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vegan-for-fit – der Blähbauch, die Magenschmerzen und wie ich sie los wurde

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Das Foto stammt von Flickr, Fotografin ist Marina Noordergraf

Meine Güte, was habe ich mich rumgeplagt mit Blähbauch und Magenschmerzen, vom Rest wollen wir ja hier gar nicht reden, könnt Ihr Euch denken.

Inzwischen befinden wir uns ja schon mitten in der zweiten vegan-for-fit-Challenge. Während der ersten 30 Tage habe ich mich jeden Tag, ausser am Wochenende mit Magenschmerzen und einem enormen Blähbauch abgemüht. Teilweise war es so schlimm, dass ich nach dem Mittagessen meine Hose öffnen musste und manchmal wusste ich nicht so recht wie ich den Rest des Tages rumbringen soll. Unschön, alles sehr unschön.

Der Blähbauch und die Magenschmerzen kamen grundsätzlich nach dem Mittagessen. Jeden Tag unter der Woche, egal was ich zu Mittag aß. Am Wochenende und abends hatte ich sie nicht.

Mein Frühstück ist eigentlich immer Breakfast Crunch aus dem Vegan-for-fit Buch oder manchmal, aber eher selten Firestarter. Da ich auf Gluten verzichte, ist das Müsli bei mir glutenfrei. Ich habe ja auch eine Fructose-Intoleranz, also mische ich meisten Beeren, vor allem Heidelbeeren unter. Die vertrage ich ganz gut.

Mittags esse ich Stufe 1 und 2 Gerichte, bevorzuge aber Stufe 1 Gerichte. Wegen meine zahlreichen Intoleranzen und Nahrungsmittel-Allergien dachte ich lange Zeit, es ist irgendein oder sogar mehrere Lebensmittel, die ich nicht vertrage. Also, fing ich erstmal an, Lebensmittel auszulassen und nur Lebensmittel zu essen, die ich gut vertrage.

Da im Frühstück auch wenige Trockenfrüchte sind, Goji Beeren und Cranberries, lies ich auch die weg.  Eigentlich vertrage ich trotz Sorbit-Intoleranz gerade diese beiden Sorten in geringen Mengen. Nix, keine Änderung.

Alle meine Versuche brachten kein Ergebnis. Es war mal mehr oder weniger schlimm. Eigentlich war ich mir recht sicher, dass ich „irgendwelche“ Lebensmittel nicht vertrage. Wäre ja auch nicht weiter verwunderlich bei all meinen Intoleranzen.

An was es wirklich liegt, wäre ich erstmal von alleine nicht drauf gekommen. Aber lest weiter.

In der vegan-for-fit Gruppe auf Facebook wird auch immer wieder über dieses Thema diskutiert. Es scheinen echt viele Menschen davon betroffen zu sein, die die Challenge machen. Es scheint auch echt egal zu sein, ob man vorher „Allesfresser“ war, Vegetarier oder schon Veganer. Total egal, Blähbauch und Co. sind in allen Gruppen vertreten.

Als wir wieder einmal in einem Thread über Blähbauch und weitere Unannehmlichkeiten diskutierten, kam ein Tipp von Iris. Sie gab den Tipp, einen Blick auf die Reihenfolge der Lebensmittel zu werfen, die wir so zu uns nehmen. Hm, Reihenfolge? Es gibt keine Reihenfolge. Die Rezepte sind ja so konzipiert, dass in einem Gericht alles drin ist. Iris gab uns diesen Link. In dem Artikel vom Zentrum der Gesundheit wird über die Reihenfolge von Nahrungsmittel geredet.

Da wurde auch mir einiges klarer. Allerdings brauchte es eine Zeit lang, bis ich drauf kam, dass die Beschwerden, die nach dem Mittagessen kommen, gar nicht direkt vom Mittagessen resultieren, sondern eine Folge meines Frühstücks sind.

