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Als erstes vorneweg. Wollt Ihr sichergehen? Nehmt Euer Essen mit in den Flieger.

Diesmal flogen wir mit Airberlin. Per Email meldete ich ca. 2 Monate vor Flug unser Essen an. Zurück bekam ich nur eine Meldung, dass dieser Service derzeit überlastet sei und man sich zu einem späteren Zeitpunkt melden wollen. Beim Willen ist es geblieben. Weshalb ich dann 2 Wochen vorher die kostenpflichtige Telefon-Hotline bemühen müsste.

Der Mitarbeiter des Callcenters hatte überhaupt keine Ahnung und Begriffe wie Gluten oder Laktose noch nie vorher gehört. Ich versicherte mich mehrfach ob ich überhaupt in die zuständige Abteilung verbunden wurde. Nach langem mühen auf der Gegenseite und mehrmaligen Rückfragen bei Kollegen konnte schließlich ausfindig gemacht werden, dass Airberlin entweder glutenfreies oder laktosefreies Essen anbietet. Beides zusammen ist nicht möglich. Andere Wahlmgölichkeiten gebe es
auch nicht. Ich wählte glutenfrei. Für fast alle anderen Intoleranzen gibt es Enzyme, Daosin oder Antihistaminika.

Vor dem Abflug packte ich vorsichtshalber ein paar für und verträgliche, trockene Lebensmittel ins Handgepäck.

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Erst gab es warmes Essen. Es stellte sich heraus, es ist Laktosefrei und Glutenfrei??? Genau die Kombination, die laut Telefonauskunft nicht möglich ist. Weiterhin war das Essen noch vegetarisch und vegan und Hi. Hi stand da drauf, ich fragte mich in es tatsächlich Histaminintoleranz bedeuten kann. Die Frage konnte mit vom Personal nicht beantwortet werden.

Das Essen beinhaltet Karotten mit Zitrone, Spinat mit Reis und Tomate, Zwiebel, Paprika Sauce und noch etwas Obst.

Bereits nach 3-4 Gabeln von Reis ging es los. Eine Reaktion, die ich so nicht kenne. Ich müsste im Sekundentakt niesen und meine Nase lief und Lief und lief. Es war so heftig, dass Herr Kochtrotz das Notfallset herauslegte.

Als erstes nahm ich zwei Antihistaminika und ass nichts mehr. Alles beruhigte sich so langsam.

Im letzten Drittel des Fluges gab es dann kaltes essen.

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Ich probierte ein wenig und schon musste ich wieder Niesen. Klar, hörte ich sofort auf.

FAZIT
Mein Körper reagierte so deutlich, dass ich fortan mein Essen mitnehme.

Airberlin könnte sein Angebot in Sachen Allergiker-Essen ausbauen, wichtiger aber noch wäre, die Mitarbeiter besser zu schulen.

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