Sehnen gerissen, nur die Haut großflächig. Also Glück im Unglück. Nach der Operation war Ruhe angesagt für Neko und so wenig Bewegung wie möglich. Es war keine einfache Zeit für ihn als Vollblut-Freigänger.




Fazit
Die Darmkur plus nach Dr. Friederike Feil bleibt für mich das Nonplusultra im Hinblick auf Darmgesundheit und ganzheitliches Detox. Ob du dich für die klassische 17-Tage-Variante oder eine der neueren, sanfteren Ausführungen entscheidest: Die Kur ist leicht in den Alltag zu integrieren, unterstützt bei verschiedenen Unverträglichkeiten, ist glutenfrei und lässt sich auch histaminarm oder vegan gestalten.
Mein Tipp: Wenn du merkst, dass dein Körper eine Auszeit benötigt, gib ihm eine Chance mit der Darmkur oder zumindest mit den Entlastungstagen. Achte dabei auf individuelle Unverträglichkeiten und steig ganz sanft in die Kur ein. Mit etwas Planung und Meal Prep musst du auch nicht ständig am Herd stehen – und schon hast du deine Kur recht problemlos in Beruf und Familie integriert. Viele Gerichte aus dem Kur-Kochbuch kannst du auch für deine Familie erweitern. Aus den Suppen kannst du Nudelsaucen für alle zaubern und noch weitere Beilagen bei anderen Gerichten kredenzen. Du musst wirklich nicht mehrfach und für alle separat kochen. Zum Beispiel eignet sich die Tomaten-, Brokkoli- oder Spargelsuppe wunderbar als Pastasauce, die mit etwas Sahne oder Käse gepimpt werden kann. Super Essen für alle in der Familie.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist, schau gern bei meinem weiteren Darmkur-Erfahrungsbericht auf KochTrotz.de vorbei. Und wenn du Fragen hast, schreib sie mir einfach in die Kommentare. Ich freu mich, von dir zu hören!
Nächste Community Darmkur: 14. März 2025
Wenn du die Darmkur in einer Gemeinschaft erleben möchtest, merk dir den 14. März 2025 vor. An diesem Tag startet die Kur gemeinsam bei Vollmond – dem optimalen Zeitpunkt für deine Darmkur! Bei dieser Community Darmkur wirst du kostenlos betreut, bekommst einen Vorab-Videocall am 12.03.25, hast während der Kur die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Teilnehmern und profitierst von weiteren Calls. Klingt gut? Dann sei dabei und starte mit uns in ein neues Wohlbefinden! Du findest weitere Infos auf der Website von Friederike Feil.
Geheimtipp zum Schluss:
Ich habe einen Secret-Rabattcode von 10 % für die Darmkur nach Dr. Friederike Feil – den darf ich nicht öffentlich preisgeben. Aber wenn du ihn haben möchtest, schreib mir gern per E-Mail, Instagram oder Facebook, und ich verrate ihn dir privat. So kannst du bei der Kur direkt ein bisschen sparen. Der Grund, weshalb der Code nicht öffentlich ist, ist ein simpler: Er soll nicht in Coupon-Suchmaschinen gelangen. Das ist mehr als verständlich, finde ich jedenfalls.
Ausblick – wann werden wir die nächste Darmkur machen?
In den Jahren zuvor habe ich meist zwei Darmkuren pro Jahr gemacht. Inzwischen sind mein und unsere „Därme“ aber so gut aufgestellt, dass wir in diesem Jahr lediglich eine Kur im Herbst machen werden. Wir möchten uns für den Winter gut aufstellen, unsere Immunsysteme stärken und möglichst gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. Zwischendurch werde ich sicherlich immer wieder Entlastungstage einlegen und mich phasenweise mit Kur-Rezepten ernähren. Diese tun uns einfach sehr gut. Ohnehin haben ja viele Rezepte aus der Darmkur Einzug in unseren täglichen Speiseplan gehalten.
Ich muss auch sagen, Phase 4 über 30 Tage mit der 80:20 Regel haben hier unheimlich viel gebracht und geholfen. Phase 4 haben wir nie so bewusst durchgezogen.
Wenn du jetzt denkst: Oje, zwei Darmkuren pro Jahr, das ist ja viel. Hey, eine Kur ist besser als keine und zwei sind das Optimum. Erst mal eine machen und dann schauen. Die ersten 3 Tage gilt es durchzuhalten. Die restlichen 14 Tage sind recht easy und sobald du merkst, wie gut dir so eine Darmkur tut, bist du eh „angefixt“. Das ist meine Meinung auch Erfahrung.
Happy Darm und bis zum nächsten Mal!
Für die Transparenz: Beim Einlösen des Scecret Codes erhalte ich eine kleine Provision.
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Hallo Steffi, das hört sich doch gut an. Auch bei mir wurde im Dezember 2025 Reizdarm mit vielen Allergien fest gestellt. und ich habe was ESSEN anbelangt viele Probleme. Backen war eine Zeitlang ein Horror. Jetzt bekomme ich solangsam alles in Griff. Und rotzdem werden viele Glutenfrei Rezepte angeboten, aber leider sind immer Eier dabei.