Ich esse morgens ein Breakfast Crunch Müsli oder einen Firestarter. Die Zutaten beider Gerichte sind recht ähnlich. Ich gebe rein: meist Heidelbeeren, glutenfreie Haferflocken, Amaranth, Cornflakes, Nüsse, Goji Beeren und Cranberries. Das ganze übergieße ich mit bestenfalls zimmerwarmer Mandelmilch und (beim Firestarter wird die Sache noch püriert ohne Cornflakes). Dann esse ich alles schön durcheinander.

Die Zutaten sind ja teilweise recht schwer verdaulich. In meinem Magen landen also viele Dinge auf einmal. Da hat der ganz schön zu tun! Obst hat eine deutlich kürzere Verdauungszeit als Getreide oder sogar Nüsse.

Dann kommt noch eine Komponente dazu, Getreide ist besser verdaulich, wenn es gekocht ist. Ich aber gieße einfach Mandelmilch drüber, die sogar oft vorher noch im Kühlschrank war. Nix gut.

Dann hab ich ein paar Dinge verändert:
Obst esse ich jetzt 20 – 30 Minuten separat und vor dem eigentlichen Frühstück. Das Müsli übergieße ich mit heisser Mandelmilch und lasse es 10 Minuten stehen.

Ergebnis:
Keinen Blähbauch mehr nach dem Mittagessen

Warum eigentlich erst nach dem Mittagessen?
Die Beschwerden traten bei mir auf, weil mein Frühstück noch gar nicht wirklich verdaut war als ich nach 5 – 6 Stunden wieder aß und meinem Magen und Darm schon wieder „Arbeit“ verschaffte. Ich habe meinen Magen und Darm so heftig belastet, dass der Blähbauch, samt Magenschmerzen und Blähungen das Resultat waren.

Kling logisch oder?

Wenn man sie die Gerichte aus vegan-for-fit und die Kombinationen der Lebensmittel einmal anschaut, stellt man fest, dass in vielen Gerichten die Bestandteile eine sehr unterschiedliche Verdauungszeit haben.

In vielen Gerichten sind recht große Mengen von sehr fettreichen Nußmusen drin. Wer hat sich vorher schon so ernährt? Das könnte auch der Grund sein, warum nicht wenig auch abends Blähungen, etc. haben.
Solange keine anderen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten vorliegen. Das scheint ja auch bei vielen der Fall zu sein.
Auch der Anteil an Hülsenfrüchten in den vegan-for-fit Gerichten ist nicht unbeträchtlich, die in Kombi mit Nußmusen, uiuiui.

Ich selbst habe nie die angegebenen Mengen der Nußmuse eingesetzt, weil mir das schlichtweg zu viel und zu fettig ist. Wer Probleme hat, könnte versuchen, die Mengen zu reduzieren.

Ebenfalls finde ich, dass die angegebenen Mengen an Agavendicksaft unglaublich hoch sind. Ich vertrage den ohnehin nicht und ersetzte durch Reissirup. Ich süße aber nur die Belohngs-Rezepte, also die Süßigkeiten. Ansonsten wandert keine Süße in mein Essen, auch nicht ins Frühstück.

Fazit!
Ich muss auf die Kombination der Lebensmittel und deren Verdauungszeit achten, vor allem bei Obst in Verbindung mit Getreide und Nüssen. 

So, das sind meine Erfahrungen zu Blähbauch und Co.
Vielleicht helfen sie Euch ja auch. Es ist so ein unangenehmer Zustand.

Es ist bestimmt nicht für alle der Schlüssel zum Glück.

Besonderen Dank an dieser Stelle noch einmal an Iris, die bei mir den Stein ins Rollen brachte.

