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Bevor wir wieder nach Hause fliegen, schreibe ich Euch noch von Jamaika aus meinen Bericht über meine diesjährigen Essens-Erfahrungen.

Vorab, es ging und wieder beiden hervorragend und wir vertragen das jamaikanische Essen halt sehr gut.

Auf dem Foto oben sehr Ihr ein sehr typisches jamaikanisches Gericht. Jerk Chicken mit Callaloo. Ich liebe es.

Insgesamt verbessert sich die Situation sehr und es gibt jetzt auch glutenfreie und Laktosefreie Produkte in Supermärkten zu kaufen.
Ich habe vor ein paar Tagen einen extra Artikel darüber geschrieben.

In den größeren Resorts kennt man heute auch Zöliakie und Laktose-Intoleranz. Man muss die speziellen Bedürfnisse aber vorher anmelden. Ich würde mich auch nicht wirklich daraufgelassen, dass alles 100prozentig funktioniert.

Aber, alle in Restaurants und Hotels angebotenen Speisen bieten ausreichend Alternativen. Die Lebensmittel und vor allem Obst und Gemüse sind immer Frisch, mit Fisch und Fleisch hatte ich nie Probleme. Auch mit einer Histamin-Intoleranz kann man recht sorglos nach Jamaika reisen.

Die Jamaikaner sind sehr bemüht, auf die persönliche Situation einzugehen und für einen zu sorgen. Das hat sich in den Jahren nicht geändert.

Vegetarier und Veganer sind auf Jamaika auch bestens aufgehoben. Die Rastas sind grundsätzlich Veganer/innen und ernähren sich mit „ital-Food“. Eigentlich hat jedes Restaurant vegane Angebote, es gibt auch ital-Restaurants.

Eins stelle ich aber leider auch fest, die Industrialisierung macht suchender keinen Halt. Fand man vor 5 Jahren noch 3/4 einheimische und karibische Produkte in den Märkten, so sind es heute leider nur noch gefühlte 1/3.

Unsere erste Station war Negril.
Unser Hotel, das Sandy Haven bietet eine gute Küche auf jamaikanischem und internationalem Niveau an. Zum Frühstück hab ich mir immer meine Pflanzenmilch mitgebracht und am ersten Tag kurz erklärt warum. Alles kein Ding.

Wir starten den Tag hier gerne mit Obst.

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Sieht doch gut aus oder :). Ich sag einfach immer, welche Früchte ich möchte. Hat immer funktioniert.

Die Restaurants in Negril wechseln häufig ihre Namen und Besitzer, einige bleiben. Tripadvisor scheint mir da sehr aktuell und gut zu sein.

Wir waren auch im „Just Natural“. Ein Restaurant mit einem ganz speziellen Ambiente. Kein Schickimicki Schnickschnack. Kleine Karte und die Schwestern schmeißen den Laden. Wir waren Abends da u d es war leider zu dunkel, um Fotos des schönen Gartens zu schießen.

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In jamaikanischen Restaurant, mit authentischem Essen wird meist nochmal so sehr aufs schöne Anrichten geachtet. Was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

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Klare Sache, will man schön angerichtetes Essen, geht man in höherpreisige Restaurants 🙂

Immer noch Top ist „3 Dives Jerk Center“.
Das Jerk Chicken oben mit Callaloo habe ich dort gegessen.

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Die Enttäuschung dieses Negril-Aufenthalts war diese Bude am Strand:

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Bei Rainbow-Arch am 7 Mile Beach, Negril gab es im Jahr davor tolles Essen zu einem gutenPreis. Vor allem das Goat-Curry war sensationell. Dieses der Voll-Flopp und total überteuert.
Naja, so kann’s halt gehen. Ich habe ja geschrieben, die Restaurant-Landschaft in Negril verändert sich ständig.

Unser zweiter Stop war Port Antonio, Frenchmens Cove. Wir lieben diesen Ort einfach. Allerdings ist man sich essenstechnisch sich selbst überlassen. Es gibt ein spärliches Frühstück. Lunch kann man immer am Strand bestellen. Es gibt halt was es gibt. Immer irgend einen Fisch mit Salat und Reis auf den Teller geklatscht. Aber die Szenerie macht’s wett. 🙂

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Port Antionos. Restaurantszene ist überschaubar. Auch hier empfehle ich tripadvisor.
Verbringt man den Tag in einer der vielzähligen schönen Buchten kommt eigentlich immer jemand vorbei und fragt, ob man Lunch haben möchte.

Wir haben uns einen schönen Abend im Geejam gemacht und die wunderschöne Aussicht, die Cocktails und das wunderbare Essen genossen.

Sehr lecker baden und lunchen kann man auch am Winnifred Beach. Viel Spass beim Runterfahren 🙂

Das ist Cynthia, sie hat uns am Winnifred Beach lecker Essen gekocht. 🙂

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Vielen Erzählungen nach, ist in Boston in der Nähe von Port Antonio das Jerk erfunden worden.
Ein paar Besuche im Boston Jerk Center sind für uns obligatorisch. Achtung, sobald ma. Aus. Dem Auto aussteigt geht das Gezerre los. Dort ist nicht nur ein Jerk-Grill sondern vielen d alle wollen Ihr Geschäft machen.

Wir finden Mickeys Jerk mit Abstand am besten.

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Wir lassen uns immer alles einpacken und essen am Strand oder zu Hause.

Nur dort haben wir diese unglaublich leckere Jerk-Chicken-Sausages bislang bekommen. Kann ich nur empfehlen.

Und so sieht dann ein bisschen was von allem aus:

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Spontan hatten wir uns dann entschieden, noch einige Tage in der Region um Montego Bay zu verbringen. Gute Idee wie sich herausstellte. Wir waren zuvor noch nie wirklich da. Montego Bay macht schon auch Laune und es lohnt sich auch mal nach Downtown zu gehen is jamaikanische Getümmel. 😉

Restaurantmässig waren wir nicht sooooo arg aktiv. Wir waren faul und aßen einige Male in unserem Resort, machten uns selbst was oder gingen zu Jerky’s. Bei Jerky,s liebe ich die Sweet Potatoe Fries.

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Für alle meine Leser mit einer Glutamat-Sensitivität kann ich vom Restaurant „The Houseboat Grill“ in Montego Bay abraten. Es ist ein wunderschöner Ort. Wir waren dort gestern Abend noch. Leider haben wir beide das Essen nicht vertragen und sind recht lädiert. Immer Super vor so nem Langstreckenflug. Aber was probieren wir auch am Abend davor noch neue Restaurants aus. 😉
Und es sind ganz eindeutig die Auswirkungen von Glutamat.

So, ich verabschiede mich für heute, hüpfe nochmal ins Wasser und dann geht’s auch schon zum Flughafen.

Schön war es wieder mal.

Alle Berichte zu Jamaika 2013 und 2012 findet Ihr hier:
2013:
https://www.kochtrotz.de/category/kochtrotz-on-tour/jamaika2013/
2012:
https://www.kochtrotz.de/category/kochtrotz-on-tour/jamaica2012/

Einen Arikel schreibe ich noch. Aber erst wenn ich wieder Zuhause bin.

Und hier noch ein Foto von meinen Lieblingen: ripe fried plantains, frittierte Reife Kochbananen.

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