Ihr kennt es ja schon. Ich habe diese Amazon-Funktion eingerichtet, ich bekomme bei Eurem Buch kauf ein paar Cents Provision und kann somit die Kosten für meinen Blog ein klein wenig decken. Also falls Ihr das Buch kaufen möchtet und mich ein wenig dabei unterstützen wollt:

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41 Kommentare

  1. Bine 23. Januar 2018 um 10:25 Uhr - Antworten

    Vielen vielen vielen vielen Dank für diesen Artikel! Der hat mein Leben gerettet!:))

    • Kochtrotz 23. Januar 2018 um 10:45 Uhr - Antworten

      Oh liebe Bine, es freut mich sehr, dass ich helfen konnte. Liebe Grüße Steffi

  2. raphi 8. Dezember 2017 um 9:52 Uhr - Antworten

    Ein kurzer Eintrag wie ich das so sehe und lebe..
    Ernährung ist keine Wissenschaft und ich ernähre mich nicht hauptsächlich aus genuss, sondern um zu (über)leben. tiere essen was einem grad so unterkommt und so mach ich das auch irgendwie. ich besitze kein kochbuch oder koche nach rezepten. ich besitze auch keine hundert verschiedene nahrungsmittel. so ungefähr weiß ich was welche wirkung hat und somit was ich grad brauch. man muss ja nicht aus angst vor mängeln täglich von allem was zu sich nehmen. bei mir ist das phasenweise. manchmal ess ich täglich avocado und dann länger nicht. ich überfordere meinen körper nicht indem ich etliche sachen zusammenmixe, oder ich esse die dinge auch einzeln und unverarbeitet. alles relativ easy.
    und wenns probleme mit dem magen oder der verdauung gibt, dann empfehle ich heißes wasser mit einer halben zitron, wer mag mit frischen ingwer. nach 1/2 stunde merkt man schon die wirkung. und ja, nicht auf ausreichend wasserzufuhr vergessen.

    • Kochtrotz 8. Dezember 2017 um 10:29 Uhr - Antworten

      Vielen Dank für deine Tipps und viele Grüße Steffi

  3. Steffi 6. Februar 2017 um 13:49 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,
    man bin ich froh das es Kochtrotz gibt 🙂 Ich bin zwar ein Spätzünder, was die Challenge betrifft, aber besser spät als nie! Mein erster Tag war erst gestern und da ich momentan eigentlich täglich in Deinem Blog lese, bin ich natürlich auch über die Probleme der Challenge gestoßen und mir kam dann direkt die Erleuchtung! 🙂 Da ich gestern dann direkt extreme Probleme und Bauchweh hatte, war ich sehr erleichtert, dass hier zu lesen! Heute gab es gleich erstmal nur Obst morgens und zum Mittag Brokkoli mit Paprika… Lieben Dank für Deine vielen Erfahrungen die Du mit uns teilst! Ich liebe Kochtrotz und empfehle Deinen Blog und Deine Bücher überall sehr gern weiter! Du bist einfach eine Bereicherung für so viele Menschen! Vielen herzlichen Dank dafür!!! 🙂
    Liebe Grüße, Steffi

    • Kochtrotz 7. Februar 2017 um 15:24 Uhr - Antworten

      Hallo Steffi, was für ein schönes Kompliment, herzlichen Dank. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg bei der Challenge. Liebe Grüße Steffi

  4. Vera 26. August 2016 um 13:50 Uhr - Antworten

    Meine chinesische Ärztin meinte zu mir, als ich über üble Blähungen klagte, Müsli ist für Pferde und Vögel 😀 Seitdem ich morgen kein Müsli mehr esse, sind die Blähungen verschwunden. Auch bei mir traten sie erst richtig stark Nachmittags auf, so dass ich gar nicht auf mein Frühstück gekommen bin.

    • Kochtrotz 1. September 2016 um 19:40 Uhr - Antworten

      Hihi ja, so was habe ich auch schon mal gehört 😉

  5. Anemone 1. Juni 2014 um 22:17 Uhr - Antworten

    Sehr aufschlussreich, Steffi! Werde ich morgen testen. Habe auch einen Müsliblähbauch später am Tag und dachte schon, es müsse so sein … o Mann! … es klingt dermaßen schlüssig, was Du schreibst … erstmal danke! LGD

  6. Merry 8. Mai 2014 um 16:01 Uhr - Antworten

    Ich möchte gerade weinen vor Glück. Ich war mir so! sicher, dass es eine Unverträglichkeit sein muss, dass mein Freund schon vollkommen genervt ist, denn ich denke jeden Tag, es wäre eine andere Unverträglichkeit 😀
    Aber jetzt da ich es lese, ist es vollkommen sinnvoll, denn bei meiner ersten Challenge hatte ich keine Probleme – da habe ich immer eine Schüssel mit Müsli und Nüssen und Milch vorbereitet, das hat dann ca. eine Stunde beim Weg gezogen, in einer zweiten Schüssel war das Obst, das habe ich frisch dazu getan. Probleme hatte ich keine.
    Inzwischen bin ich dazu übergegangen, ALLES zu mischen und dann auf der Arbeit Hafermilch, Sojajoghurt oder sonst was dazu und dann direkt essen. Ab morgen gibt es aber definivit wieder Matschepampe und dann auch mit geballter Haferladung, um ganz sicherzugehen, dass es nicht der Hafer ist! 🙂 Das wäre perfekt, habe ich mir doch den größten Hafervorrat aller Zeiten angeschafft 😀

    Danke!!!

    • Kochtrotz 10. Mai 2014 um 17:20 Uhr - Antworten

      Hallo Merry.
      Ich freu mich, wenn ich die mit diesem Beitrag weiterhelfen könnte. So viele Leute plagen sich damit.

      Schönes Wochenende, Steffi

  7. Martina 26. Februar 2014 um 17:52 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    Ich hab auch schon länger diesen verhassten Blähbauch.Ich würde es auf meine Umstellung auf Eiweißreiche Ernährung zurückführen. genau wie du, hab ich egal was ich ess ständig Blähungen meist ab Mittag. Habe heute den Apfel auch extra gegessen, aber hat nicht wirklich geholfen. Wie machst du das eigentlich mit Smoothies, da sind ja meist auch Früchte drin? Und hältst du dich auch an den Rest aus dem Artikel? Mir kommt es so vor als müsste ich dann alles einzeln essen und immer die entsprechende Zeit dazwischen lassen.

    LG Martina

    • Kochtrotz 27. Februar 2014 um 13:06 Uhr - Antworten

      Hallo Martina,
      ich habe meinen Körper trainiert und langsam aufgebaut, jetzt kann ich die Smoothies gut vertragen. Kommt ja aber auch alles schon kleingemixt in den Magen, das hilft auch.

      LG Steffi

  8. Jasmin 4. Januar 2014 um 22:39 Uhr - Antworten

    vielen vielen Dank für die umfangreichen Infos … ist für mich sehr hilfreich , hab grad mit vegan 4 fit angefangen u. seit 4 Tagen enorme Beschwerden…werds gleich probieren un´d freu mich auf Erlösung ;)… lg Jasmin

    • Kochtrotz 5. Januar 2014 um 10:32 Uhr - Antworten

      Hallo Jasmin,
      ich hoffe, es geht Dir bald besser.
      LG Steffi

  9. Chris 27. August 2013 um 12:02 Uhr - Antworten

    Ich hatte das gleiche Problem. Grundsätzlich sollte man möglichst wenig verschiedene Lebensmittel zusammenwürfeln, da das den Körper belastet. Ich esse den Tag über eigentlich nur Obst. Am abend dann ein warmes Gericht.
    Bekommt mir am besten.
    LG

    • Kochtrotz 28. August 2013 um 6:31 Uhr - Antworten

      Chris, es freut mich, wenn Du auch Deine Lösung gefunden hast. Ich finde auch, je weniger verschiedene Lebensmittel, desto besser kommt der Körper damit klar. LG Steffi

  10. Nadine 15. August 2013 um 4:08 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, auf sowas muss man erstmal kommen…danke für Deinen Artikel und den link, das Beispiel mit der Melone hatte ich letzte Woche 1:1 und wunderte mich weil ich eigentlich alles vertrage und immer bei unterschiedlichsten Sachen den gleichen Blähbauch bekomme. Wurde übehaupt nicht schlau draus, jetzt bin ich ein Schritt weiter. Danke für Deinen tollen Blog und Deine Energie! LG aus der Schweiz

    • Kochtrotz 15. August 2013 um 6:28 Uhr - Antworten

      Hallo Nadine,
      mich hat es auch einige Wochen gekostet, um dahinter zu kommen 🙂
      Mal gespannt, ob es bei Dir auch gut funktioniert.

      Viele Grüße
      Steffi

  11. Katja Ladentin 13. August 2013 um 16:14 Uhr - Antworten

    Hallo, meine Liebe,

    wegen der Reihenfolge der Nahrungsmittel ect. …bist Du schon mal auf Henning Müller-Burzler gestossen?
    Seine Seite ist sehr interessant! Ich kombiniere seine Regeln mit VFF, d.h. ich wandele die Rezepte dem entsprechend ab und mache das mit dem Obst genauso wie Du. http://www.mueller-burzler.de Vielleicht findest Du da ja neue Erkenntnisse und Anregungen. 🙂
    Liebe Grüße, Katja

    • Kochtrotz 13. August 2013 um 19:09 Uhr - Antworten

      Hallo Katja,
      Danke für den Tipp, bislang kannte ich ihn noch nicht.
      Muss ich mal stöbern gehen. 🙂

      Danke und Gruß
      Steffi

  12. Nadine 9. August 2013 um 0:20 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,

    super interessanter Artikel – ich kämpfe aktuell auch noch mit meinem veganen Blähbauch und werde mal versuchen an der Reihenfolge zu arbeiten – allerdings finde ich es insgesamt furchtbar, da Obst immer mein liebstes Dessert ist/war… Ich hoffe es hilft – danke auch für die tollen Rezepte, die du in Eigenrecherche entwickelst – echt super!! 🙂

    Alles Liebe,
    Nadine

    • Kochtrotz 9. August 2013 um 8:50 Uhr - Antworten

      Hallo Nadine,

      Ich drücke die Daumen, dass Du ihn auch erfolgreich loswirst 🙂

      Alles Liebe
      Steffi

  13. Hesting 3. August 2013 um 9:02 Uhr - Antworten

    Eigentlich sollte man dann ja gar keine Müslifertigmischungen kaufen oder zumindest die mit Früchten nicht. Ich kann ja nur für mich sprechen, aber das gewisse Unwohlsein nach dem Essen von Frühstücksmüsli kenne ich auch. Bin deshalb kein so großer Müslifan, wenngleich ich es phasenweise immer mal wieder gegessen habe. Gebackenes (sei es Brot oder Kuchen) ist mir da viel lieber. Auf gekochten Brei kann ich mich auch einlassen.
    Ich glaube, ich kaufe mir das Buch auch, wenn wieder Geld da ist. Komplett danach leben werde ich sicher nicht, dazu mag ich Eier, Käse, Fisch und manches Fleisch zu sehr.

    • Kochtrotz 3. August 2013 um 10:25 Uhr - Antworten

      Hallo. Ich kann gar keine Fertigmischung nehmen. Da ist immer was drin was ich nicht vertrage. HiHi, das ist auch ein natürlicher Schutz.

  14. bibilinski 3. August 2013 um 6:47 Uhr - Antworten

    Echt ein Super Artikel, jetzt wird mir einiges klar 😉

    • Kochtrotz 3. August 2013 um 8:24 Uhr - Antworten

      Hallo Bibilinksi,
      manchmal sind es echt so simple Dinge die man verändern kann, wenn man sie weiß 🙂

      Schönes Wochenende,
      Steffi

  15. Anna Purna 2. August 2013 um 21:45 Uhr - Antworten

    Ja, die Reihenfolge ist sehr wichtig. Leicht verdauliches immer zuerst. ER war mal auf einen Rohkosttrip, den ich mich angeschlossen hatte. Ein ganzes Jahr nur Rohkost. Ich hatte noch nie in meinem Leben soviel Blähungen. Später kam ich dahinter, das sich die Salze der Gemüsepflanzen nicht mit dem Zucker der Früchte vertragen. Ich mische seither nicht mehr Früchte in einen salzigen Salat und esse Obst oder Süßes immer ein paar Stunden getrennt zu den salzigen Sachen.

    Es gibt da auch einen Bericht von einem Mann der einmal einen Bauchschuss im Krieg gehabt hatte. Dadurch hatte er ein Loch im Bauch durch das die Ärzte sehen konnten was sich beim Essen im Magen abspielt. Und dann kam die Überraschung. Der Magen mischt nicht alles was wir essen, sondern er arbeitet Schicht für Schicht alles so ab wie wir es essen. Das wurde dann auch gleich mit farbigen Lebensmitteln bei Mäusen ausgetestet mit gleichem Testergebnis. Erklärt warum die Trennköstler Erfolg haben. Sie denken zwar weil sie Kohlenhydrate von Eiweiss trenne. Die Wahrheit ist aber, dass sie Leichtverdauliches von Schwerverdaulichen trennen. Und nach dem was die Ärzte da im Magen gesehen haben, muss man nicht einmal Stunden warten, sondern nur die Reihenfolge von leicht bis schwerverdaulich festlegen. Denn essen wir schwerverdauliches zuerst, dann beginnen die leichtverdaulichen Dinge, die da warten müssen inzwischen zu gähren…

    • Kochtrotz 2. August 2013 um 23:14 Uhr - Antworten

      Krasse Sache mit dem Bauschuss.
      Oh weia, da hast Du Dich aber auch Fan schön geqüält mit der Rohkost.
      Aber jetzt ist alles wieder gut oder?

      Danke Für den wertvollen Kommentar.

      Schönen Abend,
      Steffi

  16. Miriam 1. August 2013 um 20:34 Uhr - Antworten

    Gibt es eine Internetseite wo man nachlesen kann, welche Nahrungsmittel länger zum verdauen brauchen und welche kürzer?
    LG Miriam

    • Kochtrotz 1. August 2013 um 21:08 Uhr - Antworten

      Hallo Miriam,
      im Artikel oben ist ein Link.
      Wenn Du den befolgst, landest Du auf der Seite wo das das sehen kannst.

      Viele Grüße
      Steffi

      • Miriam 2. August 2013 um 20:21 Uhr - Antworten

        Danke! !! Hatte ich irgendwie überlesen. …

        • Kochtrotz 2. August 2013 um 23:13 Uhr - Antworten

          Kein Problem. War ja auch ne ganz schöne Textwüste. 🙂

  17. Sarah 1. August 2013 um 10:55 Uhr - Antworten

    Zum Glück haben wir das Probleme gelöst 🙂 Ich versuche jetzt auch nach Reihenfolge zu essen und das erwärmen des Müslis hat schon mal sehr gut geklappt, trotz Heidelbeeren im Müsli keine Probleme!

    • Kochtrotz 1. August 2013 um 12:44 Uhr - Antworten

      Supidupi! Das ist doch prima. Freu ich mich. Wieder ein paar weniger ohne Blähbauch 🙂

  18. Anke 1. August 2013 um 10:53 Uhr - Antworten

    Moin,

    ich kenne es aus der Vollkorn-Küche, dass Körner über Nacht eingeweicht werden, um sie am nächsten Morgen zum Frühstück zu verzehren, von daher überrascht mich dein Artikel nicht 🙂 Hilfreich finde ich persönlich auch, eine Mahlzeit aus möglichst wenig verschiedenen Lebensmitteln bestehen zu lassen. Also anstelle von buntem Müsli nehme ich eher Haferflocken oder Cornflakes mit entsprechendem Zusatzprodukt (lactosefrei).

    Verträgst du eigentlich selbst gezogene Sprossen? Die habe ich früher auch selbst gezogen, megalecker und kleine Vitaminbomben 🙂

    Ich wünsche dir eine beschwerdefreie Zeit!

    LG Anke

    • Kochtrotz 1. August 2013 um 12:43 Uhr - Antworten

      Hallo Anke,

      ja das sehe ich auch so. Grundsätzlich ist es besser wenn eine Mahlzeit aus so wenig wie möglich unterschiedlichen Zutaten besteht. Mein Artikel bezieht sich ja auf vegan-for-fit und die Rezepte aus dem Buch. 🙂

      Sprossen. Da sprichst Du ein Thema an, dem ich mich noch nicht genähert habe. In den letzten Jahren habe ich sie nicht vertragen und zwar GAR NICHT :(. Ich will auch noch eine Weile warten und meinen jetzt echt richtig guten Zustand so wenig wie möglich Risiko aussetzen.

      Ich gebe laut, wenn ich den Versuch wage 🙂

      Viele Grüße und Dir auch eine beschwerdefreie Zeit,
      Steffi

  19. Aphroditas 1. August 2013 um 10:38 Uhr - Antworten

    Hallo, Danke für den ausführlichen Bericht. Interessant, denn darüber hab ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht. Wie machst Du aber jetzt den Firestarter? Ich mach den schon mit Haferflocken – eine Alternative wäre alles schon abends zusammen zu mischen und erst morgends vor dem Essen zu mixen. Ich geb da meist Hafermilch rein und noch TK-Erdbeeren oder die Banane mit kakao. Ich mag gerne Ahornsirup drinnen. Stimmt die Mengen an Nuss-Mus und Nüssen im Allgemeinen sind sehr hoch ich vertrage diese großen Mengen an Nüssen auch gar nicht. Ab und zu tu ich in den Firesarter 1 TL Nussmus rein, aber keine Nüsse. Habe auch Hefeunverträglichkeit, Darf keine Milchprodukte (egal ob Kuh, Schaf oder Ziege) – (da kann ich ganz gut auf Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch usw. ausweichen), keine Cashewkerne, hab eine Allergie auf jedes Kern- und Steinobst, Walnüsse und reagiere leicht bei überreifen Kiwis, überreifen Bananen oder Mangos, manchmal bei Haselnüssen und Mandeln. Hab meinen Weg in der Ernährung noch nicht zu 100% gefunden. War bisher kein Veganer, versuche aber in diese Richtung weiter zu gehen.
    LG

    • Kochtrotz 1. August 2013 um 12:40 Uhr - Antworten

      Hallo Aphroditas,

      den Firestarter gibt es unter der Woche nicht mehr.
      Es gibt ihn nur noch am Wochenende und dann mit Bananen und ohne Beeren.
      Da habe ich eine sehr lange zeitliche Distanz zwischen spätem Frühstück und Abendessen.
      Es klappt dann gut. Am Wochenende esse ich eben nur 2 Mahlzeiten pro Tag und nicht 3 unter der Woche.

      Oh, ich drück Dir die Daumen, dass Du Deinen Weg findest. Aber das wirst Du ganz bestimmt.

      Viele Grüße
      Steffi

  20. Chiara Kirschbaum 1. August 2013 um 8:05 Uhr - Antworten

    Oh ja, das ging mir auch so. Am Anfang meines roh veganen Experiments hatte ich manchmal so einen „melon belly“ nach den Mahlzeiten. Aber durch das Achten auf die Lebensmittelreihenfolgen wurde das besser. Als ich die fettreichen Lebensmittel auf später am Tag verschoben habe (angelehnt an die 80-10-10-Theorie), hatte ich übrigens plötzlich keine „Fructoseintoleranz“ mehr und konnte sogar ohne irgendwelche Probleme Datteln essen, was vorher jahrelang nicht ging! Danke übrigens für Deine super Artikel+Rezepte! Ich lese den Blog schon seit über einem Jahr und finde immer wieder was Inspirierendes! :-))

    • Kochtrotz 1. August 2013 um 8:24 Uhr - Antworten

      Hallo Chiara,
      oh wow, über ein Jahr, das macht mich glücklich.

      Und, Du machst mir Hoffnung. Ich habe die Toleranzgrenzen meiner Fructose- und Sorbit-Intoleranz schon gut ausweiten können. Sie ganz weg zu bekommen, wäre ja ein Traum 🙂

      Liebe Grüße
      Steffi

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